Ich mache die Frage kurz. Wie lösen die Kollegen die grosse aufwändige Eingriffe haben das Jonglieren zwischen unlukrativen Kassen OPs, lukrativen Selbstzahlern, Privatpatienten, Beratugen, ambulaten Fällen in Narkose und Lokalanästhesie, Mitbehandlung von langwierigen schwierigen klinischen Fällen die Kollegen nicht abschliessen können.

Wir schaffen den Spagat aktuell nicht zwischen lukrativ, unlukrativ. Wir können auch die unlukrativen Fälle machen, die Kassenzulassung wollen wir nicht verkaufen aber wir brauchen einen Kalenderalgorythmus der es uns erlaubt kosteneffizient zu arbeiten.

Mit dem Aktuellen Kalender und dem Onlinekalender sehe ich da keine Möglichkeit Beratungen und Eingriffe effektiv nach Aufwand und Bezahlung zu planen.

In dem Moment wenn die Kassen ein Schleuse für Eingriffe öffnen kolabiert unser System und wird von Operationen verstopft von denen wir nicht existieren können.

Wie kann man dieses Problem lösen?
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Habe das selbe Problem bei bestimmten Eingriffen, wo der limitierende Faktor die Anzahl der Siebe bzw. Spezialinstrumente ist. Man braucht einen Zähler für bestimmte Terminarten. Vielleicht wird das ja im neuen Kalender eingebaut.

4 Antworten

Ist mit dem aktuellen Kalender nicht zu machen... War hier vor kurzem schon als Wunsch geäußert worden, auch um Materialanforderungen gerecht zu werden, wenn man eine Untersuchung z.B. 2x am Tag nur machen kann, diese zeitlich aber nicht festlegen möchte bzw. nicht terminlich blockieren möchte. Wir haben zur Zeit dann diverse Ressourcen nebeneinander im Plan, bei Ihnen könnten das dann vielleicht nur 2 Slots für Kasseneingriffe sein... Aber ideal ist das nicht. Am OTK wird ja wohl gerade gefeilt, vielleicht wird es dann ja besser...
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Ich frage mich halt wie man das lösen könnte. Vielleicht mit der Restriktion der Anzahl pro Monat/Quartal/Jahr für die Terminarten? Damit wäre schon einiges gelöst Online wie auch offline in der Praxis.

Wir müssen Zollsoft schon Lösungsansätze bieten denke ich vor allem muss es möglichst leicht umzusetzen sein.
Genau das hatte ich im Forum mal vorgeschlagen. Wir machen derzeit zum Beispiel max. 2 Neuaufnahmen pro Woche. Zollsoft hatte vage eine Umsetzung in Aussicht gestellt. Weiß nicht, ob das mit einigem Programmieraufwand mit Applescripts etc. schon jetzt möglich ist, da bin ich raus. Aber eine einfache Möglichkeit gibt es derzeit nicht.

Ne Applecripts sind keine Lösung auch zu instabil. Admin/Kalender/Terminarten braucht ganz Konkret neben diesen Einstellungen noch einen Zähler/Zeiteinheit. Damit wäre das Probem gelöst. Der Nächste Termin für einen Eingriff X ist in 2023 wenn in den vier nächsten Quartalen die 5 Eingriffe für Eingriff X pro Quartal vergeben sind. Aktuell verstopft Eingriff X Quartal 1 und 2.

 

 

Man würde die obigen OPs mit Zeitheinheit 3 Stunden aufschlüsseln nach Art und verschiedene Anzahl/Zeit vergeben. 

Weiterhin könnte man noch abhängige Terminarten blockieren bis Z Zeit vor nächsten freien Termin aufnehmen. Das heisst wenn OP X für 4 Quartale ausgebucht ist, braucht man keine Zeit für Beratungen zu verschwenden zumal Patienten dann maximal ungeduldig werden wenn diese schon erfolgt ist. Man muss definieren können wann der nächste Beratungstermin sinnvoll ist zum beispiel 3 Monate vor dem nächsten freien Termin.

Kein OP-Termin frei im nächsten Jahr dann wird solange nicht dafür beraten. Ist auch angenehmer für die Patienten. Sie können ja woanders hin wenn es schneller gehen soll und fühlen sich nicht am Abstellgleis. So wäre auch die Argumentation den Patienten gegenüber und das wird dann auch verstanden. 

Das klingt für mich als sollten hier die abhängigen Termine direkt per Kettensuche angelegt werden zwecks Reservierung des freien Termins. Ansonsten ist ja weiterhin ein Termin für OP X im folgenden Quartal verfügbar, also kann das entsprechende Quartal weiter mit Beratungsgesprächen gefüllt werden. Nach 3 abgeschlossenen Beratungsgesprächen im aktuellen Quartal wird dann ein OP-Termin gemacht und plötzlich haben Sie vielleicht noch 6 weitere Beratungsgespräche bei denen eine OP frühestens 2 oder 3 Quartale später möglich ist. Mit meinen fiktiven Zahlen wären andererseits 2 von 3 Beratungen ohne Folgetermin, hier müsste dann der reservierte OP-Termin wieder freigegeben werden und bis der Beratungstermin stattfindet ist der zugehörige OP-Termin blockiert.

