Trotz intensiver Forumssuche finde ich darauf keine Antwort:

Patient in Tomedo aufrufen, Wechsel zum Sonogerät, dort sind die Patientendaten vorbefüllt, Sono machen, Bilder wandern mehr oder weniger automatisch ins Tomedo zum Patienten.

Geht das irgendwo so?

Danke und Grüße

Lutz Krüger-Ruda
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1 Antwort

Hallo Lutz,

natürlich geht das so. Die Bedingung, dass dieses klappt ist, dass das Sono die Schnittstellen für die 2 Dicom Dienste die gebraucht werden, freigeschaltet hat.

In der DICOM Definition sind 2 Dienste vorgesehen:
1. Worklist, das ist der Weg vom tomedo zum Sono, wird in tomedo aktuell per Mowoli umgesetzt
2. Storrage, das ist der Dienst, der die Daten vom Sono wieder zurück an den Server schreibt.
    Damit die Bilder im tomedo ankommen wird das Programm Mirth genutzt.

Mowoli
Im Detail ist das so, dass auf dem Server diverse kleine Programmbausteine für Mowoli installiert werden. Danach muss in den Servertools das Modul für Dicom aktiviert werden und eine Station definiert werden. Im tomedo wird der Karteieintrag Mowoli (manchmal heißt der auch Sono-WL, wenn mehr als ein Standort im tomedo hinterlegt ist) noch angepasst.

Mirth
In der Regel wird auch Mirth auf dem Server (aber eben nicht in den ServerTools) installiert. Mirth kann mit Hilfe einer XML Konfiguration die DICOM Rohdaten in JPG Bilder umwandeln und auf dem Server in ein Verzeichnis speichern. Die Bilder werden mit Hilfe eines Karteilauschers dann direkt in die Akte geschrieben. Wir machen das immer noch so, dass wir dazu die tomedo App nutzen. Es gbit auch in den ServerTools eine Möglichkeit das einzurichten, leider ist die aber noch nicht zu 100 % fertig programmiert, sprich, das funktioniert mal und dann wieder nicht.

Neu wird sein, dass durch Zollsoft in der Zukunft eigene Dicom Dienste angeboten werden, hier bitte einfach im Forum schauen.

Für alle Sonos, die keine DICOM Schnitstellen haben, gibt es unter Umständen 2 alternative Optionen:
a) Netzwerkexport, dann schreibt das Sono an ein Verzeichnis auf dem Server oder irgendwo im Netzwerk
b) Datenübernahme per Grabber, dann wird die Information des Videoausgangs (S-Video, DVI, usw.) auf eine Gabberkarte gegeben und als Bild in der Akte gespeichert. Hier ist wichtig zu wissen, dass die alten analogen Bildformate von den KVen immer weniger akzeptiert werden, wenn es um das Thema Nachweise geht.

Mit bestem Gruß von Deinem IT-Dienstleister

Axel Tubbesing
tubbeTEC GmbH - IT-Servies für Ärzte
Hamburg | Braunschweig | Bielefeld
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