Thomas Fleischmann
Richtig. UND danach nochmal in Tomedo - Admin - Geräte - Konnektorzertifikat erneuern - TI stoppen - TI starten. So ging es dann bei uns.
Das rote Dreieck als Warnung verschwindet zwar nicht, aber es scheint erstmal physisch zu laufen...
Felix Adrian
Hallo Herr Thierfelder,
Das Problem konnte vom Zollsoft Support gelöst werden.
Andreas Cepin
Komisch. Im Video von Herrn Schemmann ist das Zertifikat offenbar abgelaufen, aber es gibt kein rotes Warndreieck.
Bei mir läuft zum glück alles aber ich habe bei gültigem Zertifikat ein Warndreieck. Die Konnektor-Firmware ist frisch upgedatet.
1. Warum habe ich die Warnung?
2. Wie bekomme ich die weg?
3. Muß ich mir überhaupt Sorgen machen oder darf man das ignorieren?

Thomas Fleischmann
Schliesse mich hier an !!!
Markus Saamann
Bei mir erscheint nach dem geschilderten Vorgehen der Hinweis, dass ein SSL-Fehler aufgetreten ist.
Marcus Thierfelder
1. Weil das Zertifikat von tomedo als Problematisch angesehen wird. Tooltipp sagt mehr. Wenn RSA Zertifikat mit 2000bit länge dann wird das ab 1.1.2026 offiziel von der Bundesnetzagentur "verboten"
2. Deswegen arbeiten wir an Konnektorautauschprogramm /d/100961
3. bis 1.1.2026 sollte alles gehen, danach kommt es auf den inhalt des Tooltipps an
Andreas Cepin
Aha. Dankeschön. Ist also lediglich die Vorwarnung für den Doomsday 1.1.2026.
Aber bis dahin wird ja "TI as a Service" laufen, hoffen wir alle!
Marie-Luise Meiners
Bei uns wird angezeigt, dass das KIm-Client Modul nicht installiert ist!?.Kann ich da einfach auf instalieren gehen?
Andreas Cepin
Ja
Tobias Gueldner
Nach KIM-Neustart jetzt folgende Meldung.

Die Verbindung im Tomedo zum TI-Konnektor ist nach Zertifikatneuladen wieder gegeben. eAU's + KIM-Briefe gehen nicht raus (Fehler 451 wie bereits bekannt/beschrieben).
Absoluter Katastrophe zum Freitag !!!!
Tobias Gueldner
Problem wurde von Zollsoft gelöst! Danke !
Katharina Kohlmeyer
Liebes Tomedo-Team!
Zwei Sachen:
1. In letzter Zeit häufen sich ja die von Tomedo verursachten Probleme (Ausführlich hier im Forum kommuniziert) was dann zur Folge hat, dass 100 Leute gleichzeitig beim Support anrufen und keiner mehr durchkommt. Versucht doc bitte zukünftig sowas schnell über das Forum zu klären, es reicht ja für viele wenn die Problemlösung hier kommuniziert wird! Hat ja heute halbwegs funktioniert, aber wenn sich Tomedo eher eingeschaltet hätte, wäre mancher Frust vielleicht nicht ganz so hoch gekocht?!
2. Ihr könnt m.E. für sowas eigentlich keine Support Gebühr verlangen. Das hat ja nun wirkllich nichts mit dem Kunden zu tun, sondern ist einzig ein Tomedo Problem.
LG
Johannes Zollmann
Liebe Frau Kohlmeyer,
ich habe volles Verständnis für Ihren Frust und den Stress den der heutige TI-Ausfall bei Ihnen und Ihren Kollegen auslöst.
Das heutige Problem war aber keineswegs "durch tomedo verursacht" - wir haben aus technischer Sicht weder auf die Ursache (scheinbar ein Zertifikatsproblem in den Secunet-Konnektoren) noch auf die Lösung irgendeinen Einfluss. Das einzige was wir tun konnten und können ist, so schnell wie möglich einen "Workaround" zu finden, diesen auf allen Kanälen die wir haben zu kommunizieren und Sie und Ihre Kollegen bestmöglich dabei zu unterstützen, die Konnektoren wieder zum laufen zu bringen.
Aus meiner Sicht haben meine Kolleginnen und Kollegen hier vorbildlich gehandelt und trotz vollkommen überquellender Hotline (Sie können sich sicherlich vorstellen was passiert, wenn bei vielen hunderten Praxen gleichzeitig die Karten nicht mehr gelesen werden können) mit kühlem Kopf die Probleme analysiert und quasi live hier im Forum und auf anderen Wegen Lösungen und "Hilfe zur Selbsthilfe" geboten haben.
Ich möchte mich hier explizit bei meinem Team für den (noch immer laufenden) Einsatz bedanken und muss Ihnen in dem Vorwurf, wir hätten schneller informieren oder reagieren müssen bzw. können vehement widersprechen!
