Liebe Kollegen, wie nutzen SIe das Ipad in der Praxis und wie klappen die ABläufe? Wir wollen Aufklärungsbögen, DMP-Fragen, PVS-Einverständniserklärungen, Zufriedenheitsumfragen etc. auf dem Ipad installieren. Gibt es bereits Erfahrungen, Vorlagen, Tipps und Tricks, die wir beachten sollten?

Besten Dank im VOraus

Ralf Kampmann
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Hall Herr Kampmann, sorry dass ich mich nicht gemeldet habe - war in letzter Zeit arg mit dem Verbessern von Tomedo beschäftigt.Wir sind seit 7/19 dabei und ich versuche das volle Tomedo Programm zu fahren. Zur zeit versuche ich das Patiententerminal einzubinden.

Die iPads sind super!!! natürlich nur mit entsprechendem Vorbereitungsaufwand! Die Custom Formulare benötigen doch einige Zeit bis sie soweit sind...

Wir haben mitlerweile einiges am laufen.... Prae OP Fragebogen, Datenschutzerklärung > darüber hol ich die Handynummer und E Mailadresse der Patienten rein!! Sehr wichtig!!  Sehr gut funkrtioniert die IGEL Einverst. mit Eurobetrag zum anklicken...

Sie sparen extrem viel Papier!  

Was sehr störend ist, dass man die Custom Formulare die auf dem iPad erscheinen sollen nicht selektieren kann - es erscheinen immer alle vorhandenen Formulare....dadurch ist es sehr unübersichtlich wenn man am iPad das betreffende Formular sucht...

Gerne können wir uns mal austauschen - auch telefonisch... bin am besten zw. 11.30 un 12.30 am Handy erreichbar 01714370055

Gruß aus Würzburg

DrM
Hallo Herr Marks, ich spiele auch mit dem Gedanken alles auf iPad umzustellen. Bei uns in der Praxis ist es oft sehr voll. Ich mache mir sorgen, dass die ausgegebenen iPads, insb. die Pencils schwer zu überwachen sind. Ich habe mir schon überlegt die an der Empfangstheke fest zu machen.

Wie funktioniert bei Ihnen die Logistik mit den iPads und Pencils? Wie schützen Sie die Hardware?

Grüße aus Münster

3 Antworten

Papier und Druck würde man sich sparen wenn die Bögen nicht auch in Kopie dem Patienten mitgegeben werden müssten, also Tomedo ein Passwort anlegt und der Patient automatisch ein verschlüsseltes PDF über email bekommt und das Passwort per SMS an den Patienten geschickt wird. Das heisst aber, der Patient sollte ein Handy haben aber mindestens eine Email. Unsere älteren Patienten haben teilweise keine.  Erfolgt die Unterschrift mit Zertifikat? Naja und dann kostet mich der Spass auch nicht 240 Euro plus MwSt Tomedomiete im Jahr und ein Ipad mit Pen.

Den gescannten gedruckten Perimedbogen halten wir für sinnvoller zumal hier auch keine Unklarheit bezüglich der Rechtssicherheit der Unterschrift besteht. Das unterschriebene Original bekommt der Patient.

Telefonnummer und Email nicht eintippen zu müssen ist angenehm und der einzige vorteil für 285,60 € im Jahr, das ist zu wenig. Hier verstehe ich nicht, warum diese Daten nicht über die TI gespeichert und abgerufen werden, geht mit der Adresse ja auch.
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Hallo Herr Kampmann,

Wir nutzen 2 iPads zum unterschreiben von Formularen. Nach Anlage der Formulare, wie PVS, DGSVO, Recall usw. werden Marker angelegt. Das ist sehr hilfreich.

 Die Costumformulare sind leider nicht für komplexe Formulare gedacht, auch wie Herr Marks sagte, die Formualre sind nicht kategorisiert und nicht einfach zu finden. Wir  haben die wichtigsten Formulare durchnummeriert, damit sie ganz oben auf der Liste erscheinen.

Momentan teste ich Idana, für Anamnese und sonstige Formulare. Bisher finde ich Idana gut, mal schauen ob wir uns dafür entscheiden. Sollte ich mich für Idana entscheiden, werde ich Tomedo von den iPads löschen, denn man muss leider für die iPads extra zahlen.
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Was kostet denn Idana Herr Sirfy um fair zu bleiben? In einem Medical Tribune Artikel lese ich 79 Euro pro Monat(!), pro Arzt,bei einem Dreijahresvertrag. Ist Monat ein Tippfehler und es ist eine Jahresgebühr? Dann wären es 6,60 Euro pro Monat pro Arzt plus MwSt. Dann kommt es auf die Anzahl der Ärzte an ob Tomedo billiger ist und mit einer Tomedomiete am Ipad bekommt man auch noch das mobile Tomedo mit was natürlich nur für Hausärzte wirklich interessant ist, für uns ist die mobile App sinnos. Damit Zeigt sich auch das Problem im Arbechnungsmodell von Zollsoft. Für die einen ist die Ipadmiete ein Schnäppchen für die anderen überteuert. Idana sieht natürlich professioneller aus und man kann sicherlich komplex abfragen und bei Fragen noch in die Tiefe gehen,
Idana kann auch von zu Hause ausgefüllt werden, das ist sehr interessant.
Tatsächlich ist der Preis ein Knackpunkt bei Idana, teuere monatliche Miete. Aber man kann die Features von Idana das kaum mit einfachen Costumformularen vergleichen. Die Formulare werden von Patienten zuhause ausgefüllt und man bekommt Scores fertig berechnet, und das wichtigste von den Antworten der Patienten erscheinen oben auf dem Formular mit Warnhinweisen. Auch Feedbackformulare können von den Patienten ausgefüllt werden und in Form von Statistik bearbeitet werden.

Wenn wir dadurch anamnesezeit teilweise sparen, unser Qualitätsmanagement verbessern und Patientenzufriedenheit erhöhen, dann müsste man eine Gegenrechnung machen, ob Idana dieser Minatsmiete wert ist. Wir werden schauen und Tomedianer, die bereits Idana haben, demnächst kontaktieren.

Aber warten bis solche Funktionen per Gesundakte App oder Patiententerminal gehen... das kann lange dauern.
Wie hoch ist denn nun der Preis Herr Sirfy? Ist das pro Monat oder Jahr?

https://start.idana.com/

 

Leider monatlich. Man kann Eis einfach 30 Tage kostenlos testen. Ich wäre gespannt, was Sie halten würden

Ich war vor Tomedo auch bei IDANA  aber habe es dann wegen stoned aufgegeben. auf jeden Fall ein sehr sympathisches und kooperatives Team. Wenn es mit Tomedo nicht funktioniert würde ich auch wieder auf IDANA zurückgreifen. Ist halt auch wieder ein Kostenfaktor nicht gerade das billigste! Dann ist Tomedo mit iPads doch etwas günstiger weil man die Arbeitszeit zum Erstellen der Formulare nicht bezahlen muss. Aber wie der Kollege auch sagt für komplexe Fragebögen noch nicht ausgereift

 

