Liebe tomedianer,

aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen versichern, dass wir alles dafür tun, um Ihnen in den kommenden Wochen auch weiterhin in gewohnter Art und Weise zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig ist es unsere Priorität, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Nutzer und Mitarbeiter zu schützen und unseren Teil zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 beizutragen. Aus diesem Grund haben auch wir ab sofort einige technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, sodass u.a. ein Großteil unserer Mitarbeiter inkl. unserem Supportteam von zu Hause aus arbeiten kann. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls es dadurch evt. zu längeren Wartezeiten an der Hotline bzw. bei der Beantwortung von E-Mail und/oder Forumsanfragen kommt.
Guten Tag,

nachdem der Thread zuletzt im Sande verlaufen ist, das Problem aber durchaus für den einen oder anderen User hier interessant sein dürfte, starte ich nochmals einen Versuch:

Unser US-Robotics-Faxmodem funktioniert nur unter  "El Capitan" Betriebsystem-Updates sind m.W. nicht möglich. Das ist im Moment kein Problem, aber wohl auch keine zukunftssichere Lösung. Müssen wir irgendwann ein neues Faxmodem kaufen und falls ja, welches Gerät ist empfehlenswert?

Danke für jeden Rat...

Andreas Gschwendtner
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Ich denke auch, dass das Thema von breiterem Interesse ist. Auch ich faxe mit dem US-Robotics und darf deshalb derzeit nicht updaten. Auf die Dauer ist das keine gute Lösung ...

US Robotics schrieb mir mal sinngemäß, dass ggfs ein eigener Treiber geschrieben weden müsse, weil Apple keinen mehr im System anbietet .... ?!?!? US-Robotics hat offenbar nicht vor das selber zu tun.

Liebe Zollsoftler: Was ist ist ein tragfähiger Vorschlag, bis wir alle (damit meine ich die Mehrheit aller niedergelassenen Ärzte sowie Krankenhäuser) in geschätzen 15 Jahren den e-Arztbrief haben werden ...

4 Antworten

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Guten Tag Herr Gschwendtner,

ich habe das so gemacht, da es aus Gründen unserer Internet- und Safenet-Anbindung ohnehin die beste Lösung war:

ein alter Mac mini, auf dem nur der Mac Server für den VPN-Zugriff läuft, arbeitet mit El Captain und an diesen ist auch das Modem angeschlossen. So können Sie das Praxisnetz aktuell (und sicher) halten.

 

Grüße, Jan Wessig
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Die einfachste Lösung ist sich einen Intel NUC bei ebay zu besorgen und Eisfair/Eisfax aufzuspielen. Die Linux-Lösung basiert auf Hylafax und kommt mit jedem Modem (ISDN oder Analog) klar.

An den Mac wird Sie dann per Hylafax for Mac angebunden - absolut zuverlässig und nicht von Launen aus Cupertino abhängig.

Ich werde in Kürze eine Schritt-für-Schritt-Installationsanleitung hier ins Forum stellen.
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Sie wissen schon, das Sie einen Cups-Fax-Drucker für den Faxomat bauen müssen, damit das Faxen aus tomedo funktioniert?

Nein, muss man nicht.

Den stellt MacHylafax bereit. Siehe http://www.machylafax.com

Es sei denn Tomedo kann ab jetzt nur noch über den Faxomat faxen .... und nicht wie bisher auch über jeden anderen installierten Faxdrucker...


-> Zumindest hat mir ihr Support noch am Montag versichert, dass der Faxomat

1.) Unzuverlässig ist, und mir daher nicht geraten ihn überhaupt zu benutzen.

2.) Ich ihn nicht einzurichten brauche um direkt mit dem Faxbutton zu faxen.

Bevor man sich an einer Lösung wie Faxomat festbeißt, könnte man ja auch anschauen was es bereits gibt.... siehe https://beta9.be/hylafax/

Dort wurde das über gnu/hylafax gelöst: http://gnu-hylafax.sourceforge.net/client-example.html  sieht nicht so kompliziert aus...
Sehr geehrter Herr Müller,

komme zurück auf Ihr Angebot: "Ich werde in Kürze eine Schritt-für-Schritt-Installationsanleitung hier ins Forum stellen."

Habe jetzt einen Intel NUC übe die Bucht gekauft und würde mich freuen, falls es nicht zuviel Mühe macht.

Herzlichen Dank vorab.
Hallo Herr Steindel,

benutzen Sie das o.g US-Robotics oder ein anderes USB-Modem? Die Anleitung wird noch bis Sonntag brauchen, da ich noch im Urlaub bin.

Viele Grüsse

J.Müller
Danke für die schnelle Antwort, aber: Sie sind im Urlaub und sollten das auch nutzen!

