Wenn man die eAU sofort drucken, signieren und senden möchte, ist der Ablauf bisher:

[Sende&Drucke] -> 30 Sekunden Wartezeit -> Ausdruck AG/V

Würde man den Prozess umstellen, ließe sich die Usability der eAU an dieser Stelle verbessern.

Denkbar wäre folgender Ablauf:

[Drucke&Sende] -> Ausdruck AG/(V) sofort -> im Hintergrund Signieren und Senden -> falls nicht erfolgreich, Ausdruck KK

So könnte man die Arbeit nach dem Ausdruck sofort fortsetzen und tomedo kann im Hintergrund die eAU signieren und versenden. Ist der Vorgang nicht erfolgreich, erscheint eine kurze Fehlermeldung und das Formular für die Krankenkasse wird gedruckt. Hier wäre natürlich auch eine Abfrage, ob der Ausdruck für die KK gewünscht ist, denkbar.
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Das verrückte ist, das das Drucken alleine (wenn man abends gesammelt versendet) auch nicht sofort losgeht. Ich drücke immer den "Druck AG/V" Button, also nichts mit signieren und versenden. trotzdem dauert es (nicht nur beim ersten Mal am morgen, da muss wohl irgendetwas geladen werden) bis zu 5 Sekunden bis der Dsruck startet. Und das war in den ersten Monaten eAU nicht so!!!

2 Antworten

Hallo Herr Erich,

wir werden hier nochmal intern recherchieren ob und wenn ja warum in einer früheren tomedo Version ein reiner Druck schneller angestoßen wurde und welche Prozesse ggf. zu einer Verzögerung führen.

Viele Grüße,
Marc Kansy
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Wenn der Drucker über USB angeschlossen ist, dauert es bei uns 2 bis 3 Sekunden, bis der Druck ohne vorheriges Signieren und Senden initiiert wird. Offenbar wird das nun nochmals optimiert.

Könnte man bei dieser Gelegenheit nicht auch gleich den Vorgang "Senden & Drucken" optimieren? Das war ja meine eigentliche Frage. Hier wartet man derzeit 30 Sekunden auf den Ausdruck. Gerade bei Patienten, die nur eine AU benötigen, hält das schon sehr auf.
Beantwortet von (240 Punkte)
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Nein, dieser Knopf ist so wie die KBV es haben will: Erst senden, wenn erfolgreich dann 2 Exemplare ausdrucken, sonst 3 Exemplare ausdrucken. Weiterhin ist anzumerken das die Operation erst Drucken und dann Senden zu einem Problem werden kann. Wenn nämlich das Senden dann nicht klappt muß die Praxis sich darum kümmern das das KK Exemplar zu Krankenkasse kommt. Und in dem Fall - "Sie drucken, geben es dem Patienten, gehen evtl weg, nach 30sec kommt ein Fehler, der nächste Mitarbeiter loggt sich ein, eAU-Problem vergessen" - haben Sie dann ein Problem.
Hallo Herr Thierfelder,

vielen Dank für Ihre Erläuterungen. Dann lassen wir der KV mal ihren Button. Vielleicht lässt sich aber eine andere Lösung finden?  

Bislang hat man zwei Alternativen. Entweder wartet man bei jedem Patienten 30 Sekunden auf den Ausdruck oder sitzt die Zeit summiert nach der Sprechstunde ab. Hier kommen bei uns schonmal 30 Minuten zusammen. Es wäre schön, wenn sich das vermeiden ließe.

Auf die Dauer des Signierens und Sendens hat man vermutlich wenig Einfluss. Das liegt sicher an der TI. Wenn tomedo dies unauffällig im Hintergrund erledigen würde, spielt die Dauer aber auch keine Rolle mehr.

Die KV gestattet es, die Formulare erst auszudrucken und später zu signieren und zu senden. Das müsste sich doch auch irgendwie automatisieren lassen.

Wenn Sie bezüglich des automatischen Ausdrucks des Krankenkassenformulars Bedenken haben, kann man darauf auch verzichten. Es wäre schon viel geholfen, wenn die Formulare am Ende der Sprechstunde bereits gesendet wären und man im Panel nur noch nach Fehlern schauen müsste.

