Hallo,

Wie kann man nur das Arbeiten in so einem tollen Programm durch eine nicht optionale inverse Listendarstellung so entwerten? Entzieht sich meinem Verständnis.

Wir lesen Listen abwaärts von alt nach neu, überall im täglichen Leben, nur bei Tomedo muss unser Gehirn Anpassungsarbeit leisten?

hier bereits ein Thema ohne verständliche Argumente für die Leserichtung :

http://forum.tomedo.de/index.php/2423/inverse-leserichtung-macht-das-spass

Die Inverse Leserichtung stört mich so sehr, dass ich gleichgesinnte mobilisieren möchte, damit Zollsoft dies als optional umbaut.

Im neuen Kassenbuch erwartet Zollsoft erneut, dass man die Einträge von unten nach oben liest.  Das empfinde ich so als würde man von mir erwarten mit dunkelblau auf schwarzem Hintergrund zu arbeiten. Es nervt!

Es ist ein Designfehler wie die Psychedelischen Tabellen und Linien. Durch das optionale abschalten ist die Kartei nun deutlich unangestrengter lesbar. Probieren Sie es rechtklick auf die Kartei und Layout ändern. Wurde anfangs als Ansichtssache abgetan.

Wir arbeiten mit Tomedo  und ich bitte aktiv Meinungen hierzu zu schreiben. Nur wenn viele Nutzer etwas schreiben wird Zollsoft was an diesem Designfehler ändern.

Bitte schreiben Sie etwas hierzu!

ES GEHT AUSDRÜCKLICH NUR UM OPTIONAL! Wenn sich jemand an den Quatsch schon gewöhnt hat soll er es behalten.
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Ich und meine Kolleginnen konnten anfangs auch nicht verstehen warum die Kartei verkehrt herum aufgebaut ist. Da wird es sicherlich auch andere Meinungen geben.
Das ist natürlich Geschmackssache.. aber über Geschmack, in dem Fall Ansicht lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.
Deshalb bin ich auch der Meinung es sollte möglich sein es individuell einzustellen.
Danke für Ihre Beteiligung Frau Güler. Auf jeden Fall soll es umstellbar sein und auf jeden Fall optional. An die Kartei gewöhnt man sich gut, Apple mail benutzen wir auch so. Trotzdem würde ich die Kartei auch gerne umstellen. Nicht akzeptabel ist die nicht umkehrbare Schreibrichtung in anderen Teilen von Tomedo. Zum Beispiel der Rechnung und neuerdings auch im Kassenbuch.
............
Ich habe mich auch immer (seit 5 Wochen ...) gewundert, warum ich mich mit dem Lesen der verschiedenen Einträge schwer tt: Es ist die erwähnte Anordnung. Bei den Ziffern mag es noch gehen. Aber in der Karteikarte sollte die Wahlmöglichkeit bestehen. Jahrzehnte langer Prägung sollte berücksichtigt werden. Klares Votum.

25 Antworten

Beste Antwort

Ich habe es gefunden! Zollsoft ist wirklich ein Schlingel. Tomedo ist an eine antike Schrift angelehnt. Halten Sie sich alle fest, es ist :

 

 

TAGBANUWA!

 

Es kann nichts anderes sein, denn ist laut Wikipedia die einzige Schriftform die von links nach rechts und von unten nach oben schreibt. Eine antike philippinische Schrift.

Nein klar, das muss unbedingt bleiben, führen wir doch eine antike Schriftform weiter und retten sie vor dem Aussterben. Toll!

Hier zum nachlesen 

https://de.wikipedia.org/wiki/Schreibrichtung

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:-)) Herr Balogh ich feiere Sie !
Vielen Dank für den interessanten Beitrag,

ich wühle mich ja im Moment durch die tollsten Tools von Tomedo und habe viel Respekt vor den tollen Entwicklungen. Insbesondere der geniale Scan direkt in die Patientenakte ist super

Die Basisarbeit in der Patientenakte kam bisher zu kurz und nach Peters Beitrag habe ich mir mehrere Patienten unter dem Gesichtspunkt Leserichtung angeguckt.

Und....ich finde die inverse Leserichtung belastet nicht nur das Auge, sondern erschwert für Schnellleser, die es gewönt sind einen Seiteninhalt rasch von links oben nach rechts unten zu erfassen, die rasche Aufnahme der Informationen in der zeitlich logischen Struktur erheblich. Dadurch verliere ich jedenfalls wertvolle Zeit.

