Nach kurzer Zeit habe ich mit dem regulären Auto-Backup auf der Festplatte schon 65 GB belegt. Nachdem die FP ja endlich ist, würde ich das gern begrenzen. Hat da jemand eine Lösung?
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Begrenzen läßt sich das Backupvolumen meines Wissens nur über die Frequenz der Sicherungen. Ich sichere derzeit einmal pro Tag. Dabei entstehen derzeit ca. 800MB neue Sicherungsdaten. Im Netzwerk sichere ich diese Daten auf einen freigegebenen Ordner auf einem Synology-NAS. Vom NAS gehts dann über VPN automatisch auf ein zweites NAS bei mir zu Hause (dort versioniert). Da sich die NASsen mit HDDs bis 10TB bestücken lassen (davon auch gerne mehrere), spielt die Größe des Backup-Ordners für mich eine untergeordnete Rolle. In den Server-Tools gibt es aber auch noch die Option die "Backups aufzuräumen".

An dieser Stelle nochmal der dringende Wunsch an Zollsoft, die Backups verschlüsselt speichern zu können, bspw. wenigstens als ZIP mit Passwort.
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Verschlüsseln kann OSX das gesammte Laufwerk auf dem das Beckup landet. (Rechtsklick auf das Laufwerk, verschlüsseln) Wir machen das so. Das ganze funktioniert im Hintergrund das Passwort muss für OSX einmal eingegeben werden. Das Laufwerk ist dann für unterwegs gesichert.
Lieber Herr Balogh,

das funktioniert aber nur mit direkt an den iMac angeschlossene externen Laufwerke/USB-Sticks, die ich dann immer zwischen zu Hause und Praxis hin und her tragen müsste. Das NAS hängt im Netzwerk und kann zwar auch einzelne Ordner verschlüsselt. Das funktioniert aber nur bis zu einer Pfadlänge+Dateinamenlänge von 144 Zeichen. Viele Dateinamen im files-Ordner sprengen dieses Limit. Daher fände ich die Verschlüsselungsoption des Backups sinnvoll. Mein Ziel ist ein vollautomatisches Offsite-Backup ohne mein Zutun.
Hier pflichte ich Herr Balogh bei. Die interne Festplattenverschlüsselung ist bei Diebstahl besser, als wenn nur die Backups verschlüsselt sind.
Ich benutze die von Herrn Balogh skizzierte Backupmethode auch für ein lokales Backup. Aber für ein automatisches Offsite-Backup ist das leider so nicht durchführbar, denn das gesamte Volume ist bei Synology-NAS leider nicht verschlüsselbar. Schön wäre es, die einzelnen Dateien des Backup von den Server-Tools verschlüsseln zu können, z.B. mit 256AES, was ich für durchaus sicher halte. Eine Software, die das kann ist "Crypt Sync Files". Damit helfe ich mir für das Offsite-Backup aus. Schöner wäre aber eine Tomedo-eigene Option.
Eine kurze Internetrecherche ergab, das Synology das von Haus aus kann. Sie müssen also dem Synology sagen, das es seine eigenen Platten/Ordner verschlüsseln soll.
Ich habe 3 dieser NASsen seit Jahren zu Hause im Einsatz. Es ist nur die Verschlüsselung einzelner Ordner möglich und das nur bis zu einer Pfad-/Dateinamengrenze von 143 Zeichen: https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/tutorial/File_Sharing/How_to_encrypt_and_decrypt_shared_folders_on_my_Synology_NAS. Der files-Ordner sprengt leider dieses Limit.

Aus dem Servertools-Handbuch:

Reiter: AutoBackup

Dieser Reiter dient der Konfiguration des auto- matischen Backups. Dabei unterstützen Sie die folgenden Bedienelemente:

  1. Backups selbstständig erstellen falls ge- wählt, werden Backups automatisch er- stellt. Wir empfehlen ausdrücklich, diese Option zu aktivieren.

  2. Backups selbstständig löschen falls ge- wählt, werden alte Backups automatisch gelöscht. Wir orientieren uns dabei an den Empfehlungen der KBV zum Drei-Ge- nerationen-Backup, d.h. es wird min- destens ein Backup pro Monat aufge- hoben, mindestens ein Backup pro Wo- che für die letzten vier Wochen sowie mindestens ein Backup pro Tag für die letzten sieben Tage. Zusätzlich werden generell die jüngsten 20 Backups aufge- hoben. Wichtig: von der Löschung ausge- nommen sind Backups auf zusätzlichen Datenträgern (siehe Reiter Backup).

Außerdem gibt es im Reiter Backup die Möglichkeit die Option: 'nur aktuelles Backup', welche von zollsoft allerdings nciht empfohlen wird!

Reiter: Backup

  1. [...]
  2.  
  3. 4. Nur aktuelles Backup kopieren falls gewählt, wird nur das Backup der aktuellsten Datenbank sowie Arztbriefe, Scans, Ultraschallbilder, usw. auf den Wechseldatenträger kopiert. Diese Option führt also nur das absolut Notwendigste aus, um ihre Patientendaten zu sichern. Ältere Datenbank-Backups, die bei verschiedenen Ausfallszenarien wichtig zur Wiederherstellung der Patientendaten sind, werden nicht gesichert. Ist diese Option nicht angewählt, wird das lokale Backup-Verzeichnis vollständig auf den Wechseldatenträger synchronisiert (empfohlene Vorgehensweise).

 

Beantwortet von (36.1k Punkte)
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Sie haben in den Servertools nur eine Option dazu verfügbar: "lokale Backups aufräumen". Hier wird für etwa 1Monat tägliche Backups vorgehalten, alles was älter ist wird auf ein Backup pro Monat ausgedünnt. Bei dem derzeitigen Hardwarestand von etwa 1/2 bis 1TB pro Rechner kommen Sie in den nächsten Jahren nicht an das Limit heran.
Beantwortet von (39.5k Punkte)
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Zum Offsite-backup habe ich mir das Lima Ultra bestellt und es ist ausch schon da. Ich hatte aber noch keine Zeit/Lust es einzurichten. Ich werde berichten ob damit eine Verschlüsselung möglich ist.
Beantwortet von (39k Punkte)
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Vielen Dank, das wäre interessant!
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