Oder Sie geben auch eine etwas höhere maximale Anzahl für Beratungstermine an, aber wenn dann ein Quartal alle Beratungen zu einer OP führen, müssen Sie die maximale Anzahl für die folgenden Quartale senken bis Sie eine Chance hatten mit den OPs aufzuholen? Jedes Quartal bzw.  jede Zeiteinheit an dieser Einstellung drehen zu müssen steht Ihnen vermutlich nicht im Sinn.
Wäre es denn eine Möglichkeit, das über die Ressourcen zu lösen ? WEnn Sie z.B. füer eine bestimmte OP eine eigne Ressource anlegen, dann können Sie die Anzahl der Temine pro Kalendereinheit über den Terminplan gut steuern. Nachteil ist, dass der Terminpaln dann sehr komplex wird
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Bei einer eigenen Ressource kann die OP dann und nur dann angelegt werden. Es ist so wie sie sagen Herr Brebeck, dann sind an einem Op Tag 20 mögliche Recourcen. Ich denke das ist nicht praktikabel. Kann die Resource an zwei OP Tagen liegen dann stimmt die Zahl schon wieder nicht oder man muss dem Patienten sagen, "diese OP geht aber nur Dienstags", das ist zu unflexibel aber wäre aktuell die einzige unpraktikable Möglichkeit.

Ich finde wirklich die OP-Arten mit einem Zähler pro Zeitraum zu versehen wäre optimal.
Wenn man mich fragen würde was die zwei allerwichtigsten Features wären die Tomedo dringend braucht, nicht für mich sondern allgemein, wäre das der fertige Email-Verschlüsselung-workflow und genau das hier.
Christian hat leider oben geantwortet was jetzt untergeht aber sehr gutes Argument. Limitierendes Material wie Siebe oder Einmalinstrumente, die es nicht erlauben mehr Fälle dieser Art einzubestellen auf kurze Sicht.

Das klingt für mich als sollten hier die abhängigen Termine direkt per Kettensuche angelegt werden zwecks Reservierung des freien Termins. Ansonsten ist ja weiterhin ein Termin für OP X im folgenden Quartal verfügbar, also kann das entsprechende Quartal weiter mit Beratungsgesprächen gefüllt werden. Nach 3 abgeschlossenen Beratungsgesprächen im aktuellen Quartal wird dann ein OP-Termin gemacht und plötzlich haben Sie vielleicht noch 6 weitere Beratungsgespräche bei denen eine OP frühestens 2 oder 3 Quartale später möglich ist. Mit meinen fiktiven Zahlen wären andererseits 2 von 3 Beratungen ohne Folgetermin, hier müsste dann der reservierte OP-Termin wieder freigegeben werden und bis der Beratungstermin stattfindet ist der zugehörige OP-Termin blockiert.

Oder Sie geben auch eine etwas höhere maximale Anzahl für Beratungstermine an, aber wenn dann ein Quartal alle Beratungen zu einer OP führen, müssen Sie die maximale Anzahl für die folgenden Quartale senken bis Sie eine Chance hatten mit den OPs aufzuholen? Jedes Quartal bzw.  jede Zeiteinheit an dieser Einstellung drehen zu müssen steht Ihnen vermutlich nicht im Sinn.

 

Herr Putzig ich schreibe hier unten chronologisch weiter dieses Reinposten in den Faden ist unglücklich liest ja niemand mehr.

Mit der Kettensuche ist das nicht lösbar. Die ist zu unflexibel. Sie können damit nicht 3 OPs der selben Kategorie im ersten quartal oder saisonal nur im Sommer oder Winter planen und dann sagen, genug von dieser OP. Dann sind sie nur noch mit der Kettenkonfiguration beschäftigt. Termine reservieren bringt auch nur etwas, wenn man viele Termine zur Verfügung hat. Es ist aber umgekehrt, OP Termine sind bei uns Mangelware und es ist nicht egal, was wo reinreserviert wird und wann dafür Beratungen erfolgen. Die Kettensuche verhindert auch keinen manuellen Eintrag in den Kalender. Die Kettensuche behält keinen Überblick. Bei der Idee der Anzahl der Eingriffe/Zeit und Abhängigkeit von Terminarten in der Terminartenkonfiguration, würde sich Tomedo um die freien Slots kümmen, die egal wann erledigt werden können. Tomedo sagt beim Eintragen einer Bauchdeckenstraffung stationär: "es ist 2022 leider kein Slot mehr frei, wollen sie den Eintrag trotzdem machen?" oder im Termin steht "Slot1/10" .

Ich halte die Kettensuche für das falsche Instrument um zu definieren wie viele Eingriffe und Beratungen pro Zeitraum maximal zu erfolgen haben. Denn um dieses Problem geht es. Die Slots können dann gerne mit der Kettensuche gefüllt werden, zu passenden Zeiten, aber dann geht es um den nächstmöglichen Termin und nicht um die Gesamtzahl der Eingriffe. Die Kettensuche schaut nur Vorwärts und betrachtet nicht einen Zeitraum in dem man sich vielleicht mittendrin befindet.

