Eine weitere tolle Lösung können wir unseren tomedianer*innen ab sofort anbieten: Online-Rezepte, kostenlos für Ärzte / Ärztinnen*.

Wir kooperieren dafür mit meinRezept.online, über deren Service Sie Rezepte digital an Ihre Patienten schicken können. Ihre Patienten leiten die Rezepte an teilnehmende Apotheken weiter, welche die Medikamente kostenlos versenden oder liefern. Außerdem können Ihre Patienten hiermit Rezepte bei Ihnen nachbestellen, ohne anzurufen oder vorbei zu kommen.

Das funktioniert ganz einfach: Sie schicken das Rezept aus tomedo® über einen speziellen Druckertreiber in die meinRezept.online-Plattform. Sie müssen das Rezept also nur auf einem Pseudo-Drucker virtuell „drucken". Die digitalisierten Rezepte erhalten Sie kurz danach auf Ihr Smartphone oder Tablet. Sie versehen die Rezepte per Klick mit Ihrer qualifizierten digitalen Signatur, woraufhin sie automatisch in die meinRezept-App Ihrer Patienten gesendet werden. Ihr Patient wiederum kann dann in der App eine Lieferadresse und -Apotheke auswählen, an die er das Rezept weiterleitet. Die Apotheke liefert die Medikamente kostenlos an ihn.

Der Service funktioniert bereits deutschlandweit, wobei sich das Netz der teilnehmenden Apotheken im kontinuierlichen Aufbau befindet. Mit zunehmender Anzahl werden sich die Transportwege und Lieferzeiten verkürzen. Bei akutem Medi-Bedarf sollte geprüft werden, ob eine Apotheke vor Ort angebunden ist. Wenn ja, wird möglichst – je nach Eingang der Bestellung – noch am selben Tag geliefert. Sollte dem Patienten z.Z. noch keine Apotheke in der Nähe zur Auswahl stehen, ist dennoch der Versand der in der App ausgewählten Apotheke kostenlos.

Wenn Sie Interesse an dieser Lösung haben, nehmen Sie bitte über hello@meinrezept.online direkt Kontakt mit meinRezept.online auf. Die Kollegen werden Sie dann zeitnah kontaktieren, um alles Weitere abzustimmen.


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* Für die einmalige Einrichtung und das Erstellen der qualifizierten digitalen Signatur wird durch meinRezept.online eine Gebühr von 249,- EUR (49,90 Euro**) pro teilnehmender Ärztin / teilnehmendem Arzt berechnet (** Sonderpreis für tomedo-Kunden; Stand 23. April 2020).

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Wir nutzen seit gestern das meinRezept.online und sind wirklich sehr begeistert. Das Signieren ist sehr einfach und die Patienten sind sehr dankbar. Einziges Problem, dass wenig Apotheken mitmachen. Aber das wird sich wohl ändern, wenn vermehrt Ärzte mitmachen. Ich werde nochmal in wenigen Tagen berichten.
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Ich finde die Kosten für das Zertifikat unverschämt teuer ....
Ich halte die Einrichtungsgebühr ebenfalls für eine Frechheit!
dito! @Kollege Cepin + @Kollege van Wasen

 

Eigentlich eine sehr gute Sache - die Kosten sind wahrscheinlich sogar netto angegeben...!
aber nur für technikaffine Pat. mit Smartphone. Also eher nichts für meine Rezept-Klientel ....
Sehr geehrter Dr. Cepin,

auf die Gebühr für die einmalige Einrichtung und das Erstellen der qualifizierten digitalen Signatur haben wir leider keinen Einfluß, da diese durch den Anbieter MeinRezept.online erhoben wird, der eben auch die Einrichtung durchführt.
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Völlig klar Herr Appelt, dass sich die Kritik nicht auf Zollsoft bezieht!

Hallo zusammen,

unsere Partner von meinRezept.online hatten Ihre Kommentare über die Einrichtungsgebühren entdeckt und sind proaktiv auf uns zugegangen (was ich super finde): Sie reduzieren die einmaligen Einrichtungs- / Signaturgebühren für alle tomedianer*innen auf jetzt nur noch 49,90 EUR. Das gilt auch für alle, die sich dort schon angemeldet haben: Sie werden diesen niedrigeren Betrag auf Ihrer Rechnung finden. Die Selbstkosten für die Signatur bei meinRezept.online liegen übrigens deutlich höher.

