Ich würde gerne den Online-Kalender nutzen, aber nur, wenn die Storno-Funktion zeitlich eingeschränkt werden kann (z.B. bis zu 24 h vor dem betreffenden Termin), da ich sonst befürchte, dass „wahllos“ Termine gebucht, aber nicht eingehalten werden.
Wie sieht das die Community? Sehen andere da auch Bedarf? Ich möchte mit dem Online-Kalender meine Telefonanlage entlasten, aber nicht die Gefahr eingehen, dass die Buchung als „unverbindlich durchs Internet geklickt“ empfunden wird.

I. Sick

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3 Antworten

Hallo, wir benutzen den OnlineKalender schon recht lange. Er wurde bisher erst einmal mißbräuchlich benutzt. Natürlich werden auch mal Termin abgesagt, aber die Online-Termine werden wenigstens abgesagt. Die Rate, dass der Patient einfach nicht kommt, ist m.E. wesentlich niedriger als bei den klassischen Terminen.

F. van Wasen
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Es gibt bei mir keine Probleme. Ich gebe nur ein begrenztes Angebot an Terminen frei. Privatpatienten nehmen das Angebot gern an.
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Danke! Genau darum geht es mir- ich möchte nämlich nur die "teuren" und zeitlich beliebten Termine online stellen.

Privat, Ästhetik, am Abend...
...genau das würde ich auch als nützlich empfinden, da ich meine Termine für die Patienten frei halte und allen anderen sage, dass sie sich bitte mindestens 24h vorher abmelden müssen!

C. Stein
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Für derartige "Sondertermine" müsste eine juristisch wasserdichte Vereinbarung zu Ausfallgebühren möglich sein, also für bestimmte Terminslots aktivierbar, für andere nicht.
... zumindest kann man das ja mit den Patienten vorher vereinbaren. Da halten sich die Patienten schon gut dran. Ich habe auch wenig "Kalendermißbrauch" würde aber trotzdem gern vereinbaren (auch wenn es juristisch nicht 100% wasserdicht is), dass die Patienten 24h vorher absagen. Der Stornolink sollte dann nicht mehr funktionieren.
Auch wenn das jetzt etwas ins Allgemeinere geht: Eine verbesserte Storno-Funktionalität reicht mir nicht. Einen Online-Terminkalender stelle ich mir im Jahr 2019 so vor: Es können für z.B. die Hausarztpraxis "normale" Sprechstundentermine vereinbart werden ("Rückenschmerzen seit 3 Wochen"), Rückrufanfragen gestellt werden ("akuter Infekt, Termin noch heute bitte"), und Sondersprechstunden vereinbart werden ("Check up", "LKW-Führerschein", "Tauchsportuntersuchung", "Reiseimpfberatung" etc.). Insbesondere für letzteres müsste eine "Angebotsliste" vorhanden sein, in welcher der Patient seinen Wunsch angeben kann, dann über vorausichtliche Kosten nach GOÄ informiert wird, und dies mit Ausfallgebührvereinbarung schließlich kostenpflichtig "reserviert" (neben der Angebotsliste könnten da evtl. auch Anamnesebögen und Aufklärungsbögen zur Vorbereitung des Termins bereitgestellt werden). Bei komplexeren Sachverhalten, die z.B. zunächst Blutentnahme und an anderen Tagen weitere Untersuchungen/Termine erfordern, werden diese nach Patientenwunsch per Rückruf oder E-Mail vereinbart.

Auch "normale" Labortermine sollten online möglich sein, diese aber immer mit der Einschränkung, dass die Termine von der Praxis bestätigt werden müssen (manche Routine-Kontrollen sind ja klar, bei anderen "Patientenwünschen" besteht vorab Klärungsbedarf).

Eine solche Praxis würde ich mir als Patient wünschen, keine Notwendigkeit, das ständig besetzte Telefon zu erreichen, vorab Klarheit über die Kosten, und MFA in der Praxis, die nicht ständig ans Telefon gehen müssen ;-)

Zollsoft, übernehmen Sie!
JAAAA - das wär der Hammer! Aufklärungsbögen u.ä. lassen sich ja bereits hinterlegen - dann das alles nochmal in schön und schon wäre das ein echter Mehrgewinn für die Praxis mit Entlastung der Rezeption :)
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