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An alle, die schon angeschlossen sind - ich wäre dankbar für ein kurzes Feedback. Wie hat die Installation geklappt? Probleme im laufenden Betrieb? Was sollte evtl. vorher bedacht werden?

Ich bin noch unsicher, ob ich den ganzen Unsinn mitmachen möchte. Mit 1% kann ich vorerst leben... Wenn es allerdings keine großen Probleme gibt, dann würde ich lieber jetzt im Frühjahr/ Sommer die Installation durchziehen, als bis Herbst/ Winter zu warten.

Bisher gibt es im Forum viele Stimmen, die sagen, dass sie nicht mitmachen bzw. abwarten wollen. Ich hätte gerne von denen, die bereits mitmachen, ein paar Statements gehört. Oder gibt es da noch niemanden?

VG

Nadine Albermann
Gefragt von (2.2k Punkte) | 1 Aufruf
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Auch bei uns alles problemlos, KV-Weg ist eingericht, alles gut dank tomedo supporter, dem exilschwaben, VIELEN DANK nochmal!!
Ich war super skeptisch und bin angenehm überrascht.

Installation mit Hilfe der tomedo-TaskForce sehr angenehm und kompetent. hat ca 1,5 Std. gedauert.

Anfangs kleine Startprobleme beim Online Datenabgleich mit Hilfe von Herrn Dr. Thierfelder schnell besprochen und gelöst. Tomedo wurde daraufhin etwas angepasst.

Im täglichen Betrieb meist sehr flotte Autorisierung der eGK (2-5 Sekunden), manchmal dauert es etwas länger, dann bleibt die Karte an der Anmeldung und wird etwas später nochmal eingelesen.

Ach ja: der angeblich datensichere serielle Anschluß des Konnektors geht nicht, wenn das Telefon über IP-Anschluß läuft...
Wir hatten jetzt die Installation, es hat alles gut geklappt. Allerdings kann ich nur dringend empfehlen, für 1 oder 1,5 Stunden in der Zeit keine Termine anzunehmen und keine Patienten zu behandeln. Wir hatten jemand, der zur Einrichtung über Team-Viewer mit Zollsoft verbunden war. Der war gut vorbereitet und musste sich sehr konzentrieren. Neben ihm die Arzthelferin im normalen Modus, das war stressig für beide. Wir zwei Ärzte sind zeitweise zur Sprechstunde in Nebenräume ausgewichen, um Platz zu machen für die Installation am Arbeitsplatz. Tomedo sollte darauf hinweisen, dass es besser ist, zeitlich etwas abseits der Sprechstunde zu installieren.
Der Arbeitsplatz mit dem Kartenlesegerät ist während der Installation nicht für die Praxis verfügbar!

10 Antworten

Gibt ja keine große Resonanz... Traut sich keiner aus der Deckung, der sich schon verkauft hat? Alle sprachlos oder noch mit dem TI-Support beschäftigt? Wir sind nicht angeschlossen und bei uns läufts reibungslos.
Beantwortet von (2.3k Punkte)
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Wahrscheinlich peinlich gleich mitgelaufen zu sein und jetzt hakt der Praxisbetrieb ab und zu aber dann richtig ohne einen einzigen Vorteil von der TI zu haben.
Hallo Frau Albermann

wir sind nun genau eine Woche angeschlossen. Nach telef. Terminvereinbarung mit dem Support wurden uns rechtzeitig die Geräte über eine "sichere" Lieferkette, also Empfang nur mit Personalausweis, zugesandt. Ich habe dann ca. 2-3 Stunden gebraucht, die Vorarbeiten zu leisten, die mir der support per email zugeschickt hat. Das wird aber vielleicht nicht jeder können, so musste ich z.B. IP-Adressen in unserer Fritzbox zuordnen und Ports ins Internet öffnen. Ich vermute, dass das auch zusammen mit dem support durchgeführt werden kann.

Die eigentliche Installation dauerte dann genau 1 Stunde, in der ich keine Sprechstunde hatte und per Telefon mit Headset (iphone mit Kopfhörern) dauerhaft in Telefonkontakt war. Zudem hatte der support dauerhaft Zugriff per Teamviewer. Mein Kollege konnte in der Praxis ganz normal weiter arbeiten.

Bisher läuft das System zuverlässig. 1 KV-Karte wurde bisher abgelehnt - mir ist noch nicht klar, was man dann macht?

Da ich unser mobiles ORGA 930 M noch auf die aktuelle Version 4.70 geupdatet habe (Updatekarten kann man seit diesem Jahr nicht mehr kaufen), kann ich das Gerät aber nicht mehr verwenden, da unser elektr. Arztausweis noch zu den älteren gehört, wie mir der Hersteller ingenico am Telefon dann sagte. Daher habe ich noch einen 2. Praxisausweis bestellt. Dieser wird wohl auch erstattet.

