Mich würde interessieren ob ausser uns noch jemand in der Praxis Instrumente aufbereitet und wie die Dokumentation erfolgt. Wir benutzen das Programm DIOS MP. Das Programm kann mehr als wir brauchen, Gerätebuch und Instrumentenbuch, Bestellungen mit Lagerhaltung und ausserdem ist es kein OSX Programm und wird es laut DIOS auch nie eines werden. Wir brauchen nur die Dokumentation des RDG und des Steri (kann über RS232 Schnittstelle ausgelesen werden) und Zuordnung des Sterilgutes/Charge zu den Patienten über einen Etikettendrucker mit Chargennummer. Die DIOS Chargennumern scannen wir derzeit schon in die Kartei des Patienten.  Ausserdem wäre die Dokumentation von regelmässigen Aufgaben wie Proteintest, Validierung und Wartung sowie tägliche Überprüfungen schön. Natürlich wäre später auch ein Gerätebuch mit Instrumentenbuch sinnvoll mit hinterlegten pdf-Anleitungen, Reinigungs-, Wartungs-, und Validierungszyklen.  Es wäre toll mit Tomedo auch den Steri im Griff zu haben. Für Zollsoft wäre es die Miete eines weiteren Mac.

 Lohnt es sich damit an Zollsoft erneut heranzutreten, wie viele Interessenten gibt es?

PS: die Lagerhaltung mit DIOS funktioniert nicht. Das Einlesen ist zu zeitintensiv, die Etikettierung kostet unnötig Geld und die Fehler der Helferinnen (fehlendes ausscannen der verbrauchten Produkte) sowie das Problem mit Stück- und Schüttgut erfordern eine ständige Inventarüberprüfung. Da gibt es besseres.
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Wir bereiten auch auf (gastroenterologische Praxis mit Endoskopen), haben auch einen Steri (Vacuclav B), bei dem die Zyklen ausgelesen werden, Etiketten auf z.B. Proktoskop werden auf Endoskopie-Überwachungsbogen geklebt und dann mit eingescannt. Alles ziemlich archaisch.

Die Geräte haben wir in einer selbst entwickelten Anwendung unter 'Papyrus Autor'gelistet. Das funktioniert allem in puncto Schadensabwicklung (+ Kostenkontrolle!) ganz gut, Anleitungen können hinterlegt werden, es gibt auch eine Alarmfunktion. Aber es ist halt noch mal eine eigenständige Anwendung, die außer mir keiner aus der Praxis so richtig im Griff hat.

Von daher hätte ich auch Interesse.
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Geben alle ihre Instrumente nach ausserhalb zum Aufarbeiten, benutzen alle Einmalinstrumente, wird einfach nichts dem Patienten zugeordnet, wird alles per Hand gemacht oder ist Tomedo zu 99% in nicht operativen Praxen installiert? Es wundert mich schon, dass nur zwei Praxen den Bedarf nach Sterilisationssoftware am Mac äussern.
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Ich habe auch Interesse, sterilisiere in meiner Praxis, dokumentiere noch wie im letzten Jahrhundert üblich.
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Vielen Dank, das machen die meisten wohl noch so zumal es wenig bezahlbare und gute Software für den Steri gibt und gar nichts für OSX. Wundert mich sowieso, dass da Zollsoft nicht heiss darauf ist, da dies ein Entscheidungskriterium für Tomedo gegenüber anderen Praxislösungen sein kann.

Bitte weitere Meldungen, es muss noch mehrere Steris geben die analog laufen und die Vorteile der digitalen Verarbeitung nutzen wollen!
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Wir haben auch Interesse an einer in Tomedo integrierten Lösung.
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Danke schön, weitere Kollegen mit ZSVA?

Was wir vielleicht schon zusammentragen können ist ,welche Steris und RDGs verwendet werden.

