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Hallo ,

da wir immer mehr digital arbeiten möchten, wäre die Frage, ob man auf einer gescannten PDF -Datei in der Patientenakte eine digitale Unterschrift auf einem Tablet nachträglich ergänzen kann ?
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1 Antwort

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Soll das gescannte PDF nur für einen Patienten verwendet werden?

a) Falls Sie tomedo auf dem iPad installiert haben:

Öffnen Sie das entsprechende PDF (Patient auswählen und Karteieintrag antippen, PDF antippen) auf dem iPad -> oben rechts auf das Teilen-Menü (Quadrat mit Pfeil nach oben) tippen -> "Zu Notizen hinzufügen"

In Notizen:

PDF mit dem Apple Pencil antippen -> Unterschreiben (Drucksensitivität verändert die Linienstärke) -> Mittels "Teilen"-Schaltfläche oben rechts entweder per AirDrop zurück auf den Arbeitsplatzrechner oder in die tomedo-App auf dem iPad.

Das PDF lässt sich übrigens auch mittels der Notizen-App scannen: Notizen-App öffnen -> Kreis mit Plus antippen (unten rechts in einer neuen Notiz) -> "Dokumente scannen" antippen -> Dokument scannen -> speichern.

b) Das PDF kann auch mittels AirDrop vom Arbeitsplatz auf das iPad geladen werden.

Es gibt auch die App Adobe Fill & Sign, da wird die Drucksensitivtät jedoch nicht direkt abgebildet.

Falls das gescannte PDF für mehrere Patienten zur Verfügung gestellt werden soll, so würde sich ein Custom-Formular mit Unterschriftsfeld eignen, welches dann in der iPad-App vom Patienten mit dem Apple Pencil unterschrieben werden kann.
Beantwortet von (1.7k Punkte)
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Wenn ich auf dem iMAC das pdf öffne, kann ich es direkt bearbeiten. Warum ist das auf dem iPad so umständlich (öffnen in Notizen, sichern, aufrufen, ändern, versenden, wieder einfügen). Warum kann ich das pdf nicht direkt in der ersten ansicht bearbeiten? Lässt sich so etwas umsetzen?

Grüße aus Brandenburg
Ein eigener PDF-Editor innerhalb der mobilen iOS-App ist ein sehr aufwendiger Prozess in der Umsetzung. Damit würden wir einiges an Entwicklung in anderen wichtigen Gebieten der App stilllegen. Hier sind andere Apps schon deutlich weiter. Das Betriebssystem iOS ist konzeptionell so aufgebaut, dass es viele Apps gibt, die jeweils auf einen Teilbereich spezialisiert sind. Aber es gibt keine App, die alles kann. Wir bieten in der Ansicht alle Möglichkeiten, die uns das Betriebssystem für die Dokumentenansicht bietet (Bilder, PDFs, Worddateien, usw.).

Wir können für einen PDF-Editor innerhalb der App natürlich ein Ticket anlegen. Die Umsetzung bliebe aber fraglich und wird kaum an die Lösungen wie "Notizen" oder Apps von Acrobat heranreichen.

Für diese Arbeitsweise würde ich sehr den Multitasking-Modus des iPads empfehlen. Das kann die tomedo-App am iPad mittlerweile auch. https://support.apple.com/de-de/HT207582

Damit können Sie die Notizen-App und tomedo gleichzeitig nebeneinander darstellen. Über die Teilen-Schaltfläche können Sie die fertig bearbeiteten Elemente leicht zwischen den Apps austauschen.
Irgendwie ist das alles ziemlich umständlich. Kann man nicht auf dem iPad (oder in Tomedo) einstellen, womit pdf-Dateien standardmäßig geöffnet werden sollen? Wenn dann die Datei mit dem entspr. Programm geöffnet wird, kann man Anmerkungen, Notizen etc. direkt mit dem Apple Pen eintragen und bei Schließen der Datei wird das Ganze dann auch direkt gespeichert und ist bei erneutem Öffnen unter Tomedo sichtbar und nutzbar?!

Ist soetwas umsetzbar?

Grüße aus Brandenburg
Guten Morgen,

konzeptionell ist es in iOS so, dass man beim Teilen von Dateien zwischen Apps das Teilen-Menü verwendet oder aber neuerdings Multitasking nutzt. Wir haben leider kaum eine andere Möglichkeit Apps zu öffnen. Jede App handhabt das Öffnen von Dokumenten selbstständig: es gibt derzeit keine weitere universelle Linkmethode. Meist öffnet eine App die andere, falls beide Apps vom selben Entwickler stammen (z.B. die Banken-App öffnet die TAN-App). Die Linkmethoden können auch mit einem Update geändert werden.

Für die Notizen-App gibt es unter iOS keine Möglichkeit ohne das Teilen-Menü. Bei Adobe kann man einen Link live über das Internet generieren.

Das Sicherheitskonzept von iOS ist sehr restriktiv: z.B. werden App-Updates vom AppStore abgelehnt, falls die App einen Link anbietet, der den Nutzer in die Bluetooth-Einstellungen des Geräts führt.

Das einzige was umsetzbar bliebe: ein interner PDF-Editor. Falls hier das Interesse von Ihnen und Ihrer Kollegen groß ist, lässt sich in Zukunft durchaus etwas entwickeln.

Grüße zurück aus Jena
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