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Hallo, in der Überarbeitung unseres Terminmanagments würde ich gerne ein 6min-Raster einstellen. Aktuell gehen nur 5-10-15 min usw.. Könnte dies zusätzlich einstellbar sein?

Gerade für die Verteilung der Ressourcen in der Schemaverwaltung wäre dies von Vorteil. Ich denke hier an 8 Slots a 6min für Terminpatienten und dann nach 48min (8x6 ;-)) in jeder Stunde 12 min für Notfallpatienten,

Viele Grüße, Felix van Wasen
Gefragt von (4.4k Punkte) | 1 Aufruf
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Hallo,

wir haben auch krumme Zeiten (10-12 min), aber uns interessiert das Raster nicht. Bei der Terminart werden einfach die 6 min eingestellt, und bei "neuer Termin" bucht dann tomedo die 6 Minuten. Wir verschieben der Termin auch nicht per Hand, weil es dann zu diesen komischen Lücken kommt (12 min Lücken, der 6 min Termin geht eine Minute zu spät los und schon sind 5 Minuten geblockt).

Bei Ihnen müsste nur gefragt werden: Zwischen 10 und 11? Zwischen 11 und 12? Und dann werden die Termin automatisch von der vollen Stunde angefangen aufgefüllt.

Und PS: 6 min für Privat? 6 min für GKV? Schicken Sie mir mal Ihre Patientenzahlen und Quartalsminutenvolumen :-)
Und: falls alle Terminpatienten kommen und auchh Notfallpatienten und bei einem wird es kompliziert... Sie schleppen dann diesen Zeitverzug bis zum Praxisende..

VG an den Fleißigen
Beantwortet von (2.7k Punkte)
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Hallo Herr Müller, vielen Dank für Ihre Antwort!

Ja, die Terminplanung ist echt ein schwieriges Pflaster. Ich dachte mir nur, dass ein 6 min Raster besser in 60 min abzubilden sind. 5min für den kürzesten Termin war mir dann doch zu kurz.

Natürlich vergeben wir nicht nur 6min Termine. Es geht hier lediglich um das Raster, um 6, 12 und 18min Termine zu generieren.

Im Moment haben wir eine Ressource pro Arzt, die mit normalen Sprechstundenterminen gefüllt wird. Wobei jeder Termin 10 min hat (sozusagen eine Mischkalkulation). Wir wollten dadurch vermeiden, dass eine Stunde nur mit kurzen Kontrollterminen (a 6min) gefüllt wird, was, wie Sie oben bemerkt haben, die Sprechstunde zerschießen würde. Notfallpatienten kommen in eine Extra-/Überherspalte daneben.

Dies führt aber alles häufig zu einer schlechten Verteilung. Ich bin eigentlich auch der Meinung, dass eine Kalender-Ressource auch wirklich der Arzt-Ressource entsprechend sollte.

Wie handhaben Sie die Terminplanung denn in Ihrer Praxis, gerade was kurze und lange Termine und Notfalltermine angeht?

Herzliche Grüße, Felix van Wasen
Bei uns läuft es (einige Sachen sind auch historisch gewachsen) so:

1. Akutpatienten (nicht arztbezogen - ein Kalender) stellen sich bei uns vor und werden nur am vormittag dran genommen. Den Versuch, diese am selben Tag auf einen Termin zu buchen, haben wir wieder verlassen, super lästig / Diskussionen am Tresen,.. Deshalb läuft es jetzt praktisch so: alle, die bis 13 Uhr (Mittagspause) raus sind, sehen wir. Also: alle, die bis ca sich 9.30 Uhr angemeldet haben. Oder: Der Filter in der Tagesliste zeigt "akut heute" und hier ist die Richtschnur 35 Patienten (damit wir nach den 35 mit wirklich weiteren akuten bei 35-50 rauskommen. Also keine Termine, sind akut, müssen eben warten (ja, mir gefällt auch nicht, dass echt viele hier in der Praxis warten)

2. Kontrolltermine kommen nur am Nachmittag, kürzeres Raster. Kontrolltermine werden nur vergeben, wenn die Akutmannschaft oder die Sprechstundenmanschaft sagt, den Pat wollen wir noch einmal sehen (das sind nicht so viele)

3. Sprechstundentermine (je nach Arzt 10 oder 12 min) den ganzen Tag (aber dieser Arzt sieht keine akuten / keine Notfälle). Hier von 8-10:30 und 11-12:30, damit, falls vormittag ein Zeitverzug kommt, er sich nicht bis sonstwann durchschleppt. Hier ist Ruhe, diese Ressource kann auch online gebucht werden, aber eben mit Wartezeit

4. Verbandswechseltermin (für die MFA) - neues Tape, Kontrolle, ... laufen extra.

5. Notfälle kommen immer dran (sind am Tag aber unter 10) - hier wissen die MFA, dass sie nicht zu fragen brauchen (blutende Wunden, schiefe Extremitäten) - auch ohne Kalender

6. Wahlsprechstunde. Op Aufklärungen, schwierige Fälle,.. mit 20-30 min, einen Nachmittag ´pro Woche pro Arzt. (Arztbezogen)

Ich denke, das könnte gerade für die akuten ein bisschen besser laufen, aber durch unseren hohen BG Anteil (ca 30-40 Prozent), am Nachmittag 70%, haben wir das so (da BG immer dran kommt).

Mit freundlichen Grüßen
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Darstellung. Hört sich alles sehr schlüssig an.

Ob wir etwas für unsere Praxis übernehmen können, weiß ich noch nicht genau. Terminmanagement ist doch, wie ich lernen muss, ein sehr individuelles Thema.
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