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Ein Thunderbolt-RAID zur Datensicherung -oder als Datenserver- kostet incl. 3 Festplatten (2 im RAID, 1 zum Tauschen) netto deutlich über 1000 €. Dies ist für kleinere Einzelpraxen ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.
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Neben den von Zollsoft empfohlenen Promise-RAIDs mit Tunderbolt, vertreibt u.a. die Firma Starline die sehr stabilen Arcea-RAIDs Tunderbolt (keine Werbung, ich brauche die derzeit nicht, s.u.):

https://www.starline.de/produkte/raid-systeme/

Edit 7/2017: die Tunderbolt-RAID-Systeme werden jetzt direkt von Zollsoft angeboten. Kosten (für  6 SSD FP und RAID) netto 2590 bzw. 3290 (ca 1 bzw 2 TB Gesamtleistung: extrem schnell und sehr sicher, da RAID6). Unsere derzeitige Lösung: s.u.

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Wir haben in der Praxis 1 IMac als Server/Client, 1 MacMini und 1 MacBook als Client. Unser USB3-RAID-System mit 3 2.5''Server- Festplatten incl. extra USB-Adapter  hat netto unter 450 € gekostet und hat u.a. noch den Vorteil, dass bei einem evtl. Absturz sofort auf dem Backup-System weiter gearbeitet werden kann:

Zollsoft hat ein automatisches Backup in seinem Server-System integriert und auch die externe Sicherung auf einem externen System z.b. USB-Stick ist bereits vorgesehen. vgl: Wie kann ich mehrere Festplatten zum manuellen Backup erstellen nutzen? oder Ist es möglich eine zusätzliche Datensicherung einzurichten? Eine, die nicht über den Server sichert, sonder extern bei Dr. Weber zuhause? Allerdings dauert im Fall des Falles eine Datenwiederherstellung von Tomedo laaaaaaange, zusätzlich sollte unbedingt die Zollsoft-Hotline unterstützen....

Die restlichen Daten kann man gut über eine TimeMachine-FP  sichern vgl: Externe Backups von Files, Dokumenten ....und auch schnell wieder selber "renovieren".

In unserer Praxis können wir beim auch Ausfall des Server-Systems nach wenigen Minuten "Umbauarbeiten" mit einem anderen Rechner -und dem letzten Backup- weiter arbeiten:

Auf das USB-RAID (2 FP Level 1 automatische Spiegelung der Daten) wurde das ursprüngliche System des Client/Server-Rechners kopiert und es ist jetzt das Startlaufwerk, jeden Abend wird 1 Festplatte ausgetauscht und als Backup nach Hause genommen, am Morgen wieder in die Praxis gebracht und  erst am folgenden Abend wieder getauscht etc.Für diese jeweils wechselnde Festplatte gibts ein einfaches Transportsystem aus Leder und einen USB-Adapter. Auf der transportablen Festplatte ist das gesamte System incl. Tomedo und bei einem Systemausfall wird diese transportable Platte via Adapter an einem anderen Rechner als Startlaufwerk benutzt, jetzt neue Rechner-Adresse in Tomedo eingeben- fertig. Dauerte bei meinen Testläufen maximal 5 Minuten (incl. Rechner-Neustart). Das Tomedo-Server-Programm sollte auf "Autostart" gestellt sein und nicht gleich die Geduld verlieren, denn das dauert (1-3 Minuten können lang sein..) 

Dieses System läuft in unserer Praxis seit 6/14, die Geschwindigkeit ist unserer Praxis subjektiv eher schneller als am Original-IMac. 

Ein Plattentausch ist auch im laufenden Betrieb möglich (hot-plugging), allerdings dauert das vollständige Kopieren mehrere Stunden und Tomedo ist dann am Client/Server-Rechner etwas "lahmer"; auf den peripheren Rechner ist kein Unterschied zu bemerken: deshalb Plattentausch am Abend...

