Für die Desaster-Recovery Startegie gibt es ganz unterschiedliche Lösungen bei den verschiedenen Ausfall-Szenarien.

Ich möchte hier nur eine Variante diskutieren: Das von Zollsoft für tomedo propagierte System: booten von externem RAID-System.

Bei Ausfall des Server-Rechners soll das RAID an einen anderen Rechner in der Praxis angeschlossen werden, der ab sofort zum Server wird und dessen Aufgaben übernimmt.

Ich befürchte, dass in kommenden Versionen von OSX das Booten von einem externen Gerät zusehends erschwert wird. 

Was spricht also dagegen, immer normal von der internen Platte zu booten und nur die Server-Software von tomedo incl. aller Daten auf dem RAID zu halten?  (ich hoffe, das wurde nicht anderen Ortes schon durchgehechelt...in dem Fall bitte ich schon mal um Verzeihung und Hinweis auf den Ort...)

Bei Ausfall der Server-Rechners kann das RAID an einen anderen Rechner angeschlossen werden und gut ist´s. Vermutlich muss dann nur bei allen Clients, die Serveradresse passend eingestellt werden, was mit vernünftiger Dokumentation aber kein unlösbares Problem darstellt. 

(Bei Aufalls des RAIDs muss wie jetzt auch auf ein Backup zurückgegriffen werden. Wenn man das RAID aber regelmäßig klont, kann man dann aber ganz einfach den letzten Backup-Klon am Server-Rechner anschließen.)

- Übersehe ich irgend etwas? Muß auf dem Server-Rechner zusätzliche Software installiert sein?

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Was spricht also dagegen, immer normal von der internen Platte zu booten und nur die Server-Software von tomedo incl. aller Daten auf dem RAID zu halten? 

Die Serversoftware ist nicht nur eine isolierte App sondern eine Datenbank und zugehörige Services. Nimmst du einen neuen Rechner musst du diese wieder istallieren. Hängst du nur die Tomedoplatte an einen neuen Rechner hast du noch keinen laufenden Tomedoserver.

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