Nun kam heute ein Fax vom Medi Geno e.V., dass aus datenschutzrechtlichen Gründen die Reihenfolge der Geräte anders sein müsste, nämlich Internetrouter, dann Konnektor und dann das Praxisnetz und nicht Internetrouter, dann switch mit Konnektor und Lesegerät und Praxisnetz. Wenn das wirklich so sein sollte, fände ich es ziemlich ärgerlich, wenn ich darauf nicht hingewiesen worden wäre und ich die Reihenfolge nicht selbst problemlos ändern könnte. Ich werde es mal nach der Sprechstunde versuchen.

Beste Grüße, Gerald Freier
Beantwortet von (570 Punkte)
0 Punkte
Medi Geno ist eine Dachorganisation vom Medi Verbund. Diese klagen ja bekanntermaßen gegen die TI und boykottieren diese. Alle Anschlusswilligen werden deshalb informiert und verunsichert. Fakt ist, dass die KBV beide Anschlüsse zuläßt, parallel und seriell. Beim seriellen Betrieb ist das Praxisnetz natürlich komplett hinter dem Konnektor und damit laut KBV gesichert, im Parallelbetrieb ist dies nicht der Fall. Die Firewall der Praxis ist dabei dann immer noch entscheidend. Tomedo scheint nur den Parallelbetrieb zu installieren, hat uns dazu aber nicht ausdrücklich etwas gesagt.

Entscheidend ist die Anschlussart natürlich nur bezüglich der Haftung bei einem Datenleck. Wenn auf betreiben von Medi in dieser Sache ein juristisches Urteil erwirkt wird, muß die Anschlussart ggf. noch einmal überlegt werden. Bisher sieht es so aus, dass egal wie angeschlossen wurde, immer die Praxis haftet, was bei einer Zwangsanbindung im serilellen Betrieb aus meiner Sicht eigentlich nicht haltbar ist.

Nun kam heute ein Fax vom Medi Geno e.V., dass aus datenschutzrechtlichen Gründen die Reihenfolge der Geräte anders sein müsste, nämlich Internetrouter, dann Konnektor und dann das Praxisnetz und nicht Internetrouter, dann switch mit Konnektor und Lesegerät und Praxisnetz

Sehr geehrter Kollege Freier!

Wenn man das so seriell anschließt, geht dann Telefon über IP noch durch den Konnektor? 

Nein! Und.. versuchen Sie es bitte nicht wie wir heute - in der Mittagspause!

Bei uns ging dann das Kartenlesegerät nicht mehr ("SMC-B blockiert" also nicht: "gesperrt"), was extrem nervig war. Nach 30 Minuten Suchen mit dem Support von Zollsoft (nochmals vielen Dank für die Hilfe!) war die Lösung, in den Konnektoreinstellungen das Lesegerät mittel PUK erneut freizuschalten und eine neue PIN zu vergeben. Das Kartenlesegerät scheint automatisch zu blockieren, wenn es anders angeschlossen wird.

Während der seriellen Anordnung gingen auch das Internet und das Kartenlesegerät nicht mehr. Macht eigentlich Sinn: Im Konnektor müssten dann die ports freigegeben werden, was glaube ich, nicht geht
Hallo Frau Albermann,

auch ich bin seit ca. 1 Woche an die Telematik angeschlossen. Und um es vorweg zu nehmen: ich bin zufrieden.

Der Installationstermin war insgesamt recht unproblematisch und hat etwa 1 Stunde gedauert.

Dabei ist es ratsam sein eigenes System gut zu kennen und permanent per Headset die Aktionen zu verfolgen, um bei Bedarf unterstützen zu können (PINs und Paßwörter eingeben etc.). Da kann es schon passieren, dass man unter den Schreibtisch muss und das eine oder andere Kabel umstecken muss ...

Die Zollsofter machen bei diesem Termin schon ordentlich Druck. Alles muss weitestgehend vorbereitet sein: der SMC-B muss da und eingesteckt sein, das neue Kartenlesegerat muss schon am vorgesehenen Arbeitsplatz stehen und mit der dazugehörigen Netzwerkdose verkabelt sein. Der Konnektor muss schon verkabelt beim Server/Router/ Switch stehen. Zollsoft hat ein enges Zeitkontingent vorgegeben, sodass Strippen ziehen am Installationstermin eigentlich nicht mehr geht.

Die ganze Einbindung ins tomedo ist dann für den Support Routine.

Als kleines Bonbon hat mir der Support noch eine Konnektor-Server-Client Route ins KV Safenet eingerichtet ! Somit kann ich von meinem Arbeitsplatz im Sprechzimmer ins KVN Portal und muss nicht diese dumme Karte KVN PIN Karte benützen. Aber das ist wohl das einzige, was ich von dem Konnektor und den dazugehörigen Kosten habe. Aber das ist ein anderes Thema ...

