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Liebe tomedo® Community,

wir sind aktuell dabei, die Kettentermine in unserem OTK2 zu implementieren.
Bei internen und externen Gesprächen ist uns aufgefallen, dass es zwei Arten von Kettenterminen gibt:

Fall Nr. 1: Mehrere Untersuchungen finden an einem Tag statt. Z.B. ein Check-Up. Der Patient würde in diesem Fall nur entscheiden, wann der Check-Up beginnen soll.
Patient wählt die Terminart “Check-Up” für den 20.02. um 10:00 Uhr.

Fall Nr. 2: Mehrere Untersuchungen finden verteilt über x Tage statt. Z.B. OP Vorgespräch, OP Termin, OP Nachgespräch. In diesem Fall würde/müsste der Patient bei allen drei Terminen entscheiden, wann diese stattfinden sollen. Hier müsste eine von Ihnen konfigurierte Regel zugrunde liegen, die definiert, wie viele Tage dazwischen liegen dürfen/müssen.

Fall Nummer 2 zu implementieren bedarf wesentlich mehr Zeit als Fall Nummer 1. Die Frage die sich uns stellt ist folgende: Gibt es eine Vielzahl an Praxen, die Fall Nummer 2 online buchbar anbieten würden?

Schreiben Sie uns gerne in den Kommentaren, welche Kettentermine Sie online buchbar anbieten möchten.

Zum aktuellen Zeitpunkt tendieren wir klar dazu, nur Fall Nummer 1 zu implementieren. Sollten wir jedoch feststellen, dass es eine Vielzahl von Kettenterminen gibt, die auf Fall 2 basieren, sind wir bereit, diese Entscheidung zu überdenken.

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback!

Beste Grüße
Ihr arzt-direkt Team

Gefragt in Frage von (5.5k Punkte)
+4 Punkte
Also ich würde beide Varianten begrüßen

Numme 1 ist zum Beispiel bei Ergometrien oder DMP Asthma/COPD in unserer Praxis gängig.

Variante zwei ist bei einem Check-Up und/oder Langzeit RR und Langzeit EKG.
Guten morgen,

wir würden für die Onlinebuchung aktuell nur Fall Nr. 1 benutzen.

LG

Christina Berger

14 Antworten

Hallo,

ein Beispiel zu Terminketten unter Beispiel-Fall 2 wären die Termine zur Schwangerschaftsbetreuung. Da wäre ein gewisses Potential da, dies anzubieten.

Beste Grüße nach Jena
Beantwortet von (1.8k Punkte)
+2 Punkte
Hallo Herr Fleischmann,

können Sie mir etwas genauer erklären, wie Sie sich dieser Terminart online buchbar vorstellen, bzw. aus welchen Bestandteilen der Termin bestehen würde?
Fall 2 ist meiner Meinung nach die Definition eines Kettentermins. Das ist doch genau die Anforderung, die die meisten Praxen benötigen. Vorbereitung morgen, nächster Termin in einer Woche, dann vielleicht noch geplante Nachkontrolle. Die Regeln gebe ich doch via Kettentermin sowieso vor.
Beantwortet von (22.7k Punkte)
+3 Punkte
Als konkretes Beispiel haben wir die J1-/ J2-Vorsorge der Jugendlichen.

Hier erfolgt eine Blutentnahme und nach 3-30 Tagen (3 Tagen Labor-Zeit und maximales alter des Befundes von 1 Monat) wird die eigentliche Vorsorgeuntersuchung durchgeführt und das Laborergebnis besprochen.

 

Wenn hier nur der Vorsorgetermin gebucht wird, führen wir das Labor dann am Tag der Vorsorge durch und müssen im Nachgang hinter dem Patienten her telefonieren :-(
Fall Nummer 2 wären auch eine Reihe IGeL wie Infiltrationsserie mit Hyaluronsäure, Stoßwellentherapie.

Man berät den Patientin in der Praxis. Dieser wünscht Bedenkzeit, was verständlich ist. Wenn es die Kettentermine online gäbe, könnte man zu ihm sagen "Wenn Sie sich zu der Therapie entscheiden, vereinbaren Sie einfach online Termine". Aktuell muss er anrufen, man muss 5 Termine mit ihm vereinbaren...
Beantwortet von (25k Punkte)
+1 Punkt
Online muss er auch 5 Termine vereinbaren.

