Ich habe den Eindruck, daß diese Ankündigung ein wenig untergegangen ist: "Wir haben eine Patienten-App in der Pipeline, über welche die Patienten Daten auf ihr Handy bekommen bzw. vom Handy an die Praxis übermitteln können. Darüber werden Ärzte und Patienten auch sicher kommunizieren können."

https://forum.tomedo.de/index.php/15737/e-mail-nicht-mehr-moglich-ein-problem

Ich bin daran seeehr interessiert und hoffe, daß andere Praxen auch ihr Interesse bekunden, damit wir diese App bald zur Verfügung haben. 

Ohne Messenger ist nämlich auch keine Lösung crying

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Zum aktuellen Stand: Nachdem wir inzwischen die technischen Fragen zur sicheren Koppelung und Übertragung der Daten zwischen tomedo und der Patienten-App gelöst haben, arbeiten wir aktuell an der Einbindung des "Kommunikationstools" in tomedo. 

Um hier mal was Neues zu probieren: Unter dem folgenden Link findet sich einen früher Designentwurf, welcher die "tomedo-Seite" der Arzt-Patientenkommunikation skizziert. 

https://invis.io/C2MKGI3SYZU

Dadurch können interessierte Ärzte direkt im Entwurf (über die Kommentarfunktion unten rechts) oder hier im Forum Feedback zur geplanten Entwicklung geben bzw. Fragen stellen.

Falls das Ganze im Safari nicht richtig dargestellt wird, bitte den Link mit Chrome öffnen. Hinter den blauen Punkten verbergen sich jeweils textuelle Erklärungen zu verschiedenen vorgesehen Features.

Noch ein Hinweis: Diese erste Variante fokussiert sich bewusst auf den Austausch von Nachrichten und Dokumenten zwischen Praxis und Patient. Weitere Funktionalitäten (z.B. Terminerinnerungen, Austausch von Impfpässen, etc.) sind konzeptionell bedacht, werden aber erst später hinzukommen.

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Sehr schön, habe auch einen Kommentar hinterlassen ;-) Eine genereller Gedanke: Es braucht eine gute Auto-Reply-Lösung für GKV-Patienten, die im aktuellen Quartal noch nicht da waren, bzw. für Urlaub etc.
Eine sehr erfreuliche Nachricht! Dann werden die anderen Messenger doch nur eine Überbrückung sein. Und das leidige Problem der verschlüsselten E-Mail könnte jedenfalls für die angeschlossenen Patienten der Vergangenheit angehören.

Von IT-Zweiflern in meiner Praxis umgeben, würde ich mir wünschen, die vielen Funktionen doch etwas einzudampfen, damit unsere MFA sich möglichst schnell zurecht finden. Ich könnte z.B. auf eine Markierung als wichtig gut verzichten.

Aus den weiter unten von PB genannten Überlegungen würde ich mir auch wünschen, daß der Chatverlauf möglichst automatisch komplett in der Kartei abgelegt wird, z.b. wenn man einen Thread bearbeitet hat und schließt. Das spart Zeit (MFA/ich muß nicht jedesmal überlegen, was wichtig ist) und entspricht einer "unzensierten"/vollständigen Dokumentation.

Etwas voraus noch die Frage nach der Kostenstruktur: nach den Erfahrungen mit Messengern (derzeit die meisten meiner Patienten schnell bei wire (kostenlos), nur vereinzuelt bei Threema (kostenpflichtig). Damit möglichst viele sie nutzen, wird sie für Patienten kostenlos und für IOS und Android verfügbar sein müssen. (Wire müßten wir bei nicht mehr probeweiser Nutzung natürlich auch als Geschäftskunden bezahlen)
Tolle Sache! Ich begrüße auch sehr, dass Sie uns einen Einblick in der Desingnphase ermöglichen.

Wichtig finde ich neben der sicheren Datenübertragung (das haben Sie ja offenbar schon gelöst) auch die Identität der Gegenstelle zu verifizieren, Herr Balogh hatte das ja auch schon erwähnt.

Die Identität sollte in der Praxis sofort überprüft werden. zB wie Apple das macht,  mit einer ad hoc generierten Pin die auf dem Pat.-Handy eingegeben werden muss. Oder die App muß einen adHoc einmal-Barcode abscannen um freigeschaltet zu werden.

Der Funktion Terminerinnerung incl. Recall würde ich gerne mit einer hohen Priorität versehen wissen!

Nach dem geringen Zuspruch zu dem Thema ist meine Hoffnung, bald die tomedo-App zu bekommen, zerstoben. Deshalb habe ich die ca. 50 Patienten, die mich bisher häufig bis gelegentlich mit WhatsApp kontaktiert haben, angeschrieben:

Nach der neuen Datenschutzverordnung ist WhatsApp nicht akzeptabel, siehe z.B. https://mobilsicher.de
Deshalb habe ich als Alternativen wire, Threema, Hoccer, Kontalk und Signal installiert und empfehle, für weiteren Kontakt sobald möglich zu einem dieser Messenger zu wechseln. VG

Ich will hier nicht noch mal die Diskussion um die Sicherheit der einzelnen Messenger lostreten, dafür bin ich nicht der Fachmann. Sondern darauf hinweisen, daß sich innerhalb von zwei Tagen bereits 8 Patienten über wire und 2 über Threema gemeldet und ein paar andere noch mal nachgefragt haben, ob ich es ernst meine. Der Wechsel wird also über die Bühne gehen.

