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Hallo,gibt es eine Statistikfunktion die die Fallzhal analog der KV auswertet?

Wir sind eine Gemeinschaftspraxis mit mehreren Ärzten. Der selbe Patient wird oft durch verschiedene Kollegen behandelt und abgerechnet.  Der "Schein" einen GKV Patineten wird am Ende des Quartals ein "Fall" in der Fallzahlzählung der KV. Diese Zuordnung erfolgt über die Anzahl- und oder Punktemenge der Arztfälle des Patienten.

Kann die Tomedo-Satatistik das auch?

Hintergrund ist der, dass bei 4 Ärzten die Fälle in einem Quartal pro Arzt durch Urlaucb etc. deutlich schwanken. Da im Falle der Fallzahlzuwachsbegrenzung je nach Menge der Fälle im Vorjahresquartal gedeckelt wird wäre es gut, wenn man im Quartal in etwa wüsste, wie jeder Partner in der Fallzahlverteilung steht? (Und dann sofort in Urlaub geschickt wird!!)

VG

S.Groß
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1 Antwort

Guten Abend,

es werden ja Arztfälle und Behandlungsfälle unterschieden. Für 2 Sachen ist das wichtig. 1. Für Ihre Frage 2. Für die Berechnung des Kooperationsgrades (und damit für den Aufschlag auf das RLV).

Was machen Sie: Sie zählen Arztfälle (Statistik, EBM, KV Scheine) Nachfilterung: abrechnender Arzt enthält "A" (und dann für jeden Arzt.

Dann brauchen Sie die Anzahl der Behandlungsfälle der Praxis. Und schon können Sie den Prozentsatz von "A" ausrechnen.

Wir geben diese Werte noch in den Kooperationsgradrechner (auf unserer "wie mache ich eine KV Abrechnung Excel sheet") ein, und schon haben Sie alles.

 
VG
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Hallo Herr Müller, vielen Dank für die Antwort.

Unklar bleibt mir dennoch folgendes:

PAT1 wird von 2 Ärzten insg 4x im Quartal gesehen, es enteht also 1 Behandlungsfall und 4 Arztfälle (2x Arztfall A und 2x Arztfall B).

In Ihrem Beispiel würde der Behandlungsfall 2x gezählt, bei Arzt A und B.

Wie erfolgt dann die Verteilung des Behaldlungsfalles? Arzt A oder B? 50/50?  Die KV sagt das hängt von der Gewichtung der Arztfälle ab (Punke?). Wenn dem so ist wird´s kompliziert....

VG
Also in Ihrem Beispiel sind es 2 Arztfälle und 1 Behandlungsfall.

Alle Behandlungsfälle pro Praxis werden zum Schluss aufgeteilt in "Behandlungsfall pro Arzt", die Summe ist immer die Anzahl der Behandlungsfälle.

Also ein Beispiel in einer Praxis mit 2 Ärzten: Sie haben im Quartal 100 Patienten. Arzt A hat 40 Fälle alleine gesehen(Arztfälle) und Arzt B hat 20 Fälle alleine. Die anderen 40 Patienten haben beide gesehen (und Ziffern eingetragen). Ich glaube die Ziffer ist unerheblich, solange sie aus den RLV Ziffern kommt.

Arzt A hat also 40 (alleine) + 40 (von den zusammengesehenen)= 80 Arztfälle. Arzt B hat 60 (0+20) Arztfälle. Arzt A hat 80 von insgesamt 140 Arztfällen, also 57 Prozent der Arztfälle. Damit bekommt er von der KV 57 Behandlungsfälle (57% von den Behandlungsfällen), Arzt B bekommt 43 Behandlungsfälle. So ist meine Info.

Sie müssen also das Modell auf 4 Ärzte anpassen. Suchen wie oben beschrieben, die Zahlen brauchen Sie auch für einen plausiblen Kooperationsgrad in einer BAG.

VG

Hallo

Darf ich nochmal was zu diesem Beitrag für KV-Doofies wie mich fragen ...?

Wir sind 6 Ärzte: 5 Gesellschafter und 1 Angestellter.

Arzt A: 1/1 Zulassung Chirurgie

Arzt B: 1/1 Zulassung Orthopädie

Arzt C: 1/2 Zulassung Orthopädie

Arzt D: 1/2 Zulassung Orthopädie 

Arzt E: 1/2 Zulassung Orthopädie

Arzt F (Angestellter): 1/2 Zulassung Orthopädie (als Angestellter)

Ich gehe also in Verwaltung -> Statistik -> EBM -> KVSchein und suche den Zeitraum ab Beginn des Quartals bis heute ab: so erhalte ich die Anzahl der abgerechneten «Scheine» (das sind die Arztfälle, oder?).

Wie komme ich dann aber – über die Statistik – zu den Behandlungsfällen (wie Sie das oben beschreiben)?

Und wie errechne ich dann genau den Kooperationsgrad unserer Praxis? Hat der was mit der oben beschriebenen Verteilung unserer Zulassungen zu tun ...?

Sorry, aber wie gesagt, das ist alles undurchdrinbarer Dschungel für mich .... Heute halbwegs kapiert, morgen schon wieder vergessen.

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