Daher würde ich mich auch über eine optionale lesegerechte Umstellung freuen.

Gruß aus Verden

Ralf Kampmann
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Wäre bei der Umfrage vor einigen Wochen ein Punkt gewesen: "Wollen sie die Leserichtung in Listen klassisch dargestellt haben" Hätte ich ganz ernsthaft diesem Punkt 5 Sterne gegeben und allen anderen gar keinen. Ich kann nicht beschreiben wie sehr mich das stört.
Hallo,

wir arbeiten sehr gut mit dem Status quo. Für uns ergibt sich kein Problem.

Gruß.
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Vielen Dank für die Rückmeldung, ich hoffe es kommen noch weitere.
Bei den ellenlangen,über viele Jahre gehenden Verläufen in der Hausarztpraxis MUSS das aktuelle oben stehen, sonst krieg ich bei jeder Recherche zum Beispiel in den Fremdbefunden (BES als Suchkriterium) einen Scroll-Krampf...

Da ich im Sprechzimmer hauptsächlich mit dem MacBook 13'' arbeite, ist mein Bildausschnitt auch recht klein und ich versuche, alle relevanten Infos auf dem Bildschirm gleich zu erfassen, was mit einer klassischen Darstellung deutlich schwieriger würde.

Gruß aus dem Süden

WKrause
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Herr Krause warum denken Sie, dass bei der klassischen Darstellung auch nur eine Zeile mehr zu scrollen ist als bei der inversen? Das müssen Sie mir erklären. Denken Sie etwa, dass Tomedo dann den Eintrag von 1982 darstellt und sie dann eine halbe Stunde nach unten scrollen müssen? Bei den Kommentaren denke ich das nämlich.
Bei der klassischen Darstellung ändert sich lediglich die Leserichtung, sonst nichts. Öffnet sich die Patientenkarte sehen Sie den zuletzt gemachten Eintrag am unteren Fensterrand und nicht am oberen. gescrollt wird nach oben und nicht wie derzeit nach unten. Kein Unterschied in der Vorladezeit.
Ich glaube es nicht, ich erkläre die klassische Ansicht.  
Genau so in Rechnungen, die Rechnungen würden nach unten aufgebaut. Neue Leistung UNTER der gerade eingegeben und nicht darüber. Das Nächste Datum UNTER dem Vordatum.
PVS macht für uns einige Rechnungen vollständig. Heute Anruf von PVS mit Fragen zu Einträgen: " ist ja sehr gewöhnungsbedürtig die neue umgekehrte Kartei". Gewöhnungsbedürftig war mehr als freundlich ausgedrückt.
Hallo Herr Balogh,
das ist ein Unterschied zwischen Facharztpraxis und Hausarzt (auch Psychiater/Internist vgl. Beiträge von Koll. Prater): wir haben in unserer Praxis Einträge seit 1996...das sind bei vielen Patienten Dutzende von Karteikarten+ entsprechend hunderte von elektronischen Einträgen. Und zunächst interessiert das hier und jetzt.

Bei der manuellen Rechnungskontrolle/Kontrolle für die PVS-Abrechnung wäre eine chronologische Reihenfolge für die jeweilige Rechnung hilfreich; wir machen das auf der ausgedruckten Rechnung, da wir nicht via PVS abrechnen: man findet man Fehler einfacher...(auch wenn es Resourcenverschwendung ist, aber Papier bringt wesentlich höhere Fehler-Trefferquoten und ist nervenschonender)
Feierabendgruß
WKrause
Vielen Dank, zumindest sind wir uns bei der Abrechnung einig. Es ist nicht nur einfacher zu kontrollieren, was man übrigens auch auf dem Monitor machen kann, ich drucke nicht gerne, sondern man arbeitet auch einfacher.
Zur Scrollrichtung in der Kartei: Es ist egal in welche Richtung man scrollt auch von 1996. Beim öffnen der Kartei wird Tomedo immer auf den neusten Eintrag auch bei der klassischen Darstellung gehen. Tomedo wird immer den neusten Eintrag aufmachen. Immer. Wenn Zollsoft die Klassische Ansicht einbaut verspreche ich Ihnen werden sie nicht durch 20 Jahre scrollen müssen.
Ich mache bald einen Termin bei Ihnen wenn das nicht verstanden wird.

Unterschied antichronologisch zu chronologisch oder invers zu klassisch damit auch jeder versteht worum es geht.