Steri: Webeco A50B

RDG: Miele G7882 CD 

 
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Haben wirklich nur unter 1% der Tomedonutzer einen Steri?
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Hallo,

wir bereiten unsere Instrumente selbst in der Praxis auf: Hierfür haben wir ein RDG und Sterilisator von Melag. Die Dokumentation erfolgt über eine Insellösung (Melag Software auf PC).

In der Patientendokumentation werden die Chargen-Nr per Barcode-Leser eingetragen.

Viele Grüße,

van Wasen
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Danke für den Input Herr van Wasen, beide Geräte sind also von Melag wenn ich richtig verstehe und dadurch funktioniert die Doku mit der Melag Software? Wir scannen den Barcode auch am Patienten ein. Würden sie den Windows PC nicht gerne für eine Tomedolösung loswerden? Bei uns funktioniert das System ja auch aber ich denke erstens würde ich damit Zollsoft mit einem zusätzlichen Clienten unterstützen, zweitens würde ich mich nicht mit Windows rumärgern müssen. Das windows 10 Zwangsupdate war schon krass und drittens würe eine direkte verbindung besser als nur der Barcode am Patienten. Es könnten direkt die Log-Dateien der Chargen in der Kartei eingesehen werden und sicher fallen uns noch einige weitere arbeitserleichternde Anwendungsmöglichkeiten ein. Spontan fällt mir da die Anzeige von verfügbaren Sets ein.
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Hallo Herr Balogh, primär hätte ich natürlich eine tomedo interne Lösung bevorzugt. Es ist aber bestimmt schwierig für tomedo alle verschiedene Systeme zu integrieren. Da die Insellösung funktioniert und natürlich auf Geld gekostet hat, würden wir im Moment nicht wechseln.
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Zollsoft ist schon Profi im integrieren von Systemen. Ich weiss nicht was Melag macht aber sowohl das Miele Gerät wie auch der Webeco Steri geben nur ASCII Dateien über RS323 aus. Wir benutzen eine RS323 zu Netzwerk Wandler. Ich weiss nicht ob neuere Geräte schon rein über Netzwerk laufen. Sind ja immer lange hinterm Mond die Firmen.

Teurer wäre es für uns auch denn ein Client pro Jahr kostet mehr als die jährlichen Supportkosten bei DIOS.
Beantwortet von (38.6k Punkte)
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Eine direkte Frage an Zollsoft. wäre ein weiterer Mac mit Tomedo in jeder Praxis mit ZSVA bei ausreichender Praxenzahl interessant und wenn ja wie viele Praxen werden gebraucht damit sich die Arbeit lohnt, ein ZSVA-Programm zu schreiben und die vorhandenen Geräte einzubinden? Ich meine ein weiterer Mac ist doch für Zollsoft, auf im Schnitt zwanzig Jahre gesehen, 4800 Euro + MwSt pro Praxis und da steht noch einer mit Windows rum.

Letztes Jahr gab es ein Rundschreiben vor dem Tomedotreffen, vielleicht kann man da mal Fragen ob mehr Interesse besteht. Ich habe den Eindruck, dass man mit dem Forum nur einen Bruchteil der Praxen erreicht.

Eine Direkte zuordnung des Sterilgutes und der Prozesse zum Patienten wäre toll, Ein Instrumentenbuch würde aussehen wie die Materialliste und ein Gerätebuch würde auch noch rein passen.
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Also, wir nutzen 2 Melag-Steris, ein Steelco-RDG und ein HAWO-Schweissgerät, angebunden über Seriell/USB/Ethernet, alles mit dem Programm Segosoft. Sehr professionell, als Medizinprodukt qualifiziert. Läuft leider auch nur über Windows, druckt am Ende Barcodes, die man dann natürlich auch in Tomedo Einlesen kann. Das Backup der Daten klappt problemlos auch auf unseren Mac-Server, die Dateien sind PDF´s.
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Also interessiert an einer Tomedo Lösung für 240 Euro pro Jahr oder wollen Sie lieber auf Windows bleiben?
Auch wir sterilisieren in der Praxis Endoskope. Eine Doku innerhalb von Tomedo wäre gut.
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Eine Steriapp wäre immer noch toll damit ich den letzten Windowsrechner dem Werkstoffhof übergeben kann. Da gehört er nämlich hin. Gerne Demo der aktuell laufenden Software so wie es bei ARZEKO passiert ist. Da kam auch was richtig gutes bei raus.

