N. Alb.
Ich habe lange überlegt, ob die Leserichtung stört oder nicht stört. In der Kartei habe ich mich daran gewöhnt. Bei den Rechnungen bzw. der Eingabe der Ziffern ist es mehr als unlogisch. Ich muss Herrn Balogh also absolut recht geben: von oben nach unten würde manchen Knoten im Gehirn gar nicht erst entstehen lassen.
Würde ebenfalls die Option wünschen, die Leserichtung ändern zu können.
viele Grüße
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Derzeitiger Stand: wegen der peinlich geringen beteiligung (fast 200 hits und nur 7 Antworten), bei diesem alltäglichen Thema, sieht es derzeit für den status quo schlecht aus. Nur einer von sieben sagt, dass die aufgedrängte inverse Leserichtung klasse ist. 193 Enthaltungen da es ihnen scheinbar egal ist oder die Angestellten die Abrechnung machen. Vielleicht sollte man diese auch mal fragen ob es nervt oder nicht.
Daniel Schneider
Einwand: die Klickzahl hat nichts mit den tatsächlichen Betrachtern zu tun, sondern zählt wie oft das Thema angeschaut wurde (auch von der selben Person). Ich selbst habe das Thema mittlerweile mehrmals angewählt um zu schauen, wie andere User darüber denken.
Wolfgang Krause
Dito! Ich habe genau wie Kollege Schneider bereits mehrfach geklickt, um zu lesen, was andere User schreiben..
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Ja, ich fühle mich hier auch nicht so alleine, weil zumindest Sie beide schreiben.
Thorsten Werner
Sehr geehrter Kollege Balogh,
ich kann Ihre Aufregung nicht verstehen. Nach meinem Wechsel von einem Windows basierten PVS zu Tomedo hatte ich von Zollsoft eine Frist von 1 Monat, bei Nichtgefallen des Programms ohne Kosten von dem Vertrag wieder zurückzutreten. Ich hoffe und denke, diese Option hatten Sie auch. Daher hätten Sie in dieser Zeit durchaus die Chance, bei solchen Unzulänglichkeiten die Nutzung von Tomedo rückgängig zu machen. Ich habe keine Probleme mit dem Lesen von rechts nach links und umgekehrt bzw. mal unten nach oben und zurück. Daher fände ich es gut, wenn die von mir als solche wahrgenommene "Stimmungsmache" in diesem Forum ausbliebe. Für konstruktive Anregungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Tomedo bin ich immer zu haben. Allerdings war mein zuvor genutztes Programm durch allerlei unnötige Anwendungen etc. aufgebauscht mit stundenlangen Updates. Dies sollte doch bei Tomedo nicht erfolgen. Daher möchte ich Zollsoft den Rücken stärken und hoffe, das an der Grundkonstruktion des Programms nichts geändert wird. Und für das Forum würde ich mir wünschen, es bei sachlichen Anregungen und Tipps zu belassen. Es gibt genug andere Optionen, polemisch über "was mich nervt" zu berichten.
Mit freundlichen Grüßen
T. Werner
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Vielen Dank für ihren Beitrag Herr Werner zumindest schaffe ich es mit dieser Stimmungsmache einige aus dem Koma zu erwecken. Ich habe nie daran gedacht Tomedo zurückzugeben, es ist ein sehr gutes Programm. Ich habe auch sicher 10x mehr bugs gefunden und an den Support gemeldet als Sie, wie lange sie auch dabei sind. Ich kritisiere, gebe aber auch Feedback. Das Programm wird dadurch besser.
Bei diesem Thema stellt sich Tomedo aber stur was sehr schade ist.
Mike Prater
Liebes Zollsoft-Team,
ich habe mir die Entwicklung dieses und einiger anderer Threads eine Weile angesehen und möchte Ihnen gerne den Rücken stärken.
Als ich mich für den Wechsel zu tomedo entschlossen hatte, haben mich einige Grundtugenden der Software schnell gefangen genommen.
tomedo besitzt eine sehr klare, überall konsequent durchgehaltene Benutzerführung mit Bedienungselementen, die überall wieder auftauchen; davon wird nur abgewichen, wo die Funktion das erfordert.
tomedo ist ein schlankes Programm; nun, so schlank wie zu Anfang nicht mehr, mußten doch nach Markteinführung mit dem Kundenzuwachs die Bedürfnisse vieler medizinischer Fächer beachtet werden, aber wirklich adipös ist tomedo glücklicherweise noch lange nicht.
tomedo nutzt - soweit ich als Laie das beurteilen kann - eine überschaubare Auswahl von Technologien im Hintergrund, die jedoch mächtige Schnittstellen bieten, die immer weiter aufgebohrt werden können; siehe die Statistik oder die Briefschreibung.
In tomedo spürt man unter der Oberfläche die Ästhetik des schönen klaren Gedanken.
Ich würde es persönlich sehr schade finden, wenn tomedo sich von diesen Wurzeln weg bewegen würde. Daher glaube ich, daß Sie Benutzerwünsche auch danach sorgfältig wichten können und sollten, ob ihre Umsetzung tatsächlich einen wesentlichen, vielleicht unverzichtbaren Zugewinn an Funktionalität bringt oder tomedo vielleicht ein weiteres Alleinstellungsmerkmal beschert. Vielleicht läßt sich ja die eine oder andere Funktion schon mit den vorhandenen Mitteln nachbilden.
