Hallo, wir müssen unserem Server ein Hardware-Update unterziehen und überlegen, ob wir jetzt einen Mac Mini Intel nehmen oder auf die Freigabe von Zollsoft für einen M1-Server warten. Im Frühjahr hieß es von zollsoft, dass der Server unter M1 noch in der Testphase ist. Wie sieht es denn aktuell damit aus?
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Hallo Herr Müller,

wie sieht das mit dem Linux Server praktisch aus ? Mac OS auf Mac mini platt machen, dann Neuinstallation eines Linux-Server via USB Stick. Welche Distribution, Ubuntu-Server ? Wie kommt dann der Tomedo Server auf das Linux System ?

Hallo Herr Dach,

für die Installation eines Linux-OS auf Mac-Hardware fehlt mir leider das nötige Wissen, weshalb ich dahingehend keine Empfehlung abgeben kann. Unser tomedo Linux-Betriebssystem ist ein stark an unsere Bedürfnisse angepasstes Debian-Linux, welches sich automatisch installiert.

Aber es gibt eine gewisse Einschränkung: Wir können aufgrund der vielen Konstellationen Fremdhardware nur bedingt supporten, das heißt unser Support greift nur innerhalb des Betriebssystems bzw. der virtuellen Maschine. Installation, Wartung, Backups und vor allem die Überwachung der Datensicherheit (RAID) kann von uns nicht gewährleistet werden. Dies bedeutet, dass bei dem Betrieb des tomedo Linux-Systems auf eigener Hardware v. a. die Überwachung der Datensicherheit auf anderem Wege gesichert werden muss (IT-Dienstleister, eigene Lösung o. ä.). Ich persönlich würde auch eher auf "echte" Server-Hardware setzen, welche für einen dauerhaften Betrieb 24/7 ausgelegt ist und bei der ein zügiger Austausch von Hardware-Komponenten - im Fall des Falles - sichergestellt ist.

 

Viele Grüße
Martin Liebeskind

Auch wir planen unseren alten 2012 i7 MacMini bis Ende des Jahres zu ersetzen, wobei uns ein M1 MacMini mit dann hoffentlich 32 Gb vorschwebt. Dieser wird aber wahrscheinlich mit  MacOs Monterey ausgeliefert, was wiederum die Tomedo-Server-Tools nicht sofort unterstützen werden.  Wie lange wird es wohl dauern bis Tomedo seine Servertools an das neuen Betriebssystem anpasst?

Auf unseren Server läuft derzeit die Tomedo-Server-Software (alte Version) sowie die Tomedo-Spracherkennung in einem Docker Container, daneben ESET-Security  und CCC zur Datensicherung. Bedient werden müssen ca. 8 Clients. Macht es da Sinn, sich einen jetzt noch erhältlichen aktuellen i7 Mac mini mit 32 oder 64 Gb zuzulegen? Macht das Upgrade von einem Intel zu einem Apple-Silicon-Mac mini für de Serverperformance überhaupt einen Unterschied? Kann man die Server-Performance eines  16Gb M1 MacMini mit einem 16 Gb Intel MacMini vergleichen oder hat ein 32/64 Gb Intel Mac mini Vorteile ?

 

Wie gehen andere Praxen damit um?

 

Grüsse aus Bayern!

2 Antworten

Hallo Herr Dr. van Wasen,

das ist nicht das Problem, bei dem M1 MacMini ist es aktuell doof, dass der nur mit max 16 GB auszustatten ist.
Darum wäre der Rat vom Fachmann den MacMini mit Intel i7, 32 GB Arbeitsspeicher und der 2 TB SSD zu nehmen.

Es soll irgendwann auch den M1 MacMini mit 32 GB geben oder danach auch den M2 MacMini, aber bei Apple weiß man ja leider nie, wann es soweit sein wird.

