IT Support
Hallo Herr Ringling,
vielen Dank für Ihre kostbaren Tips.
Bzgl. Terminlimits bei "extern". Welche Regel greift denn primär, da bestimmte Limits auch im OTK zu setzen sind. Was passiert, wenn diese irrtümlicherweise konträr gesetzt sind? Wir werden die Terminlimits testweise prüfen.
Bezgl. Terminbenachrichtungen per Email: Es wird, wie Sie schreiben, definitiv keine Terminbestigungsemail bei Anlage eines Termin über VITAS versendet. Das wäre eine hilfreiche Stütze, da wir bei der Auswertung der VITAS Gesprächsprotokolle festgestellt haben, dass öfters eine Nachfrage nach dem vereinbarten Termin kam, obwohl er 2 x von Vitas genannt wird. Da muss dann Vitas nachbessern, besser aber auch tomedo, da inwzischen die Patientenerkennung zur richtigen ID bereits recht gut funktioniert. Daher wäre es gut,dass die üblichen Standardfunktionen auch funktionieren. Auch die Terminerinnung funktioniert leider nicht. Die Testtermine haben keinerlei Email erhalten und auch in der Statistik tauchen die Patienten überhaupt nicht auf, obwohl der Termin korrekt im Terminprofil eingetragen worden ist.
Ich habe insb. zu VITAS eine lange, an den VITAS SUpport bereits übermittelte Liste für den Anwendertag dabei und versuche einige Themen vor Ort zu platzieren.
Viele Grüße
Michael Mildner
Toni Ringling
Guten Tag Herr Mildner,
Inwiefern konträr gesetzt? Wenn mehrere Limits vorliegen, gelten alle, also es darf keines von diesen verletzt werden. Effektiv gewinnt dann ggf. das stärkere.
Bei den Terminbenachrichtigungen per Mail schauen wir vermutlich nochmal, ob wir etwas machen können. Im Vergleich zu der Benachrichtigung per Mail aus tomedo ist das ganze aber ggf. etwas abgespeckt.
Das mit den Terminerinnerungen müsste wenn dann bei uns liegen. Allerdings kann ich das wie beschrieben nicht nachstellen. Über die API angelegte Termine erhalten bei mir normal Erinnerungen. Entweder müsste man es hier über den normalen Support zu Terminerinnerungen zugehen oder Sie schlagen mir per Direktnachricht vor, wann ich Sie ggf. kontaktieren könnte, um mir das Problem anzusehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Benjamin Heichel
Gibt es diesen Beitrag bereits?
Toni Ringling
Guten Tag Herr Mildner,
Was Terminanfragen und deren Bestätigung/Ablehnung angeht müssen wir noch überlegen, wie wir die Patienten in dem Fall informieren. Momentan scheint uns die plausibelste Lösung, Anlagebenachrichtigungen und Stornierungsbenachrichtigungen wiederzuverwenden, da diese ja eigentlich einen gleichartigen Zweck erfüllen.
Auch was die Anlage und Modifikation angeht überlegen wir momentan, wie wir entsprechende Nachrichten zur Verfügung stellen können. Voraussichtlich werden wir auch hier die Terminänderungsbenachrichtigungen verwenden. Allerdings wird es dafür nötig sein, diese auf den Server umzuziehen, wo die allermeisten Briefkommandos nicht verfügbar sind. Hier wird es voraussichtlich auch irgendwie extra einstellbar sein, ob man solchen automatischen Versand will. Wie genau, diskutieren wir noch. Eine extra Aktivierung wird nötig sein, weil die bisher benutzten E-Mail-Vorlagen ggf. nicht unterstützte Briefkommandos verwenden.
Mit freundlichen Grüßen,
Toni Ringling
Madita Poslovsky
Leider war der Kunde bisher noch nicht dazu gekommen. Ich werde nochmal nachfragen, wann mit dem Beitrag zu rechen ist.
Frank Seltmann
Ich hatte ein längeres Gespräch mit einem Entwicklet von Vitas beim Anwendertreffen. Die kurz- und mittelfristigen Prognosen, wohin die Entwicklung geht, haben uns überzeugt, auch die Demo war gut. Ich hoffe, die Zusammenarbeit mit Vitas weiter ausgebaut wird, ein Wechsel wird nun geplant.
Dennoch kann es nicht schade, wenn hier Praxen / Kunden ihre Erfahrung mit Vitas teilen, damit mehr vom Service überzeugt sind.
