Andreas Tenzer
Lieben Dank für die Info, Herr Ringling.
Ich vemute aber, dass wir in dem Fall noch aneinander vorbei reden.
In Ihrem genannten Beispiel ist der Abgleich ja schon erfolgt, es werden also keine freien Termine mehr im Quartal angezeigt --> hieraus kann man sehr wohl auf Limits und auch evtl. stattgehabte Termine schließen.
In meinem Beispiel sieht der Patient alle Termine (auch die, die er dank seiner patientenbezogenen Limits ja nicht buchen darf) und erhält bisher dann im Nachgang nach der Buchung eine Absage, die er nicht einordnen kann.
--> wo könnte man über die oben vorgeschlagene und dann individuell ausgelöste Buchungsanfrage Daten abschöpfen?
Madita Poslovsky
Lieber Herr Tenzer,
wie bereits mehrfach von meinem Kollegen beschrieben wurde, ist Ihr Wunsch nicht ohne Weiteres umsetzbar.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass das Abprüfen der Patientendaten zu Beginn der Buchungsstrecke einige Probleme lösen würde. Jedoch bringt dies nun einmal die beschriebenen Risiken und ist auch mit vielen technischen Hürden verbunden.
Nutzeraccounts würden hierzu eine gute Alternative bieten, sind jedoch auch nicht ohne Weiteres zu implementieren. Sollten wir uns für die Einführung entscheiden, werden diese jedoch immer FREIWILLIG sein. Ich werde keinen Patienten dazu zwingen, sich den 100 Account anzulegen und sich die 50 App herunterzuladen. Sollte ein Patient dazu bereit sein, würde er bei seiner Terminbuchung Vorteile, bzw. erweiterte Funktionen erhalten. Hierbei würden wir natürlich auf die Logik unserer arzt-direkt App zurückgreifen, bei der eine Kopplung notwendig ist.
Ich möchte aber nochmal betonen, dass dies eine Idee ist, die wir heute spontan im Meeting besprochen haben und sie somit noch keinesfalls ausgereift ist!
Bezüglich der automatischen Ablehnungs-Mail. Wie diese von Patienten als Fehler oder Bug wahrgenommen werden kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Wir führen in dieser Mail alle möglichen Gründe auf, die zu der Ablehnung führen können. Es scheint mir eher so, als würden die Patienten es nicht wahrhaben wollen, dass sie keinen Termin bekommen.
Da dieses Thema immer wieder aufkommt, werden wir diese Mail zukünftig anpassbar machen. Sie haben dann die Möglichkeit, den wahren Grund an die Patienten zu kommunizieren. Ich finde dies nach wie vor riskant, weshalb wir vor der Aktivierung dieser "Funktion" den Instanzverwalter über das Risiko aufklären und uns von allen potenziellen Folgen freisprechen.
Ich hoffe, dass dies für viele von Ihnen ein gutes Zugeständnis ist.
Wir planen, diese Anpassung Mitte/Ende Q2 vorzunehmen. Sollten jedoch dringendere Themen aufkommen, kann sie die Umsetzung nach hinten verschieben.
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Ja, da haben wir uns denke ich wirklich missverstanden. Mit dem Abschöpfen von Daten wollte ich erklären, warum wir das mit der App und der Kopplung in Erwägung ziehen, wenn es um den Abgleich ganz am Anfang geht.
Bei der Inbox-Variante gäbe es die Gefahr so nicht direkt - höchstens, wenn ein unvorsichtiger Mitarbeiter die Infos hinschreibt und nicht schaut, ob die E-Mail-Adresse nicht verdächtigt ist oder so.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Andreas Tenzer
Liebe Frau Poslovsky,
danke fürs Einschalten in den Thread.
Bezüglich der automatischen Ablehnungs-Mail. Wie diese von Patienten als Fehler oder Bug wahrgenommen werden kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Wir führen in dieser Mail alle möglichen Gründe auf, die zu der Ablehnung führen können. Es scheint mir eher so, als würden die Patienten es nicht wahrhaben wollen, dass sie keinen Termin bekommen.
Hier eine solche Ablehnungsemail:

in dieser steht ja einzig und allein, dass der Termin "nicht mehr verfügbar" ist
--> Der Patient sieht aber im OTK, dass der Termin verfügbar ist und versteht nicht, warum der denn plötzlich nicht mehr vefügbar sein soll
--> er versucht also nochmal zu buchen
--> bekommt wieder diese Email
--> er versucht also nochmal zu buchen
--> und so weiter bis er genervt aufgibt
bei meiner vorgeschlagenen Lösung wäre alles datenschutzkonform, die Praxis könnte aktiv mit dem Patienten in Kontakt treten, ohne dass Frust aufkommt.