Was in der Allgemeinarzt Praxis sehr sinnvoll erscheint ist via standardisierten Formularen Unfall Ereignisse und Verläufe zu dokumentieren und zwar genau nach den klassischen Fragen der Versicherungen. Wenn man das geschickt anstellt hat man dann bei den Versicherungsanfragen eine Minimal Aufwand. So funktionieren bei unsAnfragen vom Sozialgericht oder Versorgungsamt. Minimal Aufwand für mich 2 Minuten. Anders kommt man nicht drum.
Wow, das ist viel zu viel und steht in keinem Verhältnis. Ich brauche lediglich eine einfache Anamnese, die Telefonnummer und die Email  und das von recht wenigen Patienten in der Chirurgie. Das soll ich für 40 Euro im Monat von Zollsoft und für 200 Euro im Monat bei zwei Ärzten von Idana bekommen. Come on....
Die Zahl der Beiträge zu iPad und tomedo und wie sich die beiden Systeme gut miteinander verbinden lassen ist auffällig hoch: ich persönlich bin an der Kombination von tomedo und iPad - ohne einen weiteren Arbeitsplatz hierfür "anmieten" zu wollen - interessiert und zwar als reines Notizbuch so dass die handschriftlichen Notizen aus der Pt.'schen Sitzung direkt in tomedo Indie Patientenakte integriert werden könnten. Im Vordergrund steht die Vision des - zumindest papierarmen Büros, um die Menge der zu lagernden Stundenprotokolle über die Jahr(zehnte) deutlich zu verschlanken. Wer hat Erfahrungen mit der Integration von Notizen/Stundenprotokollen in die Patientenakte in tomedo - und das o h n e  in einen weiteren iPad Arbeitsplatz zu investieren!?
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*** Gelöscht wegen Verstoß gegen die Netiquette ***

Danke für diesen ambitionierten wenn auch in das säuerliche Milieu verschobenen Beitrag über das zu kritisierende Abrechnungssystem. Ich bin zunächst einmal erfreut über die Möglichkeit Nutzererfahrungen auszutauschen in der Hoffnung, dass diese Teil Transparenz auch der Produkt Entwicklung dient. Ich selber bin noch gar nicht Teil der Nutzer Gemeinde; erst zum neuen Jahr nach der mit gehörigem Respekt erwarteten Daten Konvertierung werde ich sehen ob der Schritt von Epikur zu den reifen Tomaten, die zumindest in deutschen Regalen ja auch deutlich mehr Geschmack erhalten haben als vor 20 Jahren, eine gute Entscheidung gewesen sein wird. Die Idee, das iPad mit der Server Client Kombination verbinden zu können ist großartig: der damit verknüpfte Mehrpreis für ein einzelnes iPad (gerne würde ich dafür eher auf das iPhone verzichten) ist mir bereits heute unerklärlich. Gerade durch die Möglichkeit die Oberfläche des iPad für Notizen zu nutzen und diese dann bequem in der Patientenakte einzubauen, wäre für mich ein nützliches Tool für den Alltag nur, über das Jahr gerechnet, da bin ich mir eben nicht sicher… wir bleiben dran!?!
Guten Morgen, ich habe Zollsoft unabhängig zei iPads in Benutzung zur Anbindung via Idana - Anamnesebögen und für Impfaufklärungen.

Der Nutzen von der Tomedo App im Altenheim ist theoretisch eine praktische Sache - laut Theorie lädt man alle AH Patientenakten aufs iPad, uim diese dann im AH parat (auch ohne WLAN oder VPN) nutzen zu können. Ich habe mich dafür vor 1 Jahr entschieden, und seit dem zahle ich brav die Kosten dafür. Jedoch konnte ich diesen theoretischen Mehrwert nicht nutzen, da die Einrichtung des iPads mangelhaft durchgefürht wurde und ich leider keine Anleitung/Einweisung erhalten habe oder funden konnte.

Mit dem neuen Praxis Support durch Herrn Tubbesing wird das jedoch gerade auf eine professionelle Ebene gehoben, auf die ich mich schon sehr freue.

ohne einen weiteren Arbeitsplatz hierfür "anmieten" zu wollen

 

Naja, säuerlich ist untertrieben Herr Wagner und ausserdem, Sie sprechen ja schon die Miete an bevor sie Tomedo überhaupt benutzen. Sie haben das Problem aber schon sehr früh erkannt! 

Notizen vom Ipad gehen direkt in die Akte, sie rufen die Akte ja vom Ipad aus auf. Ich kritisiere das Ipad erst seit diesem Jahr weil es in meinen Augen zu teuer war, für was es liefert. Aber es bewegt sich was. Man kann nun normal zeichnen, die Nagabfragen nach dem Passwort werden weniger und man kann mit Formularen am Ipad viel Papier sparen. 

Sehr geehrter Herr Dr. Balogh,

ich finde es sehr ärgerlich, dass wir immer wieder die selbe Diskussion bzgl. der Preise führen müssen und Sie - egal was wir schreiben - das inhaltlich einfach ignorieren und Sie nach ein paar Monaten stets mit den selben "Argumenten" kommen. Ich habe akzeptiert, dass Sie unser Modell nicht gut finden.

Ich bitte Sie aber auch zu akzeptieren, dass wir uns sehr bewusst für dieses Modell entschieden haben, wir dieses auch regelmäßig re-evaluieren und noch immer der Ansicht sind, dass es - wenn auch nicht perfekt - so doch unter all den möglichen Preismodellen das fairste gegenüber der Gesamtmenge unserer Anwender ist. Das von Ihnen propagierte "Floating-Modell" zum Beispiel würde insgesamt die sehr großen Praxen finanziell überproportional stark entlasten, während mittlere und kleine Praxen entsprechend mehr zahlen müssten (zumindest wenn wir nicht einen signifikanten Teil unserer Belegschaft entlassen wollen).

Wenn Sie mit diesen Mietkonditionen, welche von Anfang an klar waren, nicht einverstanden sind, bzw. für Sie das Preis-Leistungs Verhältnis nicht (mehr) stimmt, dann bedauere ich das sehr, sehe hier aber nur die Möglichkeit, dass Sie sich bitte ein System suchen, bei dem dieses Verhältnis für Sie passt.

Wir versuchen seit unserer Firmengründung mit den finanziellen Mitteln, welche uns zur Verfügung stehen das bestmögliche Ergebnis für unsere Anwender zu erzielen. Und ich bin persönlich auch davon überzeugt, dass uns das insgesamt gut gelingt - selbst wenn es sicherlich immer und viele Punkte gibt, die zu kritisieren sind und an denen wir auch gern arbeiten.

Ich möchte hier aber noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass (im Gegensatz zu Entwicklungsthemen) das Thema "Preisgestaltung" kein demokratischer Prozess ist und auch nicht sein kann. Es dürfte auf der Hand liegen, dass fast jede Praxis (wenn man sie fragt) weniger zahlen möchte. Gleichzeitig möchten aber die allermeisten unserer Mitarbeiter auch für ihre Arbeit bezahlt werden - idealerweise sogar angemessen... ich habe Gerüchte gehört, dass auch Ärzte gern angemessene Vergütungen für ihre Arbeit möchten.

Unserer Aufgabe als zollsoft - und konkret als Geschäftsführung - ist es hier also die Einnahmen- und Ausgabenseite bestmöglich und vor allem langfristig in Waage zu halten und dafür zu sorgen, dass möglichst alle Seiten profitieren. Und dass Sie als Anwender nicht nur von der Entwicklung profitieren können, sondern auch finanziell, sieht man u.A. daran, dass wir in all den Jahren noch nie für unsere Bestandskunden die Miete erhöht haben, obwohl wir das vertraglich eigentlich jährlich machen dürften. Die Inflation sowie insbesondere die in den letzten Jahren stark gestiegenen Kosten im Bereich IT würden das definitiv rechtfertigen. Sie zahlen somit reell gesehen heute deutlich weniger an tomedo-Miete als noch vor 5 Jahren. Ich glaube wir sind so ziemlich das einzige Praxisverwaltungssystem, dass sowas von sich behaupten kann.