Will man Flexibilität, zumindest was die Uhrzeiten angeht ,wird es selbst bei fixen Abständen zwischen den Terminen bei jeweils  einem Tag, am Montag beginnend schon schwierig. Was passiert, wenn Termin 1-4 in einer Kette passt aber der  5. Termin am Freitag nicht. Dann fängt er in der Woche darauf wieder von vorne an zu suchen. Das ganze wird noch komplexer, wenn zwischen den Terminen variable Abstände liegen sollen. Solche Kettentermine gehen meines Erachtens nur etappenweise, benötigen viel Zeit und können dich auch jetzt schon online gebucht werden, aber eben nur Schritt für Schritt, weil es eben zu komplex ist.

Kettentermine einfach online ist nicht einfach.
Die Kette hab ich jetzt ja auch schon in tomedo. Wenn die 1:1 online verfügbar wäre, wäre der Patient und ich froh.
Das haben wir auch, benötigt aber immer etwas Zeit, denn man muss für jeden einzelnen Termin in der Kette mit den Patienten verhandeln. Wenn das Einzeltermine wie Verbandwechsel oder Infusionsserien sind ist das einfach. Wenn aber schon der Einzeltermin ein Kettentermin ist, dann ist das für die Programmierer schon sehr komplex. Vielleicht findet sich ja ein Weg beides unter einen Hut zu kriegen.

Das was  Herr Stößel wie auch die meisten der hier vertretenen Kollegen unter einem Kettentermin verstehen, ist vergleichbar einem Interkontinentalflug für Hin und Rückreise bzw. einem dritten oder vierten Flugtermin, der möglichst in einem Rutsch über den OTK gebucht werden soll. Ihre Termine sind wahrscheinlich immer nur Direktflüge bei denen Sie den Patienten die Abstände zwischen den einzelnen Buchungen überlassen wollen.

Unsere Termine der Konstellation 1 sind zwar nur nur Hin- aber eben keine Direktflüge. Die haben mehrere Zwischenstopps, und können auch unterschiedliche Routen nehmen. Wir wollen deshalb wissen, ob die Plätze in den einzelnen Fliegern frei sind. Gebucht werden kann mit einem festen Algorithmus in einem Rutsch. Abflug und Ankunft sind immer am selben Tag. Den Passagier interessiert dabei nur, wann der Flug startet und wann er voraussichtlich am Ziel ankommt. Das funktioniert auch nur dann, wenn man seine Resourcen genau planen kann. Solch eine Buchung wäre sehr viel einfacher zu handhaben und ist für uns absolut vorrangig.

Bei uns wären die Folgetermine meist auch wieder Flüge mit Zwischenstopps. Wenn Sie dem Patienten hierbei überlassen wollen, die Abstände und die Flugroute bestimmen zu wollen wird das Ganze schon sehr viel komplexer und ist meines Erachtens mit erheblichen Perfomanceproblemen behaftet.  Eine solche Programmierung wäre um ein vielfaches komplexer und würde m.E. Ressourcen verschwenden.

Es spricht im Übrigen ja nichts dagegen, dass Patienten sich jeden Einzeltermin zusammenstellen und erst wenn alles komplett ist, Ihre endgültige Buchung vornehmen. Dabei zunächst erst einmal schauen ob alle notwendigen Termine zu der gewünschten Zeit frei sind und dann jeden einzelnen Termin über den OTK2 buchen. Das geht ja bereits jetzt und wäre beispielsweise elegant über eine Verlängerung des Buchungsvorgangs lösbar, der dem Umstand, der aufwändigen Terminzusammenstellung durch den Patienten Rechnung trägt. Die Mehrzahl unserer Patienten wäre damit jedoch heillos überfordert. 

Sobald die dann aber auch nur einen Termin stornieren, würde die gesamte Buchung mit den Folgeterminen evtl. zusammenbrechen. Das kann auch zwischendurch passieren, wenn die zu einem späteren Termin gebuchten Folgetermine nicht wahrgenommen werden können. 

