Wolfgang Krause
Vielen Dank, Herr Balogh, für Ihren Hinweis! Wir machen bei jedem Quartalsabschluss via Apple Festplattendienstprogramm extra eine vollständige Kopie auf einer externen FP.
Mit der oben beschriebenen Konfiguration ist Tomedo gefühlt mehr als doppelt so schnell im Vergleich zum Betrieb mit interner FP (keine SSD..)
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Aber auch nur gefühlt Herr Krause, die interne FP hat mehr Durchsatz vor allem bei vielen Anfragen auf kleine Files. Aber ist doch toll wenn ihnen diese externe Lösung zusagt. Ich bleibe bei intern weil mir die Fehleranfälligkeit von externen Systemen in kombination mit Apple zu hoch ist. Zudem vertraue ich auf mein Backupsystem und DriveX das mir kaputte Festplatten früh meldet.
Wolfgang Krause
Sie haben Recht, Herr Balogh,wenn Sie die Fehleranfälligkeit in der Kombination externes Startvolumen/Apple bemängeln: wir brauchten mehrere Wochen und einige Telefonate mit unserem Techniker und Tomedo-Support, bis das ganze wirklich stabil lief. Und vor jedem Betriebssystem-Update hoffe ich, daß danach nicht wieder so ein Desaster passiert wie bei El Capitain/Sierra...
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Ich habe einfach das Gefühl, dass Apple nicht damit rechnet, dass jemand von einer externen Platte arbeitet und schon gar nicht von einem RAID. Dieses Setup wird bei denen gar nicht getestet.
Wolfgang Krause
Genau! Aber damit haben wir schon zu SCSI/ Firewire-Zeiten unter OS 9 gearbeitet...
Und mein Techniker betreut viele Apple User aus dem Werbe-Bereich, die das oben beschriebene RAID seit Jahren benutzen...
Wolfgang Krause
Edit 1/19 zum USB3-RAID:
Im Dezember 2018 wurde das RAID „gepimpt“:
- RAID-Laufwerk GR2660-B3 Firmware 1.1 Chip SATA III 6Gbit/s mit UASP
Kosten: brutto 80 €
- 3x SATA 2,5 Zoll SSD Samsung EVO 860 250 GB : ingesamt 150 €.
Der gesamte Festplatten-Rebuilt in RAID 1 dauert maximal 10 Min.
Gefühlt ist diese Konstellation deutlich schneller als die ursprüngliche Konstellation mit konventionellen 2,5 Netzwerkfestplatten.
Die Messung mit dem Blackmagic Speed Test (entwickelt zum Messen der Performance von Videoschnittprogrammen in verschiednen Rechnern) ergibt:
- Start vom IMac (2,6 Ghz Intel Core i7) = Client/Server mit interner FP: 35-45 MBit/s up/download
- Start vom externen RAID + IMac (s.o.): 400-480 MBit/s.
Zum Vergleich: Messung MacBook Pro (13 Zoll Retina, late 2013, 2,6 Ghz Intel Core i5) mit interner PCI-SSD 500 GB: 750 MBit/s.
Johannes Müller
Besser lässt sich die Performance mit diesem Tool messen: Amorphous Diskmark http://www.katsurashareware.com/pgs/adm.html da auch die vielen kleinen schnellen Operationen welche Datenbankzugriffe ausmachen berücksichtigt werden.
Wolfgang Krause
Hallo Kollege Müller,
danke für den "Profi-Tipp". Werde dem Test in den nächsten Tagen machen.
Johannes Müller
NP :) - leider werden die IOPS (damit kann man die Werte dann erst wirklich vergleichen - alle professionellen Tests beziehen sich nur noch auf IOPS) nur als Tooltip wenn man über den Feldern mit den MB/s hovert angezeigt. Aber immerhin....
Andreas Cepin
Hallo Herr Kollege Krause!
Herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Schilderungen!
Mir ist allerding die Logik nicht klar, die hinter dem täglichen Wechsel einer Platte aus dem RAID steckt. Wozu soll das gut sein? Machen Sie das noch?
Wolfgang Krause
Hallo Kollege Cepin,
Ich wechsle weiterhin täglich die Platte und mache mindestens 1x/Monat ein zusätzliches komplettes BackUp auf einer extra externen Platte (vgl. die Empfehlungen des Kollegen Balogh).
mit der externen Platte können Sie bei evtl. auftretenden Problemen am RAID im Notfall von einem anderen Rechner booten (via SATA-USB3 Kabel; man muss gegebenenfalls den berühmten Terminal-Befehl eingeben und die UUI (Zollsoft) freischalten) und dann diesen Rechner als neue Server-Adresse festlegen. Dauerte bei einem Test ca 10-15 min.
Dabei gehen natürlich alle bisherigen Daten des bereits laufenden Tages verlohren, ist also nur als allerletztes Backup sinnvoll.
Zusätzlich ist dieses "phyische" Backup noch dazu da, wenn der Server z.b. bei einem Einbruch beschädigt/gestohlen wird. Mein MacBookPro nehme ich immer mit nach hause, sodaß auch bei diesem Worst-Case ein Notfall-Betrieb möglich ist.
Andreas Cepin
Externe Klones mache ich tgl. auf abwechselnd 2 verschiedene Platten, dazu auf 2 verschiedene Platten wöchentlich sowie auf 2 weiteren Platten halbjährlich (da bin ich wie Kollege B etwas paranoid bzgl. Ransomware...) Lagert im feuersicheren Schrank. Dazu externe Sicherung nach Hause per VPN als letzten Notnagel.
Mir geht es um die Platten im Raid. Warum die immer wieder tauschen und Rebuild machen?
Wolfgang Krause
Hallo Herr Cepin,
die Wechsel-FP sind ja auch Klones...Da brauche ich kein extra Programm, ist einfach bequem. Das Rebuild läuft nach Dienstende und dauert 8-10 Min (2 SSD 250 GB).
Ich mache 2x tgl, 1x/W und 1x/M wie oben beschrieben auch via CCP Klones auf normale externe FP: die bleiben aber in der Praxis/Safe.
Außerdem ist mein Rechner (Imac/FP) dank der externen SSD und beschleunigtem USB wesentlich schneller (s.o. Messung oben ; auch der Test mit IOPS, denn Kollege Müller vorgeschlagen hat, ergab ähnliche Zahlen).
Kollegiale Grüße aus dem wilden Süden
WKrause