Es tut auch der Stabilität des Codes sicher nicht gut, wenn man sich von einem Crescendo an Forderungen, die mit unangemessener Vehemenz vorgetragen werden, unnötig zur Eile treiben läßt.
Viele Grüße nach Jena,
Mike Prater
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Lieber Herr Prater,
ihre Solidarität zu Zollsoft und ihre Liebe zum Programm ehrt sie sehr. Ihre Überladungsangst ist unbegründet. Die software explodiert nicht, wenn man einige Funktionen hinzufügt. Ich mag in ihren Augen ein enfant terrible sein. Vielleicht bin ich das auch. Ich bin aber genau so verliebt in Tomedo wie sie und bin sehr zufrieden. Genau aus dieser Zufriedenheit heraus verstehe ich es nicht, wenn Tomedo mich plötzlich piesackt und beim arbeiten nervt und mich ärgert. Es will dass ich mich an etwas anpasse, was ich nicht will. Eigentlich ein Programm das mir Hilft und die Arbeitszeit meiner Angestellten schont, wie kein anderes Programm. Hier im Forum schreibe ich nur die Sachen, die ich für wirklich wichtig halte. Ich schreibe aber auch unzählige mails zu Fehlerchen die andere längst hätten berichten müssen. Zollsoft benutzt Tomedo nicht so wie wir. Wir kommen an die abgelegensten Ecken und benutzen das Programm wie keiner der Konstrukteure. Durch meine Mails landet ihr Fensterfokus plötzlich auf der Suche statt in einer Liste, Ihre Onlinepatienten kommen wegen der Winterzeit nicht eine Stunde zu spät wenn die Praxis geschlossen ist und so weiter. Gestern habe ich einen regelmässigen Absturz in den Favoriten berichtet und eine Fehlerquelle, dass Eingaben in den Editierfenstern leicht aus versehen änderbar sind was bei uns häufiger passiert.
Ich darf sie auch erinnern, dass sie auch gegen die Änderung der graphisch überladenen Oberfläche waren, Ich hoffe sie haben es schon ausprobiert die Zeilen und Farben zu reduzieren. Sie werden sie nicht wieder einschalten. Plötzlich wird die Oberfläche mit weniger Zeilen wahrscheinlich sogar standard.
An das Aufwärtsarbeiten in Listen habe ich mich festgebissen, weil ich es so krass und unmöglich finde und es so nicht zu einem intuitiven und wirklich 1A Programm wie Tomedo passt. Solch eine schräge Benutzung eines alltäglichen Ablaufes, nämlich in Listen Arbeiten, kann nicht aufgezwungen werden. Zudem habe ich gehört, dass es bereits Zollsoft-intern besprochen wurde und tatsächlich abgelehnt wurde. Sie wird das wirklich freuen, ich schüttle nur den Kopf.
Tomedo bekommt im Gesamtbild von mir eine 1 aber an einigen Ecken hapert es noch. Gerade in der Abrechnung fehlt dem Programm noch die Genialität des Gesamtsystems. Die hochkomplexe Rechnungsschreibung die uns Ärzte über den Tisch ziehen soll und es tut braucht die genialen Köpfe von Zollsoft am meisten. Vor allem hier hilft verwirrtes Aufwärtsarbeiten überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.
Leider sind wir Ärzte eine große Gruppe Lemminge und viele die was sagen halten am Status Quo fest wie die Kirche an der Heterosexualität. Ohne etwas vehementer zu werden habe ich nur Sie als Kommentar Herr Prater, das ist zu wenig.
Ich halte die Einführung des optionalen klassischen Abwärtsarbeiten für so wichtig, dass ich sagen würde Zollsoft soll alles stehen und liegen lassen solange ein optionales abwärtsarbeiten möglich ist. Der zu ändernde Code wird auch immer mehr wie man am Kassenbuch sieht.
Viele Grüße und einen schönen Tag.
Daniel Schneider
Vielen Dank Herr Prater. Sie sprechen mir aus der Seele.
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Ihre Augen suchen in den Terminen des Patienten den aktuellsten Wert oben weil ihr Hirn schon halb auf das lesen von unten nach oben konditioniert wurde? Weit gefehlt, hier bitte wieder umdenken. Echtes Zollsoft Hirn-Airobic. Ich finde diese Liste sollte auch gedreht werden damit genug Kollegen genervt sind und wir wieder "normal" von oben nach unten arbeiten können.
Kofschüttelnde Grüße.

Daniel Schneider
Die Logik ist nach meiner Meinung durchaus präsent, nämlich in der Form, dass das Relevante oben steht (im obigen Beispiel: der nächste Termin; am Beispiel der Kartei: der letzte Eintrag).