Zuletzt noch eine Warnung (ja, keine Bitte!): Unabhängig vom Inhalt Ihrer Anmerkungen weise ich Sie hiermit zum letzten Mal darauf hin, bei Ihren Beiträgen auf ein Mindestmaß an Umgangsformen zu achten (Stichwort "Netiquette"). Auch in einem Forum kann man einen respektvollen Umgang miteinander erwarten. Ich möchte weder meinen Mitarbeitern zumuten sich beschimpfen zu lassen, noch Ihren Kollegen zumuten, solche Beiträge wie den obigen von Ihnen lesen zu müssen. Ich habe Ihren Beitrag entsprechend zensiert (selbst wenn das ganz und gar nicht unserer Firmenphilosophie entspricht) und wir werden Sie in Zukunft bei vergleichbaren "Ausfällen" vom Forum ausschließen - temporär oder dauerhaft.
Natürlich ist die Preisgestalltung kein demokratischer Prozess,  aber sie muss Kritik schon standhalten. Das wichtigste Problem haben sie nie verstanden. Sie zwingen ihre Kunden durch das Preismodell die minimal mögliche Anzahl an Geräten zu nutzen und sich arbeitsbehindernd einzuschränken. Die Kunden werden nie Tomedo an Geräten installieren die sie selten gebrauchen. Wie Herr Wagner der vor Benutzung von Tomedo schon kein zweites Ipad anschaffen will. (der Aufhänger meines "Ausfalls") Ich fand es immer schade Tomedo nicht an allen Rechnern die ich habe installieren zu können. Ich hätte gerne Tomedo überall parat aber das geht nicht. Nicht im Lager, nicht im OP, nicht in der Ferienwohnung nicht am zweiten laptop, nicht an privaten Ipads. Mich wundert dass sie keine Miete pro Arzt und Angestellten vergeben können. Bei uns ist die Anzahl der Gerätemieten die Anzahl der Ärzte + Angestellten +2 (Die kostenfreien Geräte würde ich deinstallieren wenn ich sie zahlen müsste). Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie da keinen Schlüssel aus den Praxen ziehen können. Die Miete wäre die selbe aber man könnte Tomedo uneingeschränkt nutzen. Es kostet sie de facto nichts wenn Tomedo auf jeder Kiste im Laden läuft.

Ich möchte nicht weniger zahlen, aber es macht keinen Sinn mehr für etwas zu zahlen was man kaum benutzt und das ist das Dilemma.

Zur Netiquette, ich beschimpfe niemanden, aber klar schliessen sie mich gerne aus wenn ihnen nicht gefällt was sie lesen.
Tatsächlich nutzt jeder nur die minimale Anzahl an Geräten, vor allem in einer Einzelpraxis spielt das eine Rolle.

Gern würde ich bei mir mehr iPAD´s einsetzen. Aber noch setzt die Bedienung für meine Patienten, die Unterstützung durch meine Helferinnen voraus.  

Was die Preisgestaltung angeht  erscheint mir das derzeitige Tomedo Modell umso preiswerter je mehr Ärzte beteilgt sind. Tatsächlich ist es schwierig, eine praktikable Lösung zu finden, die jedem Anspruch gerecht wird. So gibt es Praxen, die von wenigen Patienten im Monat leben und andere die überdurchschnittlich viele Scheine, aber mit vergleichsweise geringen Umsätzen/Schein haben.  

Woran also soll man eine faire Preisgestaltung bei der Software Nutzung festmachen?

Ich sehe bei mir zwar auch die monatlichen Kosten, die mich aber im Vergleich zu andere Kostenpositionen (z.B. Telematik - kostet Zeit, Nerven und Geld ohne irgendeinen Gegenwert oder Vorteil) nicht ärgern, weil man durch schlauen Einsatz von Tomedo, seinen Umsatz besser als mit den mir bislang bekannten Praxissoftwarelösungen steigern kann.

Ein weiterer Vorteil ist, das man bei Zollsoft die Ideen der Nutzer aufnimmt und versucht sinnvoll umzusetzen. Ich denke, dass auch Du viele Ideen erfolgreich eingebracht hast. Von solch gute Ideen könne alle profitieren dann ist vielleicht auch ein zusätzlicher Arbeitsplatz drin, der nur gelegentlich genutzt wird. Vielleicht könnte Zollsoft aber auch Anreize für diejenigen schaffen, die durch gute Ideen und Beiträge das Programm verbessern helfen.
Ich danke Ihnen sehr für Ihren Erfahrungsbericht, Herr Klaproth. Mir ist insbesondere der Gedanke der weiteren Verbesserung des PVS, das die Erfahrungen und Anregungen seiner Nutzer - auch durch dieses Forum - mit einbezieht, ein Anreiz zum Wechsel zu tomedo. Dabei bin ich wie Sie der Meinung, dass eine Produktlösung nicht den Erwartungen und Bedürfnissen aller Nutzer*innen gerecht werden kann. Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt, bevor ich tomedo überhaupt in Betrieb genommen habe, über die zahlreichen Möglichkeiten, die sich hier bieten, den Praxisalltag durch ein ausbaufähiges, Apple basiertes PVS zu entlasten.
Egal wie die Preiskalkulation ist, ich finde Arzt+Angestellte+ x-Faktor am fairsten für Hersteller und Nutzer, dass ein Allgemeinarzt mehr von Tomedo hat als ein Chirurg der nicht nonstop vor dem Bildschirm sitzt ist mir egal, wichtig ist dass wir auf allen Geräten Tomedo installieren können, auch auf Rechnern die einmal im Jahr an sind. Zollsoft kommt ja entgegen, aber weiter bringt das nicht wirklich. Wir haben weiterhin Räume die Tomedo eigentlich brauchen könnten aber sich dann doch nicht rentieren. Es ist nonsens der Helferin den zweiten Rechner am Empfang zu verweigern und zu sagen sie solle in Zimmer 2 gehen und dort am Rechner arbeiten. Verstehen tut sie es nach der Mierterklärung. Es ist nonsens Laptops durch die Praxis zu schleppen wie es einige tun oder mit der Bildschirmfreigabe zu arbeiten. Man mietet diesen weiteren Client nicht, man ärgert sich nur.

Und willkommen Herr Wagner, sie haben sofort die richtigen Knöpfe gedrückt und sind gleich mitten drin.
Sehr geehrter Herr Zollmann,

unabhängig von der Art der Formulierung möchte ich mich den Gedanken von Herrn Dr. Balogh ausdrücklich anschließen. Auch ich hätte gerne - durchaus bei gleichem Preis - mehr Flexibilität bei der Nutzung des Programms. Ich hatte von Anfang an das Problem zu verstehen, warum nicht die Anzahl der Ärzte den Preis von Tomedo bestimmt. Worin liegt der beiderseitige Vorteil in Ihrem Lizenzmodell? Die von Herrn Balogh geäußerten Argumente der Nutzungseinschränkung treffen voll und ganz auch auf meine Praxis zu und sind insbesondere deshalb ärgerlich, da sie aus Sicht des Anwenders willkürlich und absolut sinnfrei erscheinen. Denn der Umsatz, der in der Praxis erwirtschaftet wird, hängt nun wirklich nicht an der Zahl der Tomedoarbeitsplätze, sondern an der Anzahl der Ärzte die in der Praxis arbeiten. Tatsächlich ist dieses Lizenzmodell in meinen Augen das größte Ärgernis an Tomedo.

Mit freundlichen Grüßen

U.Kühr
Was Zollsoft nicht versteht ist, dass es gar nicht um das Geld geht für den weiteren Client oder das weitere Ipad. Wenn ein Mitarbeiter an einem Rechner den ganzen Tag arbeitet ist die Miete in Ordnung. Braucht er ihn aber nur eine Stunde die Woche ist es herausgeschmissenes Geld. Der Angestellte der nur rumsitzt oder einfach nichts zu tun hat oder ständig krank feiert, wird rausgeschmissen. Der Handyvertrag des ungenutzten Mobiltelefons wird gekündigt. Und so ist es auch mit den Clients und Ipads.

