Liebe tomedianer,

aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen versichern, dass wir alles dafür tun, um Ihnen in den kommenden Wochen auch weiterhin in gewohnter Art und Weise zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig ist es unsere Priorität, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Nutzer und Mitarbeiter zu schützen und unseren Teil zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 beizutragen. Aus diesem Grund haben auch wir ab sofort einige technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, sodass u.a. ein Großteil unserer Mitarbeiter inkl. unserem Supportteam von zu Hause aus arbeiten kann. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls es dadurch evt. zu längeren Wartezeiten an der Hotline bzw. bei der Beantwortung von E-Mail und/oder Forumsanfragen kommt.
Ich muss das Thema noch mal aufwärmen, in der Vergangenheit gab es hierzu keinen Kommentar von Zollsoft.

Tomedo ist teuer, das muss glaube ich nicht diskutiert werden, im Vergleich wahrscheinlich die teuerste Arztsoftware für die Praxis. Einiges wird mitgeliefert wie Arzeko und ein Kassenbuch. Vieles aber kostet Aufpreis wie die Onlinetermine oder weitere Clients. Der Support ist im Vergleich zu anderer Software extrem teuer. Viele rufen gar nicht an oder bemühen externe Dienstleister die sich mit Tomedo auskennen und güntiger sind.

Was mich bei der Preispolitik aber am meisten ärgert und für mich vollkommen unlogisch ist, dass die Clients nicht in Paketen vermietet werden. Hier ein Beispiel für die teure aber sehr gute Kamerasoftware Securityspy die die Anzahl der Kameras (Klienten) in Paketen verkauft.

https://www.bensoftware.com/purchase/securityspy.html

Das Preismodell von Zollsost zwingt den Nutzer, selten benutzte Clienten in der Bildschirmfreigabe zu nutzen. Auf unserem OP-Rechner werde ich mit Sicherheit kein Tomedo installieren der zwei Tage in der Woche läuft und nur zum darstellen und zur Kontrolle von Dokumenten und Bildern genutzt wird. In der Ferienwohnung haben wir das selbe Problem. Nicht dass wir Ärzte auch in unserer Freizeit arbeiten, dass ist schon ganz normal, aber wir würden gerne mal parallel an Karteien arbeiten, Kostenvoranschläge oder Gutachten schreiben. Das würde bei zwei "Freizeitklienten"mehrkosten von 523,60 Euro im Jahr bedeuten. Das ist heftig und das machen wir nicht, tomedo behindert hier unsere Arbeit, da brauche ich die Gutachten ja gar nicht zu schreiben weil die Tomedo mehr kostet als die Arbeit am PC bringt.

Dazu kommt wie herausgekommen ist, dass Sie mehr zahlen als andere Praxen. Einige Praxen sind gemeinsam an Zollsoft herangetreten und bekommen Tomedo günstiger, so viele Klienten und Ipads wie sie wollen, selbst eine zweitpraxis ist mit im Vertrag. Ja so etwas gibt es. Ich habe auch unlimitierte Klientenzahl angefragt da ich nicht mehr bezahlen werde aber gerne weitere Klienten selten nutzen möchte wie eben in der Ferienwohnung mal am Wochenende. Das wurde abgelehnt und es wurde um Verständnis gebeten dass eine andere Praxis ein "Sonderfall" war. Warum eigentlich?

Die Berechnung von Ipads wie Klienten, die nicht den vollen Funktionsumfang haben wie die Mac software, ist überzogen. Praxen sollen nur um papierlos Anamnesen und Aufklärungen machen zu können 261,80 Euro pro Jahr pro benutztem Ipad zahlen. Das ist nicht akzeptabel, Praxen die das machen müssen viel Geld übrig haben oder eben Sonderfälle sein.

Ich bitte Zollsoft die Abrechnung der Klienten und Ipads nochmals zu überdenken und selten genutzte Kienten nicht, oder zumindest geringer, abzurechnen. Klienten die zwei Tage die Woche laufen oder auch mal im Urlaub laufen müssen nicht abgerechnet werden. Zollsoft muss durch eine unangenehme Preispolitik den Kunden nicht so einengen, nicht bei dem hohen Preis den Zollsoft monatlich abruft und sich auch noch jede Supportsekunde bezahlen lässt. Da erwarte ich eine Lockerung bei den Klienten und Ipads.

Derzeit kann ich neuen Kunden nur raten sich mit anderen Praxen zusammenzutun und eine unlimitierte Anzahl von Klienten auszuhandeln sowie freie Ipadnutzung.
Gefragt von (38.9k Punkte)
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+8 Punkte
Ich würde ebenfalls eine Preisanpassung für das Ipad begrüssen!

19 Antworten

Ich finde auch, dass die pro-Client-Preispolitik geändert werden soll. T2Med z.B ist eine moderne Software, die in ein paar Jahren Tomedo Konkurrenz machen wird, verlangt Softwaremiete pro Praxis und einmalig pro Arzt. Andere browserbasierte zukunftsfähige Softwares, wie paar Startups  aus Berlin, verlangen auch pro Praxisfiliale. Das finde ich fair, denn große Praxen, die eben Filialen haben, können sich das leisten. Während eine normale Hausarztpraxis tief in die Tasche greifen muss, um eben ordentlich ausreichend Arbeitsplätze in einer Betriebsstätte zu finanzieren. Dass die iPads und iPhones extra kosten ", kann ich nicht verstehen ( die kommen eingeschränkt zur Anwendung), selbst das volle Bezahlen für den Kiosk als volle Version stoßt bei Tomedianern auf Unverständnis. Hier muss Tomedo umdenken, um neue User zu gewinnen bzw. bestehende Kunden zu behalten.
Beantwortet von (4.9k Punkte)
+5 Punkte
Dies sehe ich auch so. Ich bin bereit, für Tomedo mehr zu bezahlen als für die Konkurrenz, aber das iPad hätte ich gerne nur für Unterschriftenformulare, mache ich aus Kostengründen nicht. Ich KANN das aus Kostengründen nicht machen. Ich habe eine kleine Hausarztpraxis, und zahle für Tomedo 3 mal soviel (!) wie für meine Software zuvor. Auch das Impf-Doc Modul kann ich nicht nehmen, obwohl ich es gerne hätte, da es nicht pro Praxis, sondern pro Arzt  geordert werden muss, und dann fast 3 mal so teuer ist wie z.B. bei ********. Da ist dann eine Grenze erreicht, und ich kann die schönen Funktionen einfach nicht nutzen. Dann nützen sie natürlich auch nix. Ich kenne das Argument, es sind doch hier und dort nur 20 EUR und nochmal 20 (plus MwSt), aber diese Kleinigkeiten haben sich zu einem stattlichen Betrag summiert. EIN Arzt kann maximal EINEN Computer gleichzeitig bedienen. Wenn ich mehrere Arbeitsplätze habe, wird es unverhältnismäßig. Es müsste einfach alles eine Obergrenze z.B. je Arzt haben. Das wäre sinnvoll und fair. Nicht alle haben die 20 Arzt Mega-Praxis wo es darauf auch schon nicht mehr ankommt.
Pro Arzt oder besser pro User also auch Angestellten zu berechnen macht deutlich mehr Sinn als pro Client. Wir zahlen zu zweit um die 500 Euro monatlich. Das ist viel aber das ist gar nicht mein Hauptanliegen sondern dass ich für diesen Betrag Tomedo nicht überall benutzen kann.

Gleichzeitig aktive Klienten zu berechnen wäre fair. Ich zahle derzeit 6 Klienten also will ich auch 6 Klienten gleichzeitig nutzen dürfen und zwar egal welche. Dann wären aber die beiden Macbooks am Wochenende nicht Nummer 7 und 8 so wie es derzeit gegandhabt wird, weil es zwei neue Macadressen sind.