Teilnehmende Praxen bekommen übrigens nach dem "onboarding" Flyer und Ständer zugeschickt, damit Sie unter Ihren Patienten Werbung für die App machen können.
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Vielen Dank für die Info und toll das die Firma mithört und reagiert. Können Sie uns vielleicht etwas zur Signatur sagen? Werden wir diese Signatur in Zukunft für alle eRezepte brauchen, oder ist diese nur für die Verbindung zu meinRezept.online? Der Versand soll ja lt. Bundesgesundheitsministerium via TI erfolgen.
Sehr geehrter Herr van Wasen,

meine Vermutung:

a) sollte das über die TI gehen (derzeit ist da noch nichts fest), so wird Ihre SMCB zur Signaturerstellung genutzt werden... zu 99,9% da die TI-Komponenten bisher so spezifiziert sind.

b) die KBV wird wahrscheinlich den TI Weg nehmen

c) die HÄVG haben ihr eigenes Prüfmodul mit Dongle

d) jeder andere Anbieter wird was eigenes nutzen
Es ist also wie immer...... :-(  Danke für Ihre Einschätzung

Zur Aussage von Herrn Thierfelder

"Sehr geehrter Herr van Wasen,
meine Vermutung:
a) sollte das über die TI gehen (derzeit ist da noch nichts fest), so wird Ihre SMCB zur Signaturerstellung genutzt werden... zu 99,9% da die TI-Komponenten bisher so spezifiziert sind.
b) die KBV wird wahrscheinlich den TI Weg nehmen "

Diese Aussage halte ich für falsch.  Zum Signieren eines eRezeptes wird zukünftig der eHBA der Generation 2 benötigt, den man zur Erstellung der Signatur in das stationäre Kartenlesegerät steckt und anschließend über die Tastatur des Kartenlesegerätes seine Unterschrift  als 6-stellige Pin eingibt.  Damit nicht bei jedem Rezept die 6-stellige Pin eingegeben werden muss, wird es die Komfortsignatur geben. Damit können bei einmaliger Eingabe der Pin gleich xRezepte oder Arztbriefe unterschrieben werden.

Der eHBA wird von den Ärztekammern ausgegeben. In Nordrhein kann man von der dortigen Kammer den eHBA der Generation 2 bereits erhalten. In Niedersachsen vermutlich ab Anfang Juni 2020.

Der eHBA der Generation 2 wird auch für das Signieren der Notfalldaten auf der eGK sowie für den elektronischen Arztbrief benötigt. Zuvor benötigt der Konnektor noch ein Upgrade und wird dann vom VSDM Konnektor zum eHealthKonnektor.

W. Wilharm

 

Sie haben Recht, in dem Signier-Fall habe ich genau die falsche Karte genommen.
Hallo Herr Thierfelder,

die Lösung finde ich trotzdem gut. Bis das eRezept über die TI läuft wird mindestens noch ein Jahr vergehen.

 

Gruß

W.Wilharm
Heißt das, ich müsste dann in Zukunft für jedes eRezept (soll ja wohl verpflichtend kommen) an die Anmeldung zum Kartenlesegerät, oder eine "Komfortsignatur" freigeben, mit der dann auch die MFA praktisch alles signieren können?! Oder verstehe ich das falsch?

Nein, Sie sollen laut der Planung ein Kartenlesegerät im Behandlungszimmer haben wo Sie und der Patient jeweils Karten stecken können.

eRezept: nur Sie

eAkte: Sie und Patient

die MFA sollte Ihren HBA niemals bekommen ... das wäre wie vorunterschrieben Rezept ... und das macht ja keiner wink

Hallo Herr Hoffmann,

die Krankenkassen finanzieren weitere stationäre Lesegeräte und zwar je 625 angefangene Fälle bekommen Sie ein weiteres Gerät finanziert. Also ab 626 Abrechnungsfälle bereits 2. Die Kartenlesegeräte sollten in den Behandlungsräumen stehen, wo Sie die Medikamente verordnen und auch heute unterschreiben. Sie können die Rezepte im Behandlungsraum auch signieren und zum ausdrucken an die Anmeldung senden. Den eHBA würde ich Ihren MFA´s nicht überlassen. Mit der qualifizierten Signatur des eHBA können theoretisch auch andere Rechtsgeschäfte signiert werden.  