 

 

Richtig wäre in Tomedo die selbe Reihenfolge einzuhalten wie im Rechnungsdruck.Oder wenn man von diesem BS so überzeugt ist dann drucken sie die Rechnung gefälligst auch invers und warten sie auf die Telefonate der Patienten was diese komischen Rechnungen sollen.

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Ich denke die physiologische Leserichtung ist von oben nach unten und von links nach rechts. Es wäre toll wenn wir hier die Wahl hätten.

Was denken denn die zollsoftler zum Aufwand für solch eine Programmierung?

Gruß Ralf Kampmann
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65 views und 5 Antworten, warum wundert mich das im Ärzteclub nicht?
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Ganz mein Reden!! Das war ein großer Diskussionspunkt am Tomedo Einführungs Tag in der Praxis!! Total unverständlich dieser Aufbau

Mittlerweile hat man sich irgendwie damit arangiert weil es als nicht änderbar und von den anderen Nutzern so gewollt dargestellt wurde.

Bin aber auch dafür dass man es zumindest Optional einstellen kann...
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Dann wurde das nicht weitergegeben, laut meiner Information haben sich nur ein oder zwei Praxen darüber beschwert.
Entweder sind wir eine der zwei Praxen oder die damals externen Außendienstmitarbeiter haben die Infos nicht weiter gegeben - was mich jetzt auch nicht weiter wundert, war es doch mehr Chaos als Schulung...:-)

Das war damals er sehr großer Kritikpunkt von uns! Der auch noch des öfteren telefonisch von uns direkt bei Zollsoft beklagt wurde.
Ich glaube das grundsätzliche Problem bei Zollsoft ist, dass versucht wird das Aufwärtsarbeiten durch das Programm durchzuziehen. Per se ist Aufwärtsarbeiten nicht schlecht. Zum beispiel bei Apple mail. Warum ist das so? Apple mail ist wie viele Mail Programme in Zwei Bereiche geteilt. Das rechte Fenster liest sich von oben und somit macht es auch sinn die Augen nicht vom linken unteren Bildschirm bei einer neuen Mail nach rechts oben bewegen zu müssen. In Apple mail macht es Sinn.

Kommen wir nun zum Designfehler in Tomedo. Bildschirme sind nunmal nicht mehr fertigungsbedingt 17 Zoll sondern weit größer. Abstände am Bilschirm werden interessanter. Wo sollte nach obiger Logik die Eingabezeile von Tomedo sein? Natürlich oben. Von dort aus könnte man am schnellsten zum Eintrag. Wieder ein kleiner Designfehler. Nach derzeitiger Position der Eingabezeile würde ich tatsächlich in der Kartei nach unten arbeiten weil es ergonomischer ist. Vor allem auch weil keine direkte Verbindung zum rechten Abrechnungsschirm besteht wie bei OSX Mail.

Das inverse aber in die Rechnungen und andere Einfensterlisten zu übertragen, entbehrt aber jeglicher Logik und passt für mich nicht an das sonst ergonomische Bild von Tomedo.

Ich denke, das hat sich ein Prgrammierer von Tomedo in den Kopf gesetzt und beharrt drauf. Ich bitte wirklich nochmals inständig die Inversion zu überdenken und optional zu gestalten. Ist wirklich ein "Gamebraker"
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Ich habe lange überlegt, ob die Leserichtung stört oder nicht stört. In der Kartei habe ich mich daran gewöhnt. Bei den Rechnungen bzw. der Eingabe der Ziffern ist es mehr als unlogisch. Ich muss Herrn Balogh also absolut recht geben: von oben nach unten würde manchen Knoten im Gehirn gar nicht erst entstehen lassen.

Würde ebenfalls die Option wünschen, die Leserichtung ändern zu können.

viele Grüße
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Derzeitiger Stand: wegen der peinlich geringen beteiligung (fast 200 hits und nur 7 Antworten), bei diesem alltäglichen Thema, sieht es derzeit für den status quo schlecht aus. Nur einer von sieben sagt, dass die aufgedrängte inverse Leserichtung  klasse ist. 193 Enthaltungen da es ihnen scheinbar egal ist oder die Angestellten die Abrechnung machen. Vielleicht sollte man diese auch mal fragen ob es nervt oder nicht.
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Einwand: die Klickzahl hat nichts mit den tatsächlichen Betrachtern zu tun, sondern zählt wie oft das Thema angeschaut wurde (auch von der selben Person). Ich selbst habe das Thema mittlerweile mehrmals angewählt um zu schauen, wie andere User darüber denken.
Dito! Ich habe genau wie Kollege Schneider bereits mehrfach geklickt, um zu lesen, was andere User schreiben..
Ja, ich fühle mich hier auch nicht so alleine, weil zumindest Sie beide schreiben.
Sehr geehrter Kollege Balogh,