Bzgl. der Support-Gebühren: Da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Für TI-Probleme (egal ob durch uns verursacht oder wie hier durch einen anderen der vielen TI-Beteiligten) berechnen wir in der Regel keine Support-Gebühren. Wir werden hier leider (wie so oft) auf den Kosten sitzen bleiben, da es kaum eine Möglichkeit gibt die Verursacher in die Pflicht zu nehmen.
Viele Grüße aus Jena
Johannes Zollmann
Christian Klaproth
Zum Glück waren wir von den aktuellen TI-Ausfällen nicht betroffen – bei uns lief diesmal alles reibungslos. Das war aber nicht immer so. Im Gegenteil: In der Vergangenheit hatten wir regelmäßig mit Problemen zu kämpfen, die – gefühlt – fast immer auf die Telematik-Infrastruktur (TI) zurückzuführen waren. Nur in den seltensten Fällen lag es an Tomedo oder unserer eigenen IT.
Es ist verständlich, dass bei technischen Problemen der erste Verdacht oft auf den PVS-Anbieter fällt. Aber in Wahrheit liegt die Ursache fast immer tiefer im TI-System. Und ganz ehrlich: Ich bereue es, mich überhaupt jemals an die TI angeschlossen zu haben. Über all die Jahre habe ich keinerlei echten Vorteil oder Arbeitserleichterung dadurch erlebt.
KIM ist ein nettes Feature – ja. Aber ehrlich gesagt, hätte ich vieles auch einfach per Fax oder Mail erledigen können. Datenschutz hin oder her: Gerichte und Behörden faxen weiter munter, und das funktioniert oft reibungsloser als die TI, die regelmäßig für Ausfälle sorgt.
Das eRezept kann sinnvoll sein – z.B. wenn ein Patient weit entfernt ist und dringend ein Medikament braucht. Aber wenn es einmal hakt, kostet es mehr Zeit, als einfach ein Rezept auszudrucken.
Ich bin technikaffin, arbeite gern digital, und wir haben auch eine sehr gute IT-Unterstützung. Aber was uns hier mit Druck und Drohungen (Honorarkürzungen) aufgedrängt wird, ist einfach nur eine Zumutung. Der Aufwand, den jede einzelne Praxis und auch Softwarehäuser wie Zollsoft betreiben müssen, ist enorm – und das alles auf Kosten der Versorgung, der Nerven und der Effizienz im Gesundheitssystem.
Die ePA? Auch sie wird aus meiner Sicht ein Rohrkrepierer bleiben, solange wir die mühsam eingepflegten Daten nicht strukturiert auswerten und sinnvoll nutzen können. Die Erstbefüllerpauschale mag ein Anreiz sein – aber sie kompensiert nicht den zusätzlichen Aufwand ohne echten Mehrwert.
Und letztlich bleibt eine grundsätzliche Frage:
Warum müssen wir oder die Softwareanbieter eigentlich die Fehler im System beheben, die andere verursacht haben?
Ich habe in den letzten Jahren zu viel kostbare Zeit damit vergeudet, genau das zu tun. Damit ist jetzt Schluss. Ich versorge meine Patienten – das ist mein Auftrag. Die Praxis ist inzwischen an ein MVZ übergegangen, die sollen sich künftig mit der TI herumschlagen.
Wenn die TI nicht funktioniert, dann funktioniert sie eben nicht. Aber es darf nicht sein, dass wir dadurch in unserer täglichen Arbeit handlungsunfähig werden – z.B. weil keine Versichertenkarten eingelesen werden können. In solchen Fällen wäre es meines Erachtens legitim, über Privatrechnungen nachzudenken, den Systemausfall sauber zu dokumentieren und die Verantwortung dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört: zu den Verursachern.
Dirk Küpper
Manchmal beschleicht mich das Gefühl Berlin macht das absichtlich um die Praxen mit ihren Konnektoren möglichst schnell ins Rechenzentrum zu bringen. Es ist auch nicht zum ersten mal ein abgelaufenes Zertifikat der Auslöser eines deutschlandweiten "Problems" Mein Telefon hat mir heute angeboten: Entweder schaltest du mich aus oder ich explodiere gleich, wenn der Wahnsinn nicht endlich aufhört. Praxen die ich betreue und schon im Rechenzentrum sind, haben neue spannende Herausforderungen zu lösen. Das Formular A38 besorgen ist dagegen ein Kindergartenspiel. Wie lange wollen wir uns diesen Irrsinn noch gefallen lassen?
Christian Klaproth
Zum Glück waren wir von den aktuellen TI-Ausfällen nicht betroffen – bei uns lief diesmal alles reibungslos. Das war aber nicht immer so. Im Gegenteil: In der Vergangenheit hatten wir regelmäßig mit Problemen zu kämpfen, die – gefühlt – fast immer auf die Telematik-Infrastruktur (TI) zurückzuführen waren. Nur in den seltensten Fällen lag es an Tomedo oder unserer eigenen IT.