Ipads sollten pro Praxis pro Arzt einer kostenlos enthalten sein. Das ist nicht zu viel verlangt.

Den meisten geht es denke ich wie mir, man engt sich bei der Client-Nutzung ein und benutzt keine Ipads. Ist das das Ziel Zollsoft? Ist das sinnvoll?

Mir geht es wie Herrn Steinkamp mehr kann Zollsoft bei besten Willen nicht bekommen, es geht nicht. Auch wenn Zollsoft seine Software  mehr beschränkt bekommt Zollsoft nicht mehr. Wenn Zollsoft das versteht wird es eine intelligentere kundenfreundlichere Preisgestalltung anbieten.
Ich würde mich auch über Varianten in der Preisgestaltung freuen, da ich viele Arbeitsplätze habe, die sehr selten genutzt werden, zB. nur einen Tag/Woche. Ich würde mehr Arbeitsplätze einrichten, aber irgendwann geht es ins Geld. Wenn es dafür eine Lösung gäbe würde ich mich sehr freuen.
Das ist genau der Punkt. Ein Backup-iPad oder ein IPhone ab und zu für Hausbesuche (Anwendung lediglich 1-2 Mal im Monat) kosten uns trotzdem. Ich finde ein iPad und iPhone Clients sollten in dem Preis inbegriffen sein, das ist auch im Sinne von Zollsoft. Die User dürfen die Preisgestaltung nicht so unfair empfinden wie hier zu lesen ist
Iphones sind umsonst Herr Sirfy, Ipads nicht.
mein Gott, es hindert Sie doch keiner daran eine dreimal so schlechte Software billiger zu nutzen....
Beantwortet von (140 Punkte)
–1 Punkt
Wer will denn eine andere Software nutzen? Schlechtere Software rechtfertigt doch nicht ein unlogisches Preismodell das die Nutzung der Software übermässig einschränkt. Wie ich schon sagte geht es mir nicht um den Preis den ich bezahle, der ist hoch aber OK. Was nicht OK ist, wie ich die Klientenlizenzen nutzen kann.

Realeyes hat sicher auch einen Spezialdeal mit Zollsoft, was? Könnte ich mir sehr gut vorstellen beim bekannten Aufbau der Augenarztpraxen in M mit Zentrum und Satelitenpraxen. Mit Sonderkonditionen wie sie mir aus einer Praxis bekannt sind, ist die Arbeit mit Tomedo natürlich angenehm.
Das eigentlich unfaire ist die Limitierung der Lizenz auf einen Mac, das heisst sie haben zwar 5 lizenzen von denen im Urlaub alle unbenutzt in der Praxis sind, kein Mac läuft, und trotzdem müssen sie für ihr Macbook, das sie dabei haben, dann für die Woche Urlaub 285,60 Euro zahlen. Das ist übel aber das ist so, die Servertools melden Zollsoft die neue Macadresse und die Rechnung wird um 20 Euro plus Mehrwertsteuer pro Monat erhöht. Peng.

Fair use wäre dass sie das Laptop im Urlaub benutzen können selbst wenn die Praxis läuft und der 6, Mac dann meldet sorry sie haben keine 6. Lizenz, wollen sie eine weitere Lizenz freischalten oder ist ihr Chef einfach nur im Urlaub mit nem Laptop und sie lassen einfach eine Kiste aus, hmm?.

Eine Lizenz an einen Rechner zu binden ist mener Meinung nach nicht in Odnung.
Beantwortet von (38.9k Punkte)
+2 Punkte
Wer sagt denn, dass die Lizenz an eine MAC-Adresse gebunden ist? Soweit ich mich erinnere bezahle ich für soundsoviel Clients...gleichzeitig...bei Zollsoft gibt es ohnehin keine Kapazaität solche Spitzfindigkeiten zu kontrollieren.

Es sollten halt nicht mehr als die bezahlten Clients gleichzeitig laufen.

Ich sage das, Herr Müller sind sie neu hier? Johannes im Ernst, finde ich witzig, dass du nicht weisst wie Zollsoft abrechnet. Am besten die Rechnungen der letzten Jahre kontrollieren.

Ein Aktuelles Beispiel: Ich ersetze gerade mein Heimmac mit einem Macbook. Warum ein Macbook, weil ich lieber einen Macbook ins Wochenende mitnehme mit der Clientlizenz als Zollsoft für die par Stunden die ich ihn zum Arbeiten am Wochenende benutze 261,80€ zu geben, für eine Lizenz die dort nur rumliegt. Für andere ist das der Mac daheim. Der Betrag ist zu hoch für eine Lizenz die kaum benutzt wird. Ich reduziere die Klienten also von 7 auf 6. Den Mac im OP benutzen wir über Bildschirmfreigabe, Wegen der Lizenzpolitik von Zollsoft sind wir gezwungen die nervige Bildschirmfreigabe zu benutzen weil an dem Mac einfach nicht aktiv gearbeitet wird, es ist lediglich ein Betrachtungs-PC. 

Das Macbook ist da, es sind 6 Lizenzen die ich aktuell nutzen kann und das zeigen die Servertools:

 

Die Servertools zählen die mindestens einmal verbundenen Clients, nicht die maximal gleichzeitig verbundene Zahl, und Zollsoft rechnet diese einmal verbundenen Clients ab. Es waren bei mir nicht gleichzeitig 8 Clients verbunden, physikalisch nicht möglich. Wegen einer Stunde Arbeit am Wochenende 7 letzten Monat und diesen Monat 6. Und das bei 5 Arbeitskräften. Sogar den 6. Mac können wir nicht gleichzeitig nutzen sondern nur laufen lassen. Wenn ich also nicht dem Support schreibe werden mir also 8 Klienten berechnet zumindest für den Dezember. Die zwei zusätzlichen Clients sind der Mac in der Ferienwohnung und mein ausrangierter Heim-PC. Zollsoft schaut noch nicht mal monatlich sondern quartalsweise.

Ist das fair? Ich finde nicht. 

Wenn ich Kollegen Tomedo empfehle, dann sage ich neben Tomedo sei das beste Programm am Markt aber auch noch, dass man bedenken muss, dass der Support zu teuer ist, die Clients unfair abgerechnet werden und dass am Core von Tomedo seit Jahren nichts mehr wirklich gemacht wird da man scheinbar damit zufrieden ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Beantwortet von (38.9k Punkte)
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+2 Punkte
Ich frage das in Ernst! Tomedo rechnet überhaupt nicht mit den eingeloggten clients ab. Die sind doch ständig mit auf meinem Server drauf. Ich habe teilweise mehr als 30 Clients im Monat weil ich Rechner hin und her wechsle und sich der Support dann auch noch zusätzlich mit verschiedenen Maschinen anmeldet.

Ich bezahle aber nur die von mir gemeldeten clients...tomedo rechnet also mitnichten die einmal verbundenen clients ab sondern dass was Du an clients bei denen gemeldet hast.

Wie sollen die das denn überprüfen. Da müsste ein Erbsenzähler ja nur damit beschäftigt sein zu kontrollieren ob sich diese oder jene Mac-Adresse ändert. Bei VM's ändert sich die Mac-Adresse teilweise mehrmals am Tag wenn Sie hin und hergeschoben werden...

Wie sollen die das denn überprüfen. Da müsste ein Erbsenzähler ja nur damit beschäftigt sein zu kontrollieren ob sich diese oder jene Mac-Adresse ändert.