ich kann Ihre Aufregung nicht verstehen. Nach meinem Wechsel von einem Windows basierten PVS zu Tomedo hatte ich von Zollsoft eine Frist von 1 Monat, bei Nichtgefallen des Programms ohne Kosten von dem Vertrag wieder zurückzutreten. Ich hoffe und denke, diese Option hatten Sie auch. Daher hätten Sie in dieser Zeit durchaus die Chance, bei solchen Unzulänglichkeiten die Nutzung von Tomedo rückgängig zu machen. Ich habe keine Probleme mit dem Lesen von rechts nach links und umgekehrt bzw. mal unten nach oben und zurück. Daher fände ich es gut, wenn die von mir als solche wahrgenommene "Stimmungsmache" in diesem Forum ausbliebe. Für konstruktive Anregungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Tomedo bin ich immer zu haben. Allerdings war mein zuvor genutztes Programm durch allerlei unnötige Anwendungen etc. aufgebauscht mit stundenlangen Updates. Dies sollte doch bei Tomedo nicht erfolgen. Daher möchte ich Zollsoft den Rücken stärken und hoffe, das an der Grundkonstruktion des Programms nichts geändert wird. Und für das Forum würde ich mir wünschen, es bei sachlichen Anregungen und Tipps zu belassen. Es gibt genug andere Optionen, polemisch über "was mich nervt" zu berichten.

Mit freundlichen Grüßen

T. Werner
Vielen Dank für ihren Beitrag Herr Werner zumindest schaffe ich es mit dieser Stimmungsmache einige aus dem Koma zu erwecken. Ich habe nie daran gedacht  Tomedo zurückzugeben, es ist ein sehr gutes Programm. Ich habe auch sicher 10x mehr bugs gefunden und an den Support gemeldet als Sie, wie lange sie auch dabei sind. Ich kritisiere, gebe aber auch Feedback. Das Programm wird dadurch besser.
Bei diesem Thema stellt sich Tomedo aber stur was sehr schade ist.

Liebes Zollsoft-Team,

ich habe mir die Entwicklung dieses und einiger anderer Threads eine Weile angesehen und möchte Ihnen gerne den Rücken stärken.

Als ich mich für den Wechsel zu tomedo entschlossen hatte, haben mich einige Grundtugenden der Software schnell gefangen genommen.

  • tomedo besitzt eine sehr klare, überall konsequent durchgehaltene Benutzerführung mit Bedienungselementen, die überall wieder auftauchen; davon wird nur abgewichen, wo die Funktion das erfordert.
  • tomedo ist ein schlankes Programm; nun, so schlank wie zu Anfang nicht mehr, mußten doch nach Markteinführung mit dem Kundenzuwachs die Bedürfnisse vieler medizinischer Fächer beachtet werden, aber wirklich adipös ist tomedo glücklicherweise noch lange nicht.
  • tomedo nutzt - soweit ich als Laie das beurteilen kann - eine überschaubare Auswahl von Technologien im Hintergrund, die jedoch mächtige Schnittstellen bieten, die immer weiter aufgebohrt werden können; siehe die Statistik oder die Briefschreibung.
  • In tomedo spürt man unter der Oberfläche die Ästhetik des schönen klaren Gedanken.

Ich würde es persönlich sehr schade finden, wenn tomedo sich von diesen Wurzeln weg bewegen würde. Daher glaube ich, daß Sie Benutzerwünsche auch danach sorgfältig wichten können und sollten, ob ihre Umsetzung tatsächlich einen wesentlichen, vielleicht unverzichtbaren Zugewinn an Funktionalität bringt oder tomedo vielleicht ein weiteres Alleinstellungsmerkmal beschert. Vielleicht läßt sich ja die eine oder andere Funktion schon mit den vorhandenen Mitteln nachbilden.

Es tut auch der Stabilität des Codes sicher nicht gut, wenn man sich von einem Crescendo an Forderungen, die mit unangemessener Vehemenz vorgetragen werden, unnötig zur Eile treiben läßt.

