Ich hätte nie gedacht das mal zu sagen, aber ...
Wenn man das hier so sieht, ist man froh noch einen Konnektor zu haben. 😮
Es ist wirklich erschreckend, was für - mit Verlaub "Sch....." - seitens der gematik und deren Erfüllungsgehilfen abliefert wird. Und das zum wiederholten Mal.
zollsoft ist da m.E. als nachgelagerte Instanz, ebenso wie der Kunde (= Praxen) nur Opfer. Auf dem Bau wäre es vergleichbar mit dem "Fliesenleger". Der kommt ebenfalls i.d.R. auch als letzter Handwerker rein und leidet dann unter dem Pfusch der vorherigen Gewerke. Er darf dann irgendwie zusehen, wie er die bereits bestellten Fliesen hübsch an die schiefe und vom Maß falsche Wand bekommt.
Zitat Jacqueline Geis: "Es wurde uns seitens der Gematik mitgeteilt, dass dieses Verhalten aus Sicherheitsgründen bewusst so spezifiziert und gewollt ist."
Der Satz sagt alles. Erneut ein klarer Fall von Theoretiker am Werk, welche sich nicht über die praktischen Konsequenzen ihrer Theorieübungen im klaren sind. Zudem eine typisch deutsche Lösung. Ergebnis: Der Patient ist leider Tod... aber er verstarb streng nach Vorschrift bzw. nach einem hochsicheren Ablaufplan.
Zitat Michael Herold: "Nach täglichen Supportterminen wurde uns mitgeteilt das das ganze ein Problem wäre wofür unser Hardware-Dienstleister verantwortlich ist der Veränderungen im Praxisnetzwerk vornehmen müsste."
Auch hier der Klassiker. Der Kunde (Herold) bemängelt etwas und wird fortwährend vom Dienstleister "in den Wald" geschickt, in der Hoffnung hier kommt er nie wieder raus. Wenn Dienstleister A (wie ahnungslos?) dann gar keine Abwiegelmittel mehr sieht, kommt das Totschlag-Argument schlechthin: "Es liegt an Ihrem Netzwerk!". Schuld ist also der Kunde. Wie oft habe ich den Satz schon gehört, wenn der Dienstleister mit dem Rücken an der Wand stand und die Fakten glasklar waren. Anmerkung: Unmittelbar nach solchen Ausreden, haben wir diese Dienstleister konsequent von ihren Pflichten entbunden, da sie überfordert sind. Da kann ich somt nur raten, sich nicht "in den Wald" schicken zu lassen, sondern konsequent anhand der Fakten die richtigen Fragen zu stellen. Auch wenn es ggfs. windig wird.
Zitat Rico Becker: "Was ich so gar nicht verstehe: Ist das denn eigentlich vorher mal getestet worden?"
Genau! ;-)
In diesem Fall ist es ja offenbar noch nicht mal die fehlende Testung. Laut Fr. Geis, will man dieses Verhalten ja sogar exakt so. Das ist ja im Grunde der eigentliche Knaller und wieder ein Fall von, wo man mal die konzeptionell verantwortlichen Solution Architekten bzw. PM + Entwicklung mal an einem Montag früh drei Stunden alleine an die Anmeldung einer Arztpraxis setzen sollte, damit diese fronterfahrenen Experten mal die Konsequenzen der von ihnen fabrizierten "Lösung" selbst "erleben" dürfen.
Und hier sind wir bei einem weiteren Beispiel für die Gründe, für völlig unnötige hohe Support-Aufkommen bei zollsoft (ich wiederholte, hier Opfer!). Frau Höflitz hatte erst vorgestern einen umfassende Stellungnahme hierzu in einem Thread verfasst. Vorgeschaltete Dritte machen zum wiederholten Mal nicht ihren Job. Ausbaden müssen es dann ale dahinter. Es wird eine Lösung rausgehauen, die so praktisch nicht benutzbar ist. Jede Menge wertvolle Ressourcen werden verschwendet.