Ja, ich habe das US Robotics http://amzn.to/2vKMA3x

Es hat unter den gegebenen Umständen auch noch 1..2 Wochen Zeit. Danke.

Herzliche Grüße und schöne Tage.
Hallo,

ich habe mich entschieden eine fertige Anleitung die auf dem Betriebssystem Raspbian basiert zu posten, da die meisten ohnehin das US-Robotics Modem benutzen werden. Auf diese Weise kann sowohl ein Raspberry Pi als auch ein beliebiger X86 Rechner (Intel) benutzt werden.

Aktuell unterscheiden sich die Downloads für ARM und X86 noch in der Debian Version. Dies sollte aber kein Problem darstellen, da nur Standardpakete genutzt werden.

Die Anleitung sollte bis Donnerstag Abend fertig sein und wird so gestaltet werden, dass wirklich jeder damit klar kommt.

Viele Grüsse

J.Müller
Sehr geehrter Herr Müller,

wir haben einen Hylafax-Server mit passiver ISDN-Karte aufgesetzt, wie läßt sich Hylafax denn von tomedo aus zum Faxen nutzen? MacHylafax und und YajHFC funktionieren beide im Netzwerk problemlos, aber wie wären sie an tomedo anzubinden?

Viele Grüße

Albert Riemer
Hallo Herr Riemer,

Wow :) Ich bin mit der Appliance auch fast fertig. Die wird hier dann mitsamt Anleitung zum Download hinterlegt. Laut Aussage von Tomedo (am Tomedo-Day) muss der Hylafax Client (wird im MacOs als Drucker installiert) nur im Tomedo als Fax eingestellt werden. Dies macht man in den Druckereinstellungen analog zu z.B. einer Starface-Anlage (Anleitung gibts hier im Forum). Als Standard-Telefonnummer muss in den Tomedo-Druckereinstellungen die Nummer 000 eingestellt werden.  

Sollte dies wider Erwarten nicht klappen ist Tomedo am Zug - dann wäre eine Direktanbindung an die mail2fax-Schnittstelle die klügste Lösung. Damit ließe sich auch dieser Spooling-Krampf über CUPS im OSX gänzlich umgehen ;)

Viele Grüsse

JM
Hallo Herr Müller,

vielen Dank für Ihre Antwort, es gibt etliche Hylafax-Clients für MacOS, wir haben MacHylafax und YajHFC ausprobiert, beide funktionieren, bringen aber keine Druckeremulation mit, lassen sich also nicht wie erwartet an tomedo anbinden, daher die Frage nach dem zu nutzenden Client.

Viele Grüße

Albert Riemer

Hallo,

die schnelle Antwort ist hier zu finden: http://files.yajhfc.de/doc/cupsfaxprinter.shtml

...dazu sollte man noch das CUPS-Webfrontend im MacOs freischalten...

Gruss

JM

P.S. dieses Gefrickel unter OSX ist mitunter der Grund warum ich noch keine fertige Anleitung gepostet habe :P

Hallo Herr Müller,

vielen Dank für Ihren Hinweis, die Druckeremulation auf der verlinkten Seite behandelt glaube ich einen Linux Desktop, sie sorgt aber vor allem dafür, dass wenn auf dem virtuellen Drucker gedruckt (gefaxt) wird, das yajhfc-Frontend aufgerufen wird, hier wird dann die Faxnummer eingetragen, ich sehe da keinen Ansatzpunkt für eine tomedo-Integration. Aber selbst wenn die Rufnummereintragung funktionierte, müsste der Faxvorgang über das Frontend immer noch händisch angestoßen werden und wäre nicht mit dem Klick in tomedo erledigt.

Viele Grüße

Albert Riemer
Also Linux/Unix/OSX ist egal. CUPS läuft auf allen gleich.

ich werde mir den Starface-Client mal vornehmen. Der macht ja auch nichts anderes als einen CUPS Drucker bereitzustellen und an den Starface-Hylafax-Server weiter zu schicken.

Wahrscheinlich wird der Weg über ein Custom-Backend genutzt den yajhfc auch bereit stellt.

VG

JM
Ich habe heute ein Gespräch mit dem Entwickler von Machylafax um Ihm zu zeigen was wir brauchen. Er meinte, das passe gut, Sie wollten den Client gerade ohnehin weiterentwickeln :)

Ich werde berichten...
Hallo,

Gute Neuigkeiten.

Ich habe gerade mit den Entwicklern von Machylafax gesprochen. Sie haben gesagt, dass Sie uns einen CUPS-Treiber zum Betatesten mit allem Pipapo bis Ende des Jahres bereitstellen :)

Ich werde daher mit meiner Anleitung für den Hylafax-Server bis dahin noch warten, da der Faxempfang ja dann auch über den neuen Client gelöst werden kann - und ich bis jetzt eine email-Lösung vorbereitet habe.

