Bei medisign hatten wir zuletzt im Juni 2025 SMC-Bs und SMC-KTs bestellt und das lief absolut reibungslos. Die Ausweise kamen damals zeitnah.
Ansonsten... was erwarten Sie? Support bzw. arbeitende lebende Menschen, obwohl Sie mehrere hundert Euro zahlen? ;-)) Wie unverschämt von Ihnen. ;-)
Da haben Sie die Rechnung aber ohne die Profis der gematik und deren Dienstleister gemacht.
Kleiner Trost: Es geht immer noch schlimmer: DGN! Die sind derartig verpeilt organisiert, dass man sich fragt, wie die überhaupt was geregelt bekommen. Da bekommen Sie in fast jedem Prozesschritt maximalen Blutdruck. Meine Frau hat dort (leider) zweimal einen eHBA bestellt. Beide Male lief es nicht rund und der Vorgang wurde verzweifelt an mich als 'Computerversteher' überreicht. Auf Details woran es lag, verzichte ich an dieser Stelle. Vielleicht nur so viel. Der Aktivierungsprozess ist in punkto Kompliziertheit kaum noch zu toppen. Das betrifft den Prozess selbst wie auch die zur Verfügung gestellten Unterlagen und Anweisungen. Und wenn man im Haus DGN dann auch noch (und wiederholt!) Unterlagen nachweislich verschlampt, wird selbst ein einfaches Anliegen zur Herausforderung.
Was medisign anbelangt gibt es auch viel Luft nach oben. Nicht klar war - und deshalb musste ich anrufen und hatte zu meiner eigenen Verwunderung sogar eine lebende Person erreicht - wie sich das mit der Kostenübernahme verhält. Denn unsere SMC-Bs müssen ja innerhalb der regulären 5 Jahre nur deshalb getauscht werden, weil seitens der gematik von RSA- auf ECC-Verschlüsselung umgestellt wird. Wer bezahlt nun, dass ich den bestehenden Ausweis leider nur 4,5 Jahre nutzen konnte? Glücklicherweise habe ich dann erfahren, es entstehen keine Kosten.
Kleine Anekdote: Es wurde zwar über Newsletter und Rundschreiben schon im frühen Sommer direkt alle bzgl. RSA und ECC wuschig gemacht, jetzt aber zackig 'mal eben' die Verschlüsselung umzustellen, jedoch ging das zum Zeitpunkt technisch noch gar nicht. Es fehlte (zumindest damals) an einem Update seitens der Gematik. Wann dies komme, sei unklar.
Da freuen sich natürlich alle übrigen Beteiligten im Prozess über dieses geradezu beispielhaft vorbildliche Projektmanagement. Einfach erst mal raushauen. Das anschließend natürlich alle - wuschig gemacht - beim TI bzw. PVS-Dienstleister anrufen und auf Grund der noch nicht gegebenen tehcnischen Voraussrtzungen damit für komplett unnötiges Supportaufkommen sorgen, ist dann ja nicht deren Problem.
Über medisign hatte ich mich erst letzte Woche aufgeregt, als ich die gelieferten SMC-Bs dann in Betrieb nehmen wollte. Wie sauber bei medisign gearbeitet wird, sieht man auch bei einem irrtümlich von mir falsch eingegeben Kennwort: "Passwort ist ungülig".
Qualitätssicherung kostet offenbar zu viel Geld uns ist bei den Preisen nicht mehr drin. Das zeigt sich auch an anderer Stelle. Gibt man im medisign-Portal bei der Kartenaktivierung ein falsches Sperrkennwort (was an dieser Stelle an für sich schon irrtierend ist) ein, so passiert nichts. Es kommt keinerlei Meldung. Man hat den Eindruck der Befehl wird nicht akzeptiert und wundert sich erst mal. Bis man auf die Idee kommt das Kennwort könnte falsch sein. Hilfreich wäre eine Meldung gewesen "Passwort falsch" o. ä., jedenfalls bitte nicht "ungülig". Mit dem korrekten Sperrkennwort konnte man den Ausweis dann natürlich aktivieren. Auch hier wieder beispielhaft ergonomisch gelöst.
Man kann darüber nur den Kopf schütteln, wie grottenschlecht das alles gemacht ist. Da sind absolute High Potentials am Werk. Als hätten Ärzte und PVS-Anbieter zu viel (Frei?)Zeit und wollten sich stundenlang mit so einem Bagetellprozess wie einer Aktivierung aufhalten. Mit der praktizierten Inkompetenz werden leider regemäßig die Nerven sämtlicher Beteiligten strapaziert. Ändern tut sich aber offensichtlich nichts.