Der Erbsenzähler ist das Servertool wie oben am Bild. Ich schreibe es noch einmal, wenn ich einen weiteren Clienten benutze dann bekomme ich im nächsten Monat eine Rechnung mit diesem Lizenzen und da reicht ein Tomedostart. Da musst du eine Ausnahme sein. Ich hatte da schon mehrmals Emailverkehr mit dem Tomedosupport. Wird immer nett geändert nach der Erklärung aber die Rechnung wird nach den Servertools erstellt. PRO MAC ADRESSE.

So wie bei dir müsste es auch bei allen sein, ich habe fünf User die Tomedo gleichzeitig nutzen können, ich sollte auch fünf Clients bezahlen und so viele Rechner benutzen können wie ich möchte. Ich kann ja sowieso nur fünf gleichzeitig benutzen. Dann kann man auch den Quatsch mit den Ipads weglassen und die papierlose Praxis nicht damit behindern.

Gleichzeitig genutzte Imac Mac adressen - Ipad Mac-Adressen = Anzahl der Ärzte und Angestellten.

 

Wie gesagt bei mir wird nichts pro MAC-Adresse abgerechnet... auch wenn ich mal nur 12 Clients statt wie oft 20 oder mehr auf den Server Tools stehen hab.

Ich denke da bist eher Du die Ausnahme :P - hat dir Zollsoft WIRKLICH geschrieben, dass die Rechnung nach den Server tools erstellt wird - oder nimmst Du das nur an?

Ich denke mit deinen Virtuellen Maschienen haben sie es bei dir aufgegeben. Wenn sich die Zahl der einmal angemeldeten Klienten erhöht schreiben sie mir eine Rechnung mit mehr Klienten, ja und wirklich.  Deswegen musste ich anfangs nach Rechnungsausstellung den Support aschreiben, seitdem sage ich vorher bescheid wenn wegen eines Austausches die einmal gestartete Klientzahl sich kurzzeitig erhöht. 

Aber steht ja auch im Vertrag:

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§ 3

Miete

(1 )

Die Miete beträgt monatlich
135,00 EUR pro Server-Instanz, sowie weitere 20,00 EUR pro Mac-/iPad-Client-Instanz, sowie 5,00 EUR pro iPhone-Instanz,

zuzüglich Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe. Sie umfasst die Vergütung für die Überlassung und Nutzung der Software sowie für deren Instandhaltung und Instandsetzung. Für die anzurechnenden Instanzen ist die Anzahl der vorhandenen Installationen, nicht die Anzahl der gleichzeitig genutzten Installationen, maßgebend.

 

Wie steht es denn bei dir?

Und das ist einfach kontraproduktiv und bei Vertragsabschluss leider nicht ersichtlich. Das macht Teamviewer, Bildschirmfreigabe oder eben nicht benutzen können.

Eine MAC-Adresse ist ja nichts festes. Die kann man einfach ändern.

Wenn Du willst, schreib ich Dir n Script, dass sich bei jedem Login auf jedem Rechner die MAC-Adresse ändert :P Dann hast Du rucki-zucki hunderte logins auf dem Server...

Du könntest laut diesem Vertag also praktisch tomedo auf einem Netzlaufwerk installieren und von 20 clients starten und nur für eine Installation zahlen.

Zollsoft kann auch nicht überprüfen ob Du auf einem client tomedo löschst und dann tomedo auf deinen Laptop machst um gleichzeitig nur 5 installationen zu haben....
Das mache ich sicher nicht, ich hätte gerne, dass Zollsoft diese Abrechnungsmethode ändert mit der sie keinen Cent mehr verdienen aber die Benutzung beim Kunden stark einschränken.
Ganz genau diese Preispolitik ist der Grund, warum wir keine Ipads für Formulare bzw. Fragebögen benutzen. Mittlerweile haben wir 5 Scanner und täglich einen Haufen Datenmüll. Hat sich jetzt so etabliert und wird schwer wieder zu ändern. Wäre die Nutzung günstiger, hätten wir sicher die eine oder andere Sache mal ausprobiert. Ich denke nicht, daß dies ein Innovationsmotor ist. Die Monatsrechnung von Zollsoft ist immer wieder beeindruckend, so daß man da nicht noch mehr bezahlen will.  Zeitweise ertappe ich mich, ggf. doch mal das Medibilloprogramm anzutesten. Gebe mkgpch recht: Floatinglizenzen wären nett. Wenn im Paket erhältlich immer noch attraktiv für Zollsoft.
Beantwortet von (280 Punkte)
+1 Punkt
Genau Herr Goede, ich werde wegen der Ipads auch nicht papierlos, zwei Ipads neben den Anschaffungskosten, Applecare+ bei Gerät in Patientenhänden und noch mal 571,20 Euro pro Jahr, das geht nicht und steht in keinem Verhältnis.
Beantwortet von (38.9k Punkte)
+1 Punkt

Eigentlich mag ich diese Preisdiskussionen nicht sehr und beschäftige mich lieber mit Forum-Beiträgen, in denen es darum geht wie wir tomedo verbessern können. Dennoch kurz eine Antwort hier: Wir haben, seit wir 2013 an den Markt gegangen sind, noch nie die Preise für Bestandskunden erhöht, und das trotz drastisch steigender (Personal-)Kosten im IT-Sektor. Stattdessen haben wir die Miete für das iPhone-tomedo (kostete anfangs auch Geld) sogar gestrichen. Auch dass Sie bei uns einen vollwertigen Patienten-Selbstanmeldungs-Kiosk als ganz normalen tomedo-Arbeitsplatz ohne irgendwelche Extra-Modul-Kosten bekommen ist in unserer Branche einmalig, genau wie bspw. die Arbeitszeiterfassung, Dokumentenverwaltung, Aufgaben-Management und E-Mail-Integration ohne irgendwelche Zusatzkosten.

Bzgl. Patientenaufklärung per iPad: Die Möglichkeit von Aufklärungs-Bögen mit drucksensitiver Unterschrift für das iPad, die hier angesprochen wurden, die als Teil der iPad-tomedo-Miete einfach inklusive sind, ist meiner Meinung nach mehr als kulant. Bei Synmedico und Anaboard (die wir übrigens ohne Mehrkosten an tomedo anbinden - wir möchten schließlich Fremdinnovationen immer unterstützen und beide Anbieter bieten deutlich ausgefeiltere Aufklärungsmöglichkeiten als die tomedo-interne Lösung) sind die Kosten in einer völlig anderen Liga. Und selbst wenn man den Vergleich mit anderen Anbieter außen vorlässt: Wenn Sie allein mal die gesparten Druck- und Verwaltungskosten einrechnen, dann ist die iPad-Miete vermutlich in den meisten Praxen ganz locker wieder drin.

Zu ImpfdocNE: Die GZIM hatte mit der LMU München vor ein paar Jahren eine Studie gemacht die eine deutliche Steigerung der Durchimpfungsrate durch Nutzung eines strukturieren, digitalen Impfmanagements nachweist. Daraus hat sich auch sehr schön ergeben, dass die Mehrkosten für ein solches Impfprogramm (wie z.B. ImpfDoc) fast vernachlässigbar sind gegenüber den Mehreinnahmen durch nicht-vergessene Impfungen. In Thüringen und Sachsen (und demnächst vermutlich auch in weiteren KV-Bereichen) ist die Kalkulation sogar noch einfacher: Bereits ein einziger im Rahmen des AOK-Plus Projektes übertragener elektronischer Impfpass holt die Monatskosten wieder rein (und das mit einem „Mehraufwand" von nur wenigen Klicks).