VG

JM
Kurz zum Stand der Entwicklung:

Den USRobotics-Fax-Drucker unter 10.12 konnte ich nicht wieder herzaubern. Zumindest würde ich dies niemals bei einem Kunden machen, da man zu tief in das Betriebssystem eingreifen müsste. (Mir ist dabei mein Rechner ausgestiegen). Auch mit der Apple-Entscheidung den CUPS-Fax-Drucker für FaxModems aus OSX zu verbannen würde ich von dem Vorgehen abraten, da die Möglichkeit besteht das Apple das Fax komplett verbannt

Lösungsmöglichkeiten.

1. Der Entwickler des Faxomat arbeitet gerade daran, das der Faxomat direkt mit einem Fax-Server kommunizieren kann. Somit könnte man einen Raspberry-Pi aufsetzen, darauf einen HylaFax-Server installieren und über das USRobotics dann drucken.

2. Wir versuchen die Faxomat-Funktionalität direkt in den tomedo-Server zu integrieren und der tomedo-Server kommuniziert entweder mit einen Raspberry-Pi + USRobotics-Modem oder mit einer Starface-Anlage, die ja auch faxen kann. Ersteres haben wir schon testweise hinbekommen. Bei zweiterem benötigen wir Informationen von Starface, welche mir nicht antworten.
Beantwortet von (38.8k Punkte)
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Für den Raspberry gibt es keinen Kernel mit ISDN-Unterstützung. Daher meine Empfehlung für Intel-NUC. Die sind auch nicht viel teurer, aber x86 statt ARM, haben Sata... sind nicht auf SD-Karten angewiesen...

Sie können ja mal beim Gesundheitsnetz Süd anfragen was passiert wenn man versucht Raspberrys produktiv einzusetzen. Da sterben SD-Karten, die Geräte bleiben einmal im Monat hängen etc.....
Starface Fax ist ziemlich unzuverlässig, sowohl aus dem Windows als auch aus OSX gibt es häufige Sendeabbrüche - oder Starface meldet "Fax nicht versendet" obwohl das Fax durchgegangen ist...
Wir benutzen seit über einem Jahr die Starface Fax als Faxdruckerteiber , bzw auch meít einem Hardwarefax am analogen Port der Starface. Der Starfacedruckertreiber funktioniert beschwerdefrei, selten mal geht ein Fax nicht beim ersten Mal durch, bisher keine Beschwerden der Gegenstellen das wir es doppelt senden.
Wir haben einen ISDN-Anlagenanschluss mit nur 2 Leitungen (mehr geht aktuell nicht lt. Telekom). Da unser Telefon eig. ständig auf 2 Leitungen besetzt ist müssen die Faxe dann halt in den Lücken zwischendurch rausgequetscht werden. Der Starface Treiber probiert es maximal 3 Mal ... und dann meldet er Senden nicht erfolgreich. Eine Wahlwiederholung Abends/Nachts... oder auch nur in einer Stunde ist nicht einstellbar.

Klar lässt sich das mit einem externen Faxbetreiber irgendwie abbilden (wobei NOCLIP-Screening noch immer ein Problem darstellt) - spricht trotzdem nicht für die Qualität von Starface-Fax.

Wir müssen daher jedes 3. Fax nochmal senden, und das war bei unserem Analogfax nicht so :)
Die Beschränkungen eines ISDN Anschlusses kann man ja nicht der Telefonanlage anlasten.

Das Problem ist ja dann unabhängig vom Treiber, da würde das US Robotics nicht besser abschneiden.

Letztendlich wird bis zum Ende von ISDN Ende 2018 das Problem gelöst sein. Eine freie Leitung ist bei IP Anschlüssen, kein Problem , gescheige denn verursacht diese ernstzunehmende Kosten.
Naja...der Treiber funktioniert im Grunde. Im Windows wählt er wenigsten 5 Mal, im Osx nur 3 Mal. Faxen per IP-Anschluss hat auch seine Tücken... die Telekom hat keine T.38-Unterstützung bei VOIP. Auf dem Land ist man daher mit ISDN besser bedient - vor Allem wenn man nur eine 1,5 mbit Leitung hat....

Das Starface Fax hat aber auch schon "nicht gesendet" gemeldet und das Fax ging durch.

Ich würde mir eine Hylafax-Anbindung wünschen. Ob man jetzt doppelt moppelt und den Faxomat dazwischenschält der per Curl dann einen Hylafax-Client aufruft, oder ob man einfach direkt über die Libraries von gnu/hylafax geht ist egal. Damit hätte man zumindest eine stabile und zukunftssichere Lösung.
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