Viele Grüße nach Jena,

Mike Prater

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Vielen Dank Herr Prater. Sie sprechen mir aus der Seele.
Lieber Herr Prater,

ihre Solidarität zu Zollsoft und ihre Liebe zum Programm ehrt sie sehr. Ihre Überladungsangst ist unbegründet. Die software explodiert nicht, wenn man einige Funktionen hinzufügt. Ich mag in ihren Augen ein enfant terrible sein. Vielleicht bin ich das auch. Ich bin aber genau so verliebt in Tomedo wie sie und bin sehr zufrieden. Genau aus dieser Zufriedenheit heraus verstehe ich es nicht, wenn Tomedo mich plötzlich piesackt und beim arbeiten nervt und mich ärgert. Es will dass ich mich an etwas anpasse, was ich nicht will. Eigentlich ein Programm das mir Hilft und die Arbeitszeit meiner Angestellten schont, wie kein anderes Programm. Hier im Forum schreibe ich nur die Sachen, die ich für wirklich wichtig halte. Ich schreibe aber auch unzählige mails zu Fehlerchen die andere längst hätten berichten müssen. Zollsoft benutzt Tomedo nicht so wie wir. Wir kommen an die abgelegensten Ecken und benutzen das Programm wie keiner der Konstrukteure. Durch meine Mails landet ihr Fensterfokus plötzlich auf der Suche statt in einer Liste, Ihre Onlinepatienten kommen wegen der Winterzeit nicht eine Stunde zu spät wenn die Praxis geschlossen ist und so weiter. Gestern habe ich einen regelmässigen Absturz in den Favoriten berichtet und eine Fehlerquelle, dass Eingaben in den Editierfenstern leicht aus versehen änderbar sind was bei uns häufiger passiert.

Ich darf sie auch erinnern, dass sie auch gegen die Änderung der graphisch überladenen Oberfläche waren, Ich hoffe sie haben es schon ausprobiert die Zeilen und Farben zu reduzieren. Sie werden sie nicht wieder einschalten. Plötzlich wird die Oberfläche mit weniger Zeilen wahrscheinlich sogar standard.

An das Aufwärtsarbeiten in Listen habe ich mich festgebissen, weil ich es so krass und unmöglich finde und es so nicht zu einem intuitiven und wirklich 1A Programm wie Tomedo passt. Solch eine schräge Benutzung eines alltäglichen Ablaufes, nämlich in Listen Arbeiten, kann nicht aufgezwungen werden. Zudem habe ich gehört, dass es bereits Zollsoft-intern besprochen wurde und tatsächlich abgelehnt wurde. Sie wird das wirklich freuen, ich schüttle nur den Kopf.

Tomedo bekommt im Gesamtbild von mir eine 1 aber an einigen Ecken hapert es noch. Gerade in der Abrechnung fehlt dem Programm noch die Genialität des Gesamtsystems. Die hochkomplexe Rechnungsschreibung die uns Ärzte über den Tisch ziehen soll und es tut braucht die genialen Köpfe von Zollsoft am meisten. Vor allem hier hilft verwirrtes Aufwärtsarbeiten überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.

Leider sind wir Ärzte eine große Gruppe Lemminge und viele die was sagen halten am Status Quo fest wie die Kirche an der Heterosexualität. Ohne etwas vehementer zu werden habe ich nur Sie als Kommentar Herr Prater, das ist zu wenig.  

Ich halte die Einführung des optionalen klassischen Abwärtsarbeiten für so wichtig, dass ich sagen würde Zollsoft soll alles stehen und liegen lassen solange ein optionales abwärtsarbeiten möglich ist. Der zu ändernde Code wird auch immer mehr wie man am Kassenbuch sieht.

Viele Grüße und einen schönen Tag.
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Ihre Augen suchen in den Terminen des Patienten den aktuellsten Wert oben weil ihr Hirn schon halb auf das lesen von unten nach oben konditioniert wurde? Weit gefehlt, hier bitte wieder umdenken. Echtes Zollsoft Hirn-Airobic. Ich finde diese Liste sollte auch gedreht werden damit genug Kollegen genervt sind und wir wieder "normal" von oben nach unten arbeiten können.

Kofschüttelnde Grüße.

 

 

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Die Logik ist nach meiner Meinung durchaus präsent, nämlich in der Form, dass das Relevante oben steht (im obigen Beispiel: der nächste Termin; am Beispiel der Kartei: der letzte Eintrag).