Problematisch kann ein Neustart werden (z.b. bei Apple-Systemupdates oder wenn jemand den Strom abstellt....u. Umständen wird das externe RAID nicht sofort erkannt und vom Rechner selbst gestartet, da das RAID nach einem Stromausfall o.ä. länger zum Starten braucht als der Mac und dann nicht gleich erkannt wird. Hier muss man dann evtl. erst noch via Festplattendienstprogramm das externe System finden lassen und erst dann über die Systemsteuerung wieder als Startlaufwerk festlegen und nochmals einen Neustart machen. 

 

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Sehr interessant. Das Problem, dass sich nach Stromausfall der Rechner manchmal von der internen Platte hochbootet, haben wir übrigens mit den Thunderbolt-Promise-RAIDs auch. Das gibt immer mal wieder Notanrufe aus den Praxen.
Zollsoft hat jetzt eine Datenwiederherstellung im ServerTool integriert (Stand 16.2.); Handling und der Dauer des Vorgangs kann ich noch nicht beurteilen. vgl:
http://forum.tomedo.de/index.php/364/kann-mehrere-festplatten-manuellen-backup-erstellen-nutzen?show=364#q364
Lieber Dr. Krause,

vielen Dank für Ihre ausführliche Darstellung. Ergänzend will ich kurz die Szenarien anfügen, bei denen das Raid eine wichtige Rolle spielt.

 

1. Ausfall des Mac-Rechners:

Das Raid ist unabhängig vom angeschlossenen Rechner. Bei einem Ausfall können Sie das Raid einfach an einen freien Arbeitsplatz oder Laptop anschließen und booten. So sind Sie nach ca. 10 Minuten wieder voll einsatzbereit.

2. Ausfall einer Festplatte:

Die von uns empfohlenen Raids mit 4 Festplatten laufen selbst bei einem Ausfall von 2 Festplatten noch normal weiter. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, ohne Zeitdruck einen Ersatz zu organisieren. Der Austausch einer Festplatte ist durch die Schnellwechselrahmen zudem sehr einfach und kann auch von Laien problemlos vollzogen werden.

 

Der finanzielle Aufwand für das Raid steht also einem eventuellen Ausfall des PVS gegenüber. Gerade bei einem Totalausfall des Mac-Rechners kann es länger dauern, bis ein Ersatzgerät organisiert und der tomedo-Server wieder vollständig eingerichtet wurde. Die Entscheidung verbleibt natürlich bei der Praxis, man muss sich aber bewusst sein, daß ein Verzicht auf das Raid einer Wette auf die Stabilität der Hardware gleich kommt.

PS: Zusätzlich zur Sicherung per Raid empfehlen wir dringend an das Außer-Haus-Backup zu denken, daß Dr. Krause auch erwähnt hat. Die KBV empfiehlt, Backups nach einem Drei-Generationen-Prinzip durchzuführen. Mindestens jedes Wochen-Backup sollte dabei außerhalb der Praxis aufbewahrt werden, um Ihre Daten gegen Blitzschlag / Diebstahl / etc. zu schützen. Bei der Gestaltung eines Datensicherungsplanes können Sie die tomedo ServerTools unterstützen.
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Die von mir beschriebene Lösung ist v.a. für kleinere Praxen sinnvoll. Das benutzte RAID System ist nicht Software-Abhängig (Hardware-Controller integriert) und mit 10x3,5x18 cm (BxHxL) sehr klein. Mit dieser Lösung hat man eine Ausfallsicherheit von über 99% /Betriebsjahr und gleichzeitig ein externes Backup (Wechselfestplatte). Selbstverständlich wird mindestens 1x/Woche das Tomedo-Backup auf ein externes Medium kopiert und außerhalb der Praxis gelagert (zusätzlich zum automatischen Backup, das 2x/24 Stunden gemacht wird).
Nach telefonischer Auskunft der EDV-Beratung der KV Baden-Württemberg sind unter den ehemaligen INFORMED Anwendern viele Kleinpraxen: für diese wäre das beschriebene RAID-System eine Option.