Gruß

W.Wilharm

W.Wilharm
sehr schön, wir finanzieren also noch mehr überteuerte kartenlesegeräte... oder haben sie etwas von beitragserhöhungen gehört? nein, nicht die kranken kassen finanzieren diese, sondern die "leistungserbringer"... wird nur gut versteckt...
Hallo Herr van Wasen,

habe gerade mit Herrn Schintag telefoniert: die Signatur läuft bei diesem Anbieter via dem dafür eingerichten Mobiltelefon. Wie bei verschiedenen Bank-apps muss man 1x eine Personalisierung (Perso, dann Teamviewer) durchführen. Wenn man ein Rezept ausstellt, wird das via virtuellem Drucker aus Tomedo heraus an Ihr personalisiertes IPhone o.ä geschickt und sie autorisieren/signieren innerhalb der App. Das Rezept geht dann über den Anbieter an den Patienten, der die Apotheke auswählt (langfristig auf einer Mobil-Karte, die die teilnehmenden Apo zeigt), wo er das Rezept abholen bzw. die das Rp liefern soll. In Süddeutschland sind bisher nur wenige Apotheken dabei, d.h. derzeit werden die Rp von einer Hamburger Apotheke versendet. Das soll sich laut Anbieter natürlich ändern...

Gruß aus dem wilden Süden

Dr. W. Krause
Unser Apotheker ist am Board. Ab dem 01.Mai werden Medikamente im Rahmen der Videosprechstunde als ERezept ausgestellt und bei unserem Apotheker abgeholt
Hallo Herr Krause, danke für die Info über den Ablauf. Hört sich ganz gut durchdacht an. Für mich sind allerdings auch die knapp 50€ Einrichtungsgebühr noch zu viel, da ich ja später sehr wahrscheinlich sowieso den eHBA nutzen muss und ich im Moment für mich keinen Vorteil beim eRezept sehe (bis auf die eingesparte Tinte). Vielleicht kann mich ja jemand eines besseren belehren ;-)
Auch wenn ich nicht Herr Krause bin ;-) : Ich sehe den Vorteil darin, die Videosprechstunde "rund" zu machen. Rezept in die Post? Rezept in der Praxis abholen? Das passt irgendwie nicht zur Videosprechstunde. Und das Porto für den Versand des Rezepts is auch nur vorübergehend bei gesetzlich Versicherten abrechenbar...
Ich finde die Einrichtungsgebühren sind jetzt nicht hoch. Vorteile des ERezepts:

1- Erweiterung des Einzugsgebiets durch die Videosprechstunde in Verbindung mit dem E Rezept

2- Alleinstellungsmerkmal durch eine innovative Lösung als Werbung und reduzierte direkte Kontakte in der Praxis in Zeiten von Corona

3- das Vorbereiten auf die digitale Rezepte in der Zukunft und die Erhöhung der Akzeptanz seitens der Patienten bereits heute

4- Bessere Workflow im Zusammenhang mit bestellten Rezepten online und im Rahmen der Videosprechstunde

5- Die Möglichkeit, Rezepte im Homeoffice zu versenden
Hallo Herr von Wasen,

Da ich einer der wenigen TI Verweigerer bin wird sich diese Einrichtung bei uns lohnen
OK. Diese generellen Vorteile sehe ich schon und die Videosprechstunde mach es wirklich rund. Wenn ich jetzt als Kinderchirurg noch eRöntgen über die VSS könnte, wäre ich rundum glücklich ;-)
Ich habe das Thema mit dem eRezpet auch mit unserem Apotheker vor Ort besprochen:

Die Apotheken müssen hierfür auch pro Bestellung Geld an den Anbieter zahlen, ist ja auch klar, die Firma will auch etwas verdienen.

Für mich ergibt sich trotz Videosprechstunde etc. kein Vorteil aus dem Online-Rezept. Im Gegenteil müsste ich mich dann zusätzlich noch in eine App einwählen um dort die Rezepte abzuarbeiten, die ich sonst im Stapel abzeichne.... (dazu dann noch eine Einrichtungsgebühr)

Bei uns kommt jeden Tag die Apotheke vorbei und holt ihre Rezepte ab und dann werden diese zu den Patienten gebracht, ich sehe deshalb den Online-Vorteil nicht, da die Pat. im Prinzip auch Online per Mail ihre Rezepte bei uns bestellen.