Haben Sie schon versucht innerhalb eines Tages die Karteieintragstypen entsprechend ihren Wünschen zu sortieren? Vielleicht erleichtert Ihnen das die Arbeit (Bsp.reihenfolge: Anamnese, Befund, Proc.... o.ä.) Diese bleiben unabhängig des Eingabezeitraumes innerhalb des Tages immer in der gleichen Reihenfolge.
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Ja, ich sortiere die Tageseinträge nach Relevanz, das hilft nur bedingt. Obwohl ich finde, dass auch in der Kartei kein Aufdrücken einer Leserichtung sein darf (Apple macht das in Mail auch nicht), ist die Kartei nicht das Hauptproblem. Es sind wirklich die Rechnungen die ganz schrecklich zu bearbeiten sind. Es ist unfreiwilliges nerviges Gehirntraining.

Dann wird die Arbeitsrichtung auch noch nicht überall durchgezogen, wie man an obiger Terminliste sieht. Es ist also nicht nur unangenehm, dass man nach oben arbeitet, sondern man muss erst entscheiden in welche Richtung sich der Programmierer entschlossen hat arbeiten zu lassen.

Bei diesem Problem sollte Tomedo nicht nur nach Anzahl der Benutzer entscheiden ob Aufwärtslesen bleibt oder nicht sondern auch wie sehr es stört. Das ist hier nicht ein Fenster das nicht vergrößert werden kann, eine Schriftart die nicht passt oder eine Zeile die man nicht lesen kann. Ich mache hier ein Fass auf weil es beim arbeiten richtig behindert. Ich bin mir sicher, dass es die meisten Benutzer schon stört, sie sich damit aber einfach abfinden.
Beantwortet von (39k Punkte)
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Ich stimme Herrn Schneider zu: die relevanten  Einträge sollten oben stehen...Und das gilt für (fast) alle Einträge.

Aber bei der Rechnungskontrolle für die privaten Rechnungen (nicht beim Eintragen einer Leistung) wäre eine optionale Umkehr hilfreich (vgl. meinen obigen Beitrag) und der in 

Abgerechnete und bezahlte Leistungen auf aktueller Rechnung (Druck)

beschriebene Fehler wäre viel leichter zu entdecken...

Teile aber auch die von Kollegen Prater vorgebrachten Bedenken: nicht alles was sinnvoll scheint, muss auch umgesetzt werden...

Gruß aus dem Süden

WKrause

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" nicht alles was sinnvoll scheint, muss auch umgesetzt werden... "

 

Genau! Und exakt diesen Gedankengang hätte ich mir von dem Programmierer gewünscht der diese wilde Idee des Aufwärtsarbeiten ohne optionale Umkehr umgesetzt hat. 

Würde in Tomedo klassisch abwärts gearbeitet werden dann gäbe es nicht eine einzige Beschwerde, so wie es keine einzige Beschwerde gibt, dass Schwarz als Textfarbe benutzt wird. Auch ein Klassiker.

Relevantes muss nicht oben stehen sondern als erstes sichtbar sein, dabei ist es vollkommen egal ob der Text aufwärts oder abwärts aufgerollt wird. Innerhalb eines Eintrages, und dazu zählt auch eine zusammenhängende Kette von Zeilen wie in der Rechnung oder die Einträge im Kassenbuch, darf auf keinen Fall aufwärts gearbeitet werden und wenn dann nur als Option.

Wenn ich Rechnungen schreibe fühle ich mich immer noch als wäre ich in einer Sendung von Verstehen Sie Spass. Kann wirklich nicht ernst gemeint sein.

Ich bitte Zollsoft das wirklich zu ändern damit ich Tomedo wieder weiterempfehlen kann.

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Bisher Rückfragen vom Steuerberater (Kassenbuch) und PVS (Karteiexport) warum die Listen aufwärts laufen, also eigentlich alle die extern mit dem tollen "Feature"  zu tun haben. Ich versuche es dann wirklich immer ganz nett zu erklären, warum das so ist. Mache ich gerne.
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Redaktion, bitte Faden löschen.

Danke
Beantwortet von (39k Punkte)
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Ja, das Lesen von oben nach unten ist gewöhnungsbedürftig.

Ergonomisch betrachtet ist diese Leserichtung jedoch konsequent. Die meisten Nutzer von uns werden zum Scrollen die Maus oder das Trackpad nutzen. Es ist viel entspannter für die Hand/Finger mit einer Aufwärtsbewegung/Streckung der Finger das Scrollen zu beginnen, als umgekehrt.