Und last but not least zu den Supportkosten: Wenn man hier genauer hinschaut und wirklich mal die realen Kosten für den Support vergleicht sind wir sogar deutlich günstiger als viele andere Programme. Vor allem weil sich unser Support auch den Themen annimmt, die beim „klassischen“ Arztsystem nicht zum Service gehören (z.B. Geräteanbindungen, Hilfe mit Word/LibreOffice/E-Mail, Arztbrief-/Formularvorlagen-Erstellung, Schulungen, Unterstützung beim VPN-Einrichten, ...) und für Problembehebungen aufgrund von Programmfehlern oder Fehlern bei der Installation nichts in Rechnung stellt. Häufig werden in anderen Systemen nämlich die Kosten dadurch versteckt, dass man bei der Hotline fast immer an den „lokalen Vertriebspartner“ verwiesen wird, der dann selbst in trivialsten Fällen einen (kostenpflichtigen) Termin (häufig auch vor Ort) „erzwingt“. Hier empfiehlt es sich einfach mal zusammenzurechnen, was denn in der Zeit „vor tomedo“ so alles an „Techniker-Kosten“ inkl. Anfahrtskosten angefallen sind und diese mit unseren Support-Abrechnungen zu vergleichen. Ich bin überzeugt, dass unsere Hotlinegebühren deutlich fairer und transparenter sind - was sich nicht zuletzt dadurch zeigt, dass unsere „Einahmen“ aus dem Support nicht mal einen Bruchteil von dem abdecken, was uns der Betrieb der Hotline kostet.

Beantwortet von (14.4k Punkte)
+3 Punkte
Ich gebe auch ungern mehr als nötig aus, da unsere Einnahmemöglichkeit im GKV-Bereich seit Jahren der Preis- und Lohnentwicklung hinterherlaufen. Dies möchte ich aber nicht zollsoft vorwerfen, und an dieser Stelle meinen Dank für schon öfters erlebte kulante Lösungen ausdrücken - manchmal hilft ein nettes Gespräch!

Zustimmen muss ich aber der Kritik, dass die Entwicklung/Verbesserung an mancher Stelle wirklich hakt, natürlich braucht zollsoft (wie die anderen Anbieter auch) immer mehr Ressourcen für immer verrücktere Anforderungen seitens KV etc., trotzdem sollte auch die "usability" weiterentwickelt werden!

Impfdoc ist zwar noch nicht ganz zufriedenstellend, aber den aktuellen Preis auf jeden Fall wert.

Das iPad-tomedo passt auch für mich vom Preis-Leistungs-Verhältnis nicht, habe ich ein paar Monate probiert, und dann PROBLEMLOS wieder "kündigen" können, auch hier gäbe es bei anderen Anbietern mit Mindestlaufzeiten usw. sicher mehr Probleme, so dass ich diesbezüglich auch einen Vorteil bei zollsoft sehe.

Die minutengenaue Abrechnung des Supports und viel Kulanz bei tomedo-internen Problemen hat mich bisher immer positiv überrascht, andere Anbieter rechnen da "pro begonnener halben Stunde" oder so dtl. kundenunfreundlicher ab.

Nobody is perfect, aber das Gesamtpaket stimmt meines Erachtens derzeit trotz einzelner gerechtfertigter Kritikpunkte!

Vielen Dank für ihre Antwort auf das wahrscheinlich unangenehme Thema für Zollsoft. Ich lasse ja gerade eine Software entwickeln und habe einen recht guten Einblick in die Kosten die enstehen und die Probleme die sich ergeben. Auch ich befasse mich mit der Softwaremiete, die Preisstruktur von Zollsoft ist für mich aber eher ein abschreckendes Beispiel und so wie ich es nicht machen werde. Die Einnahmen für die Investition müssen hereinkommen und verdient werden muss auch etwas aber immer fair für den User.

Sie schreiben leider an uns vorbei. Sie rechtfertigen den Preis und beklagen ihre Ausgaben. Wir hingegen erklären ihnen dass wir nur eine bestimmte Summe Zahlen können und dafür aber nicht eingeschränkt werden wollen. Auch sagen wir, dass es Ungerechtigkeiten gibt wie Herr Müller der so viele Clients nutzen darf wie er möchte oder die mir bekannte Praxis die so viele Clients nutzen kann wie sie will und sogar unbeschränt viele Ipads und sogar eine Zweitpraxis einrichten darf. Impfdoc betrifft nur einen kleinen Teil der Tomedo User. Der Support ist teuer aber qualitativ sehr gut, sollten wir auch aussen vorlassen, braucht auch nicht jede Praxis intensiv.

Grundsätzlich soll Zollsoft nicht weniger Geld bekommen. Uns ist es wichtig, dass es Zollsoft gut geht. Was Zollsoft aber sicher weiss, dass wir Ärzte am Limit des lohnenswerten arbeiten bei stetig steigenden Ausgaben. Der Gewinn wird buchstäblich weggefressen von teils mehr oder weniger gierigen Firmen. Der Betrag den Zollsoft bekommen kann, kalkuliert jede Praxis genau und viele denen ich Zollsoft empfehle lehnen auch wegen den drei mal so hohen Kosten wie bei anderen Praxisprogrammen ab, wie in einem weniger qualifizierten Kommentar oben eines Augenarztpraxis-Franchise. Beispiele sind unsere Anästhesie und eine grosse münchner Dermapraxis die sogar im Applestore bei der Tomedoverostellung mit mir war um sich Tomedo anzusehen.

Wie wirtschaftet Zollsoft? Ein abschreckendes Beispiel haben wir ja mit der gesetzlichen Kasse. Eine Hydra die sich selbst beschäftigt und stetig vergrössert und Werbung vor dem Bayerrnspiel für Millionen macht um intern Kunden abzuwerben und unglaublich viel Geld verschlingt, das bei den Patienten und Ärzten ankommen müsste oder gar nicht eingenommen werden dürfte. Wir haben keine Roadmap was Zollsoft macht. Aus meiner Beobachtung geht aber Tomedo in alle möglichen Richtungen. Das kostet enorm viel Geld wenn sie Tomedo zum Beipiel auf MS oder Linux portieren wollen, sogar Zahnmedizin war eine Überlegung, wie es scheint aber verworfen. 

Den Kostenfaktor als Argument nachzuvollziehen ist schwierig weil sich Zollsoft ja ständig in Expansion zu befinden scheint. Eine Expansion die die aktuellen Nutzer höchstwahrscheinlich gar nicht brauchen.

Wir tragen die Expansion ja mit und ohne uns geht es nicht, richtig? Am Core von Tomedo wird kaum etwas gemacht, Tickets verstauben bis zur Unkenntlichkeit, ich bekomme seit über einem Jahr nicht einmal kleinste logische Features programmiert, einen Doppelklick im Kalender oder einen Karteidatumtextbaustein im Makro. Teile von Tomedo die nicht gut sind wie der Customkarteieintrag werden nicht angefasst, die Privatabrechnung soll scheinbar auch so bleiben, Export DSGVO-konform muss manuell gemacht werden da DSGVO relevantes nicht getrennt gespeichert wird und mit exportiert wird. Das Core, also die Teile von Tomedo die alle Ärzte benutzen, ist de Grund warum wie es mieten und warum wir eingestiegen sind. Die Weiterentwicklung des Core zu stoppen ist meiner Ansicht nach ein grosser Fehler.

Die Möglichkeit von Aufklärungs-Bögen mit drucksensitiver Unterschrift für das iPad, die hier angesprochen wurden, die als Teil der iPad-tomedo-Miete einfach inklusive sind, ist meiner Meinung nach mehr als kulant. 