Lg Axel Tubbesing
tubbeTEC GmbH
Standorte in Hamburg und Bielefeld
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Dann warte ich auf den M3 Mini ;-)
Hi,

der Linuxserver läuft bei mir superschnell auf einem Atom-Xeon virtualisiert. Die Datenbank benutzt trotz zugeteilten 32gb Ram immer höchstens 2-4GB ... ich empfehle daher das Geld besser anzulegen. Der Server braucht solch eine schnelle Hardware wie einen M1 nicht. Da tuts jeder ausgemusterte Mac-Mini den Sie noch ganz unten in der Schublade liegen haben genauso :) - es gibt da kaum einen spürbaren Unterschied.

VG

JM
Das Problem mit den ausgemusterten Mac Minis, einen solchen haben wir ja quasi aktuell, das Apple keine Softwareupdates mehr anbietet und so ein Sicherheits- und Haftungsrisiko entsteht.

Ich dachte an den M1, weil er sogar günstiger als ein Intel Mac Mini ist und quasi für die Zukunft steht.

Mit Linux kenne ich mich leider gar nicht aus und hätte dann Sorge, dass ich mit jedem kleinen Problem den Support kontaktieren muss.

Insgesamt sind meine Ziele:

 1. die Geschwindigkeit zu erhöhen. Tomedo ist mit den nunmehr 6 Jahren bei uns doch spürbar langsamer geworden. Woran es liegt kann auch keiner genau sagen. Ist es der Server? Sind es die Clients oder etwas dazwischen?

2. Die erforderliche Sicherheit / Haftungsfreiheit zu gewährleisten. Ich möchte mir nicht anhören müssen, dass ich für ein Datenleck haften muss, weil mein Betriebssystem nicht uptodate war.
Also ein M1 mit 16Gb Ram dürfte mehr als ausreichend sein. Einfach mal Vergleichsbenchmarks zwischen M1 und Intel anschauen und staunen. Günstiger, schneller und wieder Ruhe für 5-6 Jahre...
Ja, das war auch so mein Gedanke. Es wäre super, wenn sich Zollsoft mal dazu äußern würde und auch die Frage beantworten würde, wann ein M1-Server unterstützt wird. Ich habe schon gehört, dass mowoli nicht unter einem M1 läuft. Mowoli könnte dann aber auch auf einem Client eingerichtet werden.
Den Linuxserver stellen sich hier alle viel zu kompliziert vor.

Die Installation ist geführt (wird per USB-Stick gemacht) und sollte von Jedem hier locker zu bewältigen sein, Servernamen eingeben etc.

Der Server selbst hat praktisch keinen Wartungsaufwand mehr (geht alles automatisch - und während des Betriebs, ein Neustart aufgrund eines Updates war bisher noch nicht nötig). Das Betriebssystem wird automatisch auf dem neuesten Stand gehalten (um das Repository kümmert sich Zollsoft)

Man steuert ihn komplett per Webfrontend.

Er ist viel schneller im Linux als auf MacOs!

Er braucht keine besondere Hardware (der alte MacMini ist perfekt)

Seit über einem dreiverteljahr läuft der Server ohne ein größeres Problem bei mir durch.

Ich würde nie wieder auf MacOs zurück!
Das hört sich ja sehr gut an. Dafür einfach an Zollsoft wenden?
Herr Martin Liebeskind ist da der Ansprechpartner.
Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für die positiven Worte zum tomedo Linux-Server!

Unser M1-Testsystem läuft gerade auf Hochtouren und sollten keine gravierenden Probleme auftreten, wäre eine offizielle Freigabe Ende Juli zu erwarten.

 

VG
Martin Liebeskind
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Liebes Forum,

der ARM-Test hat soweit keine gravierenden Probleme der grundlegenden tomedo® Server Funktionen gezeigt, allerdings scheint es ein Problem mit dem "Fenstermanager" (sozusagen das "drumherum" um die tomedo® Server-Tools) zu geben. Dies werden wir hoffentlich in den nächsten Wochen behoben und getestet haben, so dass - nach jetziger Planung - die Freigabe der Server-Tools für ARM/M1 für die Version 102 geplant ist.

 

VG aus Jena
Martin Liebeskind
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