Bei den Privatziffern hat sich mein Gehirn nach 2 Wochen an die "falsche" Richtung gewöhnt. Es stört mich nicht mehr. Und meine Hand ist entspannt. ;)

@tomedo: wie stark würde denn der Einbau einer Option den Code aufquellen?

Ausprobieren würde ich es auch mal.

Viele Grüße aus Berlin
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Na, lieber Kollege,  da haben Sie den Lieblingsfaden der Redaktion mit der Ergonometrie des Fingerstreckens und die erfolgreiche zweiwöchige Gewöhnung an ein Handicap wieder hochgeholt.

Redaktion, ich bitte nochmals den Faden zu schliessen/sperren also ausdrücklich auf Wunsch des Erstellers.
Beantwortet von (39k Punkte)
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Hmm... ungern, müsste auch erst einmal herausfinden, wie das überhaupt geht. Mussten bisher noch nie etwas löschen und wollen damit auch nicht anfangen. Ad-Hominem-Attacken hat es zum Glück in diesem Forum noch nie gegeben; wenn so etwas einmal passieren sollte, dann müssten wir wohl eingreifen.

Solange ein Thread nicht künstlich durch Antworten von der gleichen Person regelmäßig wieder in der Übersicht nach oben gepusht wird, sondern das durch "natürliches" Antworten zeugt das ja von allgemeinem Interesse.

Ich werde nachher nochmal zu den technischen Punkten antworten.
Wir hatten als wir damals mit der Kartei angefangen haben mit insgesamt knapp 20 Ärzten verschiedene Versuche mit den beiden Richtungen gemacht, dabei waren sowohl Ärzte, die durch andere Systeme „vorbelastet“ waren, als auch „frische“ Ärzte. Am Ende war das Ergebnis sehr eindeutig, dass die „antichronologische“ Sortierung die sinnvollere ist. Hauptargument dafür: ALLE befragten Ärzten hatten immer die Vorgehensweise, dass sie sich zuerst die neuesten Einträge des Patienten anschauen und dann „rückwärts“ durch die Historie lesen, bis sie zu einem Punkt kommen, der für die aktuelle Behandlung nicht mehr relevant ist. Bei einer Sortierung wo die neuesten Einträge ganz unten stehen, bedeutet das, dass jeder Arzt immer unten anfängt zu lesen und sich „nach oben“ durchliest, also genau gegen das eigentliche Leseverständnis, wo man ja links oben beginnen würde. Steht der neueste Eintrag ganz unten, muss immer erst nach der „Einstiegsposition“ zum Lesen gesucht werden, d.h. erst wird erst mal alle andere Information die drüber steht überflogen und es dauert länger um die eigentlich relevanten Daten zu erfassen.
 
Zudem geht bei vielen modernen, Eintrags-basierten Systemen der Trend in die „antichronologische“ Richtung (z.B. Facebook, Youtube, Zendesk, fast alle Kommentarfunktionen in Nachrichtenportalen) sicherlich aus den oben genannten Gründen. Dass in den meisten anderen Arztsystemen die Sortierung von oben nach unten erfolgt, liegt meiner Ansicht nach vor allem daran, dass man seinerzeit auch auf Karteikarten von oben nach unten geschrieben hat (geht ja auch andersrum gar nicht). Wir sind uns hier bislang eigentlich einig, dass die derzeitige Sortierung die bessere ist und zu einer größeren Übersichtlichkeit führt, auch wenn hierfür für viele Nutzer eine Umgewöhnung erforderlich ist.
 
Bei der Sortierung der Leistungen ist das ein wenig kontroverser. Da es sich hierbei ja immer um „abgeschlossene Zeiträume“ handelt, lesen hier die Ärzte tendentiell tatsächlich vom ältesten zum neuesten Eintrag. Eigentlich müssten die also andersherum sortiert sein als die Kartei. Hier war dann aber dennoch der Konsens, dass eine mit der Kartei konsistente Sortierung der Leistungen wichtiger und sinnvoller ist als eine chronologische Sortierung, da so leichter erkannt werden kann, inwieweit Leistungen und Behandlungsdokumentation übereinstimmen, bzw. wo z.B. noch Leistungen fehlen. Da wir im Forum jedoch inzwischen Wunschäußerungen von fünf Praxen mit Bevorzugung der chronologischen Sortierung haben, werden wir das angehen, dass dort per Klick auf Datums-Spaltenkopf die Sortierrichtung geändert werden kann, so wie das in anderen Tabellen wie Terminübersicht, Statistik-Ergebnislisten und Kassenbuch bereits der Fall ist. Zeit-Ziel: bis spätestens Weihnachten.
 
