E-Rezept ist verpflichtend seit dem 01.01.2024
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4 Antworten

Meiner Meinung nach ist genaufdafür KIM gedacht. Ich halte das andere für überflüssig.
Beantwortet von (21k Punkte)
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Sehr geehrter Herr Kleber,

dafür wurde von der KBV der eArztbrief spezifiziert der seit zwei Jahren auch via KIM geht. KIM und eARztbrief ist per se für alle KBV Zertifizierten PVS Pflicht.
Beantwortet von (82.1k Punkte)
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Es gibt aber z.B. OP-Zentren, die Faxanmeldungen für OP-Anmeldungen fordern, welche man durchaus gerne verschlüsselt auch mailen würde und könnte (und bei Patienten, die Fax im DSGVO-Formular ausgeschlossen haben, nicht faen darf). Jedoch akzeptieren diese keine Kim-Mail für diesen Zweck, da die OP-Terminvergabe hierauf keinen Zugriff hat. Und ein patientenspezifisches Passwort zu jeder regulär verschlüsselten Mail macht den Vorgang für alle Beteiligten zu kompliziert. Gibt also durchaus Gründe, warum das Anliegen von Herrn Kleber Sinn macht. - Sicher für mehrere Kollegen! Ein Punkt von mir.

Gibt es denn vor diesem Hintergrund die Möglichkeit, eine Lösung für dieses Anliegen zu schaffen?
Ich persönlich würde mich nicht in einem OP-Zentrum operieren lassen, welches noch Fax nutzt. Deshalb würde ich dies auch meinen Patienten nicht empfehlen. Für diese Fälle bekommen meine Patienten die Unterlagen per PW-geschützter E-Mail und können dann damit machen, was sie für richtig halten.
Ich würde meinen Patienten nur einen Operateur empfehlen, von dem ich weiß, dass er gut ist und seine unterbezahlte Mannschaft gut motivieren kann. Dann gern auch Datenübermittlung per Fax.
Warum wird hier eine "Glaubensfrage" aufgemacht? Zwei Ihrer Kollegen haben ein Anliegen. Nicht mehr und nicht weniger!

Nicht jeder Patient willigt noch in Datenübermittlung per Fax ein, das muss man nunmal so akzeptieren. Aber auch große Unikliniken wie die Augenklinik Erlangen wünschen Anmeldungen zur Sprechstunde und OP leider Gottes per Fax (da hilft es nicht, wenn ich den Patienten selbst die Unterlagen verschlüsselt zukommen lasse). Diese Frage würde der Kollege Kleber - ebenso wie ich und vermutlich einige andere auch - gerne durch verschlüsselte Mails lösen - und aus Gründen der Praktikabilität wäre es schön, wenn man dann jedem Zentrum ein allgeimein gültiges Passwort zur Verfügung stellen könnte (da diese wie geschrieben eArztbriefe für diesen Zweck nicht akzeptieren, ist der eArztbrief kein gangbarer Weg; immer in zweiter Mail das individuelle Passwort zur vorherigen Mail schicken aber sehr umständlich).

Also nochmal meine Frage, in lösungsorientierter Absicht, an Zollsoft: gibt es für dieses Anliegen eine Lösung?
Verschlüsselte E-Mails beispielsweise mit S/MIME sind ja nun mit Apple Mail kein Problem, da haben Sie das einheitliche "Passwort", und das ist ja bereits aus tomedo umsetzbar. Was soll zollsoft zusätzlich tun?
Moin Frau Groß,

Tomedo ist sehr vielseitig. Entsprechend viele Wünsche gilt es zu befriediegen. Jeder hat einen eigenen Workflow und nicht für alles gibt es die passende Lösung von Zollsoft, die kann man sich aber in den meisten Fällen selbst schaffen.

Ich würde vorschlagen, jedem Adressaten, dem Sie verschlüsselte Mails senden wollen,  als "Patienten" mit eigener Mail Adresse zu führen. Dann können Sie aus der jeweiligen Kartei das Dokument als verschlüsselte Mail versenden.
Da reden wir jetzt aber von einem Passwort-geschützten Anhang, das ist was anderes als eine verschlüsselte E-Mail.
Das ist richtig.

