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Fehler bei 1-Clickabrechnung via KIM - KV-Bereiche Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein
Seit der v1.144.0.0 wird in den KV-Bereichen Bayern, Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein die 1-Click-Abrechnung via KIM versendet. Uns wurde von einigen Kunden (bisher aus Bayern und Baden-Württemberg) gemeldet, dass für die versendete Abrechnung keine technische/fachliche Rückmeldung von der KV eingegangen ist. Auf Nachfrage der Praxen bei der KV ist die Abrechnung aber erfolgreich eingegangen. Wir haben die KVen benachrichtigt, warten aber noch auf Antwort. Wenn auch Sie aus den genannten KV-Bereichen keine Rückmeldung auf Ihre versendete Abrechnung erhalten haben,
wenden Sie sich bitte an Ihre KV.
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Jetzt mal an die Profis hier im Forum - ich komme mit Besonderheiten im eRezept nicht klar...

Ein Pat kommt ohne GKV Karte in die Praxis. Wir legen ein Ersatzverfahren an, aber wollen dann ein Mediament verordnen (eRezept).
Der Haken eRezept ist standardmäßig aktiviert, wir lassen den drin, verordnen das eRezpet und es wird versendet.

1. Variante: der Pat sagt "Meine Karte ist zu Hause" - freut sich - geht nach Hause, dann mit der Karte in die Apotheke und löst das Rezept ein. Alles gut.
2. Der Pat sagt: meine Karte habe ich verloren und dann habe ich sie sperren lassen - das Rezept kann trotzdem an die TI versendet werden.

Bekomme ich von der TI eine Rückmeldung, dass das eRezept "nicht angenommen" werden kann?
Kann ich in Tomedo einstellen, dass es beim Ersatzverfahren immer auch einen Papierausdruck "token" gibt, damit die Patienten (habe ja keine Karte) dann mit dem QR Code in die Apotheke gehen? (Wir drucken grundsätzlich keine Token aus).
Gefragt in Frage von (8.5k Punkte)
+1 Punkt

1 Antwort

Als Hausärztin würde ich mir eine gegensätzliche Lösung wünschen:

eRezept bei Ersatzverfahren unbedingt mit Warnung! Ich habe ja im Zweifel keinen gültigen Versicherungsausweis und laufe Gefahr, in Regress genommen zu werden für alle Verordnungen, die ich ausstelle.

Beim Papier kennzeichnen wir jedes Kassenrezept mit "eGK fehlt", so dass die MFA das Papierrezept nur gegen Vorlage der Karte rausgibt. Analog wünsche ich mir diese "Sicherheitssperre" beim eRezept.

Im Falle einer gültigen Versicherungsbestätigung (Papier, Scan in die Akte) könnte man dann ja klicken "trotz fehlender eGK drucken".

Und wenn der Patient keine Karte hat, ist es doch sein Problem, dass er kein eRezept nutzen kann. Warum sollte ich ihm in der Situation auch noch entgegenkommen? Ich bin da eher ungnädig...
Beantwortet von (1.5k Punkte)
+2 Punkte
Guten Abend und entschuldigen bitte, dass ich erst heute auf Ihren Beitrag eingehe.

Fü4 die zweite geschilderte Variante von Herrn Müller in Bezug auf die Nutzung des E-Rezeptes wäre dann noch die Alternative den Patientenausdruck zu nutzen und nicht gleich auf das Muster-16 zurück zu fallen. Mit diesem kann der und die Versicherte seine Medikamente in der Apotheke erhalten. Analog natürlich auch durch Nutzung der Arzt-Direkt-App oder Gematik App.

Das Ausstellen und die Einlösung funktionieren entsprechend und hier kommt dann auch keine Rückmeldung aus der TI.

Eine Konfiguration für das E-Rezeprt via Patientenausdruck bei aktivem Ersatzverfahrfen nehme ich als Feature-Wunsch auf, ist aktuell so allerdings nicht möglich einzustellen.

Viele Grüße,
Marc Kansy
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