Haben Sie schon versucht innerhalb eines Tages die Karteieintragstypen entsprechend ihren Wünschen zu sortieren? Vielleicht erleichtert Ihnen das die Arbeit (Bsp.reihenfolge: Anamnese, Befund, Proc.... o.ä.) Diese bleiben unabhängig des Eingabezeitraumes innerhalb des Tages immer in der gleichen Reihenfolge.
[gelöscht]
Ja, ich sortiere die Tageseinträge nach Relevanz, das hilft nur bedingt. Obwohl ich finde, dass auch in der Kartei kein Aufdrücken einer Leserichtung sein darf (Apple macht das in Mail auch nicht), ist die Kartei nicht das Hauptproblem. Es sind wirklich die Rechnungen die ganz schrecklich zu bearbeiten sind. Es ist unfreiwilliges nerviges Gehirntraining.
Dann wird die Arbeitsrichtung auch noch nicht überall durchgezogen, wie man an obiger Terminliste sieht. Es ist also nicht nur unangenehm, dass man nach oben arbeitet, sondern man muss erst entscheiden in welche Richtung sich der Programmierer entschlossen hat arbeiten zu lassen.
Bei diesem Problem sollte Tomedo nicht nur nach Anzahl der Benutzer entscheiden ob Aufwärtslesen bleibt oder nicht sondern auch wie sehr es stört. Das ist hier nicht ein Fenster das nicht vergrößert werden kann, eine Schriftart die nicht passt oder eine Zeile die man nicht lesen kann. Ich mache hier ein Fass auf weil es beim arbeiten richtig behindert. Ich bin mir sicher, dass es die meisten Benutzer schon stört, sie sich damit aber einfach abfinden.
Wolfgang Krause
Ich stimme Herrn Schneider zu: die relevanten Einträge sollten oben stehen...Und das gilt für (fast) alle Einträge.
Aber bei der Rechnungskontrolle für die privaten Rechnungen (nicht beim Eintragen einer Leistung) wäre eine optionale Umkehr hilfreich (vgl. meinen obigen Beitrag) und der in
Abgerechnete und bezahlte Leistungen auf aktueller Rechnung (Druck)
beschriebene Fehler wäre viel leichter zu entdecken...
Teile aber auch die von Kollegen Prater vorgebrachten Bedenken: nicht alles was sinnvoll scheint, muss auch umgesetzt werden...
Gruß aus dem Süden
WKrause
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" nicht alles was sinnvoll scheint, muss auch umgesetzt werden... "
Genau! Und exakt diesen Gedankengang hätte ich mir von dem Programmierer gewünscht der diese wilde Idee des Aufwärtsarbeiten ohne optionale Umkehr umgesetzt hat.
Würde in Tomedo klassisch abwärts gearbeitet werden dann gäbe es nicht eine einzige Beschwerde, so wie es keine einzige Beschwerde gibt, dass Schwarz als Textfarbe benutzt wird. Auch ein Klassiker.
Relevantes muss nicht oben stehen sondern als erstes sichtbar sein, dabei ist es vollkommen egal ob der Text aufwärts oder abwärts aufgerollt wird. Innerhalb eines Eintrages, und dazu zählt auch eine zusammenhängende Kette von Zeilen wie in der Rechnung oder die Einträge im Kassenbuch, darf auf keinen Fall aufwärts gearbeitet werden und wenn dann nur als Option.
Wenn ich Rechnungen schreibe fühle ich mich immer noch als wäre ich in einer Sendung von Verstehen Sie Spass. Kann wirklich nicht ernst gemeint sein.
Ich bitte Zollsoft das wirklich zu ändern damit ich Tomedo wieder weiterempfehlen kann.
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Bisher Rückfragen vom Steuerberater (Kassenbuch) und PVS (Karteiexport) warum die Listen aufwärts laufen, also eigentlich alle die extern mit dem tollen "Feature" zu tun haben. Ich versuche es dann wirklich immer ganz nett zu erklären, warum das so ist. Mache ich gerne.
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Redaktion, bitte Faden löschen.
Danke
Andreas Luckner
Ich habe mich auch immer (seit 5 Wochen ...) gewundert, warum ich mich mit dem Lesen der verschiedenen Einträge schwer tt: Es ist die erwähnte Anordnung. Bei den Ziffern mag es noch gehen. Aber in der Karteikarte sollte die Wahlmöglichkeit bestehen. Jahrzehnte langer Prägung sollte berücksichtigt werden. Klares Votum.
Per Zwiesigk
Ja, das Lesen von oben nach unten ist gewöhnungsbedürftig.
Ergonomisch betrachtet ist diese Leserichtung jedoch konsequent. Die meisten Nutzer von uns werden zum Scrollen die Maus oder das Trackpad nutzen. Es ist viel entspannter für die Hand/Finger mit einer Aufwärtsbewegung/Streckung der Finger das Scrollen zu beginnen, als umgekehrt.
Bei den Privatziffern hat sich mein Gehirn nach 2 Wochen an die "falsche" Richtung gewöhnt. Es stört mich nicht mehr. Und meine Hand ist entspannt. ;)
@tomedo: wie stark würde denn der Einbau einer Option den Code aufquellen?
Ausprobieren würde ich es auch mal.
Viele Grüße aus Berlin