Ich versuche einfach die AU möglichst früh auszustellen und der Ausdruck kommt dann während des Abschlußgesprächs aus dem Drucker. Workflow etwas umgestellt aufgrund technischer Zwänge wink

Also ich signiere alles am Ende der Sprechstunde. Macht doch der Rechner von alleine.
Herzlichen Dank für die Reaktionen. Selbstverständlich sind wir in der Lage, unseren Ablauf zu verändern und uns technischen Unzulänglichkeiten anzupassen. Das kann doch aber nicht unser Anspruch sein – erst recht nicht bei einer mangelhaften TI, die wir so nicht bestellt haben. Wenn uns die TI schon keine Vorteile bringt, sollten wir wenigstens nicht in unseren Abläufen behindert werden.
Die Vorgaben der KV zum Prozess „Senden & Drucken“ sind zunächst einmal plausibel. Es hat nur niemand bedacht, dass dieser Vorgang unpraktikabel lange dauern könnte. Eigentlich hätte das in der Testphase auffallen müssen. Offenbar hat es aber keinen interessiert. Vielleicht, weil wir als Ärzte immer alles hinnehmen und uns anpassen.
Übrigens spielt die KV den Ball zurück und meint, wir sollen uns an den Softwareanbieter wenden, damit die Sendezeit optimiert wird. Das habe ich hiermit getan, weil es aus meiner Sicht eine Lösung gibt, die Zollsoft tatsächlich umsetzen könnte.
Unser Workaround sieht derzeit so aus, dass wir die Stapelsignatur mehrfach am Tag manuell anstoßen. Mein Wunsch an Zollsoft ist, diesen Prozess zu automatisieren, weil er wirklich gut im Hintergrund laufen könnte.
So könnten alle zum gewohnten Workflow bei der AU-Ausstellung zurückkehren.
Kurz und knapp - wie auch schon mehrfach im Forum angedeutet - haben wir Arvato das Problem (sehr lange Sendezeiten von KIM Nachrichten) des KIMClients vor einem Jahr mitgetelt, wir haben es für Arvato analysiert, haben gezeigt das es an Ihnen liegt, die haben das auch zugegeben und schaffen es nicht das Problem zu beheben. Wir haben von mind. einem anderen PVS Anbieter das gleiche gehört. Arvato scheint nicht in der Lage zu sein das Problem zu beheben. Sagen aber das bei Ihnen das Senden nur Millisekunden dauert ... Mein Angebot den Code zu debuggen habe ich Arvato geäussert...
Hallo Herr Thierfelder,

das war keine Kritik an Ihnen oder Zollsoft. Falls das so angekommen ist, bitte ich um Entschuldigung. Mir ist klar, dass Sie hier durchaus aktiv waren, auf die Sendezeiten aber keinen Einfluss haben. Mir ging es deshalb auch um einen alternativen Vorschlag, bei dem die Sendezeiten nicht so ins Gewicht fallen.

Ich meinte auch nicht die Testphase bei Ihnen. Das Problem muss doch vorher schon aufgefallen sein. Man hätte es lösen können, bevor man den nächsten Schritt geht. Vermutlich war man aber auch damals schon so irgnorant, wie es Arvato heute offensichtlich immer noch ist. Das liegt aber vielleicht auch daren, weil wir als Ärzte im KV-System vieles hinnehmen.

Wie auch immer, es war nur eine Frage oder eine Idee – nicht mehr.
Dies hab ich auch nicht so gelesen, oder angenommen. Das Thema macht mich sauer, da wir so viel Zeit in die Kommunikation mit Arvato gesteckt haben mit dem Hinweis Ende Letzten Jahres das die eAU so nicht zumutbar ist. Scheinbar haben auch Statements in Richtung Gematik und KBV hier nichts genützt.

Wir werden die Idee uns anschaun.
Wer ist diese Firma eigentlich? Also Arvato? Sind die die einzigen, die einen Client programmieren?
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