Ich würde Ärzte+Angestellte+2 sofort annehmen für freie Installation von Tomedo und Tomedo IOS in der Praxis. Das ist was ich aktuell zahle. Ärzte+Angestellte+3 von mir aus, damit Zollsoft mehr bekommt. Die Zahl der Angestellten weise ich gerne vom Steuerberater unterschrieben nach und ist auch in der Nutzerverwaltung und in Arseko ersichtlich. Tomedo kann auch gerne ab und zu unangekündigt vorbeikommen und nachsehen. Bei Kündigung und Neueinstellung würde ich die zu zahlende Angestelltenzahl beibehalten und nur bei Stellenabbau um Änderung bitten. Stelle ich mehr Angestellte ein informiere ich Zollsoft. Weise ich falsch nach akzeptiere ich eine Strafzahlung und Nachzahlung.

Ich denke viele Praxen schränken sich so weit ein oder reduzieren mit Tricks so weit, dass sie bei den Clients unter der Formel Ä+A+3 sind. Könnten wir auch, nur ist mir das zu affig.

Das anbieten einer weiteren Abrechnungsmodalität wie oben beschrieben wäre für die Praxis wie eine chronische Mangelkrankheit loszuwerden.
Es ist ja nicht so, dass ich keine Lösungen vorschlage. Die Abrechnungsmodalität bleibt höchst kundenunfreundlich und das praxisweise entgegenkommen ungerecht und Zollsoft hat da ein Problem.

Wie wäre es denn wenn sie ihr Abrechnungssystem ausbauen und auch die Nutzung der Clients in Betracht ziehen. In Abstufungen könnte man da Clients voll, mit 10 Euro, 5 Euro oder gar nicht abrechnen. Ich denke da kommt für sie am Ende mehr dabei raus. Dann ist Plötzlich ein zweiter oder dritter Rechner am Empfang, einer im OP, Im Lager und ein weiteres Notebook daheim und in der Ferienwohnung weil die Lizenzen nutzungsabhängig abgerechnet werden. Die Notebookpraxen kaufen als Nächstes Imacs und Macminis und die alternativen Zugriffsmethoden nehmen ab. Ich stelle mich gerne als Versuchspraxis zur Verfügung wenn man sowas probieren möchte.  Drei weitere Geräte stelle ich sofort hin.
Wir sind uns des Dilemmas der aus Kostengründen nicht angeschafften Arbeitsplätze durchaus bewusst. Frei nach Winston Churchill: Die AP-basierte Abrechnung ist die schlechteste aller Abrechnungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.

Anzahl der Ärzte + Grundpauschale bevorzugt Praxen wie Augenzentren, in denen sehr viele Leistungen durch nichtärztliche Helfer erbracht werden. Ärzte+Angestellte+3 wäre an sich ein Super-System, es würde aber von den meisten Praxen als zu übergriffig empfunden werden wenn wir regelmäßig einen Mitarbeiter-Bescheid vom Steuerbüro anfordern würden. Anzahl tomedo-Nutzer + 3 würde dazu führen, dass mehrere MFAs sich den gleichen Nutzer teilen um Kosten zu sparen - würde zu deutlich mehr Unzufriedenheit führen als das AP-Dilemma. Einbeziehung der durchschnittlichen Nutzungsdauer pro Arbeitsplatz führt dazu, dass der Chef ständig die MFAs anmeckert, weil sie vergessen haben tomedo auszumachen als sie auf's Klo gegangen sind. Miete proportional zum Praxisumsatz (Schein- plus Privatrechnungssummen) wäre wahrscheinlich das fairste, aber auch etwas intrusiv und evt. mit zu "sozialistischem" Beigeschmack. Es ist echt schwierig, hier etwas Praktikables zu finden.
Hallo zusammen,

ich will jetzt mal nicht über das Geld diskutieren, erwarte aber auch, dass man dafür die ipad/iphone app kontinuerlich weiterentwickelt . Das kann ich hier nicht wahrnehmen. Ich nutze vier Kalender (Arzt/Labor/Röntgen/OP), die Termine werden werde "wie Kraut und Rüben" nicht untereinander dargestellt. Screenshots mehrfach an Zollsoft geschickt. Nix passiert.

Problem ist bekannt, gemacht wird nix. In eine Mietwohnung würde man die Miete kürzen. Grundsätzlich finde ich die apps aber super.  Beispiel: Apple watch: hier passiert nichts, so wie es jetzt ist es es unbrauchbar.. Mir fallen da viele Ideen ein was man machen könnte.

mfg

Carsten Wach

Sehr geehrter Hr. Wach,

ich bedauere sehr, dass Sie den Eindruck haben, dass die iOS-App nicht kontinuierlich weiterentwickelt wird. Ich kann Ihnen versichern, dass dies nicht der Fall ist. Beispielsweise soll das von Ihnen (zu Recht) kritisierte "Durcheinander" im Kalender mit dem nächsten größeren Update behoben werden. Dann kann der Kalender optional in Spaltenansicht dargestellt werden, analog zu der Spaltenansicht der Desktop-Anwendung.

Da die iOS-App von deutlich mehr Kunden genutzt wird als die Watch, legen wir bei der Entwicklung den Fokus stärker auf die iOS-App. Dennoch bemühen wir uns auch, die Watch-App weiterzuentwickeln. So besteht z.B. inzwischen die Möglichkeit ToDos auf der Watch weiterzuschalten.

Wir nehmen sehr gerne Vorschläge und neue Ideen für die Weiterentwicklung der iOS- und watchOS-App entgegen und würden uns über Ihr Feedback entweder hier im Forum oder per Mail an ios@zollsoft.de freuen.

Viele Grüße

Lena Penno

Eine Diskussion über das Reizthema das ist ja schon mal was Herr Zollmann, sehr cool, vielen Dank, habe ich nicht erwartet. Ich will ihnen ja nichts schlechtes und ich denke sie uns auch nicht, wollen uns nicht ausnehmen wie die Weihnachtsgans und wollen uns ermöglichen Tomedo sogar auf dem Ipad unserer Kinder laufen zu haben, weil warum nicht. Der Kommentar ihres Bruders über die Kosten ist mir etwas aufgestossen was die Kosten von Tomedo angeht. Die sind sicher heftig selbst bei steigender Zahl der Fanbase. Was ich aber nicht verstehe warum man in jede mögliche Richtung programmiert die man nur greifen kann. Ich denke das Kassenbuch hätte man bei TSE auch schliessen können,  ein Steriprogramm ohne die Fanbase zu fragen, QM, Lagerhaltung, vielleicht ein DMS wie es aussieht weil eine einfache Anbindung an ein DMS abgeschlagen wurde. Das alles kostet Millionen ist aber durch externe Programme gut, spezialisiert und meist nicht mal teuer lösbar. Ich will damit nur sagen, dass wir als zahlende Kunden Eskapaden von Zollsoft mittragen und es wäre geschickt hier ausgiebige Diskussion über den Nutzungspreis und Sinn solcher Module öffentlich zu fahren. Hier wird so getan als wäre Tomedo selbst fertig.  Was wir nicht extern lösen können ist der Core von Tomedo, hakt es da, dann kauen wir da täglich darauf rum und können wenig dagegen machen. Deswegen investiere ich die Zeit ihnen Workflows vorzuschlagen oder sie wegen schlechten Workflows Nagscreens und Tagbanuwa bis kurz vor den Rauswurf  zu nerven. Ich sehe ja, dass sie es am Ende einsehen und sich der Aufwand doch lohnt. Da gibt es zahllose Beispiele in den letzten 6 Jahren in denen wir Spass miteinander hatten. Ich sehe auch, dass hier etwas Umdenken passiert. Das Rechnungsmodul zum Beispiel, ein ganz heisses Eisen, wird angefasst. Vielleicht durch den Erfolg der Aktionsketten?

Aber zurück zur Abrechnung. Ziel ist es, dass Zollsoft nicht weniger verdient aber wir an jedem Mac nutzen können wo Apple drauf steht und nicht das Gefühl haben wegen des Gerätes abgezockt zu werden. Nicht ihre Intention aber ist so, bei uns allen und ausnahmslos wie ich aus bisher jedem Kollegengespräch höre.

