Liebe tomedianer,

aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen versichern, dass wir alles dafür tun, um Ihnen in den kommenden Wochen auch weiterhin in gewohnter Art und Weise zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig ist es unsere Priorität, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Nutzer und Mitarbeiter zu schützen und unseren Teil zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 beizutragen. Aus diesem Grund haben auch wir ab sofort einige technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, sodass u.a. ein Großteil unserer Mitarbeiter inkl. unserem Supportteam von zu Hause aus arbeiten kann. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls es dadurch evt. zu längeren Wartezeiten an der Hotline bzw. bei der Beantwortung von E-Mail und/oder Forumsanfragen kommt.
Nach der Installation der TI ergibt sich nach wenigen Minuten das Problem, dass die G2 Karte des Patienten nicht (mehr) lesbar ist. Was tun? Ersatzverfahren? Altes Lesegerät wieder anschliessen und benutzen? Gibt es Konsequenzen für die Abrechnung?

Aktuell ist es so, dass die bisherigen über USB am Arbeitsplatz angeschlossenen Geräte weiterhin funktionieren und die alten Karten , (dh. > 1,5 Jahre,  so KVWL) dort eingelesen werden können. (gilt für Tomedo, aber nicht für alle Softwarehersteller...), Gegebenfalls muss an dem Arbeitsplatz per command li/re Maustaste das per Netz angeschlossene Lesegrät abgekoppelt werden, aber die alten Schätzchen tun´s noch.

In einigen KV-Bezirken geistert die Mär, dass die Nutzung der alten Geräte trotz installierter TI  bei der Abrechnung sanktioniert wird. Daran hatte man in der Tat gedacht, was aber rechtlich vor dem Zeitpunkt des Einlesen von Befunden nicht möglich ist. Auch wollte man vermeiden, dass die Praxen jetzt für jeden Funktionsausfall ein Ersatzverfahren anlegen, was dazu führen würde, dass die Abrechnung - selbst im grün geprüften Zustand - vor die Pumpe läuft, da die Programme der KV bei einem signifikanten Abweichen von der üblichen Ersatzverfahrensquote, die Abrechnung blockieren. Aktuell ergibt sich für die weiterhin über USB eingelesene Patientenkarte kein Problem, außer dass etwa 20-30% der Karten davon betroffen sind. Wie mir eine KV mitteilte, haben einige Krankenkassen zwar G2-Karten ausgegeben. Die Software auf den Chip entspricht dem aber nicht.
Schöne Grüße aus Lippstadt
J. Frotscher
Gefragt von (510 Punkte)
+1 Punkt

1 Antwort

Altes Lesegerät wieder anschliessen und benutzen?

 

Wenn Sie ein altes Kartenlesegerät haben bzw noch haben, dann lassen Sie das am Rechner dran. TI und das alte Gerät laufen parallel. Also erster Versuch TI-Lesegerät. Zweiter Versuch das alte Gerät. (Achtung: das alte Gerät nicht mit einem Firmwareupdate "beglücken"). Aber nur das TI Gerät macht - so es auch konfiguriert ist - eine onlineabgleich der an die KV bei der Abrechnung übermittelt wird.

Beantwortet von (38.8k Punkte)
0 Punkte
Ja, was die VDSM betrifft ist das richtig, aber sonst nicht abrechnungsrelevant, zumindest nicht vor dem 01.07.2019 (?)
Evtl liege ich da falsch aber wir müssen jetzt schon die Daten des Onlineabgleiches in der .con Datei an die KV übermitteln. Das ist ein Teil der KVDT Anforderung.

(KP2-185 Übertragung Prüfungsnachweis nach VSDM-Aktualisierung)
5,853 Beiträge
10,163 Antworten
13,323 Kommentare
2,399 Nutzer