Auf gar keinen Fall, ein ganz entschiedenes Nein! Die Miete für Tomedo-IOS Ipad kostet 20 Euro Miete +MwSt im Monat, das ist viel zu viel. Selbst 5 Euro wären zu viel für ein im Vergleich zur Desktopversion minderwertige Tomedoversion. 571,20 Euro im Jahr nur für die digitale Unterschriften kann sich kaum ein Arzt leisten. Scannen muss der Angestellte sowieso, Kostenvoranschläge und alles was per Post vom Patienten hereinkommt. Das Ipad verschicken kann man schlecht. Ältere Patienten kommen damit nicht klar Personal muss daneben stehen. Das Kostenersparnisargument existiert kaum, das Kostenausgabepoblem ist jedoch sehr relevant.

Ich empfehle hier pro Arzt ein Ipad umsonst zu ermöglichen oder Ipads ganz frei zu schalten oder zumindest pro 2-3 bezahlten Clients ein Ipad umsonst freizuschalten. So wie es jetzt ist, ist es nicht fair.

Sie gehen nicht auf die Miete per Tomedo Installationen statt maximal gelichzeitig laufenden Istallationen von Tomedo ein.  Das ist sicher auch gemacht worden damit wir auch im Urlaub zahlen und das ist auch OK so. Das hätte lieber mit maximal gleichzeitig laufende Installationen pro monat der letzten 6 oder 12 Monate gelöst werden können. Sie haben scheinbar keine Ahnung wie einschränkend es ist seine Lizenzen nicht ständig verfügbar zu haben. Ich schüttle so of meinen Kopf wenn ich wegen der Zollsoft Preispolitik die Bildschirmfriegabe benutzen muss oder in der Ferienwohnng keinen Mac mit Tomedo aufstellen kann. Das ist unmöglich für eine Software für die ich monatlich viel Geld bezahle. Macbook immer dabei ,Zollsoft sorgt dafür. 285,60 Euro pro Jahr für einen Clienten ein Paar Stunden Arbeit? Nein!

Ich bitte hier nochmals auf maximal gleichzeitig laufende Instanzen umszusteigen, damit wäre uns wirklich geholfen. Tomedo wäre ungleich angenehmer zu benutzen. Noch fairer wäre die Anzahl der Ärzte und Angestellen. Das kann leicht vom Stb bescheinigt werden oder mit einer Anonymisierten Datev Lohnabrechnung.

 

Ich bringe die Sache mal auf den Punkt: mit der aktuellen Preispolitik zwingen sie uns mehr Klienten zu mieten als wir gleichzeitig bedienen können und Ipads teuer zu mieten um papierlos arbeiten zu können. Ich glaube das fasst es gut zusamman was wir Kunden als unfair bezeichnen.

 

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Lieber Peter - ich habe nie gesagt, dass ich so viele Clients nutzen kann wie ich möchte und distanziere mich hier auch ganz klar von dieser Fehlinterpretation deinerseits! Ich nutze nach wie nur die von mir gebuchten Installationen gleichzeitig!

Ja - ich tausche öfters Rechner aus etc.... da wird dann aber alles gelöscht. Auch tomedo. Auf dem Server sind dann im Monat zwar viele clients eingebucht, es bestehen aber nie mehr als die von mir gebuchten Installationen gleichzeitig.

Ich habe lediglich gesagt, dass die MAC-Adresse kein gutes Kriterium ist um die Anzahl der Installationen zu zählen (Siehe der Verweis auf die VM's... bei Nutzung von z.B. vMotion ändert sich da ruckzuck die MAC-Adresse mehrmals am Tag)

Niemand kann dich davon abhalten tomedo auf dem einen Rechner zu löschen und auf z.B. einem Macbook zu installieren - und dieses dann in den Urlaub mitzunehmen! Das ist auch vom Vertrag abgedeckt...
OK haben wir verstanden, das was du machst darf ich laut Vertrag nicht und wenn ich eine Lizenz auf einem PC im Ferienort installiere will mir Zollsoft diese Installation berechnen und zwar zusätzlich. Das ist, wie schon erwähnt, desöfteren passiert. Ich musste den Support anschreiben. Sei froh, dass sie es bei dir zulassen, warum auch immer, da sie es nie muniert haben werden sie sich schwer tun dir das wieder wegzunehmen. Es gibt sehr wohl Praxen die eine unlimitierte Anzahl von Tomedoinstanzen installieren dürfen und eine unlimitierte Anzahl von Ipads nutzen dürfen und das selbe zahlen. Das ist sehr ärgerlich.

Doch, darfst Du: ich erinnere....

Die Miete beträgt monatlich 
135,00 EUR pro Server-Instanz, sowie weitere 20,00 EUR pro Mac-/iPad-Client-Instanz, sowie 5,00 EUR pro iPhone-Instanz,

zuzüglich Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe. Sie umfasst die Vergütung für die Überlassung und Nutzung der Software sowie für deren Instandhaltung und Instandsetzung. Für die anzurechnenden Instanzen ist die Anzahl der vorhandenen Installationen, nicht die Anzahl der gleichzeitig genutzten Installationen, maßgebend.

Löschst Du eine Installation und installierst tomedo auf einen anderen Rechner ist das Vertraglich abgedeckt... 

Wenn Zollsoft Dir sowas berechnet wäre das Futter für Deine Anwälte. Stichwort Unterlassungsklage....

?? also in meiner Abrechung sind das 100 Euronen/Server und 15/Client jeweils netto. IPhone ist kostenfrei.

Ich habe in den Servertools >8 Clients verzeichnet, da ich aufgrund von Problemen mit dem RAID mehrfach das System umkopieren mußte, habe und nutze aber immer nur 3 Clients: "aktive" sind es 4, wenn man das entsprechende Feld ankreuzt: davon ist einer der Zollsoft-Client, wenn die sich ins System einschalten. Es werden von Zollsoft immer 3 Clients berechnet.
Ich denke auch, dass die zusätzliche Berechnung des Clients bei Peter nur reiner Zufall war  - Oder Zollsoft hat Ihn auf dem Kieker  :P
Herr Krause warum kostet sie der Server nur 100 Euro und der Client 15 und bei uns 135/20 auch jeweils Netto? Was ist das denn für ein Preisdurcheinander? Das sind ja gleich mal 1000 Euro mehr die Zollsoft von uns jährlich mehr bekommt für die selbe Leistung. Hat man sich zwischendurch entschlossen mehr abzugreifen? Sehr unschön das Ganze.

Können sich ja noch andere melden wie es bei ihnen ist. Bei mir wird nach Vertrag abgerechnet pro installierter Instanz und das ist in der Anwendung unpraktikabel.
Herr Krause, wie viele Klienten betreiben sie?
Kollege Krause hat vieleicht noch "alte" Preise? Ich zahle netto 135/20 €.

Ich denke, dass hier viele mitlesen, daher nur kurz meine Meinung zu dem Thema.

Tomedo ist sicher nicht der günstigste Anbeiter, das Programm bietet aber sehr viel und die Hotline ist fast perfekt. Also ist das alles in meinen Augen seinen Preis wert, also preiswert ;-)

Nichts desto trotz fände ich ein Abrechnungsmodell, das sich nach der Anzahl der monatlich maximal gleichzeitig genutzen Clients richtet, fairer und transparenter. Dass das iPhone kostenlos ist finde ich prima, das Pad bietet schon etwas mehr und darf auch was kosten - die App-Entwicklung macht sich schließlich nicht von alleine - dürfte aber etwas günstiger als eine Client-Vollversion sein in meinen Augen.

just my 2 cents
Alte Preise darf es aber nicht geben, früher ging das für 15 heute nur 1000 Euro mehr im Jahr? Das geht nicht. Preis erhöht man für alle und begründet es oder lässt es bleiben. Genau so die Ausnahmen der Praxen die freie Clientinstallationen und Ipad for free haben geht auch nicht, halte ich für nicht seriös. Die Leistung für den Preis stimmt nur wenn man nicht unnötig eingeschränkt wird und auch am Programmkern selbst weitergearbeitet wird. Wir werden aber eingeschränkt und der Programmkern soll scheinbar so bleiben wie er ist.
Hallo Herr B. aus M.,

ich habe in meiner Mini-Praxis 1 Client/Server-Rechner, 1 MacMini-Client und 1 Mac-Book-Client. Einer der ersten Anwender (Nummer 39 laut Server).