Wenn es mal schnell gehen muss faxen wir das Rezept in die Apotheke, dann wird es sofort bearbeitet, später holt die Apotheke das Original ab.
Dies ist wohl wieder sehr individuell. Bei uns sind viele Apotheken im Umfeld, wir haben mehr als 5, die von unseren Patienten genutzt werden, da ist das mit Abholen der Rezepte schwierig, Fax ist rechtlich bekanntlich schwierig. Wenn ich weiter oben lese, wie teuer und kompliziert die KV das Thema eRezept wieder gestalten will, dann finde ich die meinRezept.online-Variante doch deutlich sympathischer. Einzig schwierig finde ich die Registrierungsprozedur, ein Bild vom Ausweis versende ich sehr ungern an eine Firma, deren Datensicherheit ich nicht einschätzen kann, das Thema Identitätsdiebstahl ist da irgendwie zu brisant...
Wir würden uns ein AppleScript zum Ausdrucken vom ERezept wünschen. Momentan haben wir ein Druckerprofil für OnlineRezept gemacht, es sind aber paar Clicks zu viel. Wünschenswert wäre ein AppleScript, mit einem Icon direkt auf dem Rezept-Schein. Danke
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Guten Abend aus Verden,

Danke an Tommedo und meinrezeptonline für dieses tolle Werkzeug. Wir haben uns angemeldet, konnten einen bei uns ansässigen Apotheker überzeugen mitzumachen, wurden von Herrn Schintag sehr gut und professionell begleitet,  und sind begeistert von dem Werkzeug. Die Installation war unproblematisch und die Patienten, die die App nutzen entlasten sich und unsere Praxis.

Vorteile:

Die teilweise schwer verständlichen, fehlerträchtigen und Arbeitszeitkosten verursachenden Anrufe bzw. das Abhorchen des Anrufbeantwortes entfällt. Dadurch wird die Telefonie entlastet, die Mitarbeiter haben mehr Ruhe im Rezeptionsbereich.

Das digitale Unterschreiben der Rezepte ist schneller als manuelles Unterschreiben. Spart Arztzeit.

Die Verordnung des Rezeptes ist in Tomedo gut integriert: zeit und nervenschonender Workflow.

Die Patienten kommen nicht mehr in die Praxis, um die Rezepte rauszuholen. Spart Arbeitszeit und entspannt die Rezeptionsatmosphäre, gerade in der Coronazeit.

Wir müssen keine Rezepte mehr versenden, spart Arbeitszeit, Papier und Porto.

Der Ausdruck von Rezepten entfällt, rettet Teile des Amazonaswaldes, oder wo auch immer die Papierrezepte herkommen.

Die Patienten erhalten, in der Coronazeit besonders wichtig, ihr Medikament ohne das Haus zu verlassen, praktisch kontaktlos.

Eine Verbesserung würde ich mir noch wünschen, direkte Bestellung aus der Patienteneigenen Medikamentenhistorie: bedeutet: Die Patienten nutzen die Tomedoapp, sehen ihre eigenen Medikamente, klicken an, was gebraucht wird, Rezepte werden in einer Tomedo eigenen Liste gespeichert, alle auf Knopfdruck an meinRezeptonline weitergegeben, dann muss der Arzt nur noch signieren.

Was meint Herr Winklhoffer dazu?

 

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Zu ihrem letzten Punkt Herr Kampmann...

ja klingt alles toll, bei mir sind die MFA aber auch das Backupsystem ... sie prüfen immer erst, ob der Pat. das Medikament schon hatte, ob die Dosierung stimmt, wann das letzte Rezept bestellt war u.a. - alles Sachen auf die ich nicht immer ein Auge haben kann bei den hunderten Rezepten, die ich am Tag unterschreibe ...

aber ich denke auch, das wird die Zukunft sein .. dennoch warte ich ab, was sich in einem Jahr bei der KV ergibt, zumal hier keine Apotheke bei uns wirkliches Interesse hatte...

Besonders toll finde ich das die Bäume im Amazonas gerettet werden .... ich dachte das Kassenrezept bestimmt nicht aus dem Amazonswald geamcht werden :-)
Erfahrungsgemäß haben Apotheker Interesse, wenn die Ärzte mitmachen
Wie handhaben Sie das denn, wenn Patienten im betreffenden Quartal noch nicht in der Praxis waren? Anlage eines nicht unterschriebenen Abrechnungsscheins?
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