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Ich habe gerade eine Angestellte mit unnötiger Arbeit erwischt. Sie tippte bei einer Überweisung an die Anästhesie die EBM mit OPS Ziffern zur Begründung ab, in diesem Spezialfall 8 stück. Wir brauchen bitte die Übernahme dieser Ziffern ohne, dass eine Angestellte da so lange daran sitzt und Fehler machen kann. Die Zahlen sind da, bitte übernehmen lassen.
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Ich als Empfänger solcher Überweisungen kann da nur zustimmen! Die Nummern sind oft falsch drauf - und das hinterhertelefonieren müßig! Bitte auch unbedingt Schnitt-Naht-Zeit mit auf den Überweisungsschein!
Ich habe gerade Johannes Müller mit unnötiger Arbeit erwischt!
Ah :) waren die Überweisungen alle von Dir??
Alle von der Angestellten in post #1

2 Antworten

Das Thema hatten wir schon mal in einem anderen Zusammenhang (Rezepte und Abtretungsformulare)

Auch hier müssen EBM und OPS ausgelesen werden. Also bitte insgesamt auslesbar machen, als Briefkommando über die Med Einträge,.. so, dass es in verschiedenen Formularen (Ü Schein, Abtretungserklärung, ...) benutzt werden kann.
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Na dann hat das Thema schon zwei Tickets!
Das verstehe ich leider nicht. Ich vermute Sie möchten irgendwo auf dem Rezept EBM+OPS stehen haben. Ich verstehe allerdings den Lösungsvorschlag mir 'Briefkommando über Med-Einträge' nicht. Wollen Sie die Auf Rezepten vorhandenen OPS-Angaben in weiteren Formularen wiederverwenden?
Sorry...

Ich dachte an Briefkommandos (wie zum Beispiel wir medizinische Einträge (Ana / BEF) , die wir selbst definierenkönnen (immer das letzte, Filter,...). Der Vorteil wäre, dass wir mit einem Briefkommando vieles befüllen können: ein Rezept, einen Überweisungsschein, ein Formular oder eben auch einen Brief (wie eine Abtretungserklärung) oder einen Brief (an das OP Zentrum) mit allen, was die brauchen, wie vielleicht: EBM Ziffern (Eingriff), Verlängerungs EBM, Afrthroskopiepauschale, aber auch den GOÄ / UV GÖÄ Zuschlag für ambulantes OP´s.. und natürlich die OPS Ziffern...

Medizinische Doku ist (auch über Briefkommandos) einfach zu ermitteln, wir brauchen aber auch eine bisher versteckte Leistungsübermittlung. Gehen Briefkommandas nicht, dann aber vielleicht über eine Statistik (Pat / OP Tag, OPS / EBM,.....), über die kann ja dann auch die Briefschreibung erfolgen. Aber geht über die Statistik auch Rezept / Ü Schein ...?

Deshalb dachte ich Briefkommandos..
Leider ist der Wunsch nicht spezifisch genug formuliert, damit wir das aufnehmen können.

An welche Stelle auf die Überweisung sollen EBM+OPS in welcher Form aufgeführt werden?
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Das ist eine Gute Frage Herr Berg, Vorgesehen ist dafür weder Diagnose noch Befund noch Auftrag. Am ehesten passt es in die Befund/Medikation Zeilen.

Gebraucht werden die EBM Ziffern und die dazu gehörigen OPS Begründungen des laufenden Scheins. Diese brauchen die Anästhesisten zur Abrechnung. Allgemeinärzte wie Johannes scheinbar auch, keine Ahnung warum.

Wir Allgemeinärzte bekommen von den Chirurgen z.B. eine Überweisung mit dem Auftrag "Postoperative Behandlung" diese ist bei einer Rücküberweisung mit der Ziffer 31600 abrechenbar.

Es gibt auch Ziffern für die präoperative Behandlung (z.B. 31012) durch den Hausarzt.

Um diese Ziffern abrechnen zu können benötigen wir eine Überweisung. Mit dieser muss ein extra Überweisungsschein angelegt werden. Auf der Überweisung muss auch ZWINGEND die ICD, der OPS-Code und die Schnitt-Naht-Zeit vermerkt sein, da der Hausarzt die Ziffer sonst nicht abrechnen kann und der Extraschein von der KV als Ungültig zurückgewiesen wird.

Diese Sauerei wird von der KV betrieben um Hausärzte (die natürlich nichts besseres zu tun haben als irgendwelchen OPS-Codes und Schnitt-Naht-Zeiten hinterzutelefonieren) abzuzocken...

@Herr Berg:

Laut KVBAWÜ ist es egal ob der OPS-Code und die Schnitt-Naht-Zeit im Befund- oder im Auftragsfeld eingegeben werden. Diese Überweisungen würden wohl ohnehin ausgesiebt und von Hand abgerechnet werden.
Aber wenn wir es uns aussuchen können Herr Berg nehmen wir lieber das Befund Feld da es in die anderen Feldern gar nicht passt.
Ich schreibe es mal hier in diesem Faden weil Zollsoft da auch nicht gut bei der Geschichte aussieht. Ganz still bleibe ich bei der Sache aber nicht und der Chefprogrammierer liest hier sicher mit. Meine Frau hat 4 Quartale auf den falschen schein Belegarztnummern codiert. Also nicht auf den Belegschein sondern auf den normalen Schein. Tomedo hat das damals noch zugelassen und wurde nach unserer Geschichte schnell geändert. Die KV schreibt uns zurück die BSNR wäre falsch. Wir haben jedes Quartal die BSNR auf die Belegklinik schriftlich ändern lassen. Nach dem 4. Quartal habe ich nochmal angerufen und gefragt was denn das Problem sein. Nach langem hin und her sagen sie, ja sowas da scheint ja der falsche Schein benutzt worden zu sein. Einen Monat konnten wir rückgängig machen durch den 1 Monat Einspruchsfrist (KV und Kassen bekanntermassen 3 Jahre) 3 Monate nicht. 3 Monate umsonst gearbeitet in der Belegklinik. Geleistete Arbeit, richtige Positionen auf falschem Zettel. Ging vor dass Sozialgericht wo eigentlich immer alles fest steht und man keine Chance hat. Natürlich haben wir verloren. Der Richter hat den KV Anwalt drei mal gefragt waru sie nicht einen Vergleich machen. Der Anwalt hat drei mal abgelehnt. Die beisitzenden Ärzte haben alle gesagt dass hätte ihnen genau so passieren können und die Hilfe der KV sei ja wirklich schlecht gewesen. Meine Frau hat dann gefragt, welche Nachteile die KV denn hätte wenn sie ihre Leistung abrechnen könnte? Ein brauchbare Antwort kam da nicht von der KV. Verlust 8000 Euro. Ich dachte es sei mehr, wie schön!

Vor Zwei wochen Anruf eines Tomedo Nutzers bei mir der auch Beleger ist und wir sprachen über die Geschichte. Er meinte "wieso das lässt Tomedo doch nicht zu, ich hätte auch auf den normalen Schein codiert" Ich meinte nur "sowas...".

Gegen Zollsoft kann und will ich nicht vorgehen, ich will hier nochmals betonen dass Zollsoft eine Pflicht hat uns vor solchen Fehlern zu schützen und alles was aus Tomedo raus geht äusserst korrekt durchzuführen. DSGVO ist so ein teures Thema was derzeit mehr als mangelhaft von Tomedo gehandhabt wird. Eigentlich gar nicht. Ich bitte hier vorauszudenken und zwar weit, so weit es geht.
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