Ich will damit zeigen wie komplex die Sache ist und der Wunsch kaum erfüllt werden kann und wenn ja zahlreiche Folgeprobleme nach sich zieht. 

Deshalb plädiere ich ganz klar für Variante 1 und halte Variante 2 für völlig aussichtslos.

Beantwortet von (32.7k Punkte)
Bearbeitet von
0 Punkte
Hallo,

eigentlich wäre es doch gut, wenn beide Varianten umgesetzt werden. Häufiger benötigen wir allerdings den Fall 2.

Dennoch lässt sich unser Standard-Anwendungsfall auch mit den Kettenterminen nicht richtig gut umsetzen.

In der Regel möchte ich die Patienten nach einem festgelegten Intervall wieder in der Sprechstunde sehen. Dieser Termin sollte der eigentliche Fixpunkt sein. Zuvor sind ggf. weitere Termine für Untersuchungen notwendig. Dabei ist es notwendig, dass bestimmte Termine einen Mindestabstand zum Sprechstundentermin haben, damit zum Gespräch auch alle Befunde vollständig vorliegen.

Für uns wäre es deshalb schön, wenn die Kettentermine auch negative Zeitabstände berücksichtigen würden.

Bei der Nutzung des OTK haben wir die Erfahrung gemacht, dass vielen Patienten die Buchung von mehreren Einzelterminen zu umständlich ist. Ab einer Anzahl von zwei Terminen wird der OTK kaum noch genutzt. Selbst bei zwei Terminen (Bsp. Blutabnahme + Sprechstundentermin) erhalten wir regelmäßig Kritik zum Buchungsvorgang.

Die Patienten wünschen sich hier, dass sie im o.g. Beispiel die Option "Blutabnahme + Sprechstundentermin" auswählen können und ihnen dann beide Termine nacheinander mit dem entsprechenden Abstand vorgeschlagen werden. Im Idealfall erst der Sprechstundentermin - da dies auch für die Patienten der Fixpunkt für Folgeverordnungen ist - und anschließend der Termin für die Blutabnahme vor dem Sprechstundentermin.

Viele Grüße
Beantwortet von (570 Punkte)
+3 Punkte
Für uns als Kinderärzte ist die Variante 1 wichtig. Kind kommt zur Vorsorge Teil 01 des Kettentermines ist bei der Helferin Teil 02 bei uns Ärzten. Auf dem Termin soll für die Eltern nur Termin von Teil 01 stehen.
Beantwortet von (1.8k Punkte)
+3 Punkte
Bei uns ist es auch ganz klar Variante 2, gerade beim Gesundheitscheck (den Sie ja unter 1 Einordnen) müssen wir ja eine Blutentnahme machen, damit wir die Werte auch beim Check besprechen können. Es gibt diverse weitere Beispiele, bei denen erst eine Untersuchung und dann eine Besprechung erfolgt, die haben wir bisher alle deswegen aus dem OTK rausgehalten.
Beantwortet von (12.6k Punkte)
+6 Punkte

Hallo. Bei uns würden leider auch beide Varianten benötigt. Variante 1 für Termine, bei denen am gleichen Tag zunächst Voruntersuchungen durch die MFAs geleistet werden (z.B. betriebsmed. Untersuchungen, Sportmedizin, DMP,...). Variante 2 ist allerdings elementar für den Check-up 35, der ja für viele Hausärzte sehr wichtig sein dürfte, um bereits bei der Untersuchung und Beratung des Patienten auf die Blutwerte zurückgreifen zu können die beim ersten Termin bestimmt werden.

Beantwortet von (1.4k Punkte)
+5 Punkte
Wie von vielen dargestellt, halte ich für eine hausärztliche Versorgung Variante 2 für essentiel: z.B. DMP: erst Blutentnahme an Tag 1, dann in einem definierten Zeitraum Besprechung = Tag 2. z.B. Privat Check: Tag 1 Blutentnahme, Ultraschall, Tag 2 Ergometrie und Befundbesprechung. z.B. Check 35 Tag 1 Blutentnahme , Tag 2 Besprechung. z.B. Akupunktur-Serien: Tag 1 langer Termin zr Planung/ Besprechung, dann kürzere Folgetermine usw. usf.