  • Umsatz Schein + Privat ist schwierig. Unser Umsatz ist super der Verdienst nach Steuern aber eher gering. Das liegt an der Grossstadt und speziell München mit hoher Ärztedichte und dadurch wenig Patienten, den regional unterschiedlichen Lohnkosten, viel teures Material der Fachrichtung und das wir nicht auf Schischi stehen. Lässt sich glaube ich nicht fair abbilden. Zu viele Faktoren die rein müssen. Fach, Ort, Grösse der Praxis. Das macht diese Arechnungsart ungerecht.
  • Nutzungsdauer hätte den Vorteil, dass sie beim aktuellen System bleiben können. Hier meinte ich nicht Tomedo start und Ende sondern wirklich Nutzung. Die Kiste und Tomedo sollte schon den ganzen Tag laufen können. Tomedo startet man nur einmal am Tag. Hier müssten sie die tatsächliche Nutzung betrachten. Dann gibt es auch keinen Stress vom Chef. Das müsste auch fair sein. Das sollte aber gehen wenn man die Tage sieht die ein System benutzt wird und dann wie viel Stunden daran gearbeitet wurde. Die Stellschraube wie viel Zeit Tomedo läuft kann fair und unfair gestellt werden. Hier würde ich zuallerst die Tage pro Monat sehen die Tomedo genutzt wird (nicht gestartet) und dann die Zeit. Ipads müssten dann deutlich weniger kosten oder wie Handys gar nichts, sie sind dann nicht mehr Desktopersatz um Einträge zu machen und eignen sich aktuell ganz ehrlich lediglich als Formularausfüllgeräte zum einsparen von Papier scannen und drucken. Werden sie mal echter Desktopersatz, kann man sie ja berechnen. Sollte sowieso ein Ziel sein. Hier müsste definiert werden was Nutzung bedeutet. Patientenkarteiaufrufe pro Stunde wäre eine gute Methode denke ich. Das ist was wir immer machen wenn wir mit Patienten arbeiten. Anzahl der Stunden mit einer minimalen Zahl von Patientenaufrufen. Tage mit Stunden mit Patientenaurufren nach vorheriger Definition pro Monat. Wenn das interessant ist könnte ich mal überlegen wie ich meine Rechner auch die die aktuell nicht da sind gerne berechnet hätte so dass die aktuelle Zahl die seit Jahren besteht nicht weniger wird. Sicher die aufwendigste Methode programmiertechnisch.
  •  Ärzte+Angestellte+3 . Ich hätte kein Problem das jährlich nachzuweisen. Banken, KVB, KZVB sind da deutlich übergriffiger. Nutzer können sie sich gerne teilen, aber der Lohnzettel lügt nicht. Mit ÄA3 würden wir mehr zahlen als aktuell aber deutlich angenehmer mit Tomedo arbeiten können. ÄA3 würde ich sofort machen und ihnen den letzten Lohnzettel schicken und dann einen Termin im Appleshop machen. Mit ÄA3 wäre teurer als die aktuelle Situation auf das Minimum clientreduzierte Methode aber deutlich günstiger als alle selten benutzen Rechner zu zahlen die man hätte. Ich denke ein guter Kompromiss den man Benutzern anbieten kann.

@Herr Wach. Doch es passiert was am Core und ich habe den Eindruck, dass bei Zollsoft ein Umdenken passiert auch wegen dem Erfolg der Aktionsketten und des papierlosen Arbeitens. Ich denke schon, dass wir 2022 endlich gravierende Verbesserungen an Tomedo selbst sehen werden statt immer neue Module.

 

Wie sehen es die Kollegen. Wäre denn eine der oberen Möglichkeiten für ihre Praxis denkbar und vorteilhafter als mit der minimalen Anzahl von Clients und vielleicht ohne die Ipads zu arbeiten ohne die papierloses Arbeiten nicht möglich ist. Umsatz+Schein halte ich für unfair und Nutzungsdauer ist ein programmiertechnischer Gau der eigentlich nicht sein muss. 

Ganz speziell interessant ist wohl die Abrechnung Server+Clients (Berechnet nach Ärzte+Angestellte+3)+Onlinetermine+IT+Sonderleistungen mit jährlichem oder halbjährlichem Nachweis über Lohnabrechnung und Nachweis des Steuerberaters, dass es nur eine Lohnabrechnung gibt.

Zollsoft hat hier die Tür gerade einen Spalt offen, ich habe wohl eine für Zollsoft interessanten Lösungsweg gefunden. Wie wäre es mit einer Diskussion um uns von der Client- und Ipadrestriktion zu befreien ohne Zollsoft zu schaden? Ich bin jedenfalls nicht mehr in der Position das Thema jemals wieder auf den Herd stellen zu können. Die Geschichte ist für mich nach diesem Faden durch.

Andererseits stellt sich die Frage ob das überhaupt diskutiert werden muss und Zollsoft diese Art der Abrechnung einfach anbieten könnte. Aber Stimmen zu hören wäre schon interessant ob Praxen umsteigen würden.

Mit diesem Vorschlag ist ein wertvoller Ansatz gemacht. Ob Zollsoft den umsetzt bleibt anzuwarten.

Fair ist er auf jeden Fall, denn der Schlüssel (Ärzte+Angestellte+3) dürfte in den meisten Fällen die Nutzung richtig darstellen, denn zur gleichen Zeit kann niemand an mehr als an einem Arbeitsplatz sein. eine solche Kostenregelung würde dazu führen, dass Zollsoft außerdem nicht weniger einnehmen dürfte. Kleinere Praxen oder Einzelkämpfer hätten es leichter. 

Ganz bestimmt werden diejenigen jammern, die vielleicht nur 2 Arbeitsplätze benötigen. Praxen mit vielen Teilzeitkräften oder Großpraxen mit zahlreichen Angestellten, die auch noch im Mehrschichtbetrieb arbeiten, werden die Idee nicht gut finden, weil plötzlich die Kosten steigen.

Praxen, die im Urlaub schließen und damit weniger Nutzungszeit vorweisen, fahren bislang gegenüber den Großpraxen deutlich ungünstiger, wenn nicht am Wochenende gearbeitet wird oder keine freien Nachmittage anfallen.

 

Ich hatte gedacht, Zollsoft bietet das als Alternative als Zusatz zum Vertrag an der unterschreiben wird. Forciertes umstellen ist denke ich nicht machbar und würde nicht gut ankommen. Bei Neuverträgen ist das was anderes, wenn die Abrechnungsmethode erfolgreich ist da könnte man ÄA3 forcieren. Heulen, dass sich weitere Clients nicht lohnen für den Preis kann der Kunde dann jedenfalls nicht. Eine alternative Abrechnungsethode ist ja da.

Ich persönlich verstehe nicht, was gegen das Konzept einer Floating License spricht. Ich habe z.B. in meiner Praxis 4 Personen, die mit Tomedo arbeiten können.

Warum lässt sich die Anzahl der Lizenzen mit Tomedo nicht auf 4 gleichzeitig nutzbare Arbeitsplätze beschränken. 

Sollte ein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz wechseln, kann der Arbeitsplatz, an dem am längsten nicht mehr gearbeitet wurde, automatisch gesperrt werden. Somit ist es völlig gleichgültig, auf wie vielen Arbeitsplätzen Tomedo installiert ist, wie viele ärztliche oder nicht ärztliche Mitarbeiter in der Praxis vorhanden sind, es würde ausschließlich eine Rechnung auf auf Basis der Anzahl der maximal gleichzeitig nutzbaren Arbeitsplätze gestellt.

Dies ist aus meiner Sicht die gerechteste Form der Lizensierung.