Vorsicht bei der von mir beschriebenen Möglichkeit: Problem, wenn nicht vom RAID gestartet wird! 

vgl: bekannte Probleme: "Klonen" des tomedo-Servers

Ich habe als Warnung den Schreibtischhintergrund komplett anders eingestellt, das Dock (Taskleiste für die DOSen Fans) "versteckt" und ein großes Fenster mit einem Warntext aus den Notizen über die Tomedo-Buttons gelegt...

 

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Nach den bisherigen Erfahrungen und Tests klappt der Start vom RAID immer, wenn man nach einem kompletten Herunterfahren des Systems (ob gewollt oder ungewollt - z.B. Stromausfall) zuerst das Raid manuell per Aus/Ein-Schalter starteten und dann wartet, bis beide Plattenanzeigen blau leuchten (dauert maximal 2-3 Minuten) und dann den Hauptrechner mit Ein/Aus-Schalter hochfährt!
Edit Januar 2017:

unser Praxis-Super-Gau, d.h. scheinbar kompletter Verlust von Daten durch 2 Fehler, die unabhängig voneinander aufgetreten waren (tatsächlich wäre noch ein korrekter Datensatz vorhanden gewesen, den wir allerdings in der Aufregung nicht beachteten s.u.): wegen einer externen Überprüfung des  Rechners von Zollsoft via TeamViewer, die kurzfristig um-terminiert worden war, hatte ich das automatische Backup von Tomedo im Server am 24.01. während eines freien Nachmittags deaktiviert (und vergessen, es am Folgetag 25.01. wieder zu reaktivieren).

Am Folgetag wurden die Tages-Daten durch einen Server-/Bedienungs-/Kernel-Panic-Fehler beim Plattenwechsel auf dem Start-Raid via RAID-Spiegelung überschrieben*. Am 3. Tag (26.01.) stellte ich kurz nach Sprechstundenbeginn fest, daß Einträge vom Vortag fehlten. Die sofortig Überprüfung ergab, daß alle Leistungen etc vom Vortag nicht vorhanden waren. Infolge fehlendem Backup (s.o.) wurde uns vom Zollsoft-Support geraten, den Vortag "abzuschreiben" und die Daten, soweit machbar, per Hand nachzutragen. Was wir dann teilweise erfolgreich gemacht haben, da ich immer noch Papierakten führe.

Nachträgliche Fehleranalyse: es wären auch bei dieser Konstellation noch mindestens 2 Möglichkeiten zur Datenrettung möglich/vorhanden gewesen: 1. Apple-eigen: Timemachine (auf 2 externen Systemen gespeichert). 2. die am 25.1.17 entfernte Festplatte des Raid hätte noch alle Daten des Vortages enthalten: ich hätte nur nach Feststellung von fehlenden Daten von dieser Platte aus starten müssen..

* edit 3/17: Ursache der Störung: vgl. nächsten Beitrag
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Herr Krause, sie führen nicht wirklich noch zusätzlich eine Papierkartei. Das ist ja ein wahnsinns Mehraufwand.

Da das Arbeiten auf einer externen Platte so von Apple nicht vorgesehen ist, siehe keine externes booten mehr nach dem letzten Sicherheitsupdate, weigere ich mich das Raid weiter zu benutzen und benutze die interne Platte. Der Vorteil des Weiterarbeitens bei defekter Platte ist meiner Ansicht nach zu gering, der Ausfall einer Platte 4x wahrscheinlicher. Leider hat sich Zollsoft nicht dazu geäussert, aber es sind sehr wohl auch Plattenausfälle am Raid gemeldet worden bei denen das System dann nicht weiter lief, auch nach Plattentausch nicht.