Variante 2 würde eine echte Entlasung bringen! und im Tomedo kann das doch schon, warum nicht online?

Danke
Beantwortet von (980 Punkte)
+2 Punkte
Hallo,

 

in meinem Fall (nichtinvasive Kardiologie) würde Variante 2 viel mehr bringen.

 

Gruß

 

-js
Beantwortet von (2.6k Punkte)
0 Punkte
Beide geschilderten Fälle werden in vielen Praxen unter dem Begriff Terminketten verstanden und sicher auch benötigt. Also votiere ich klar für beide Szenarien.

Ehrlich gesagt, bin ich aber gerade etwas erschrocken und auch enttäuscht. Bereits im März 2022 mit den ersten Ankündigungen vom OTK2, wurde die bereits tomedoseitig implementierte, einfache Terminkettensuche als kommendes Feature für den OTK2 in Aussicht gestellt. Herr Erich hatte damals den einfachen Check-up Fall (hier wie in Szenario 2) mit zwei Terminen an verschiedenen Tagen in einer Hausarztpraxis geschildert. Den Worten von Herrn Berg zufolge, sollte diese Funktionalität dann hoffentlich in nur  Wochen zur Verfügung stehen. Mittlerweile sind 11 Monate vergangen und wenn ich Sie richtig verstehe, ist dem Entwicklerteam erst vor kurzem aufgefallen, dass dieser Anwendungsfall überhaupt besteht und leider auch noch schwer umzusetzen ist?
Beantwortet von (4.5k Punkte)
+1 Punkt
Auch wir verwenden beide Arten von Terminketten, am selben Tag z.B. Funktion und anschließend Arzttermin, aber auch Funktionen wie LZ-RR oder Polygrafie u.a., teils auch längere Kombinationen, die alle zusammenfassende Besprechung teils auch in VSS an anderem Tag verlangen,  ..
Beantwortet von (470 Punkte)
0 Punkte
Variante 2 würde ich ebenfalls zusätzlich als wichtig empfinden. Insbes. LZ RR, Holter EKG benötigt Termine an 2 Tagen. Wenn die (verborgene) Buchbarkeit durch Kollegen angeboten wird, sollte es funktionieren, da reicht nicht der Termin zur Anlage des Gerätes, um Doppelbuchungen zu vermeiden.
Liebe tomedo®-Nutzer,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Da sich viele von Ihnen Variante 1 UND 2 wünschen, werden wir beide Optionen umsetzen. Die Entwicklungen hierfür sind bereits in vollem gange.
Da Variante 2 recht komplex zu implementieren ist, wird die Fertigstellung noch ein paar Wochen dauern. Ob es sich hierbei um 2,3 oder 4 handelt ist leider noch nicht absehbar.
Wir bemühen uns jedoch um eine schnelle Fertigstellung und gehen die Umsetzung daher mit aller höchster Priorität an.

Beste Grüße
Madita Poslovsky
Beantwortet von (5.5k Punkte)
+2 Punkte
Hallo Frau Poslovsky!

Eine besondere Herausforderung ist auch, dass man z.B. bei Operationen mit dem OP-DATUM beginnt und dann entsprechend VORHER einen z.B. Vorbereitungs und/oder Aufklärungstermin suchen muss.

Das ist ja derzeit in der Terminsuche (meines Wissens) nich möglich?

 

LG!

 

MU
Hallo Herr Dr. Unkelbach,

das ist korrekt. Die Rückwertssuche werden wir in diesem Zuge leider nicht implementieren können.
Hierfür benötigen wir tomedo-Seitig noch etwas Zeit.

Beste Grüße
Madita Poslovsky
Wir würden tatsächlich beide Kettenvarianten benötigen. Version 1 für die Kindervorsorgen oder andere Termine, die z.B. einen Termin bei der MFA und danach bei der Ärztin benötigen. Variante 2 z.B. für die Checks, bei denen der erste Termin für Labor, EKG etc. vergeben wird und der zweite Termin einige Tage danach (damit Laborwerte da sind) für die Untersuchung und das Gespräch. Auch andere Terminarten, zB Impfserien etc könnten so vergeben werden.
Beantwortet von (430 Punkte)
0 Punkte
Version 1 wäre auch für uns am meisten hilfreich.
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