Ich bin selten am Empfang tätig und bin mir nicht sicher ob die Feature Bitte gerechtfertigt ist. Soweit ich sehe gibt es einen Punkt Familie in die Familienmitglieder eingetragen werden können. Nach der Einführung der DSGVO ist diese so wie sie da steht obsolet oder sogar gefährlich, da ohne die schriftliche Zustimmung die Famielienmitglieder nicht konatktiert werden dürfen. Bei einem

Das Request wäre die Familie auf Sorgeberechtigte zu ändern, muss nicht Familie sein vielleicht mit Zusatzdropdown Mutter/Vater/Enkel/usw., bei denen eine Zustimmung vorliegt.

Über eine Aktionskettenbedingung sollte auch abgefragt werden können ob die Zustimmung vorliegt oder bei Widerruf entfernt werden können.

Aus Customformularen sollten die Daten der berechtigten zurückgeschrieben werden können um sie nicht manuell eigeben zu müssen wenn das schond der Patient im Formular am Ipad gemacht hat.

Die Einträge sollten durch Aktionsketten befüllt und Einträge gelöscht werden können.

Die DSGVO ist doof und es bleibt jedem selbst überlassen ob man weiterhin fröhlich durch die gegend faxt und mailt. Zollsoft/Tomedo darf das aber meiner meinung nach nicht und sollte ermöglichen und helfen die Regeln einzuhalten. Das Ziel ist es meiner Meinung nach die DSGVO gar nicht zu merken sondern im Hintergrund einzuhalten.

Genau wie die behandelnden Ärzte ist das handling der Sorgeberchtigten im Custom Formular, trotz Eingabe durch den Patienten am Ipad, immer noch ein manueller Job, ich finde das muss nicht sein.
Gefragt von (44.7k Punkte)
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Also nur weil ich irgendwo Familienmitglieder eintrage, verstoße ich doch nicht gegen die DSGVO, oder? Ich kontaktiere doch dann niemanden automatisch?
Wenn es ein Familienmitglied ist, das nicht angegeben ist vom Patienten denke ich schon. Aber sowas muss Herr Frotscher beantworten. Mir geht es auch weniger um das rechtliche als das zurückschreiben, dann wäre es automatisch auch legal.

2 Antworten

Lieber Herr Balogh,

wenn Sie eine Person in die Patientensuche eingeben, können Sie hinterher wählen, um welche Art "Verwandtschaft" es sich handelt. Da ist in Planung, dass man die Art der Beziehung selbst festlegen können soll, allerdings im Moment mit niedriger Prio. Man wählt also derzeit z.B. "Mutter" statt "Sorgeberechtigte".

Die automatische Erkennung eines Patienten (Familienangehörige sind dann auch als Patienten in Ihrer Kartei) könnte man theoretisch machen. Das ist ziemlich aufwändig, sprich nicht schnell gemacht, ich nehme es mit auf.

Herzliche Grüße!
Beantwortet vor von (7k Punkte)
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Vielen Dank Frau Müller wäre jetzt auch nicht das dringendste was ich/wir von Zollsoft brauchen würden. Ich wäre so ungaublich gern endlich nach über 10 Jahren Praxis papierlos, rechtlich im absoluten Niemandsland ist das ja bereits möglich. Ich glaube wenn ich einen Wunsch frei hätte bei Zollsoft, wäre es die fortgeschrittene elektronische Unterschrift mit fremder Zertifizierungsstelle und PDF. Das würde uns alle am weitesten nach vorne bringen. Dass es das nicht gibt produziert unglaublich viel Arbeit in allen Praxen.

Es funktioniert sogar schon - mit Klicken auf die angezeigte bzw. neben das Fragezeichen kann man sich selbst einen Typ eintragen. Die letzten selbst eingetragenen werden am Arbeitsplatz gespeichert. 

Ok vielen Dank interessant wäre das zurückschreiben aus einem Formular das man dem Patineten mit dem Ipad gibt
Ich finde die Familien Option prinzipiell auch sehr sinnvoll. Ob sie gleich vollautomatisch wäre sei dahingestellt. Aber etwas intelligenter bzw. logischer (Mutter - Tochter, Alter?) wäre manchmal doch etwas wünschenwert. Genauso, dass der eigentliche Patient nicht in der Angehörigensuche auftauchen sollte, um zu verwirren.

 

Was ich mit Kontakten und Informationen mache ist wieder eine andere Sache. Aber greift hier nicht doch schon die ärztliche Schweigepflicht? Und die DSGVO hat hier doch eigentlich kaum etwas geändert? Hier waren wir ja vorher schon im Strafrecht.

Aber rechtliche Infos sind immer gerne gesehen:)

 

Viele Grüße,

Clemens Cuny
Beantwortet vor von (260 Punkte)
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Wenn wir schon dabei sind. Es wäre super, wenn es möglich wäre, noch eine zweite e-mail hinzufügen. Bei Kindern haben Eltern häufig zwei verschiedene Mailadressen, ebenso auch Rufnummern bei den Handys.

Gruß

Martin Kimmig, Kinder- und Jugendarzt
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