Ich werde es beim unwahrscheinlichen Ausfall der Platte genau so machen wie Sie bei ihrem Gau. Die Daten bis zum Ausfall nachtragen. Mit der UDID sicherung ist falsches Booten und mit Tomedo arbeiten nicht mehr möglich und CCC Klones sehr gut nutzbar. Ich klone täglich, wöchentlich, monatlich, 3- und 6-monatlich wie auch jährlich auf verschiedene Platten für den Fall einer Infektion die nicht sofort aktiv wird auch wenn am Mac sowas noch nicht bekannt ist. (z-B Lösegeld Trojaner).
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Edit Februar 2017 Doppelfehler:

die im letzten Beitrag beschriebenen Probleme waren aufgetreten infolge eines „Doppelfehlers“:

1 Festplatte defekt (nach 2 3/4 Jahren Laufzeit, in der Garantiezeit) + das Raidon-Laufwerk zeigte Unregelmäßigkeiten !

Dies wurde nach mehreren Stunden Untersuchungen meinerseits am Wochenende in der Praxis durch unseren Techniker in Winnenden bestätigt, der uns ein neues Laufwerk und 2 Ersatz-Festplatten zur Verfügung stellte.

 

Da das neue LW eine etwas geänderte Bedienungsroutine  hat (Ursache: s.u.) und ich beim Einbau Festplatten verwechselte (merke: immer FP extra mit Farbe o.ä. kennzeichnen), mußte ich 2x den Zollsoft-Support wegen unterschiedlicher Störungen in Anspruch nehmen:

- Datenwiederherstellung aus dem Backup: 15 Minuten

- Freischalten eines FP-Klons (da Originalplatte überschrieben): 2 Minuten.

Fazit:  Kein Datenverlust!!

 

Edit Februar/März 2017-b weiterer Fehler:

 

Auf dem neuen LW ließ sich kein stabiler RAID-Verbund herstellen, ebenso beim baugleichen 2. LW (vom Techniker zum Testen zur Verfügung gestellt), sodaß wir insgesamt 2 Wochen im „Reserve-Tank-Modus“  (1 externe FP als Startlaufwerk ohne RAID; zusätzlich 3-fach Backup) arbeiten mußten.

Fehleranalyse (also 3. Fehler!!) meines Technikers: auf allen FP war ein Windows EFI-Verzeichnis von ca 200 MB, das vom Apple Festplatten-Dienstprogramm nicht erkannt und auch nicht beseitigt werden konnte; dieses Verzeichnis muss sich wie ein Virus via RAID (beim ersten Spiegeln der neuen FP) weiter verbreitet haben oder war bereits auf den fabrikneuen FP installiert. Dies hat dazu geführt, daß die FP beim Testen im Einzelbetrieb alle problemlos liefen, jedoch spätestens bei der 2. Anwendung im LW kein RAID mehr möglich war. (Auf anderen 2,5 Zoll-RAID-Modellen liefen die FP im RAID-Verbund einwandfrei…)

Um die „Infektionskette“ zu durchbrechen hat der Techniker ein „clean-Install“ auf 2 fabrikneuen FP im RAID1- Verbund durchgeführt: neues Betriebssystem und Einzel-Kopie aller Programme und Dokumente. Dadurch konnte Tomedo auf diesem neuen RAID nicht via einfachem Einspielen des aktuellen Backups in Betrieb genommen werden, sondern das Serverprogramm mußte mithilfe des Support/Teamviewer neu heruntergeladen werden und dann erst das aktuelle Backup installiert werden. Dauer: eine knappe Stunde, kein Datenverlust.

 

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Bemerkung:

Empfehlung meines Technikers für das Wechseln  im 2-FP RAID1, damit evtl. "Infektionen" zukünftig reduziert werden:

Auswechseln nur immer in einem konstanten Schacht, d.h. immer oben oder immer unten...
Edit März 2017:

das neue Laufwerk GR2660-B3 von Raidsonic ist gefühlt mindestens 30% schneller als die vorherige Baureihe (spezieller Chipsatz soll laut Hersteller die USB3 Übertragungsraten im Vergleich zu USB3  3-4fach beschleunigen, was  bis zu 60% bessere Performance bringen soll..) Preis ca  80-90€ netto.