Weder Ressourcen noch Kettensuche lösen das Problem.

Die Definition der Anzahl der Terminarten pro Zeitraum steht über der Terminvergabe und hat mit dieser ersteinmal nicht zu tun. Erst im nächsten Schritt werden die Terminarten mit dem Patineten im Jahr verteilt. Aktuell unlimitiert.

 

Wir werden das jetzt manuell machen, Eingriffe 2021 zählen, Terminarten für OPs und Beratungen genauer definieren indem Paare gebildet werden (Beratung Brustreduktion / Op Brustreduktion ambulant / Op Brustreduktion stationär) und dann werden wir eine Strichliste pro Zeitraum führen. Natürlich etwas was Tomedo für uns erledigen könnte. 

Top Idee die Ressourcen, aktuell nur Kalenderzeit, zu erweitern und diese dann an Terminarten zu koppeln. Wir behalten dich Christian!

Eine Ressource kann auch Zeit allgemein sein zum Beipiel 60 Stunden die Woche wenn der arzt ausnahmsweise nicht länger arbeiten will.

Das Problem ist m.E. über nur die Vergabe von Ressourcen zu lösen, wobei ich unter Ressourcen etwas anderes verstehe als Tomedo.

Jede Leistung (Terminart) benötigt verschiedene solcher Ressourcen, wie Raum, Gerät, Instrumente und Personen (Arzt + MFA + Assistenz usw. ). Manche Ressourcen gibt es nur einmal, andere mehrmals.

Weist man jeder Ressource eine Zeit zu, die Sie beansprucht werden kann bzw. die festlegt, wie lange die Ressource verbraucht und wann sie wieder verfügbar ist, hat man das aufgeworfene Probleme gelöst. Für Instrumente die beispielsweise 24-48 Stunden nicht mehr verfügbar sind, auch wenn Sie nur 5 min im Einsatz waren, legt man durch laufende Nummern fest , wie viele gleichartiger Ressourcen vorhanden. Da kann die OP in 30 minuten erledigt sein, steht aber deshalb erst wieder beispielsweise in 2 Tagen zur Verfügung, wenn man ein bestimmtes Instrument nur einmal hat und die Aufbereitung 48 Stunden benötigt. 

So kann man es auch mit bestimmten Leistungen wie Operationen machen, die man nur 3 mal im Quartal erbringen will. Wenn jede Leistung eine Haltbarkeit von 3 Monaten hat, benötigt man 3 derartiger Ressourcen. Damit wird auch das besser planbar und man spart sich das Zählenoder umständliche Führen von Listen.

Dann kann man auch diagnostische Leistungen im Zusammenhang mit dem Dienstplan besser planen. So benötigt beispielsweise eine Operation Ressourcen wie Raum, OP Zeit, Operateur, Assistenz, Instrumente, Geräte etc., diagnostische Leistungen manchmal nur Minimalanforderungen wie Person, Raum und Zeit.

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Das habe ich mit einem Workaround gelöst, indem ich für bestimmte Instrumente einen eigenen Kalender angelegt habe, Wenn in diesem Kalender ein Eintrag ist und die Terminlänge beispielsweise 3 Stunden beträgt, kann ich am Tag weitere 2 Instrumente in diesen Kalender eintragen. Ist insgesamt sehr kompliziert, weil ich auch Personal, Räumlichkeiten usw. berücksichtigen müsste.

Siehe dazu auch meinen Kommentar weiter unten.
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Was sagt Zollsoft zu einer Ressourcenerweiterung?
Ich spinne mal die Ressourcen-Idee weiter. Wir haben häufiger den Fall dass der Terminkalender von Tomedo versagt. Helferin bei aktueller Suche einen Job zu besetzen nicht vorhanden, Siebe nicht steril verfügbar, Material kann nicht bestellt werden da China wieder 3 Monate im Urlaub ist. Am häufigsten kippen die Angestellten OPs die ich eintrage weil sie personell nicht möglich sind. Ich lasse nun meist selber die OPs eintragen. Gäbe es eine Ressource "Assistent" wäre die Angestellte in einer anderen OP und die andere am Empfang gar nicht als Ressource verfügbar. Der Termin könnte gar nicht vergeben werden.

Jetzt geht es weiter und man kann AI ins Spiel bringen. Fehlt die Ressource "Siebe" häufiger beim Versuch einen Termin anzulegen oder gerät die OP zeitlich zu weit nach hinten ausserhalb 2 Wochen bei Terminart "OP-Plattenepithelkarzinom" kann Tomedo die Meldung bringen "Ressource Siebe sollte aufgestockt werden"

Das wäre deutlich sinnvoller als die AI ob der Patient während der Wartezeit Kaffetrinken gehen kann. Ich habe mich zwar bereit erklärt, dass unsere Daten verwendet werden halte das aber für eine sinnlose Schnapsidee.

Titel des Fadens geändert.
Können wir ein Feedback zum Thema Ressourcen von Zollsoft haben? Ohne Ressourcen haben es die Kollegen schwer in allen Bereichen der Praxis. Terminvergabe, Material, Personal, you name it.
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