Gruß aus dem eiskalten wilden Süden
Wie soll es weitergehen Herr Zollmann?

Behalten sie die unfaire Praxis bei, grössere Kunden besser zu behandeln und Ausnahmen zum machen? Sie haben es gelesen wir halten die Ipads für zu teuer und benutzen sie nicht oder geben sie zurück und wie ich lese schauen sich die Kollegen nach der Konkurrenz um. Viele lehnen Tomedo wegen den hohen laufenden Kosten ab, das habe ich schon mehrfach nach Empfehlung  berichtet. Was sollen wir tun, sollen wir einen Imac ins Auto packen oder im Flieger ins Handgepäck stopfen um eine Lizenz in den Urlaub oder in die Freizeit mitnehmen zu können, weil de Lizenz installationsgebunden ist?

Geben Sie sich einen Ruck Herr Zollmann, gleichen sie uns den grossen Praxen an, die schon freie Ipads und aktive, statt installierte  Lizenzen nutzen oder sogar unbegrenzt installieren dürfen. Lassen sie uns unsere Lizenzen nutzen wo wir wollen. Lassen sie uns endlich papierlos werden und geben sie die Ipads frei. Rechnen sie nach der Zahl der Angestellten ab, damit nicht mehr Lizenzen abgerechnet werden als überhaupt genutzt werden können, alles andere ist unfair.

Am Ende werden sie sehr wahrscheinlich nicht weniger Einnahmen haben. Mehr Kunden werden Tomedo wegen des "fair use" nehmen trotz des hohen Mietpreises.
Beantwortet von (38.9k Punkte)
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Ich muss an dieser Stelle kurz politisch werden. Auch wenn Sie in einigen Punkten Recht haben - meine Meinung habe ich weiter oben ja bereits kundgetan - ist es doch genau diese billiger-preiswerter-amBestenGratis-Strategie, die nicht wenige unserer Probleme verursacht. Sollten wir nicht mehr Energie in die Beseitigung der katastrophalen Entwicklung des KV-Systems investieren und unsere Einnahmenseite verbessern, damit uns 500 € mehr im Jahr nicht so schmerzen, wie sie es jetzt tun? Wenn seit Jahren die Honorare nur unterhalb der Preis- und Lohnentwicklung steigen, und die Politik gleichzeitig weitere Kostensteigerungen erzwingt, dann sollten wir den Druck nicht an zollsoft oder andere weitergeben, sondern vernünftige Honorarentwicklungen fordern! Sind Sie schon Mitglied der Deutschen Ärztegewerkschaft? Wir Niedergelassenen müssen aus den Grabenkämpfen raus, uns besser organisieren und uns nicht weiter vom Prinzip divide et impera regieren lassen!

 ist es doch genau diese billiger-preiswerter-amBestenGratis-Strategie, die nicht wenige unserer Probleme verursacht.  

Ich glaube ich habe klar ausgedrückt, dass ich Zollsoft nicht weniger zahlen möchte, aber mehr geht auch nicht, vor allem wenn das Mehr kaum etwas bringt wie überteuerte Ipadnutzung nur zur Patientenunterschrift, einen Klienten kann es ja nicht ersetzen, oder vollbezahlte Lizenzen die kaum benutzt werden. Durch dieses "Mehr geht nicht" werden wir durch Zollsoft massiv eingeschränkt. Wir können nicht papierlos arbeiten und auch nicht unsere Lizenzen in der Freizeit oder im Urlaub nutzen. Das ist so für den monatlich gezahlten Betrag nicht in Ordnung.

 Ich empfehle jedem der in Tomedo einsteigen will die Zahlung nach installierten Instanzen aus dem Vertrag auf benutzte Instanzen ändern zu lassen und mindestens zwei oder mehr Ipads je nach Ärztezahl auszuhandeln oder den Vertrag nicht zu unterschreiben und eine andere Software zu wählen. Die Einschränkung durch diese zwei Sachen ist zu derb.

Zwar hat das von ihnen angesprochene Politische ganz und gar nichts mit Zollsoft und seiner unfairen Lizenzierung zu tun aber zum Thema Ärzte auf die Barikaden habe ich meine eigene Meinung. Meine kämpferischen Zeiten für die Ärzteschaft sind vorbei und glauben sie mir, im Gegensatz zu den anderen Lemmingen habe ich schon in meiner Oberarztzeit Anwälte gegen die Verwaltung an die Klinik geholt und die Verwaltung schnell zurechtgerückt.

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zuzüglich Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe. Sie umfasst die Vergütung für die Überlassung und Nutzung der Software sowie für deren Instandhaltung und Instandsetzung. Für die anzurechnenden Instanzen ist die Anzahl der vorhandenen Installationen, nicht die Anzahl der gleichzeitig genutzten Installationen, maßgebend.

Löschst Du eine Installation und installierst tomedo auf einen anderen Rechner ist das Vertraglich abgedeckt... 

Wenn Zollsoft Dir sowas berechnet wäre das Futter für Deine Anwälte. Stichwort Unterlassungsklage....

So, das würde ich gerne von Herrn RA Frotscher hören wie er das sieht. Eine Installation zu löschen damit man die Instanz zu Hause nutzen kann, das wäre ja crazy. Das kann nicht gewollt sein. Aber klar wenn dem so ist nutzen wir ab jetzt nur noch so viele Installationen wie wir angestellte haben und deinstallieren und installieren fleissig.

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Liebe Herren Zollmann, Ich würde vorschlagen, dass nach der Anzahl der Ärzte und Angestellten abgrechnet wird und nicht mehr nach installierten Instanzen, zumindest bei den Praxen die das möchten.

Dann wäre es egal wie viele Ipads liefen, physikalisch können nicht mehr Instanzen gleichzeitig genutzt werden, ausser von Patienten. Sie würden die papierlose Technologie nicht ausbremsen, Greta würde sich freuen weil weniger Papier durch die Drucker gezogen würde. Die Ärzte könnten beruhigt ihr Macbook in die Freizeit nehmen um diese wie üblich kaputt zu machen. Die Zufriedenheit der Kunden würde dramatisch steigen, also über die 100% mit der sie auf der Webseite werben. Mehr Praxen würden durch diese Preispolitik Tomedo wählen. Die sehr präsente Abschreckung durch die laufende Tomedo-Miete entfiele. Kollegen würden sich nicht nach Alternativen umsehen.

Ich schicke ihnen gerne jährlich oder auch monatlich einen Lohnzettel vom Steuerberater, ganz DSGVO konform mit Einwilligung meiner Angestellten. Wir drücken dann auch ein Auge zu, dass sie einige Praxen besser behandeln als uns.

