Marc Kansy
Hallo Herr Kneußel,
ich gehe davon aus, dass diese Broschüre nicht aus unserem Hause stammt! Tatsächlich wurde diese Verfahren aber auch durch den Gesetzgeber in der Presse über diverse Kanäle falsch oder mißverständlich erklärt.
Das erklärt tatsächlich auch die Mißverständnisse in den Praxen auf die ich immer wieder privat stoße. Apotheken möchte ich hier auch nicht auusnehmen. Auch hier bestehen insbeondere beim Personal immer noch massive Wissenslücken was diesen Workflow und das Handling mit dem AVS betrifft.
Viele Grüße,
Marc Kansy
Michael WR
Guten Tag!
Wie kann man sich zu dem Webinar am 11.10. anmelden?
Vielen Dank!
Stefan Glöckner
Hallo zusammen,
ich hätte noch eine Frage in die Runde.
Wir sind eine Hausarztpraxis auf dem Land und die eRezept-Einlösung mit der Apotheke im Ort mit eGK klappt bisher sehr gut. Ein großer Teil unserer Medikamentenverordnungen wird aber an immobile Patienten nach Hause oder auch ins Pflegeheim geliefert. Diese können logischerweise nicht ohne weiteres in die Apotheke und die eGK stecken.
Wie lösen andere Praxen dieses Problem? Wir haben deswegen noch nicht vollständig auf eRezept umgestellt und drucken weiterhin rote Rezepte für immobile Patienten.
Eine Idee war, zunächst den eRezept-Ausdruck wie bisher in die Apotheke weiterzuleiten (wie bisher, Apotheke holt 2x/Tag Rezepte bei uns ab). Hier sind wir aber auf das Problem gestoßen, dass ich die Rezepte, die von der MFA vorbereitet werden und gedruckt werden müssen, in der eRezeptverwaltung bei der Stapelsignatur nicht als solche erkenne und wenn die MFA den Haken bei drucken setzt und ich später signiere, folgt kein automatischer Ausdruck. Oder machen wir etwas falsch?
Auch das versenden mittels KIM stößt auf dieses Problem, dass Rezepte, die von MFAs auf Bestellung vorbereitet werden und per KIM in eine bestimmte Apotheke übermittelt werden müssten, für mich in der Übersicht nicht erkennbar sind.
Ideal wäre ein workflow, in der bei der Vorbereitung durch die MFA analog zum Häkchen drucken auch ein Versand per KIM auswählbar wäre (mit Adresseingabe/Auswahl von Favoriten/wie letzte Verordnung etc.) und dieser dann auch automatisch bei der Signatur ausgeführt wird und auch, dass bei signatur automatisch ein Ausdruck kommt, wenn durch die MFA in der Vorbereitung drucken angeklickt wird.
@Herr Kansy: Oder gibt es hier noch andere technische Lösungen?
Vielen Dank!
MichaelKneußel
Hallo Herr Glöckner,
ihre Fragen beschäftigen mich auch:
Pflegeheim ruft an .. bestellt Rezepte: Aktuell werden die von uns direkt an die Apotheke gefaxt und 1x pro Woche die Originale an die Apotheke geschickt
-- gleiches Problem: wo sehe ich in der eRezeptverwaltung, dass ein Rezept gedruckt werden muss
wäre klasse, wenn man sowas in Tomedo umsetzen kann
Tilman Hesse
Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner,
Sie können diese Patienten in einer Patientenliste sammeln, und dann alle eRezepte für diese Liste in die eRezeptverwaltung laden.
Sie können außerdem mehrere eRezepte in der Verwaltung auswählen, signieren, und dann in einer KIM Nachricht mehrere Patientenausdrucke an eine Apotheke senden.
Stefan Glöckner
Vielen Dank Herr Hesse,
das mit der Patientenliste könnten wir tatsächlich ausprobieren, das könnte zunächst mal weiterhelfen, allerdings müsste ich dann im laufenden Betrieb während der Sprechstunde immer zigfach nachsehen zwischen den normalen e-Rezepten und dann verschiedenen Patientenlisten für die verschiedenen Apotheken in der Umgebung die Patienten beliefern. Das wäre dann wieder zu umständlich während der Sprechstunden.
Schön wäre eine Lösung in der Übersicht von allen e-Rezepten.
Dass ich mehrere eRezepte per KIM schicken kann, habe ich schon gesehen, nur ist eben in der Übersicht nicht ersichtlich, welche Rezepte geschickt, wenn ja, wohin bzw. gedruckt werden müssen (also welche Medikamente müssen ausgeliefert werden), das wäre noch eine super Verbesserung und wenn es nach entsprechender Vorbereitung durch die MFA automatisch bei Signatur abgeschickt werden würde, wäre das ein echter Durchbruch im Workflow der eRezepte.
Ist etwas automatisiertes geplant wie in meinem Vorschlag oben?
MichaelKneußel
Wie geht das mit einer extra Patientenliste?
Johannes Stößel
Wir schreiben unter Verordnungshinweis, wohin die Rezepte verschickt werden sollen. Kann man ja einstellen, dass automatisch eine Abfrage kommt. Aus diesem Grund hätte ich gerne eine Vorauswahl in diesem Feld.
Dann habe ich mir für jede Apotheke eine KIM Vorlage gebastelt, versende die Rezepte und "kimme" diese dann direkt aus der Übersicht.