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Das bei Limits dort so eine Mail von wegen Nichtverfügbarkeit steht ist nicht so gewollt. Eine Reparatur dafür haben wir schon angefertigt - leider im Rahmen von größeren Umbauten. Die ganzen Anpassungen warten gerade noch auf Tests. Ich frage demnächst mal nach, wie zeitnahe das plausibel ist. Ggf. müssen wir schauen, ob wir ein paar Sachen schon vorher umziehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Andreas Tenzer
@ Herr Ringling:
das ist beruhigend, dass die Email in dieser Form von Tomedo nicht beabsichtigt ist --> ich hoffe insgeheim auf ein schnelles Debugging ;-)
@ Frau Poslovski:
wie bereits mehrfach von meinem Kollegen beschrieben wurde, ist Ihr Wunsch nicht ohne Weiteres umsetzbar.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass das Abprüfen der Patientendaten zu Beginn der Buchungsstrecke einige Probleme lösen würde. Jedoch bringt dies nun einmal die beschriebenen Risiken und ist auch mit vielen technischen Hürden verbunden.
in diesem Thread ist mein Wunsch nicht, dass die Patienten vor der Buchungsstrecke überprüft werden. Mir ist klar, dass dies einige (datenschutzrelevante) Probleme mit sich bringen könnte. Mein Wunsch nach einem Kompromiss ist, dass der Patient nicht wie bisher eine bisher nichtssagende und falsch formulierte Email erhält ("Ihr Termin ist nicht mehr verfügbar"), sondern dass an die Praxis in diesen Ausnahmefällen eine Terminanfrage geschickt wird (ich habe das oben ausgeführt und hoffe, dass es verständlich ist, siehe Screenshot).
Die Praxis muss in solchen Fällen ja sowieso aktiv werden, da der Patient nach mehreren Fehlversuchen entweder in der Praxis anruft oder eine Email schreibt. Viel schöner wäre es, wenn die Praxis dann anhand der Buchungsanfrage aktiv auf den Patienten zugehen könnte.
Nutzeraccounts würden hierzu eine gute Alternative bieten, sind jedoch auch nicht ohne Weiteres zu implementieren. Sollten wir uns für die Einführung entscheiden, werden diese jedoch immer FREIWILLIG sein. Ich werde keinen Patienten dazu zwingen, sich den 100 Account anzulegen und sich die 50 App herunterzuladen. Sollte ein Patient dazu bereit sein, würde er bei seiner Terminbuchung Vorteile, bzw. erweiterte Funktionen erhalten. Hierbei würden wir natürlich auf die Logik unserer arzt-direkt App zurückgreifen, bei der eine Kopplung notwendig ist.
da bin ich zu 100% bei Ihnen. Auch ich möchte keinen meiner Patienten mit einem neuen Account gängeln. Das ist ja gerade das tolle am OTK, dass dieser so niederschwellig funktioniert.
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Die unpassenden E-Mails sollten hoffentlich doch schon mit der nächsten Serverversion (s980 oder höher) ausgebessert sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Leider muss ich die letzte Aussage zurücknehmen - es wird zwar jetzt der korrekte Status an arzt-direkt gesendet, aber die Mail passt weiterhin nicht. Ich werde das Thema nochmal im Team ansprechen.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Andreas Tenzer
Ohh schade, dann hoffe trotzdem auf ein zeitnahes Fixing des Bugs.
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Ich habe das Problem gerade nochmal mit den Kollegen von arzt-direkt besprochen.
Leider scheint eine Ausbesserung auf deren Seite schwieriger. Ich werde gleiche ein Ticket anlegen und es an diese rüberspielen, aber wenn es zu einer Ausbesserung kommt dann vermutlich erst in einer vollen tomedo-Version und nicht in einem Hotfix.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Voraussichtlich werden wir doch in der Lage sein, dass Problem mit der Kombi von s980 und einem arzt-direkt-Update zu lösen.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Andreas Tenzer
das wäre sehr schön, danke!
Andreas Tenzer
Guten Abend Herr Ringling,
jetzt habe ich doch noch ein Problem.
Um die automatische Email mit dem derzeit missverständlichen Inhalt zu umgehen, habe ich testweise wie oben beschrieben versucht, das Ganze bei Bestandspatienten über Buchungsanfragen zu lösen.
Mein Wunsch wäre hier:
wenn der Termin ein externes patientenbezogenes Limit verletzt, kommt in der Praxis trotzdem die Terminanfrage an mit dem Hinweis, dass bei Buchung ein patientenbezogenes Limit verletzt werden würde.
Dem ist aber nicht so!
