Die Dokumentation einer Schwangerschaft ist in tomedo derzeit über einen Marker (mit automatischer Löschung nach 12 Monaten), Med. CAVE (ohne Löschung aber deutlich sichbar) oder den Mutterpass (fachgruppenspezifische Ansicht) möglich. Keine der Varianten hat Einfluß auf die Medikamentensuche.

Wäre es nicht für alle Fachgruppen hilfreich, wenn die Schwangerschaftsdokumentation vereinheitlicht und  bei der Verordnung von Medikamenten eine Schwangerschaft berücksichtigt würde -analog zur neuen Dokumentation und Prüfung der Allergien?
Gefragt von (970 Punkte)
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2 Antworten

Das Thema Medikamente und Schwangerschaft finde ich auch sinnvoll. Wir nutzen immer die Mutterpassanlage- schon allein, um die aktuelle Schwangerschaftswoche zu sehen. Von daher ist es für uns nicht so wichtig, ob die Erfassung einer SS vereinheitlich wird.

Viele Grüße

Katrin Unkel
Beantwortet von (240 Punkte)
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Hallo,

in useren Medikamentendaten gibt es leider keine Information ob ein Medikament bei Schwangerschaft verordnet werden sollte.

Möglich wären also 

  1. eine allgemeine Warnung bei der Verordnung eines Medikamentes bei Schwangerschaft
  2. eine Liste von Medikamenten, die auf keinen Fall verordnet werden sollten
  3. eine Liste von Medikamenten, die auch in der Schwangerschaft verordnet werden können

Diese Listen müssten Sie dann analog zur Prüfung auf Allergien selbst pflegen (vermutlich jedoch nicht für jeden Patienten einzeln?).

 

Welche Kriterien (Name des Medikamentes, Wirkstoffe ...) wären da für Sie wichttig?

Wir können das gerne umsetzen. Schreiben Sie mir hier bitte einfach weitere Anforderungen und Umsetzungswünsche.

 

 

Viele Grüße,

Beantwortet von (4.2k Punkte)
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Um das Rad nicht neu erfinden zu müssen: vielleicht hilft https://www.embryotox.de weiter? Da es sich bei embryotox um ein mit Steuergeldern gefördertes Projekt handelt, ist die dahinter stehende Datenbank vielleicht zugänglich, hier sollte vielleicht mal Programmierer mit Programmierer reden ;-)
Vielen Dank für Ihre Kommentare und Ideen

Eine allgemeine Warnung zu einer vorliegenden Schwangerschaft beim Verordnen von Medikamenten wäre ein erster wichtiger Schritt für die Patientensicherheit. Dann wäre in tomedo festzulegen, wo und wie die Schwangerschaft dokumentiert werden soll, denn nicht jeder benötigt einen Mutterpass.

Die zusätzliche Einbindung der Embryotox-Datenbank wäre die perfekte Ergänzung, damit Sie keine eigenen Listen pflegen müssen. Damit würden auch die Punkte 2 und 3 abgedeckt.

Viele Grüße

Jörg Wacker
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