Sobald wir gewechselt haben, werde ich von unseren Erfahren berichten
An der Stelle sei aber auch geseagt, der PraxisConcierge ist nicht schlecht, aber schon sehr teuer.
Benjamin Heichel
Danke für die Infos. Praxisconcierge ist teuer? Mich schreckt aktuell bei VITAS der Preis ab. 197€ netto im Monat und nur 500 Konversationen inklusive. Viele alte Patienten nutzen weiterhin das Telefon, letzten Monat hatten wir 800 eingehende Anrufe (und sind damit wahrscheinlich sogar in der unteren Liga), das macht dann mtl. 272€ netto, in der Infektzeit sicher darüber.
Hier fände ich einen Preis, der sich nicht an der Anrufzahl sondern der Zahl der Arztsitze orientiert, transparenter.
Praxisconcierge ist da mit 149€ netto ohne Anruflimitierung attraktiver. Sobald die API freigeschaltet ist, wird sie sicher auch mit Praxisconcierge nutzbar sein und da wir nur eine Terminart (Akuttermine) perspektivisch über den Telefonassistenten automatisch buchbar machen wollen, wahrscheinlich ausreichend.
Ich lasse mich gerne von Gegenargumenten überzeugen :)
Frank Seltmann
Hallo Herr Heichel,
der PraxisConcierge rechnet pro (Vollzeit-) Behandler 149,00 ab, das sind sind in unserem Fall 4. Der gewährte Rabatt bei mehreren Behandlern ist zwar nett, aber wir liegen immer noch bei über 500 EUR im Monat. Dafür bekommt man bei Vitas, hoffentlich auch perspektivisch, mehr in Verwendung mit Tomedo. Wie sich das rein rechnerisch konkret dann zeigt, wird sich zeigen, mit 500 Konversationen kommen wir auch nicht hin, aber das Pluspaket mit 1500 Konversationen sollte reichen und ist immer noch günstiger.
Das war der Preis, rein funktionell macht der PraxisConcierge das, was er soll: er verwaltet die eingehenden Anrufe, stellt Ärzte und co direkt durch und bietet gleich eine Verknüpfung zur Patientenakte. Der ganz große Nutzen ist aber, dass endlich Ruhe am Empfang ist. Kein Dauerklingeln und bei den Patienten auch kein Frust über schlechte Erreichbarkeit. Für uns ist ein funktionierender Telefonassistent ein Segen. Das bekommen wir aber auch bei Vitas + plus die Buchung von Terminen.
So die Theorie, wie zuverlässig Vitas dann in der Praxis ist, wird sich zeigen, auch in puncto Preisgestaltung. Das war auch der Grund, warum mich Erfahrungsberichte interessiert haben :)
Johannes Stößel
Hallo! Ich war ebenfalls bei dem Vortrag und sehe zumindest für uns nicht den Nutzen dieses Telefonassistenten im Moment. Dafür fehlen einfach noch zu viele Funktionen. Wir haben fast die komplette Funktionalität über unsere Telefonanlage geregelt. Es gibt für Anfragen eigene Anrufbeantworter, die dann später von unseren Mitarbeiterinnen abgehört werden. Auch wenn jemand in der Warteschleife hängt wird nach circa 5 Minuten die Möglichkeit gegeben, eine Nachricht zu hinterlassen und man wird später zurückgerufen. Dies klappt mit unserem generell auch älteren Publikum sehr gut. Wir haben auch nachgefragt, wie es mit der Erkennung von schlecht ausgesprochenen beziehungsweise stark durch die Dialekt geprägten Anfragen aussieht. Da wurde uns gesagt, dass das noch Fehler behaftet ist und man könnte sich dann das Gespräch ja noch mal anhören. Also im Endeeffekt auch nichts anderes als das, was wir jetzt bereits mit unserem Anrufbeantworter machen. Der einzige Vorteil wäre, dass man ein Gespräch direkt angezeigt bekommt in Schriftform. Da könnte ich mir aber auch vorstellen, dass man lokal über ein LLM und eine Automatisierung dies direkt am Rechner durchführen könnte.
David Stenger
Wir nutzen VITAS jetzt seit knapp 2 Monaten. Zuvor war ich auch der Meinung, dass ich alles über Anrufbeantworter abgedeckt habe. Vorteil bei VITAS ist die Transkription, was nochmals deutlich Zeit beim Bearbeiten durch die MFA einspart (hätte ich vorher auch nicht so eingeschätzt). Auch wird dies - warum auch immer - besser angenommen als über unsere normale Telefonanlage mit IVR und AB zuvor. Das Terminbuchen über tomedo klappt auch ganz gut, wenn es da auch noch einige Optimierungsmöglichkeiten gibt.