Als Festplatten verwenden wir Western Digital red 2,5 Zoll FP mit 1 TB (SATA-III WD10JFCX) Preis derzeit ca 80 € netto
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Herr Krause das ist ja ein Ritt den sie da beschreiben. Eigentlich alle Probleme sind doch RAID generiert gewesen oder der Festplatten im RAID-Verbund? Wie sehen sie das? Ich frage mich was dann noch schief gehen kann wenn man die Pflichtverschlüsselung des RAID und der Backups zur Gleichung hinzufügt. Das einzige Argument gegenüber einem CCC Klons ist kein Datenverlust. Beim CCC Klon kann ich auch sofort vom gestrigen Backup booten. Nur der aktuelle Tag muss nachgetragen werden. Das halte ich für ein kleinesres Problem als die deutlich höhere Fehleranfälligkeit des RAID am Thunderbolt. Ich halte die Sicherheit des RAID für trügerisch.
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Hallo Herr Balogh,

Genau, wir hatten hier Pest, Cholera und Typhus auf einmal: mit hoher Wahrscheinlichkeit alles RAID-generiert/Hardware-Fehler...Die Probleme traten an einem USB-RAID auf, könnten aber so oder ähnlich auch am Thunderbolt sich wiederholen.

Mein Haustechniker hat mich allerdings auch vor den CCC-Klons gewarnt. Sicher sei nur die Kopie via Apple Dienstprogramm Festplatte. Ich habe allerdings nicht nachgefragt, wie er das begründet.

Das FP-Klonen mit dem Dienstprogramm dauert allerdings selbst bei unserer kleinen Praxis und mit neuer, schneller Software ca 30 min und ich habe in dieser Zeit keinen Zugriff auf den Server...Und im Fall des Falles muß das ganze von Zollsoft noch entsperrt werden (s.o. innert weniger Minuten erledigt).

Zum Thema Verschlüsselung für Tomedo: man braucht meines Erachtens auf alle Fälle mindestens 3 Passwörter, um Zugang zu den Daten zu bekommen: 1. Benutzerkennwort, 2. Programmkennwort, 3. Zollsoft-Freigabe.
Das FP-klonen erfolgt nachts. Das ist ja auch das Aktualitätsproblem. Entsperren kann ich ein CCC Backup selber ich habe um Einrichtung eines Passworrts gebeten und auch bekommen um die UDID zu wechseln. Ich sehe beim CCC Klon kein Problem, es ist eine 1:1 Kopie.

Zur Verschlüsselung, wenn ihre Festplatte in Falsche Hände kommt dann brauchen diese keine Passworte um die Festplatte zu durchsuchen. Die booten das System nicht sondern hängen die Platte ein. Es muss recht einfach sein die Datenbanken zu lesen. Das muss aber Zollsoft beantworten. Die kennen die Hintergründe.

Bei aktivem FileVault wäre das anders aber auch hier muss Zollsoft sagen ob es empfehlenswert ist oder nicht.
Edit 6/17:

nach einigen Anlauf-Schwierigkeiten unter OS X 10.12 (das Apple-Betriebssystem erschwert neuerdings das Booten von externen FP) haben wir jetzt folgende Konfiguration, die sehr schnell, stabil und ausfallsicher läuft:

Das oben beschriebene RAID 1 mit beschleunigtem USB3 Anschluss sowie 3 SSD a 250 GB (Samsung 850 EVO Kosten unter 100 Euro brutto/Platte) als externes Startlaufwerk.

Datensicherung:

- 2x tgl Tomedo-Backup auf SSD, interner FP (eigene Partition hierfür eingerichtet) und externer Wechselfestplatte/USB 3 LW.

- 1x tgl. Klonen der SSD auf interner FP 1x tgl (Carbon Copy Cloner): Dauer max 5 Min (geänderte Dateien)

- 1x tgl Wechseln einer SSD mit anschließendem Rebuilt: Dauer ca 10 Min (immer nach Praxisschluss).

externe USD sowie Wechsel-SSD werden von mir jeweils nach Dienstschluss mit genommen.

Achtung Tipp von meinem Techniker für das RAID: immer im gleichen Schacht SSD austauschen: so verringert man die Verwechslungsgefahr.