Seien sie fair.
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Neulich in der Arztpraxis mit Tomedo (letzten Donnerstag passiert):

Angestellte: "Chef, können wir am Empfang noch einen Mac mit Tomedo haben, ist zwar selten aber manchmal könnten wir ihn brauchen, sie haben doch noch so einen Applecomputer übrig"

Chef: "Das wäre sicher angenehm für euch, und den Rechner würde ich euch gerne hinstellen, aber leider berechnet Zollsoft für jeden eizelnen Arbeitsplatz 20 Euro und für die halbe Stunde die ihr den Rechner am Tag benutzt kann die Praxis nicht einfach so 285,60€ im Jahr ausgeben. Das sind fast 300 Euro! Das steht in keinem Verhältnis. Ich muss deswegen mein Laptop auch nach Hause oder die Ferienwohnung jedes mal mal mitnehmen weil ich auf den Macs dort kein Tomedo installieren kann, zu teuer." 

Angestellte: "das ist ja doof, muss ich deswegen echt immer in Behandlungszimmer 1, oder in ein anderes freies Zimmer wenn am Empfangs-PC gearbeitet wird"

Chef: "genau so ist es!"

Angestellte: "Och Chef das ist so nervig"

Chef: "Hey auf mich brauchst du nicht sauer zu sein, frag Zollsoft warum die das so haben wollen! Wenn die die unfaire Abrechnung ändern stelle ich sofort die Kiste hin"

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Das ganze Preis-bashing im Forum bringt die Foristen jetzt nicht mehr weiter. Die Betonung auf die gerechtfertigte Miete einerseits und die ungerechte Abrechnung nach vorgehaltenen Arbeitsplätzen andererseits führt zu nichts. Facharztzentrierte Praxen ohne große Behandlungstätigkeit in den Tomedo-versorgten Behandlungs- und Untersuchungsräumlichkeiten leiden etwas unter der aktuellen Berechnungsart, aber die war bei Einstieg bekannt. Das Forum für eigene Perspektivsoftwareentwicklungswerbung zu gebrauchen, halte ich für nicht zwangsläufig duldungspflichtig, weswegen das Einfrieren dieses threads durchaus im Sinne der gedeihlichen Weiterentwicklung des Forums wäre
Die Abrechnungsdiskussion bringt Kollegen, die Tomedo in Erwägung ziehen, sehr wohl weiter, da sie mit dieser Information bei Zollsoft diesen grössten Kritikpunkt verhandeln können. Das Forum ist offen wie sie wissen. Verhandeln geht scheinbar sehr gut. Bewerben sie sich im Team mit drei Praxen uns sie erhalten Clients und Ipads for free. Unfair und ärgerlich.  Ich habe wie die meisten hier die Problematik der Berechnung pro Installation und die teuren Ipads und damit den Komplettblock der Papierlosigkeit bei Vertragsabschluss nicht vorhergesehen. Die Hinweise auf meine App lösche ich gerne, auch wenn es kein Konkurrenzprodukt zu Tomedo ist. Ich habe sogar vorgeschlagen es gemeinsam zu entwickeln. Ist im Sand verlaufen.

Wer die Preisdiskussion nicht mag braucht den Faden nicht zu öffnen.

Ausserdem kann der Faden Zollsoft vielleicht dazu umstimmen sinnvoller abzurechnen ohne Einnahmen zu verlieren.
Uff, das Lesen des Blogs hat ja schon fast ein gebührenpflichtiges Ausmass für mich ;-). Mir scheint, dass Zollsoft unterschiedliche Lizenzvarianten am Markt hat, was auch ihr gutes Recht ist. Ich habe mehr als 10 Jahre im IT-Lizenz-Geschäft gearbeitet und weiss, dass es immer Unzufriedenheit gibt. Anerkennen muss man, dass Tomedo keine einmalige Entwiclkung ist, sondern den Stress ausbaden darf, den die KV´en oder das S****ferkel verursachen. Auf der anderen Seite berücksichtigt die Abrechnung installierter Clients nicht das Nutzerverhalten und die Kritik aus München ist insoweit durchaus berechtigt. Wie machen es andere? Microsoft bietet seine 365-Suite für 10 Geräte und maximal 5 parallele Nutzer. Betrachten wir eine Praxisgemeinschaft mit 2 Ärzten/ Ärztinnen und 4-5 MFA´s, dann sind sicher - wie bei meiner Frau 6 Geräte gleichzeitig eingeschaltet, aber nur 3 in paralleler Nutzung. Das ist wirtschaftlich gesehen suboptimal. Auf der anderen Seite könnte es noch mehr Terminals geben, um den Mädels die Lauferei zu ersparen, das ist aber aus den hier geschilderten Kostengründen nicht drin. In meiner Eigenschaft als Datenschutzbeauftragter sehe ich in jeder zweiten Praxis extended use, dh. die mehrfache Nutzung eines Terminals oder des Servres über zweite oder dritte Tastaturen und Bildschirme mittels meterlanger HDMI- und USB-Kabel, TeamViewer, AnyDesk, etc. Bedarf scheint es also vor dem Hintergrund der Kosten zugeben. Das Lizenzpreismodell ist für die meisten interessierten Praxen, die ich besuche (ich habe nicht nur Tomedo-Mandanten) der Hauptgrund, die Software abzulehnen. Ich glaube mit einer flexibleren Lösung würde das Unternehmen deutlich mehr Umsatz machen. Auf der anderen Seite ist natürlich auch ein Gruppenvertrag mit Gruppenkonditionen für existierende Nutzer denkbar. Darüber sollte man auf allen Seiten einmal  nachdenken.
Herzliche Grüße aus Lippstadt von der Hautärztin ihr Rechtsanwalt (Frotscher)
Warum sollte Zollsoft bestehende Kunden in eine Gruppe umwandeln, das werden sie nicht machen. Ich will auch nicht dass Zollsoft weniger verdient auch wenn es eigentlich nicht so gedacht war, dass sie uns nichts mehr am Tomedo-Kern weiterentwickeln sondern auf Microsoft PC oder woauchimmer weitergehen.

Wir schränken uns derzeit durch Fehlen von drei Tomedo Installationen und zwei Ipads ein und sparen dadurch 1428,00 € im Jahr. Das ist forciert da sich der Betrieb der Lizenzen in keinster weise lohnt und durch Aufschalten auf freie Installationen einfach wenn auch unangenehm möglich ist. Es ist ja immer mindestens ein Rechner frei, eher zwei ode mehr.

Gerade spare ich eine weitere Lizenz mit einem Macbook ein, einige Rechner können nicht mehr die aktuellen OSX Versionen installieren. Aktuell 5 Nutzer, 6 lizenzen + Server und  5 Instanzen zu wenig, inklusive Ipads, um angenehm arbeiten zu können. Die zusätzlichen selten genutzten Instanzen können wir uns beim besten Willen nicht leisten. Aktuelle Kosten für Tomedo 4.917,60 im Jahr das ist so schon fürstlich bezahlt für reine Miete ohne Support.

Ich denke ab Januar werde ich auch noch die 6. Lizenz einsparen dann habe ich Nutzer = Client-Lizenzen, so wie es sein soll. Dadurch ist dann die Arbeitsqualität mit Tomedo eben so wie sie vorgegeben ist.
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Und wie sieht das Zollsoft jetzt? Bleibt es weiterhin bei der äusserst unfairen Instanz-Lizensierung? Weiter laut Vertrag?