Ich bin beeindruckt, was seit dem 08. November an Reaktionen als Antwort auf meine Anmerkung zusammen getragen wurden, wie praktisch es doch wäre, in einer 1-Mann-Praxis für Psychotherapie den hohen Anteil an Worten/Beiträgen/Protokollen (aus dem FB der sprechenden Medizin) mittels iPad als Werkzeug, quasi als erweiterten Notizblock - in meinem Fall tatsächlich vorrangig zur Erzeugung der Stundenprotokolle - einbinden zu können, ohne daraus einen vollwertigen, weiteren Arbeitsplatz werden zu lassen. Ich hoffe im weiteren sehr, dass diese Entwicklung für Nutzer wie für Produktentwickler, die sich ja in diesem Forum überwiegend grossartig ergänzen, Früchte tragen wird.
Wie viele Angestellte haben sie Herr Wagner?

Herr Kuehr so sehe ich das eigentlich auch so und habe in Gesprächen auch oft gehört warum sollen wir mehr Clients zahlen wie wir gleichzeitig nutzen können. Es gibt aber so viele zusätzliche Geräte, das Ipad das sie dem Patienten in die Hand drücken zum Formulare ausfüllen, der Anmelderechner den sich aktuell nur grosse Praxen mit vielen Patienten leisten wollen. Die Iphones. Klar sie können immer nur eines benutzen aber hier muss man schon auf Zollsoft zugehen um überall Tomedo nutzen zu können. Module wie Arzeko sind kostenlos, hier könnte Zollsoft auch 5 Euro pro Angestellte einsammeln. Machen sie nicht. Insofern halte ich ÄA3 schon für gerecht. Eigentlich könnte Zollsoft für grosse Praxen sogar die 3 erhöhen je nach Ärztezahl aber ich glaube Zollsoft hat Interesse an grossen Praxen.
Finde den Vorschlag von Kuehr mit "Floating License" sehr interessant.
Nach einiger Überlegung wäre tatsächlich die Float license am einfachsten und gerechtesten. EcoDMS benutzt eine Float License und das funktioniert gut, der Server wird nicht berechnet. Patiententerminals würden eine Lizenz erfordern und Ipads vom Patienten genutzt, sobald das anständig in Patientenhand funktioniert, auch.

+1 Herr Kuerr

 

Das Einbeziehen des Servers macht auch deswegen Sinn weil sie aktuell für eine theoretische Einmannpraxis voll ins Gewicht fällt, für eine Praxis mit 100 Mitarbeitern aber beinahe irrelevant auf der Rechnungs ist.
Tatsächlich bin ich mein eigener Angestellter, bin mir zugleich selber Chef.

Gut ein echter Einzelkämpder, dann schauen wir uns an ihrem Beispiel im Vergleich zu einer 300 Angestellten Praxis an, warum tatsächlich die float License besser ist als Ärzte+Angestellte+3 und das aktuelle Modell. Ich argumentiere hier auch aus der Sicht von Zollsoft.

  • Sie sind die absolute Ausnahme und ein recht seltener Fall. eigentlich nur bei Psychoterapeuthen möglich. Mit der floatlicense würde bei ihnen Zollsoft wahrscheinich eine aber vielleicht auch zwei oder maximal  3 Lizenzen im Monat abrechnen. Wenn sie ein Ipad auch dem Patienten geben um Formulare auszufüllen sind es schon zwei Lizenzen. Sie würden weniger bezahlen wenn der Server im Lizenzpreis enthalten ist. EcoDMS löst das so dass eine Mindestzahl von Lizenzen bei ECO ONE machen. Die liegt bei 4 Lizenzen. Und schon haben wir den Server im prinzip berechnet aber sie haben freie Lizenzen um vielleicht einen Kollegen mitarbeiten zu lassen oder doch eine Verwaltungsassistentin  einzustellen. Zollsoft hat selbst bei ihnen keine Einnahmen verloren.
  • Der Server ist auch so ein Knackpunkt. Je kleiner die Praxis ist desto teurer ist der Server. Eine Praxis Modell Hundertschaft interessiert der Serverpreis gar nicht, freut sich aber über günstige Lizenzkosten. Warum muss das so sein? Würde man die Kosten für die Lizenz um 10 Euro erhöhen aber den Server nicht berechnen würden die grossen Praxen die aktuellen Serverkosten der kleinen tragen. Für mich ist die Serverberechnung ungerecht. Das ist sicher ein harter Brocken für Zollsoft aber sie müssen einfach mal rechnen und überlegen ob sie hier nicht einen Fehler gemacht haben. Bei dem Extrem der 300 floating licence Praxis sind das 3000 Euro mehr im Monat statt  dem Serverpreis von 135 Euro und warum soll die grosse Praxis das nicht zahlen? Wird man nicht mehr ohne Sonderkündigung umstellen können aber man könnte es zukünftig so machen. 
  • Teilzeitkraft ist so ein Argument gegen die Float License. Ich denke bei unterschiedlichen Arbeitszeiten ist das kein Problem. Arbeiten sie gleichzeitig braucht man eine zusätzliche Lizenz. Ich denke vollkommen in Ordnung
  • Das +3 bei Ä+A+3 ist wiederum für die kleine Praxis belastend, für Herrn Wagner besonders für die grosse Praxis nicht spürbar also ungerecht. 
  • keine Lizenzgeschenke um grosse Praxen zu gewinnen, das schadet uns allen. Da muss Zollsoft darauf vertrauen, dass gerade für grosse Praxen Tomedo mehr Geld durch Arbeitserleichterung einspart als jede andere PVS. Wir helfen gerne Aktionsketten Formulare und Ipads zu verbessern um das sicherzustellen. De facto sind wir ja dabei. 

Bei 50 Euro pro Monat pro floating Lizenz bei 3 Mindestlizenzen, Server inklusive und gerne jährlich Vorausabrechnung würde Zollsoft wahrschleichlich overall weit besser fahren als mit dem aktuellen Modell. Wir würden genau so viel zahlen wie aktuell da wir 5-6 Lizenzen nehmen würden. Bei drei Mindestlizenzen sie Herr Wagner auch und sie kaufen so viele Ipads wie sie wollen. Vielleicht ziehen dir grossen Praxen ja mit um an unbegrenzt vielen Rechnern Tomedo installieren zu können. Ein Übergang täte Zollsoft jedenfalls nicht weh.

Hallo Herr Kuehr

das wäre eine ideale Lösung bei der Tomedo von den kleien Kunden nicht weniger bekommt. Jeder zahlt das was er braucht. Große Praxen würden entsprechend mehr zahlen, die stehen aber im Vergleich zu kleinen Praxen sehr viel günstiger da.

Der Einzelkämpfer zahlt für den Server den Hauptteil, der bei den Großkunden gar nicht ins Gewicht fällt.

Für mich die beste und fairste Lösung.
Ja denke auch, wäre Top und für Zollsoft kein monäterer Verlust sondern Zugewinn. Wichtig hierbei ist aber der Einbezug der Clients und des Servers in die Lizenzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir eine weitere Lizenz hole weil zum Beispiel der Patient das Ipad mal alleine bedienen kann oder eine neuer Mitarbeiter dazu kommt, ist deutlich höher als einen Client zu mieten an dem kaum jemand arbeitet.
Es ist nicht nur aus der Sicht der kleinen Praxen meines Erachtens ein Vorteil, wenn man nur das bezahlt, was man auch benutzt / benötigt. Es ist auch gerechter. Ich selbst hatte zu Beginn einen "Arbeitsplatzbonus" mit nicht bezahlten, aber benutzbaren Arbeitsplätzen, der aber offensichtlicht nur Goodwill war und irgendwann, warum auch immer, "verfallen" ist, sprich die Miete auf diese Arbeitsplätze dann doch erhoben wurde. Auch habe ich hier im Forum den Eindruck bekommen, daß manche weiterhin von einem Goodwill profitieren. Sollte ich damit falsch liegen, bitte ich um eine Richtigstellung von Zollsoft.