Dafür gibt es KIM.

Das war aber nicht gefragt und ich ging davon aus, dass der wesentliche Inhalt verschlüsselt sein soll.

Das ist mit dem Passwort-geschützten Anhang zu erreichen.
Hallo Herr Klaproth,

Sie haben mich richtig verstanden, es ging mir in der Tat um den Angang, und vielen Dank für Ihre Mühe. Allerdings: hier habe ich ja immer ein patientenindividuelles Passwort, das ich entsprechend in einer weiteren Mail an den Adressaten weitergeben muss, was die Sache etwas kompliziert macht... - Oder geht das auch anders (also mit einem patientenübergreifend identischen Passwort, mit dem alle Anhänge, verschlüsselt werden (also mehr ein "adressatabhängiges" Passwort), sodass der Adressat nur dieses eine Passwort kennen muss)?
Sie können dass Passwort und en Stammdaten einstellen. Das ist relativ unscheinbar versteckt.

Ich glaube ein Schlüssel neben einer der oberen Zeilen, habe momentan mein tomedo nicht zur Hand.

Mit etwas Suchen werden sie das finden. Üblicherweise ist es das Geburtsdatum oder die Versichertennummer. Man kann auch ein zufallspasswort generieren und ich denke genausogut ein eigenes beliebiges Passwort vergeben.

Ich denke damit ist ihnen geholfen.
Klar, super Idee - man kann ja das Passwort nur kurzfristig jeweils zum Senden dieser einen Mail abändern :). Darauf bin ich vorher gar nicht gekommen ;). Das löst mein Problem :). VIELEN DANK :) und ein schönes Wochenende!
Wie funktioniert das bitte? (Noch nie davon gehört...)
Hallo Herr Kleber,

wenn man ehrlich ist, können Sie den Mailanhang gleich unverschlüsselt schicken... Ich nutze zwar auch die Verschlüsselung für pdf Anhänge und die Paitenten finden das toll, Sie können jedoch in einer Sekunde das Passwort des pdf Dokuments über googlebare ganz legale Homepages (ichliebepdf auf englisch beispielsweise) entfernen und das Dokument ohne Passwort öffnen (hat mir ein IT Patient verraten). Also bleibt ihnen KIM und die Hoffnung dass dies sicherer ist.

Grüße aus Schwäbisch Hall

Jan Fedorcak
Beantwortet von (670 Punkte)
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Danke für die Info. Das stellt die ganze Verschlüsselung natürlich in Frage... Hmmm. Doch auf eArztbrief drängen (was wahrscheinlich auch nicht sicherer ist, aber dann wenigstens juristisch abgesichert?)? Ich weiß nicht...
Deshalb weiter oben mein Hinweis auf den Unterschied zwischen verschlüsselter E-Mail und Passwortschutz eines Anhangs...
Vielen Dank für Ihre informativen Rückantworten. Zur Ergänzung: Für Privatpatienten habe ich weder KIM noch eArztbrief, aber um diese ging es mir (reine Privatpraxis). Eine mit der aktuellen Version von Adobe verschlüsselte mail kann ich mit den gängigen Methoden, z.B. ilovepdf, NICHT entschlüsseln. Selbstverständlich wird nur das PDF automatisch verschlüsselt, nicht der email-Text.

Den zu adressierenden Arzt als "Patient" mit Email und eigenem Schlüssel anlegen, funktioniert. Man muss dann den zu verschickenden Brief des eigentlichen Patienten erst irgendwohin speichern, mit drag und drop in den als "Patient" angelegten Arzt einfügen und dann verschicken. Es ist aber auch nicht weniger umständlich, es außerhalb von Tomedo zu machen, wenn man den Original Adobe hat. Also: wünschenswert wäre weiterhin, bei der Erfassung von Hausärzten neben deren Email in Tomedo einen Schlüsselcode mit einfügen zu können.
Beantwortet von (490 Punkte)
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