Ich glaube was für Zollsoft abschreckend ist, ist die Anzahl der Geräte die "gelesen" werden müssten und das auch noch teilweise über COM Port in ASCII. Ich wäre bereit meinen Steri Gerätepark zu erneuern wenn Zollsoft sagt wir unterstützen nur moderne netzwerkfähige Geräte.

Ich halte das für sinnvoller als die Weiterentwicklung von Ipads die sich mit der Zollsoftmiete eh keiner leisten kann.
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Wie wäre es mit einem ausgewählten Thermodesinfektor (Miele) und Sterilisatoren einer Firma die Geräte haben die unter einer Sterieinheit und größere anbieten. Alle Geräte sollten Netzwerkfähig sein. Man glaubt nicht wie antiquiert die Anschlüsse bei diesen Geräten sind. Vor 10 Jahren hatten die noch nicht mal Netzwerkanschlüsse. Den aktuellen Stand kenne ich nicht. 

Ich könnte mir vorstellen meine Geräte zu verkaufen und auf Zollsoft-kompatible upzugraden.

Es gibt meines nach einer Recherche weiterhin keine OSX Software für den Steriraum.

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Dieses Problem gehört thematisch aber in ein QM-System implementiert, wobei eben nur einzelne Informationen, wie die Sterilisationsnummer der jeweiligen eingeschweißten Instrumente (Endoskope) in die individuelle Patientenkartei eingetragen werden. Die Sterilisationsprotokolle des Autoclav oder der Desinfektionsprotokolle der Waschmaschine sind nicht patientenindividuell sondern chargenindividuell und können deshalb in einem Patientenverwaltungsprogramm wie Tomedo nicht sinnvoll abgelegt werden. Ich plädiere deshalb wie schon früher angemerkt für ein QM-Programm von Zollsoft, dass dann patientenindividuelle Einträge erzeugen kann.

Bisher haben wir einen eigenen Karteieintrag-Textbaustein kreiert, der in die Patientenkartei Sterilisationsnummer und Hygienecheckliste einträgt.
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Das sehe ich nicht so. OK, was in das QM kann ist die Instrumentenliste, der Ablauf im Steri die Validierungen etc. Der einzelne Ablauf muss getrennt gespeichert werden also weder in der Patientenkartei noch im QM. Die Patientenkartei muss hingegen alles speichern was mit dem Patienten zu tun hat also die benutzte Chargennummer. Die Dokumentation der Sterilisationsprozesse im QM halte ich für keine gute Idee. Die Informationen der Sterilisationsprozesse sprengen auch jeglichen Rahmen. Ich weiss nicht wie es ihnen geht aber ich will das QM schlank halten auch wenn es per se eher fett ist. 10.000 Seiten Steriprotokolle haben darin nichts zu suchen.

Bitte ein eigenständiges Steri Programm. Zudem haben wir auch noch nichts gehört das überhaupt ein QM Programm kommt.
Wir scannen derzeit in der Patientenkartei die Chargennummer der Etiketten die durch DIOS (Windows Programm) generiert wird und auf jeder Einschweissung oder Sieb klebt.
Wenn ein Tomedo Steri Programm in Planung sein sollte wäre es nicht schlecht welche Geräte unterstützt werden sollen. Ich würde mich bei Sterilisatorkauf danach richten. Es steht leider bald was an habe ich den Eindruck, die Reparaturen häufen sich.

Ein Gerät unter und eines über einer Sterieinheit würden ausreichen und ein zwei RDG Geräte wobei das ja so gut wie nur Miele sein kann.
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