Tipp von mir: SSD zusätzlich farbig kennzeichnen (kleiner Aufkleber o.ä).
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Herr Krause, machen sie zumindest ein regelmässiges Backup, das mindestens einen Monat zurück liegt und eines das noch länger in die Vergangenheit speichert. Wenn es irgendwann einmal ein Lockdown Trojaner oder Virus mit erpressericher Absicht auch am Mac gibt, werden sie sich darüber freuen, auch wenn ein Monat an Daten weg ist.
Vielen Dank, Herr Balogh, für Ihren Hinweis! Wir machen bei jedem Quartalsabschluss via Apple Festplattendienstprogramm extra eine vollständige Kopie auf einer externen FP.

Mit der oben beschriebenen Konfiguration ist Tomedo gefühlt mehr als doppelt so schnell im Vergleich zum Betrieb mit interner FP (keine SSD..)
Aber auch nur gefühlt Herr Krause, die interne FP hat mehr Durchsatz vor allem bei vielen Anfragen auf kleine Files. Aber ist doch toll wenn ihnen diese externe Lösung zusagt. Ich bleibe bei intern weil mir die Fehleranfälligkeit von externen Systemen in kombination mit Apple zu hoch ist. Zudem vertraue ich auf mein Backupsystem und DriveX das mir kaputte Festplatten früh meldet.
Sie haben Recht, Herr Balogh,wenn Sie die Fehleranfälligkeit in der Kombination externes Startvolumen/Apple bemängeln: wir brauchten mehrere Wochen und einige Telefonate mit unserem Techniker und Tomedo-Support, bis das ganze wirklich stabil lief. Und vor jedem Betriebssystem-Update hoffe ich, daß danach nicht wieder so ein Desaster passiert wie bei El Capitain/Sierra...
Ich habe einfach das Gefühl, dass Apple nicht damit rechnet, dass jemand von einer externen Platte arbeitet und schon gar nicht von einem RAID. Dieses Setup wird bei denen gar nicht getestet.
Genau! Aber damit haben wir schon zu SCSI/ Firewire-Zeiten unter OS 9 gearbeitet...

Und mein Techniker betreut viele Apple User aus dem Werbe-Bereich, die das oben  beschriebene RAID seit Jahren benutzen...
Edit 1/19 zum USB3-RAID:

Im Dezember 2018 wurde das RAID „gepimpt“:

- RAID-Laufwerk GR2660-B3 Firmware 1.1 Chip SATA III 6Gbit/s mit UASP

Kosten: brutto 80 €

- 3x SATA 2,5 Zoll SSD Samsung EVO 860 250 GB : ingesamt 150 €.

 

Der gesamte Festplatten-Rebuilt in RAID 1 dauert maximal 10 Min.

 

Gefühlt ist diese Konstellation deutlich  schneller als die ursprüngliche Konstellation mit konventionellen 2,5 Netzwerkfestplatten.

Die Messung mit dem Blackmagic Speed Test (entwickelt zum Messen der Performance von Videoschnittprogrammen in verschiednen Rechnern) ergibt:

- Start vom IMac (2,6 Ghz Intel Core i7) = Client/Server mit interner FP: 35-45 MBit/s up/download

- Start vom externen RAID + IMac (s.o.): 400-480 MBit/s.

Zum Vergleich: Messung MacBook Pro (13 Zoll Retina, late 2013, 2,6 Ghz Intel Core i5) mit interner PCI-SSD 500 GB: 750 MBit/s.
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Besser lässt sich die Performance mit diesem Tool messen: Amorphous Diskmark http://www.katsurashareware.com/pgs/adm.html da auch die vielen kleinen schnellen Operationen welche Datenbankzugriffe ausmachen berücksichtigt werden.

Hallo Kollege Müller,

danke für den "Profi-Tipp". Werde dem Test in den nächsten Tagen machen.
NP :) - leider werden die IOPS (damit kann man die Werte dann erst wirklich vergleichen - alle professionellen Tests beziehen sich nur noch auf IOPS) nur als Tooltip wenn man über den Feldern mit den MB/s hovert angezeigt. Aber immerhin....
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