Beantwortet von (680 Punkte)
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Die Kommunikation die Zollosft aufbaut ist mit Sicherheit die Beste da sie sie Drittanbieter herauslässt. Auch Threema speichert meines Wissens zumindest Metadaten.
Das sieht sehr gut aus. Einige Fragen:

- wird es eine Desktop version geben? Patienten tun sich leichter am PC Gescannte Dokumente zu versenden. Auch für Zuweiserpraxen  oder mitbehandelnde Praxen wie die Patho oder das Labor wäre das eine tolle Kommunikationsmöglichkeit?

- wie wird es sichergestellt, dass es sich um den Patienten handelt? Bekommt der Patient einen barcode mit den er mit dem Handy scannt?

- wird die Unterhaltung in der Kartei gespeichert? Werden Bilder und Dokumente automatisch getrennt in der Kartei abgelegt? Wie wird sie gespeichert? Am besten hielte ich einen Eintrag pro Message egal in welche Richtung. Nerven würde die Unterhaltung getrennt öffnen zu müssen, sie wäre nicht immer sichtbar und wichtige Inhalte könnte man übersehen.

- Ich hoffe das ganze funktioniert im Walkie Talkie modus also Patient kann erst eine Nachricht schreiben wenn wir geantwortet haben? Wäre ein guter Spam Schutz. "Ist das Gutachten schon fertig?" statt "Ist das Gutachten schon fertig?" "Ist das Gutachten schon fertig?" "Ist das Gutachten schon fertig?" "Ist das Gutachten schon fertig?" "Ist das Gutachten schon fertig?". Wobei wenn es dann etwas wichtiges gibt kann er keine message schreiben.

- Android und IOS?
Beantwortet von (38.7k Punkte)
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Können wir ne Alpha haben die es erlaubt mit uns selbst zu reden also mit unserer Kartei? ja?
OK ich sehe gerade, dass die Konversation nur passiv abgelegt wird also auf rechtsklick. Das sollte nicht so sein. Meiner Meinung nach gehört die Konversation komplett in die Akte. Man sollte die Konversation nicht öffnen müssen um sie zu sehen das ist umständlich. Die Akte sollte den kompletten Arzt-Patientenkontakt beinhalten und dazu gehört auch die Konversation in dem Chat.

Es ist schon gut den Chat getrennt öffnen zu können und chatten zu können wie in Whatsapp aber alles was da besprochen wird, Bilder Dokumente gehört geöffnet und lesbar in die Kartei am besten jeder Kommentar ein Eintrag.. Nicht verschachteln, nicht verstecken.
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Die Anwendung von Makros wäre wichtig. Mir fallen Spontan Sätze zum Hinweis auf Onlinetermine oder ein Hinweis auf die Kosten bei Beratung oder für Eingriffe ein.
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Noch die Begründung warum der Chat direkt ohne Zutun in der Kartei landen muss. Der Arzt hat während des Gesprächs mit dem Patienten keine Zeit sich durch Fenster zu klicken ausser es geht um Formularerstellung. Das ist anders als Zollsoft den Messenger wahrscheinlich schon benutzt, da sitzt keiner daneben. Es ist unhöflich und unangenehm sich mehr mit dem PC zu beschäftigen als man es ohnehin schon tun muss, statt mit dem Patienten zu sprechen. Ist der Chat nicht sofort in der Kartei zum "scannen/schnelllesen" ersichtlich wird oft auf die Suche nach dem Chat verzichtet werden. Das kann schlecht und gefährlich sein.
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Ich bin bei der Frage des direkt Speicherns hin und her gerissen. Die Argumente von PB sind die eine Seite, auf der anderen befürchte ich, dass die Kommunikation seitens der Patienten eher so gestaltet sein wird, wie sie es privat von „Chats“ gewohnt sind. Ob ich mir meinen Speicher damit zumüllen möchte, oder lieber die wesentlichen Infos archivieren, den Rest entsorgen möchte? Ich fände es schöner, zum „Gesprächsende“ eine kurze Zusammenfassung zu formulieren, den Patienten zu fragen, ob das so alles richtig ist, und dann dies gemeinsam mit eventuellen Bildern und Dokumenten im tomedo archivieren.
Das Zumüllen kann man gut nachvollziehen. Dann muss es optional sein. Der Chat kann ja gerne getrennt laufen aber ich und andere sicher auch brauchen eine Hardcopy des Gesprächs in der Kartei und zwar als mindestens ein Karteieintragpro Tag auch wenn es viele Einträge sind. Die Konversation ist abrechenbar was für meine PVS wichtig ist, enthält vielleicht wichtige Informationen die direkt sichtbar sein müssen und zwar nicht nur für mich sondern die gesammte Praxis!

Bekommt der Patient einen Text mit DSGVO infos bevor der Chat losgeht? Der Patient war vielleicht noch nicht in der Praxis zum unterschreiben der DSGVO.
Ich fände einen "Chat"-Eintrag pro Tag einen guten Kompromiss..
Damit wäre ich d´accord wenn der gesamte Chat darin ist und der Chat auch offen ist wie ein Eintrag also vollständig sichtbar. Ist der Chat wie ein Dokument erst nach öffnen sichtbar werden wichtige Informationenn wahrscheinlich oft nicht gesehen.

Ist ja kein Chat über das Wetter und die deutsche Nationalmannschaft sondern komprimierte wichtige Fragen und Antworten.
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