Dennoch, auch ich tue mich deutlich leichter eine Lizenz zu mieten, von der ich weiß, daß ich sie wirklich benötige, als für einen Arbeitsplatz, der nur gelegentlich gebraucht wird (zB der zu Hause). Selbst wenn es auf die gleichen Kosten hinaus läuft, einfach nur weil es gerechter und kundennäher erscheint.

Aber auch für Zollsoft böte der Floating License Ansatz die Möglichkeit durch gestaffelte Preise für Großpraxen ein attraktives Lizenz- / Preismodell zu gestalten. Für mich eindeutig eine Win-Win-Situation.
Zollsoft braucht gar nicht zu staffeln, warum soll eine Grosspraxis weniger pro Lizenz zahlen als wir oder warum sollen viele kleine Praxen die Programmierleistung bei Zollsoft für die Grosspraxis tragen. Das erschliesst sich mir nicht. Die Grosspraxis soll einfach sagen wie viel Lizenzen sie möchte und so viele kann sie auch benutzen, das wars.

Ich hoffe Zollsoft sitzt jetzt am Taschenrechner und rechnet ob man das Abrechnungsmodell bestehenden und zukünftigen Kunden anbieten kann. Ein sehr brauchbarer und einfacher Lösungsansatz mit sehr vielen Vorteilen für Zollsoft und den Nutzern ist es jedenfalls meiner Meinung nach. Nachteile für Zollsoft sehe ich nicht, ausser dem Einbau eines Lizenzmoduls in die Servertools.

Modell: 50€/Lizenz für gleichzeitig nutzbare Lizenzen einschliesslich Server,  jährlich Vorauszahlung, Anzahl der Mindestlizenzen 3, Lizenz jährlich kündbar.

  • Abrechnung Server über Lizenzen, irrelevant wie viele Standorte, mehr Standorte bedeutet mehr Lizenzen
  • Lizenz teurer als Client, selten benutzte Geräte werden aktuell nicht gemietet. Praxen versuchen aktuell bereits jetzt nicht mehr Clienten zu mieten als sie Personal haben  - mehr Einnahmen für Zollsoft
  • gleiche Belastung von Grosspraxen wie der klassischen ein- oder Zweiarztpraxis - faire Abrechnung
  • unbegrenzte Installationszahl von Tomedo auf Rechnern und Ipads - angenehmeres arbeiten
  • Patientenbedienung erfordert weitere Lizenzen. Anmeldung über Pylon oder Formulare am Ipad
  • Minimalbetrag für Kleinstpraxen über Mindestanzahl der Lizenzen (3 bei 50 Euro pro Lizenz)
  • Mindestlaufzeit für Lizenz kann festgesetzt werden um Abmelden von Lizenzen bei Urlaub und Personalfluktuation zu verhindern. 1 Jahr erscheint sinnvoll.
  • Praxis kann selbst weitere Lizenzen aktivieren falls gebraucht
  • Optional - alte Abrechnung kann weitergeführt werden, wird aber sicher schnell obsolet bei kleineren und mittleren Praxen. Bestehende grosse Praxen werden auf altes Modell weiter bestehen.
  • Finanzspritze für Zollsoft durch Vorauszahlung der Lizenzen ein Jahr
  • Deutlich einfachere Abrechnung, jährliche Abrechnung von IT, Onlineterminen und anderen Services auch möglich als Vorauszahlung, Kontigent (SMS) oder nachträglich.
  • Lösung für praktisch alle Methoden die aktuelle Clientmiete zu umgehen.
  • kann Altkunden (länger als 2 Jahre bei Zollsoft) die über die bereits immer die selben Beträge zahlen bereits ohne Einbau des Lizenzchecks angeboten werden wenn Anzahl der Lizenzen dem Preis Server+Clients entspricht oder grösser ist. Einfacher Wechsel auf Lizenzmodell.
Bei mir laufen niemals mehr als 6 Clients gleichzeitig, benötige aber 10 Lizenzen + Server. Würde gerne noch 1-2 Arbeitsplätze evtl iPAD + Mac einsetzen. Mit dem Neuen Modell könnte ich das ohne Mehrkosten machen, da ich nach dieser Rechnung eher zu viel bezahle, wie so viele kleine Altkunden auch.

Mit dem Vorschlag der floating Licence hätten vor allem kleinere Neukunden Vorteile. Das wäre für Zollsoft insofern interessant, weil damit ein schnelleres Wachstum zu erreichen ist, was aber auch negative Folgen haben hat. Für die großen Neukunden wäre das Modell weniger interessant, da kann Tomedo nur mit seiner besseren Leistungsfähigkeit punkten. Die Möglichkeit der Automatisierung ist das größte Pfund, erfordert aber für den Nutzer einen enormen Arbeitsaufwand, der sich aber lohnt.

Für Zollsoft stellt sich eigentlich nur die Frage, womit mehr Umsatz erzielt werden kann, mit verhältnismäßig schlecht zahlenden Großunden oder vielen Neukunden, die ein tolless PVS zu einem fairen Preis erhalten. Allerdings schreckt jeder erstmal vor einem Wechsel mit den damit verbundenen Auswirkungen zurück.
Das Hauptdgrund für die ganze Sache ist die Restriktion loszuwerden beim aktuellen Modell, die niemandem was bringt. Rechne mal, du benutzt 6 Lizenzen gleichzeitig dann wirst du noch für den Patienten ein Ipad brauchen wenn das mal funktioniert. Dann bist du bei 7 also 350 Euro im Monat. Das entspricht ziemlich genau Server + 10 Clients, ist sogar etwas mehr. Wäre dir doch egal ob du aktuell 10 Clients und den Server bezahlst oder 7 floating Lizenzen um dann Ruhe zu haben und überall Tomedo nutzen kannst wo du willst oder nicht? Also für mich leuchtet das komplett ein.
Ich würde das neue Modell sofort mitmachem und denke das geht den Meisten auch so. Die großen Bestandskunden dürfte das ohnehin nicht interessieren, weil Sie dadurch nicht mehr zahlen. Vielleicht fragt Zollsoft mal alle seine Kunden. Dann könnte die Restriktion wegfallen und der Anreiz für einen Systemwechsel wäre für viele Interessenten bestimmt größer.

Umrechnung wäre vom aktuellen Modell: Lizenzen = (Miete Server+Clients) /50 aufgerundet Kann man ja mal sehen ob die Lizenzzahl ausreicht. Sollte aber so gut wie immer passen.

 

Wäre schön wenn Zollsoft uns informiert ob man den Vorschlag der floating Lizenzen intern diskutiert, ignoriert oder per se ablehnt oder vielleicht sogar umsetzen möchte.
Bin kein Freund vom Floating-License-Modell, weil das m.M.n. für noch mehr Frust sorgt als unser AP-Modell, und zwar nicht nur beim Chef sondern auch allen Mitarbeitern. Wir sehen das bei uns intern mit TeamViewer - es gibt unweigerlich immer mal Peak-Zeiten in denen man mehr Lizenzen braucht als üblich. Da muss dann immer in die Runde gefragt werden ob jemand Verbindungen schließen kann, damit neue geöffnet werden können. Das wird bei tomedo unweigerlich ähnlich laufen, und Mitarbeiter werden durch die Praxis rennen und tomedos schließen, damit Frust beim Mitarbeiter der nur mal kurz nicht im Zimmer war und dessen tomedo gekillt wurde hervorrufen, und am Ende sind alle auf den Chef sauer der zu "geizig" ist mehr Floating-Lizenzen zu erwerben.

Die Servergebühr, die wie Sie richtig erkannt haben de facto einen Rabatt für größere Praxen abbildet, ist genau dafür geschaffen wurden, Großpraxen entgegenzukommen, die sonst unweigerlich eine Staffelung der Client-Preise ab einer bestimmten Anzahl von Clients verlangen würden, weil das überall so üblich ist.