Jan Erich
So machen wir das auch, allerdings noch ohne KIM, weil die quälend langsam waren, vor allen wenn es mal wieder 10 Rezepte waren die wir versendet haben. Wir hatten dann die Idee das einmal täglich zu machen, aber dann ist das schlecht zu filtern: es gibt zwar eine Spalte, wo vermerkt wird wenn das Rezept gedruckt wurde; aktuell filtern wir nach dem Verordnungshinweis "Apo" und Druckstatus "nicht gedruckt" wenn die Botin der Apotheke steht, klappt super, aber der Papierverbrauch ärgert mich. Ich kann aber nicht filtern ob ein Rezept schon gekimmt wurde...
jens schlicht
Wie funktioniert das Einlösen mit der elektronischen Gesundheitskarte?
Das Einlösen gelingt durch einfaches Stecken der eGK in das Kartenlesegerät. Die Apothekerin oder der Apotheker kann Rezepte der Versicherten im E-Rezept-Fachdienst abrufen und einlösen. Für die Nutzung ist keine PIN nötig.
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/e-rezept/faq-e-rezept-egk.html#:~:text=Seit%20dem%201.%20Juli%20können,Es%20ist%20keine%20PIN%20notwendig.
Joseph Lipp
Liebe Kollegen,
wie oben beschrieben wäre es wegen den ganzen Heimpatienten sinnvoll wenn wir in den Stammdaten bei den Alten und Heimbewohnern die Apotheke hinterlegen könnte und per Haken einstellen das alle eRezepte automatisch als Kim an diese Apotheke dann geschickt werden...
Bisher hat sich jedoch Tomedo aus Gematikvorgaben dort sehr zurück gehalten. Eigentlich müsste dies auch Datenschutz konform gehen (die bisherigen Bedenken) wenn die Apotheken sich um die Zustimmung der Pat. kümmern und das den Praxen dann vorlegen.
Dann wäre das eRezept in Tomedo für Heim und sehr alten immobile Pat. wirklich zielführend und simpel.
Tilman Hesse
Sehr geehrter Herr Dr. Lipp,
genau dafür sind die Patientenlisten. Wir gehen davon aus, dass Heimbewohner z.b. pro Heim oder pro Etage in tomedo als Patientenliste abgelegt sind. Von dieser Patientenlisten ausgehend ist der Versand von Rezepten an eine Apotheke mit wenigen Klicks gelöst.
Stefan Glöckner
Sehr geehrter Herr Hesse,
das mit den Patientenlisten ist zwar schon mal etwas, womit man arbeiten kann, aber in der Praxis sieht es dann doch anders aus und geht etwas an den nötigen Anforderungen vorbei. Wir verordnen ja nicht der Reihe nach für alle Patienten im Heim und schicken es dann ab, dann kommt die nächste Liste, sondern es kommen Bestellungen von hier, von dort etc., es fallen Rezepte an, die dann an unterschiedliche Apotheken verschickt werden müssen und alles fällt in der laufenden Sprechstunde an.
Ich glaube die meisten Ärzte hätten dann gerne einen Ablauf, in dem sie dann nicht 10 verschiedene Listen laden müssen oder in dem die MFA dann immer eine extra Nachricht schreiben muss nach dem Motto: Bitte Liste Apotheke sowieso abschicken... Das ist denke ich auch das was Herr Lipp auch meint.
Wenn ich wie bei den eAUs nach der Spreschtunde alles abfragen könnte, wäre das ja kein Problem, die Listen durchzugehen, aber da das eRezept ja möglichst schnell signiert und verschickt werden soll, braucht es eine Lösung, das da nichts untergeht, wir sprechen ja bei größeren Praxen von mehreren 100 Medikamentenverordnungen täglich.
Sind da noch Optimierungen im Gespräch oder haben Sie es schon intern diskutiert?
Jan Erich
Das sehe ich exakt wie Kollege Glöckner: die Listen sind ein Workaround fürs erste, aber eine langfristig praktikable Lösung für so eine zentrale Sache wie die Medikamentenverordnung ist es nicht. Es sind ja nicht nur Heime (obwohl es alleine bei denen bei uns am Stadtrand schon unübersichtlich wird, wenn ich pro Etage eine Liste habe), sondern auch geriatrische Patienten oder Pflegedienste die sich von der Apotheke beliefern lassen.
Matthias Müller
Das würde ich auch gerne verwenden.
Habe Sie dazu eine Datei? - die würde ich gerne in unserem eigenen Wartezimmer TV zeigen.
VG Matthias Müller
Marc Kansy
Hallo zusammen,
ich kann Ihnen bestätigen, dass auch uns dieses Thema intern beschäftigt und inwieweit wir in Einhaltung der rechtlichen Vorgaben, auch z.B. feste Apotheken für bestimmte Workflows definieren können, um dies automatisiert zu ermöglichen.
Ich tausche m ich diesbezüglich gerade intern aus inwieweit wir hier gemeinsam eine Interessensgruppe mit Ihnen bilden um die Nöte und Wünsche noch besser zu vestehen und in den direkten Austausch zu kommen. Dafür möchte ich aber mindestens unsere für das Verordnungsmodul zuständige Kollegin sowie einen unsere Lead-Entwickler gewinnen um gezielter Auskunft über mögliche Schritte zu kommunizieren.
Wer grundsätzlch daran interessiert ist gerne an mich eine private Nachricht schreiben.
Viele Grüße,
Marc Kansy
Andreas Cepin
Bei Interesse mir gerne eine private Nachricht mit Ihrer eMail-Adresse schicken. Ich teile das Infoblatt gerne. Herrn Müller und Kneußel habe ich selber schon angeschrieben.