Verletzt die Terminanfrage ein externes Limit, folgt eine automatische Absage (mit der ungewollten Email).
Nimmt man nur interne Limits, werden diese aber dann bei der Bestätigung der Terminanfrage nicht berücksichtigt, sondern erst dann zum Beispiel beim nachträglichen Verschieben des Termins.
Die vorgeschlagene und eigentlich aus sinnvolle Lösung, für Bestandspatienten die Limits über Terminanfragen zu berücksichtigen, funktioniert also leider nicht.
Oder mache ich was falsch?
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Sie machen nichts falsch, aber die Limits funktionieren auch genau so wie von uns geplant. Allgemein ist das denke ich nicht die beste Idee, weil dadurch die Automatisierung wegfällt und man immernoch manuell jeden Termin bewerten muss.
Dass das interne Limit erst bei einer weiterbearbeitung anschlägt ist auch so gewollt - wir werten das effektiv als verzögerte Buchung.
Ist das mit der Beschreibung in der Inbox jetzt nur zum Umgehen des momentanen Fehlers, oder haben sie für den Fall auch sonst einen Nutzen?
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Toni Ringling
Falls das zur Verwirrung geführt hat:
Das mit den Anfragen meinte ich als vollkommener Ersatz für Limits. Also erstmal keine Limits bis die Reparatur draußen ist und manuell Ablehnen mit Grund als Alternative.
Andreas Tenzer
Falls das zur Verwirrung geführt hat:
Das hat es bei mir in diesem Fall 😉
Ist das mit der Beschreibung in der Inbox jetzt nur zum Umgehen des momentanen Fehlers, oder haben sie für den Fall auch sonst einen Nutzen?
Ich habe bei uns gerade die Behandlerlimits freigeschalten, damit die Patienten nicht mehr (ungewollt) pendeln können. Vielen Patienten ist es nicht bewusst, dass wir darauf wert legen, dass die Behandlung möglichst immer beim selben Arzt sein soll und buchen daher einfach den nächsten freien Termin, egal bei welchem Behandler.
Mein Hoffnung in Bezug auf die Limits und die Terminanfragen war, dass meine MFAs dem Patient nach der Buchunsanfrage beim falschen Behandler einfach eine kurze Email schreiben könnten, wie es nun vom Patienten gewünscht ist. Wirklich beim "falschen" Behandler --> Termin buchen und ggfs. Behandler ändern. Doch lieber beim ursprünglichen und "richtigen" Behandler --> Termin ablehnen und Pat. soll sich einen beim "richtigen" buchen. Dann weiß der Patient auch für die Zukunft bescheid.
Dadurch, dass die Terminanfrage auf Grund des Limits aber automatisch von Tomedo abgesagt wird, ist dieser Schritt nicht möglich und wir sind wieder beim Grundproblem, dass der Patient nicht nachvollziehen kann, warum der Termin von ihm nicht gebucht werden kann.
Arbeite ich wieder ohne Limits, sehen meine MFA nicht automatisch, dass der Termin beim flaschen Behandler einbestellt wäre. Und ich brauche die personenbezogenen Limits!
Somit hab ich am Ende weder mit den patientenbezogenen Limits, noch mit den Terminanfragen etwas gewonnen.
Meine Befürchtung ist, dass auch ein individualisierter neuer Emailtext an dieser Problematik nichts ändern wird (und deswegen bin ich grad fast schon ein wenig traurig 😢)
Andreas Tenzer
mir ist an der Stelle auch noch nicht ganz klar, was der Nutzen von Terminanfragen sein könnte, wenn diese (interne) Limits nicht berücksichtigen.
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Der Nutzen von Terminanfragen wäre hier gewesen, die Limits praktisch manuell auszuwerten ohne dass der Patient schon eine volle Buchungsbestätigung erhält - und ja, da müssten die MFAs vollständig manuell schauen.
Ich habe das Thema nochmal auf die Besprechungsliste gesetzt. Hoffentlich sollte es Anfang der nächsten Woche nochmal im Team besprochen werden können.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Toni Ringling
Guten Tag Herr Dr. Tenzer,
Ich habe heute nochmal mit dem Produktmanagement für den OTK gesprochen - es gibt wohl den Plan, bei den Mails eine Checkbox einzuführen, damit den Patienten immer der "konkrete" Grund angegeben wird - hier wäre das entsprechend, dass ein Limit verletzt wurde.
Würde Ihnen das entsprechend weiterhelfen? Wäre tendenziell noch ein eigene E-Mail-Vorlage nötig (um zu Beschreiben, was für Limits es z.B. gibt)?
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Andreas Tenzer
eine eigene Mailvorlage wäre super! Dann liegt es in der Hand des Users, wie die Formulierung am Ende aussieht