Tut mir leid die Runde hier zu enttäuschen, aber nach erneuter Erwägung der Pros und Cons der jeweiligen Alternativen wird es beim derzeitigen Modell mit all seinen Unzulänglichkeiten bleiben.
Grosspraxen gegenüber muss Zollsoft denke ich selbstbewusster werden. Die grossen profitieren am meisten von Automatismen und die hat Tomedo mehr als jede andere Software. Vergünstigte Grosse sind aktuell weniger wert als die gleiche Ärztezahl in vielen kleinen Praxen. Die kommen schon von alleine auch ohne Vergünstigungen.

Ich denke schon, dass die Floatlicence gut funktionieren würde. Hat man für jeden Mitarbeiter mindestens eine Lizenz und für den Patienten ein oder zwei kann es kein Login Problem geben. Laufen darf ja Tomedo gerne auf 100 Rechnern aber nutzen kann man Tomedo doch nur nach einem Login. Bei einer Floatlicense mit X Lizenzen/Logins sind nur X nutzbare Tomedos möglich und X User. Der Arzt kann also von Rechner zu Rechner flitzen, der nächste Rechner loggt ihn am anderen Rechner aus. Das verhindert auch mehrfach Benutzung eines Logins. Genauso machen es die anderen und auch der Patient am Pylon und am Ipad. Reise nach Jerusalem nur eben mit ausreichend Stühlen. Kommt ein neuer Angestellter dazu hat man das Jerusalem Problem, er kann weder einen Benutzernamen bekommen noch kann er sich mit einem Anderen den Nutzernamen teilen. Er spielt sonst Ping-Pong mit dem anderen Nutzer. Der geizige Arbeitgeber, eine Lizenz ist viel flexibler und viel wertvoller als ein Mietclient der kaum benutzt wird. Weniger verdienen sie damit nicht aber der Tomedo-Pferdefuss wäre weg. Ich habe Tomedo schon oft empfohlen aber immer auf dieses Problem hingewiesen. "Tomedo wird extrem teuer wenn man alle selten benutzten Geräte einbindet und das macht niemand". Ich glaube sie können sich nicht vorstellen wie angenehm eine floatlicense für ihre Kunden wäre bei gleichen oder mehr Kosten. Es würde Tomedo dramatisch aufwerten.

Ihre Entscheidung finde ich schade, bedanke mich aber für die Diskussion.

PS: wenn sie doch mal einen Testballon mit Testgruppe starten wollen, sie wissen wo sie mich finden.
Lieber Herr Zollmann

das ist sehr schade. Klar ist, das Zollsoft solch eine Entscheidung nicht durch Abstimmung der Kunden treffen wird.  

Im Prinzip hätte zollsoft aber mit dem Vorschlag nicht weniger Gebühren erhalten. Das wuürde zumindest für mich, wie wohl die meisten andern kleinerem Kunden gelten. Lassen Sie doch die alten Bestandskunden wählen und die Neuen müssen die Floating license nehmen. Alternativ könnte man auch beide Optionen anbieten. Dann kann keiner mehr meckern.

Bislang kann sich ein Nutzer an mehreren Arbeitsplätzen einloggen ohne am anderen Arbeitsplatz rauszufliegen, zumindest gilt das für den Admin, bei anderen habe ich es nicht ausprobiert.

Lassen Sie doch die alten Bestandskunden wählen und die Neuen müssen die Floating license nehmen. 

So wäre die Idee gewesen. Grosse Praxen fahren wohl sehr angenehm mit dem aktuellen Modell. Mit Logik ist scheinbar auch nicht zu überzeugen. Ich bin kein BWLer aber mir scheint tasächlich, das aktuelle Lizenzmodell schadet Zollsoft. Der Vorgang den Zollsoft ständig sehen müsste ist, so war es auch bei uns, dass der Kunde anfangs jeden Rechner lizensiert den er sich mit Tomedo vorstellen kann und dann, nach den ersten Rechnungen und etwas einarbeiten mit Tomedo, die Anzahl der Clients auf ein Minimum reduziert und alternative Methoden benutzt um auf diesen Rechnern trotzdem arbeiten zu können. Erzwungene Einschränkung und weniger Verdienst für die PVS. Nicht gut.

Sehr geehrter Hr. Zollmann,

vielen Dank für Ihre Stellungnahme zur Frage des Lizenzmodells. Natürlich ist es die Entscheidung der Firma Zollsoft welches Lizenzmodell sie für richtig hält und meine Entscheidung war es das aktuelle Lizenzmodell (wenn auch mit Unverständnis) zu akzeptieren.

Ihre Argumentation gegen das Floating-License-Modell, die aus meiner Sicht in ihrer Darstellung gut begründet ist, gehen sie allerdings nicht auf meinen Vorschlag ein, dass der Arbeitsplatz, welcher am längsten nicht mehr aktiv genutzt wurde, gesperrt wird. Eine Sperre beinhaltet, anders als ein Logout, nicht, dass laufende Arbeiten an diesem Arbeitsplatz beendet werden müssen, sondern nur dass der Arbeitsplatz gesperrt ist, sowie es Tomedo nach einer gewissen Zeit der Nichtnutzung bereits heute selbst veranlassen kann.

Somit ist es nicht erforderlich, dass ein Benutzer bei anderen Benutzern nachfragt, ob Sie eine Lizenz freigeben können, sondern lediglich eine automatische Sperrung nicht benutzter Arbeitsplätze. Anders als beim TeamViewer, bei dem eine Verbindung unterbrochen und die laufende Arbeit gestört wird, wäre dies bei Tomedo nicht der Fall.

Noch einmal zur Verdeutlichung: in meiner Praxis arbeiten 4 Personen an Tomedo, sodass niemals mehr als 4 Lizenzen gleichzeitig erforderlich wären. Insofern kann ich das von Ihnen vorgetragene Argument tatsächlich nicht nach nachvollziehen.

Das ändert nichts an Ihrer Entscheidungsfreiheit bezüglich der Lizenzvergabe, jedoch einiges an der Nachvollziehbarkeit Ihrer Entscheidung.

Ich glaube tatsächlich beim Zollsoftsupport ist es so, dass die Anzahl der Kunden ausschlaggebend ist, mit denen Zollsoft Teamviewer zur selben Zeit, neben dem normalem Telefonsupport, benutzen muss. Das heisst, Zollsoft hat 100 Supportmitarbeiter und 50 Teamviewerlizenzen und im Peak brauchen sie plötzlich 55 Lizenzen. Da hakt der Vergleich weil die Anzahl der Ärzte und Mitarbeiter in der Praxis keine Peaks hat. Selbst in flauen Sommermonaten können wir niemanden entlassen wie Schulen ihre Lehrer.

Wenn sie ein Ipad benutzen auf dem der Patient etwas ausfüllt oder einen Anmeldepylon, werden sie eine weitere Lizenz brauchen Herr Kuehr, aber das ist auch gut so.

Bei einem Floating-License-Modell mit zu wenig Lizenzen erwerbe ich eine weitere Lizenz und habe Ruhe, Beim aktellen Modell muss ich einen Haufen Rechner Mieten die ich kaum benutze also wirklich wenige Stunden im Monat. Da ist ein riesiger Unterschied.

Herr Zollmann überlegen sie mal ob sie Teamviewer weiter benutzen würden wenn Teamviewer plötzlich eine Miete pro Arbeitsplatz fordern würde, selbst wenn die Miete günstiger wäre als eine Lizenz aktuell. Was würden sie machen? Für jeden Supportplatz ein Teamviewer mieten? Auf für Frau Meyer die nur eine Stunde am Tag Zeit hat im Support zu helfen? Für alle Homeoffice Rechner eine Teamviewermiete? Teamviewer würde so schnell vom Ernst-Haeckel Platz fliegen, so schnell könnten wir Teamviewer gar nicht von unseren Rechnern deinstallieren. Gäbe es keine Alternative für sie, würden sie auf Laptops umsteigen und die Anzahl der Arbeitsplätze reduzieren. Und, sie würden sich ärgern.
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