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weiß jemand um wieviel uhr die externe sicherung von tomedo stattfindet.

ich habe schwierigkeiten, dass mein server immer wieder den kontakt zu meiner festplatte zuhause verliert.

beide rechner sind immer an. manuell die verbindung wiederherzustellen ist kein problem. hat jemand schon mal so ein problem gehabt bzw eine idee was ich da machen kann?

mfg

horst prautzsch
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3 Antworten

Hallo Kollege Prautzsch,

die Zeiten kann man einstellen: (Server Tools) > AutoBackup.

PS: Wir machen das in der Praxis seit längerem nur noch "händisch", d.h. das Backup wird nach Sprechstunden-Ende /vor der Mittagspause jeweils manuell angestoßen. Begründung: erhebliche Backup-Probleme im letzten Jahr, ursprünglich ausgelöst durch eine defekt FP, deren Fehlfunktion wir erst nach langer Suche entdeckt hatten- beim manuellen Abgegleich merke ich gleicht, wenn's hakt...
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Wenn ich "händisch" höre, bekomme ich schon Fußpilz :)

Wie wäre es mit einer automatisierten Lösung, die seit 1 Jahr bei mir hervorragend läuft:

Stellen Sie sich ein Synology-NAS in die Praxis und eines zu Ihnen nach Hause. Für diese Aufgabe tun es schon die einfachen NASsen mit einer Festplatte wie die DS115j. Nutzen Sie das NAS in der Praxis als Ziel für ein lokales Backup. Von da geht es dann per VPN automatisch nachts auf Ihr NAS zu Hause via "HyperBackup". Das ganze geht auch noch mit verschlüsselter Übertragung. Zur zusätzlichen Sicherheit benutze ich zu Hause noch ein Tandberg RDX Quikstor-Laufwerk, das ans NAS angeschlossen ist. Ich benutze 2 Kassetten für das Laufwerk, welche ich im wöchentlichen Intervall wechsele. Das einzige was ich noch tun muss, ist am nächsten Morgen die entsprechende Kassette (eine für Woche 1 und 3, die andere für Woche 2 und 4) ins Laufwerk zu schieben und die Sicherung startet automatisch. Ist die Sicherung nach wenigen Minuten fertig, piept das NAS kurz und ich kann die Kassette aus dem Laufwerk entfernen. So beuge ich auch einer Verschlüsselung durch einen Crypto-Trojaner weitgehend vor.

Gesicherte Grüße!
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Synology kann auch einfach die Daten verschlüsselt automatisch auf einem amazon-cloud-konto ablegen. Solange das Backup gut verschlüsselt ist geht das rechtlich problemlos...
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Was, lass mich raten,  nicht der Fall ist?
In diesem Fall muss aber nach meinem Verständnis des neuen Datenschutzgesetzes mit dem Cloud-Anbieter ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung abgeschlossen und ein Zertifikat ISO/IEC27001 eingefordert werden. Das dürfte bei Amazon schwierig werden. Erfolgt die Sicherung in die eigenen 4 Wände tritt das Problem nicht auf.
Doch, verschlüsselt ist das Ganze. Das Passwort kann auch sehr komplex und lang gewählt werden. Das Backup kann auch unabhängig von der DiskStation mit einem Tool von Synology auf einem anderen Rechner wieder hergestellt werden, sollte sie mal geklaut werden.
So lange man bei Amazon nur einen verschlüsselten Container lagert muss da kein Vertrag geschlossen werden. Das Gegenüber fungiert dabei ja nur als "Transportmedium" man macht ja mit dem Provider der die Daten transportiert auch keinen Vertrag nach ISO blablablubb...

Und Synology kann die Amazon-Cloud komplett als verschlüsselten Container anbinden. Wenn das Passwort weg ist liegt dann da nur noch unwiederbringlicher Datenschrott....
Ob dies wirklich so ist, darüber sind sich noch nicht mal die Juristen einig. Siehe dieser Link:

https://community.beck.de/2011/01/14/cloud-computing-und-datenschutz-macht-die-verschluesselung-einen-unterschied

https://wurzelspitze.wordpress.com/2012/08/25/zur-strafbarkeit-eines-zahnarztes-arztes-beim-einsatz-von-cloud-computing-in-der-praxis/

Ich sichere meine Praxisdatenbank jedenfalls lieber auf meinen eigenen Server in meinen eigenen 4 Wänden, dann umgehe ich die ganze Problematik.
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