Hintergrund: Meine Mitarbeiterinnen haben mich bereits zum 2. mal darauf aufmerksam gemacht, das von Patienten, die ihrer Kasse eine neue Wohnadresse telefonisch, bzw. schriftlich mitgeteilt haben, jedoch noch keine geänderte Versicherungskarte erhalten haben, beim aufrufen der Patientenkartei bereits die neue Adresse in den Stammdaten stand! Hat jemand berets ähnliches festgestellt?
Gefragt von (570 Punkte)
0 Punkte

1 Antwort

Das hört sich nach einem erfolgreichen Stammdatenabgleich der eGK via TI-Konnektor an, der bei einem Kartenstecken angestoßen wird. Exakt das sind die derzeitigen "Vorteile" der TI.

PS: Sollten Sie keine TI-Konnektor haben, so läuft etwas komisch.
Beantwortet von (58.9k Punkte)
0 Punkte
Hallo,

die geänderten Stammdaten dürfen selbst bei der TI-Anbindung nicht automatisch in die Patientenkartei übernommen werden. Wird beim VSDM-Abgleich festgestellt, dass sich die Adresse geändert hat, dann wird die neue Adresse in den Chip der eGK geschrieben, aber darf nicht automatisch in die Patientenkartei übernommen werden. Vom PVS muss  die Abfrage kommen, soll diese geänderte Adresse auch in die Patientenkartei übernommen werden. Soweit mein Kenntnisstand.

Gruss

Wilhelm Wilharm

Das wird auch so gemacht. Sie bekommen bei einer Änderung ein Hinweisfenster mit Bestätigungsoption. Ob die Frage erfolgen muss ist soweit ich weiss nicht von der KBV vorgeschrieben... aber ich kann mich irren. Was aber passieren muss ist das die Kartendaten im PVS - so wie diese vom Konnektor kommen - an den Schein gehangen werden und dann auch so wieder bei der Abrechnung an die KV übermittelt werden muss.

9,912 Beiträge
16,049 Antworten
25,158 Kommentare
4,655 Nutzer