@Kollegen Freie - No 1: ich werde die gleiche Installation wie Sie haben. Ich bin mit den Empfehlungen der Fa. zollsoft meistens gut gefahren und würde mich eher an deren Installationen orientieren als an Medi Geno e.V. Aber das muss jeder selbst wissen. No 2: Haben Sie noch das alte Kartenlesegerät? Das Kartenstecken funktioniert weiterhin! Das nimmt den Druck, sollte es über die Telematik mal nicht funktionieren. Ich bin mir sicher, dass das mit irgendeiner Novelle dann damit vorbei sein wird. Aber vorerst ist das ein guter Plan B.

 

Viele Grüße aus dem Norden

Michael Hofdmann
Beantwortet von (330 Punkte)
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Seit Dienstag problemlos parallel angeschlossen, kein port forwarding whatsoever in der Fritz-Box, der alte orga card reader über USB funktioniert weiterhin, aber nicht gleichzeitig, gelegentlich kryptische Fehlermeldung an meinem Arbeitsplatz, dass tomedo und der Konnektor nicht könnten, aber das Einlesen der Versichertenkarten an der Rezeption funktioniert trotzdem reibungslos.

Rechnung kommt; wozu das Ganze: unklar. Aktueller Verlust: eine Stunde Konzentration und die Stromkosten.
Beantwortet von (560 Punkte)
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Die Installation (Fa.Zollsoft) war eigentlich promblemlos - nur eine FritzBox (Vodafone/Kabeldeutschland) ließ sich nicht einbinden. Mit einer zweiten, bereits vorhandenen FritzBox (Telekom) ging es ohne Portfreischaltung problemlos. Ob es wirklich am Provider lag, ist unklar.

Der laufende Betrieb ist bis jetzt ungestört.

VG

B. Hecker
Beantwortet von (220 Punkte)
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Danke an alle für die vielen, guten Erfahrungsberichte !!!
Beantwortet von (2.2k Punkte)
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Lief alles sehr schmerzfrei ab - 1, 5 Stunden Arbeitszeit - alles funktioniert.

Ich würde nur für die 1-2 Stunden die Praxisanmeldung schliessen (die Rechner mit Kartenleser) alles andere kann eigentlich weiterlaufen.

Merci nochmals an Tomedo.
Beantwortet von (320 Punkte)
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Bei uns auch sehr professioneller Ablauf, vielleicht eine Stunde. Bei der Hardware tun mir die Angestellten leid die das täglich machen müssen. Das einzig Positive, das Hochladen der Abrechnung ist jetzt einfacher.  Danke Zollsoft für die Unterstützung bei dem Krampf. Wie geht es jetzt weiter? Es kommt eine Rechnung die man bezahlt und der KV schickt oder wie funktioniert das?
Über den Sinn der TI mag man ja streiten. Die Umsetzung durch die Zollsoftler läuft aber total problemlos, die befürchtete Belästigung für unsere Arzthelferinnen (ewige Einlesezeiten für die eGK etc.) ist ausgeblieben. Es hat eine Menge Zeit gebraucht, alles vorzubereiten, wofür die Zollsoftler aber nichts können (superumständlicher Bestellprozess für die Praxisausweise – man meint fast, es handle sich um ein Sicherheitsclearing als Doppelnull-Agent Ihrer Majestät).

Bei der Installation selbst haben wir die Task-Force erlebt. Zollsoft hat lokale Dienstleister mit ins Boot geholt, in diesem Falle das Erfurter orgteam. Der Mitarbeiter Herr Eichele hat nicht per Fernzugriff agiert, sondern kam gleich selbst die hundert Meter über den Domplatz. Alles lief total nett, zügig und professionell.

Dankeschön an zollsoft und das orgteam.
Beantwortet von (7.7k Punkte)
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Hallo Herr Prater,

prima, dass alles reibungslos verlief und herzlichen Dank für Ihren Kommentar.
Was macht man mit der Telematik Zollsoftrechnung? Kommt automatisch was von der KV oder schickt man das ein oder mit der nächsten Abrechnung?  Zahlt doch gerne 6 Monate später unser Verein.
Beantwortet von (34k Punkte)
+1 Punkt
Online-Installation war etwas holprig, weil wir aber auch nicht ausreichend vorbereitet waren und ich ein falsches Verständnis von der Installation (Parallelinstallation) hatte. Nach 3 Anläufen war die Installation dann aber problemlos. Der Alltagsbetrieb wurde bisher nicht eingeschränkt. Bisher 1 mal den Support wegen eines vermeintlichen Fehlers in Anspruch genommen. Nach Neustart des Lesegerätes lief wieder alles. Anbindung an KV-Safenet und KV Connect ging problemlos. Der eArztbrief kann verschickt werden, der Empfang funktioniert aber noch nicht richtig.
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