Danke für Ihre Antwort, Frau Milnik.
Wir haben das evaluiert. Vom Prinzip geht das schon mal in die absolut richtige Richtung.
Hier mal kurz und knapp die Rückmeldung unserer Praxis Managerin.
Wünschenswert wäre:
1. Eine durchlaufende Nummerierung als Rang (primär als optische Hilfe, wo man in der Liste gerade ist!). Da reicht die jeweiligen Patienten mittels 1, 2, 3, ... usw. durchzunummerieren.
2. Responsive-Design, um sich die Liste breit über den gesamten Screen zu ziehen: Zieht man sich das Panel aktuell breiter, um bspw. mehr Patienten auf einmal zu sehen, erfolgt ab einem gewissen Zeitpunkt keine Anpassung der 'Patientenelemente' mehr (siehe Screenshot).
Das ist so nicht ergonomisch nutzbar. Ich verstehe, das Panel wurde ursprünglich mal gebaut damit man rechts was schlankes vertikal neben der Tagesliste hat. So eine "Warteliste" wird in unserem Fall mit teils bis zu 300 Patienten aber durchaus mal lang. Es ist wesentlich ergonomischer, wenn ich alles wesentliche in einer Zeile habe und dafür dann aber 30 anstatt nur 10 Patienten auf dem Screen sehen kann.
3. Bei Bestandspatienten zieht man die einfach per Drag & Drop aus der Tagesliste o.ä. rein (O-Ton unserer Kollegin: "Mega!"). Neupatienten muss man aber immer erst formal als Patient anlegen. Gibt es für potenzielle Neupatienten evtl. eine Zwischenlösung bzw. Vorstufe vor einer Anlage?
Denn, da Neupatienten am Telefon gerne falsch verstanden werden (Sprachbarriere!), erzeugt man so schnell unnötig Chaos in der Patientendatenbank. War es nun "Schmidt" oder Schmitt" oder "Schmidtt"? Oder hießt die "Abrsdsdfsfki" oder "Abdfsdfsdfy"?
In Folge muss man dann, wenn der Patient irgendwann tatsächlich einen Termin erhält oder vorm Tresen aufschlägt, ggfs. Patientenkarteien mergen. Das ist nicht ideal. Am Tresen erkennen die MFAs auch oft nicht, dass ein Patient evtl. bereits doch schon bekannt ist und er wird dann zusätzlich nochmal angelegt. Ferner bleibt es ja vielfach bei Leuten auf der Wartelisten bei diesem Erstkontakt und kommt nie zum Termin. Warum? Weil die inzwischen woanders untergekommen sind, sich das Anliegen erledigt hat, oder was auch immer. Folgend hätte man dann eine Karteileiche fabriziert. Daher wäre es gut, wenn man eine Vorstufe vor einer Neuanlage hätte, welche man ggfs. dann für die Anlage heranziehen (und dann noch mal korrigieren) könnte.
4. Das Infofeld ist, wie von Ihnen bereits benannt, aktuell leider nur ein Textfeld. Wir wünschen uns separate Felder für a) Überweiser, b) Telefon, c) was hat der Patient, d) war der schon mal da, e) und wann kann der prinzipiell kommen?
5. Eine farbliche Kennzeichnung, wer spontan kann wird benötigt (Stichwort: sichtbar auf einen Blick!). Fällt ein Termin aus, kann man nicht erst 300 Einträge durchsuchen. Idealerweise unterstützt tomedo hier, indem es - wie auch immer - intelligent vorschlägt, wen man als erstes anruft (z.B. wer eben kann bzw. wer nicht kann wird in dem Moment dann ausgegraut?). Keine Ahnung, wie man das am besten pfiffig löst.
6. Eine Suchfunktion innerhalb der Liste wird benötigt. Das ist wichtiger Punkt, weil üblicherweise kommt der Anruf „Ich stehe auf Ihrer Liste!“, was aber nicht zwingend immer der Wahrheit entspricht. ;-)
7. Das Infofeld wird nicht gedruckt (nur Name + Geb. Datum). Vermutlich über Anpassung eine Briefvorlage lösbar? Egal, Druck ist eh nicht mehr zeitgemäß.
