Lieber Herr Klaproth,
grundsätzlich ist es so, dass die intelligente Warteliste Stand heute nur die ToDos der Patienten auswertet, die aktuell in der Tagesliste stehen. Damit wollen wir die Testphase bestreiten und schauen, wie gut sich das Modell schlägt.
Rechnet das Programm auch die geplanten Termine, die aber noch nicht angemeldet sind ein oder nicht?
Wir haben aber auch auf dem Schirm, dass es sehr sinnvoll sein kann auch die geplanten Termine mit Terminart-Todos in die Berechnung einzubeziehen. Unser Entwickler erzählt mir gerade, während ich hier schreibe, dass wir uns die Todos aber auch aus den geplanten Terminen holen können und in die Berechnung einbeziehen können. Voraussetzung ist dann natürlich, dass die Terminart auch Todos hat.
"Die Dauer der Behandlung oder der Untersuchungen versuchen meine MFA meist schon bei der Terminvergabe abzuschätzen. Das hängt vom Alter, Anzahl der Begleiterkrankungen, Mobilität etc. ab."
Die Abschätzung bezieht aktuell neben dem Todo das Alter des Patienten, die Uhrzeit und den Behandler ein. Wir können prinzipiell auch noch weitere Faktoren einbeziehen aber bei den bisherigen Testdaten war das nicht nötig. Die Abschätzung auf den Testdaten, die Sie uns zur Verfügung gestellt, war allerdings mit den bisherigen Faktoren schon ziemlich gut (< 5 Minuten).
Wird dann die Wartezeit für jedes einzelne ToDo neu berechnet?
Ja, wenn sich irgendeine Verzögerung einstellt, wird die Wartezeit angepasst.
Kann die intelligente Warteliste anhand der vorhandenen Daten die voraussichtliche Wartezeit für Patienten ausrechnen, wenn andere ohne Termin kommen und vorgezogen werden müssen?
Siehe vorige Antwort.
Entstehen zusätzliche Kosten?
Das ist noch nicht geklärt, ich neige aber dazu, zu finden, dass das ein kostenloses Feature werden sollte.
Herzliche Grüße
Christian Honey