Es ist verständlich, dass bei technischen Problemen der erste Verdacht oft auf den PVS-Anbieter fällt. Aber in Wahrheit liegt die Ursache fast immer tiefer im TI-System. Und ganz ehrlich: Ich bereue es, mich überhaupt jemals an die TI angeschlossen zu haben. Über all die Jahre habe ich keinerlei echten Vorteil oder Arbeitserleichterung dadurch erlebt.
KIM ist ein nettes Feature – ja. Aber ehrlich gesagt, hätte ich vieles auch einfach per Fax oder Mail erledigen können. Datenschutz hin oder her: Gerichte und Behörden faxen weiter munter, und das funktioniert oft reibungsloser als die TI, die regelmäßig für Ausfälle sorgt.
Das eRezept kann sinnvoll sein – z.B. wenn ein Patient weit entfernt ist und dringend ein Medikament braucht. Aber wenn es einmal hakt, kostet es mehr Zeit, als einfach ein Rezept auszudrucken.
Ich bin technikaffin, arbeite gern digital, und wir haben auch eine sehr gute IT-Unterstützung. Aber was uns hier mit Druck und Drohungen (Honorarkürzungen) aufgedrängt wird, ist einfach nur eine Zumutung. Der Aufwand, den jede einzelne Praxis und auch Softwarehäuser wie Zollsoft betreiben müssen, ist enorm – und das alles auf Kosten der Versorgung, der Nerven und der Effizienz im Gesundheitssystem.
Die ePA? Auch sie wird aus meiner Sicht ein Rohrkrepierer bleiben, solange wir die mühsam eingepflegten Daten nicht strukturiert auswerten und sinnvoll nutzen können. Die Erstbefüllerpauschale mag ein Anreiz sein – aber sie kompensiert nicht den zusätzlichen Aufwand ohne echten Mehrwert.
Und letztlich bleibt eine grundsätzliche Frage:
Warum müssen wir oder die Softwareanbieter eigentlich die Fehler im System beheben, die andere verursacht haben?
Ich habe in den letzten Jahren zu viel kostbare Zeit damit vergeudet, genau das zu tun. Damit ist jetzt Schluss. Ich versorge meine Patienten – das ist mein Auftrag. Die Praxis ist inzwischen an ein MVZ übergegangen, die sollen sich künftig mit der TI herumschlagen.
Wenn die TI nicht funktioniert, dann funktioniert sie eben nicht. Aber es darf nicht sein, dass wir dadurch in unserer täglichen Arbeit handlungsunfähig werden – z.B. weil keine Versichertenkarten eingelesen werden können. In solchen Fällen wäre es meines Erachtens legitim, über Privatrechnungen nachzudenken, den Systemausfall sauber zu dokumentieren und die Verantwortung dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört: zu den Verursachern.
Sascha Kummer
Da kann ich Herrn Klaproth in allen Punten zustimmen. Wenn ich dass hier jetzt und auch in der Vergangenheit lese, dann bin ich ausnahmslos froh, dass wir in unserer Praxis noch nicht an der TI angeschlossen sind. Mit meinem politisch sehr engagiertem Kollegen haben wir einen breiten Rücken, um das bisher durchzuhalten, bezahlen unsere Strafen und können uns um unser Kerngebiet, der Medizin kümmern.
Unseren Umstieg von Isynet vor wenigen Jahren haben wir nicht bereut, dieses Forum ist, bei all dem verständlichen Ärger, Gold wert. Wir hatte weder hier noch im Support Grund zur Klage und das Einrichten und basteln im System Tomedo macht Spass.
Das Team von Tomedo empfinden wir als sehr engagiert, auch wenn ich den Frust mancher KollegInnen gut verstehen kann.
Grundsätzlich finde ich die Idee einer TI gut und das System wird sich wohl später auch sicher weiter verbessern, aber dem bisherigen Ärger konnten wir durch die Verweigerung mit einem guten Gefühl aus dem Weg gehen.
Katharina Wieder
Ich möchte hier doch eine Lanze für Zollsoft brechen. Der Freitag war trotz TI-Debakel recht entspannt. Auf Grund der tomedo-Statusmeldungen und den Hilfestellungen hier im Forum war ich zu jeder Zeit gut informiert und konnte recht zügig alle Probleme lösen. Von uns ein großes Dankeschön an Zollsoft und den Forumsmitgliedern.
Katharina Kohlmeyer
Entschuldigen Sie falsche Fehlerzuweisung an Tomedo. Ich stand am Freitag sehr unter Druck und verstehe das Ganze auch nur halb. Offensichtlich war es ein komplett von Tomedo unabhängiges Problem, was mir am Freitag noch nicht klar war. Der Unmut entstand durch häufigere "Ruckeleien" in der letzten Zeit... beste Grüße nach Jena, K.Kohlmeyer
Anke Sperling
In der TI Konnektorverwaltung Zertifikat neu importieren, danach läuft TI wieder
mfg