Wenn jetzt VITAS noch umsetzt, dass Termine direkt storniert und verschoben werden können, spart dies nochmals Zeit für die MFA. Außerdem soll, wenn ich das richtig verstanden habe, eine Integration in die Inbox für die "normalen" Anfragen/Rezeptbestellungen kommen. Wenn dort dann direkt der Patient hinterlegt ist, weil zuvor Name und Geburtsdatum abgefragt wurde, würde dies auch nochmal pro Anfrage wahrscheinlich 10 Sekunden einsparen.
Fazit nach 2 Monaten: ja es kostet Geld, entlastet aber auch die MFA (unsere sind sehr zufrieden damit). Optimierungsmöglichkeiten sind auf jeden Fall noch vorhanden.
Benjamin Heichel
Bis auf die Terminbuchung ist es ja das gleiche wie Aaron. Den nutze ich seit 1,5 Jahren und die MFAs sind entlastet. Zwar müssen die Anfragen bearbeitet werden, aber eben nach und nach und vor allem nicht parallel zum Patientenansturm.
Preislich deutlich günstiger. Wenn ich als Einzelpraxis 300-400€ monatlich ausgeben soll, dann muss die Funktionalität dazu führen, dass wirklich Personalressourcen eingespart werden. Das sehe ich noch nicht.
Madita Poslovsky
Da auch in einem anderen Beitrag das Thema Abrechnung anhand von Konversationen aufkam, hier auch nochmal die Ergänzung. VITAS bietet ebenfalls die Möglichkeit an, die Abrechnung anhand der Anzahl der Behandler vorzunehmen. Falls das für jemanden interessant ist, gerne bei VITAS direkt melden.
Madita Poslovsky
Herr Stenger, das haben Sie vollkommen richtig verstanden.
Meine Vision ist es, dass wir durch verschiedene Matchings so viele Arbeitsschritte wie möglich, obsolet machen.
Was meine ich konkret damit:
1. Der Drittanbieter (z.B. VITAS) übermittelt uns den Vornamen, Nachnamen und das Geburtsdatum des Patienten (könnte durch Mailadresse und Telefonnummer ergänzt werden).
2. Der Drittanbieter übermittelt uns das Anliegen des Patienten (z.B. Rezeptbestellung, Folge AU, etc.)
3. Das Anliegen wird in der Inbox mit einem Marker versehen, wodurch es filterbar wird.
4. Die MFA arbeitet in der Inbox alle Anliegen Stück für Stück ab. Hierbei soll sie nach 3 Dingen filtern können: Drittanbieter (z.B. VITAS), Marker (Rezeptbestellung), chronologisch.
5. Wählt die MFA eine Rezeptbestellung aus, sollte der Patient, wenn es ein Bestandspatient ist, gematcht worden sein. Per Klick kann in die Medikamentenverordnung gesprungen werden, wo der Patient bereits vorausgewählt ist. Wir starten hierbei im Reiter „Bisher“ oder in dem von Ihnen konfigurierten Reiter.
Schritt 1-5 sind bereits zu einem Großteil in den Endzügen der Fertigstellung. Der Fokus von VITAS liegt aktuell vollständig auf dem Verschieben und Stornieren der Termine. Die Inbox wird im Anschluss folgen.
Mike Wuenscher
Hallo Frau Poslovsky,
gibt es denn dazu schon Neuigkeiten ?
Wir starten gerade auch mit VITAS im Testbetrieb. Die Terminbuchung ist ja schon gut integriert.
Es wäre überaus hilfreich, wenn die vom Assistenten aufgenommenen sonstigen Anfragen in die Inbox mit Patientenzuordnung übertragen würden. Zwischen tomedo und der Weboberfläche von VITAS hin und her zu wechseln ist auf Dauer keine gute Option.
Madita Poslovsky
Guten Tag Herr Wuenscher,
meines Kenntnisstandes nach, hat VITAS bereits mit der Entwicklung bzgl. der tomedo-Inbox begonnen.
Leider kann ich keine Auskunft dazu geben, wann mit einer Fertigstellung zu rechnen ist.
Ich möchte Sie daher um noch ein wenig Geduld bitten.
Beste Grüße
Madita Poslovsky