Wenn ja würde ich diesen Faden fallen lassen und für einen Sticky für Neukunden sorgen. Muss ja nicht jeder in die Instanzfalle tappen.
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Also ich bin seit drei Monaten bei Tomedo und habe bewusst von Medys rüber gewechselt. Die Kosten sind deutlich höher das ist klar aber mit Tomedo kann ich in meiner Praxis extrem effizient arbeiten. Nur wenn jemand diese Möglichkeiten von Tomedo nutzt Wird er auch bereit sein den Preis zu bezahlen. Es ist klar dass eine Praxis mit 500 Scheinen sich um jeden weiteren Client drücken wird. Wenn man allerdings eine Praxis mit 2000 scheinen hat wird man um jeden weiteren Client glücklich sein der die alltäglichen Routine-Arbeitsabläufe extrem vereinfacht so dass  man viel Zeit und viele Nerven spart. Das ist meine Erfahrung und es hat sich in diesen drei Monaten bereits bestätigt. Ich kann das kann das Gejammer  nicht verstehen ..... wenn sie mal in der freien Wirtschaft sich umschauen wird jedes Unternehmen das einen Umsatz in der Größenordnung einer mittelgroßen Allgemeinpraxis hat deutlich mehr pro Jahr in das Unternehmen investieren wie wir Ärzte - weil wir eben keine Erfahrung als Unternehmer haben..... denn wer nicht  mit der Zeit geht  bleibt auf der Strecke .... und um eine moderne Praxis zu betreiben muss man eine moderne Infrastruktur bieten Und meiner Meinung nach sollte es Spaß machen  zu arbeiten und dafür muss man eben etwas tun - auch finanziell. meine Praxis macht es Spaß zu arbeiten denn die Verwaltung und die Routinetätigkeiten werden zu sehr großen Teil durch das Computersystem abgefangen.

Fehler.

Die Möglichkeit von Aufklärungs-Bögen mit drucksensitiver

Ich kann das kann das Gejammer  nicht verstehen ..... 

Danke für ihre Antwort Herr Marks. Gejamer würde ich es nicht nennen, es ist eher eine Beschwerde und Kritik. Ich beschwere mich ganz gezielt über ungerechtigkeiten beim Vertragsabschluss. Einige Praxen zahlen nicht nach installierten Instanzen sondern installieren was sie wollen. Das steht Zollsoft natürlich frei, ist bei einem so hochpreisigen Programm aber nicht nicht in Ordnung. Gerade bei so einem teuren Programm sollte darauf verzichtet werden, bei Klienten die extrem selten laufen, den Kunden abzukassieren. Da ist man kulant und schröpft den Kunden von dem man lebt, nicht für 20 Euro im Monat wenn er den Klienten nur einige Stunden die Woche nutzen kann, ihn aber eben eigentlich wirklich braucht. Man ist kulat und zwingt den Kunden nicht die Bildschirmfreigbe oder Teamviewer zu erwenden, das macht das Programm schlechter und unefizienter Herr Marks.

Es ist klar dass eine Praxis mit 500 Scheinen sich um jeden weiteren Client drücken wird

Hier gibt es deutlich mehr Faktoren als die Scheinzahl. Wir haben mit zwei Ärzten deutlich unter 500 Scheine dafür aber den Selbstzahlereingriff für 12000 Euro. Der Praxisort ist relevant, Anzahl der Ärze pro Praxis, Ärztedichte, Angestelltenkosten (<2000 vs 3500+ Euro je nach Region), Fachgruppe, wir brauchen 20 Patienten zum laufen, sie >200 pro Tag. Allgemeinärzte geht es derzeit ja verhältnismässig gut gestellt nach der Aufwertung. Zu verschenken haben sie aber auch nichts. Die Kosten steigen Jahr für Jahr.

weil wir eben keine Erfahrung als Unternehmer haben.

Da haben sie recht. Man lernt aber mit der Zeit. Ich habe die Zahnmedizin abgegeben und mache nur noch die Gesichtschirurgie der MKG und habe die Verwaltung komplett übernommen, genau aus diesem Grund. Nie wieder gebe ich die Verwaltung der Praxis an eine Verwaltungsangestellte. Und da ich für die Wirtschaftlichkeit der Praxis zuständig bin, sehe ich, dass die Berechnung von Zollsoft nicht in Ordnung ist.  

um eine moderne Praxis zu betreiben muss man eine moderne Infrastruktur bieten 

Da haben sie auch recht, das ist der Erfolg von Tomedo, es wird versucht eine moderne Infrastruktur zu liefern.Das hat aber nichts mit dem Preis zu tun. Das berechtigt nicht in einigen Teilen den Kunden gewollt oder ungewollt, ich weiss es nicht, abzuziehen. Praxen zu bevorteilen oder für den kaum benutzten Mac 20 Euro im Monat zu nehmen ist nicht modern. Das Ipad für 20 Euro nur für Unterschriften, wenn es auch 100% rechtssicher auf papier geht und dem Patienten sowieso ausgedruckt mitgegeben werden muss, ist auch zu teuer, machen viele Kollegen nicht. Sie geben die Ipadlizenz zurück, sie lesen es weiter oben. 

Tomedo ist eine gute Software und sie ist teuer, sehr teuer, was aber betriebwirtschaftlich akzeptabel ist. Was wirtschaftlich nicht akzeptabel ist, ist vom Kunden monatlich 20 Euro für Tomedo am Heimpc zu nehmen oder 20 Euro pro Monat damit Herr Mayer am Ipad uterschreiben kann. Das ist Parkhaus München Innenstadt! 

Arztsofware für 500+ Euro im Monat ist heftig, weitere 100 Euro monatlich für die kaum genutzen PCs oder die Ipads, der hat wirtschaftlichkeit wirklich nicht begriffen und wirklich keine Ahnung von Betriebswirtschaft. 

So wie es derzeit ist, ist es einfach dämlich, ich versuche die Klienten zu reduzieren und schränke uns ein und Zollsoft bekommt mein Geld nicht. Super Lösung. Zollsoft würde den selben Betrag bekomen wenn ich so viele gleichzeitig nutzbare Lizenzen hätte wie User, nur fiele dann die von Zollsoft gemachte Einschränkung für den Kunden weg. 

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Wir reduzieren die Anzahl der Clients ab Januar auf 5 also der Anzahl unserer User. Das wird unangenehm aber ich bin nicht bereit mehr Lizenzen zu mieten als ich Anwender habe.
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Wir werden im nächsten Quartal das Nutzen/Kosten-Verhältnis von den iPads genau kalkulieren und die iPads reduzieren und ggf. abschaffen.
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Genau nach der Nutzen/Kosten-Verhältnis entscheiden wir uns auch Herr Sirfy,

480 Euro netto Nutzung für zwei Ipads, eines würde nicht reichen, pro Jahr? Nutzen/Kosten-Verhältnis passt nicht, wir drucken lieber mehr Papier. Wirklich Papierlos mit Tomedo? Scheitert an den Kosten, es geht auch ohne.

960 Euro netto pro Jahr für die  selten genutzte Tomedo Installation? Es wären 4 Stück die wir so unregelmässig und selten benutzen würden. Nutzen/Kosten-Verhältnis passt nicht, Wir benutzen lieber die Bildschirmfreigabe und nutzen auch den Server mit so wie viele andere das auch machen. So viele Tomedo installationen wie ich brauche? Geht nicht, scheitert leider an den Kosten, es geht auch ohne.

Über 2000 Euro pro Jahr für SMS Benachrichtigung von Terminen und Zusendung von Passworten? Nutzen/Kosten-Verhältnis passt nicht. Sogar fraglich warum das Feature überhaupt programmiert wurde wenn kein günstigerer Weg gefunden wurde. Es geht auch ohne.

3440 Euro plus Mehrwertsteuer im Jahr eingespart weil das Nutzen/Kosten-Verhältnis nicht passt.

Das Einzige was ich gegenrechnen kann ist Arzeko für das ich 150 Euro netto  im Jahr bezahlen würde welches mir unverständlicherweise umsonst ist, dafür bekomme ich von den features oben aber kaum etwas. Ich könnte zumindest Passworte über SMS verschicken oder einen Klient mehr einrichten womit ich aber nicht weiter bin.
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