Warum nicht auch für die Kartei? Weil das technisch dort noch einmal deutlich aufwändiger wäre, das ordentlich zu machen. So bieten Apples Frameworks z.B. keine Standardmöglichkeit, Tabellen ganz nach unten "vorzuscrollen". Wenn in der Kartei jedoch beim Öffnen erst einmal die ältesten (= obersten) Eintrag angezeigt würden und der Nutzer durch mehrere Jahre Historie scrollen müsste, bis er ganz unten bei den aktuellen ist, wäre das keine gute User-Experience. Apple Mail umgeht dieses Problem, indem es sich einfach die letzte Tabellenposition in der Inbox merkt und dort beim Öffnen von Mail wieder hinscrollt. Wir müssten (da ja jede Kartei eine unterschiedliche Länge hat) stattdessen händisch die Pixelposition des Scrollers berechnen, dazu im Voraus berechnen wie die einzelnen Karteieinträge umgebrochen werden (denn diese können ja mehrzeilig sein in der Karteitabelle), die einzelnen Pixelhöhen aufaddieren, und dann bis dahin vorscrollen, und das ganze performant bekommen. Das ist alles möglich, aber lohnt sich bei der geringen Anzahl an Nutzerwünschen nach chronologischer Sortierung der Kartei (obwohl wahrscheinlich inzwischen fast jede tomedo-Praxis diesen Tagbanuwa-Thread gelesen hat) nicht, unsere Programmier-Ressourcen da hineinzustecken im Vergleich zu anderen Programmverbesserungen. Außerdem würde die Unterstützung beider Modi auch jede zukünftige Programmieränderung an der Karteitabelle verlangsamen, da wir für immer Kompatibilität mit beiden Sortierrichtungen gewährleisten müssen und beide Modi vor Updates testen müssen. Bei den Leistungstabellen ist das alles einfacher, u.a. weil dort jeder Eintrag einzeilig ist.
 
Beantwortet von (15k Punkte)
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Ich hatte mehrmals erwähnt, dass die Kartei ruhig so bleiben kann. Das funktioniert auch wenn für mich die Kommandozeile dann nach oben gehört, alleine weil bei vielen Befehlen im Dropdown dieser mit dem Dock überlappt und nicht gelesen werden kann. Ich habe mich des öfteren gefragt warum umgekehrtes Lesen in der Kartei wie auch bei Apple Mail funktioniert, nicht aber in der Rechnung oder auch nicht im Kassenbuch. Die einzige Erklärung die ich habe ist, dass die Kartei, Mail oder ähnliche Listen kein Produkt und resultierende Liste haben. Sie haben nichts was ich in meinem Kopf zum Vergleich brauche, ein Gerüst. Anders bei den Rechnungen. Hier wird etwas zusammengestellt, sogar etwas sehr kompliziertes bei Ärzten. Ich wünschte meine Rechnungen wären so einfach wie die ich von Zollsoft bekomme. Hier ist sehr wichtig, dass wir nicht cognitiv spiegelverkehrt arbeiten müssen, weil die Übersicht verloren geht und mehr Konzentration nötig ist um Faktoren, Anzahl, Materialien, Begründungen, §6, §2 Kodierungen, komplizierte Zusatzpauschalen mit verschachtelten Begründungen, Codierungen die bei Nachbehanldung verschoben werden müssen, bei mir sogar manchmal Zähne von 18 bis 48, chronologisch richtig darzustellen wie es im Rechnungsdruck erwartet wird.

Der Fehler war etwas das in simplen aneinandergehängten Listen funktioniert auf ein komplexes System zu übertragen.

Ich entschuldige mich bei Zollsoft hiermit für meinen hysterischen Anfall und die fiesen Methoden und bedanke mich für die Änderung die für mich und sicher mehr als 5 Praxen wirklich ein Weihnachtsgeschenk ist.
Beantwortet von (39k Punkte)
Bearbeitet von
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Wie versprochen ist das Weihnachtsgeschenk angekommen, auch wenn ich weiss, dass ich es nicht verdient habe. 

Die Rechnung kann absteigend sortiert werden. Auch das Kassenbuch kann jetzt nach Datum sortiert werden. 
 
Vielen lieben Dank und einen guten Rutsch!
 
Beantwortet von (39k Punkte)
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