Hallo,

wir behandeln als Kinderkardiologen auch Erwachsene mit angeborenem Herzfehler und damit Patienten jeden Alters. Bei der Namensnennung in Textbausteinen muss daher zwischen Kind, Frau und Mann unterschieden werden können. Die Unterscheidung zwischen Frau/Mann klappt gut mit dem Briefkommando $[if_frau Arg1 Arg2]$. Damit beim 4-jährigen nicht steht "Ich sehe Herrn Schmidt in gutem Allgemeinzustand" sollte bei Kindern automatisch der Vorname eingefügt werden können. 

Mit $[if_then]$ oder $[if]$ war ich bisher nicht erfolgreich und denke auch, dass die Kommandos dafür nicht gedacht sind.

Mein Wunsch: $[if_frau_kind Arg1 Arg2 Var]$

Arg1: Text für die weibliche Anrede ("Frau Müller")

Arg2: Text für die männliche Anrede ("Herr Müller")

Var:  Altersgrenze, ab welchem Alter der Nachname eingesetzt wird.

Bsp.: $[if_frau Herr Frau 18]$

Wenn es einen bereits bestehende Lösungsweg gibt, bin ich natürlich auch dankbar. Es würde uns die Arbeit ersparen, Textbausteine für Kinder und Erwachsene seperat zu erstellen.

Viele Grüße, Andreas Schemm

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3 Antworten

Beste Antwort
in Textbausteinen funktionert leider das if Kommando scheinbar nicht. Ich hatte das an anderer Stelle aufgrund der selben Problematik schon einmal versucht zu diskutieren. In einem CKE ist dies möglich.

https://forum.tomedo.de/index.php/56918/if-kommando-bei-textbausteinen

Daher von mir +1 für Ihren Wunsch.
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Ich weiß nach Ihrer Probembeschreibung nicht so genau, an welcher Stelle Sie das Problem haben. Wie Herr Stenger schon dargestellt hat, funktioniert das if Kommando nur in CustomKarteieinträgen nicht jedoch in den Textdokumenten der Briefschreibung.

So geht es in einem CustomKarteieintrag:
$[if palter zs_less_then '6' Das_Kind '18' Der/Die_Jugendliche ]$$[pherr]$

und so ganz einfach

$[if palter zs_less_then '18' _ ]$$[pherr]$

oder so

$[if palter zs_less_then '16' _ ]$$[pherr]$

Dann wird ab 16 Jahren mit Herr und Frau formuliert, ansonsten nur Vor-und Nachnahme genommen.

 

Wenn Sie das als Textbaustein in der Briefschreibung anwenden wollen, können Sie in der Briefvorlage folgendermaßen vorgehen:

$[patient_information]$

liefert Ihnen

Frau/Herr Vorname Nachname

geb am: dd.mm.yyyy aus: Ort

Strasse

Das ist die übliche Einstellung.

Wenn Sie flexibler agieren wollen, nehmen Sie folgende Variante:

$[einleitung2]$

liefert

die xy jährige Patientin

da hängen Sie dann dran

$[patient_id]$

Vorname Nachname * Geburtsdatum

Sie müssen sich nur entscheiden, welche Floskel Sie im Brief einsetzen wollen. Ansonsten können Sie verschiedene Briefvorlagen, je nach Alter der Patienten verwenden. Die könnte man per Aktionskettenbedingung ansteuern und hätte dann immer die richtige Vorlage. Die Möglichkeiten in Tomedo sind wirklich unbegrenzt. Das macht es leider auch so kompliziert und anspruchsvoll aber auch immer wieder interessant. Täglich kämpfe ich mich da durch und finde ständig Neue Anregungen, bisher hat es sich das gelohnt.

 

Wenn Sie Platzhalter in Textbausteinen verwenden wollen, sind das die richtigen Kommandos:

Platzhalter Eingefügter Text
|P_VN| Patientenvorname
|P_NN| Patientennachname
|P_TIT| Patiententitel (z.B. Dr.)
|P_Geb| Geburtsdatum des Patienten
|P_NZS| Patientennamenszusatz (z.B. von und zu)
|P_PLZ| Adresse des Patienten: PLZ
|P_Ort| Adresse des Patienten: Ort
|P_StrNr| Adresse des Patienten: Straße + Hausnummer
|?G;m;u;w| Liefert je nach Geschlecht des Patienten den ersten, zweiten oder dritten Text.

 

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Ich hatte auch schon hier geantwortet: https://forum.tomedo.de/index.php/56918/if-kommando-bei-textbausteinen
Mit
$[if_then palter zs_less_then 18 pv]$$[pherr]$ $[pn]$
sollte das gehen.

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Vielen Dank für die super schnellen und ausführlichen Antworten, ich bin begeistert!

 

Ich möchte die Namensnennung in Textbausteinen nutzen, d.h. nicht CKE oder CF.

 

Bei den o.g. Lösungsvorschlägen besteht das Problem, dass das Ergebnis immer inkl. Nachnamen angezeigt wird. "Ich sehe Max Schmidt in gutem Allgemeinzustand" klingt doch für ein Kind sehr sperrig.

 

Ein bisschen Basteln hat eine Lösung gebracht, der Quelltext ist aber recht lang:

"Ich sehe $[if_then palter zs_less_then 18 pv]$$[if_then palter zs_less_then 18 _]$$[pherr]$ $[if_then palter zs_greater_then 17 pn]$in gutem Allgemeinzustand."

 

Das ergibt dann entweder "Max" oder "Herr Schmidt". Wichtig ist das korrekte Setzen der Leerzeichen, sonst würden zu viele davon eingefügt

 

Das Verhalten des Kommandos $[if_then]$ in ihrem Beispiel ist mir unklar. Warum steuert if_then das Kommando $[pherr]$, das außerhalb der Klammer steht? 

$[pherr]$ wird nicht durch if_then getriggert. Das Kommando gibt immer nur ein Ergebnis bei Erwachsenen aus.
Ah, OK! Danke.

Falls sie statt "Herr" wie oben beschrieben "Herrn" schreiben wollen, wäre das die Syntax Ihrer Wahl:

"Ich sehe $[if_then palter zs_less_then 18 pv]$$[if_then palter zs_less_then 18 _]$$[pherr]$$[if pherr zs_equals 'Herr' 'n' '']$ $[if_then palter zs_greater_then 17 pn]$in gutem Allgemeinzustand."

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