Moin, auf Anraten von Herrn Klingenstein meine Frage im Forum:

Wie ist das mit einem Lesegerät für den eHBA? Kann ich dafür unsere "normalen" TI-fähigen Lesegeräte für die KVK nutzen oder erfolgt die Signierung nur über ein extra Lesegerät?
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Der Frage würde ich mich gerne anschliessen, hätte sonst selber jetzt nachgefragt, insbesondere da die eAU ja jetzt kommen wird. Wir haben bisher Hardwreseitig ausser einem Connector und einem Kartenlesegerät noch gar nichts. Was wird denn da alles benötigt um zukünftig eAU,eRezept etc. zu verarbeiten?

Gruß in die Runde
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ich meine, man kann ins Lesegerät noch einen HBA einstecken...
Sehr geehrte Fra Heuser,

Ein TI-Kartenlesegerät (ich kann nur von ORGA reden, denn nur die haben ich in echt einmal gesehen) hat 4 Kartenslots:

2 kleine an der Seite: eine fürr die SMC-B und eine für die SMC-KT

1 großen oben: für die eGK des Patienten

1 großen an der Seite: für eine weitere Karte, vermutlich die eHBA

Sollten Sie aber signieren wollen, so wollen Sie das sicher vom Arztzimmer machen ... dann brauchen sie da auch ein Gerät.

ps: Notwendige Geräte werden von Ihrer KV erstattet.

pps: tomedo kann noch nicht via TI signieren, da die Konnektoren das noch nicht können. ... Stimmt nicht ganz, tomedo kann das per se, aber das ist Aufgrund keiner Testmöglichkeit noch nicht freigeschalten.
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Ist es weiterhin so, dass von jedem Zimmer aus extra signiert werden muss, oder geht das auch vom zentralen Kartenterminal aus?

VG

JM
Nur einen Arbeitsplatz mit eHBA nutzen zu können ist zumindest für uns nicht praktikabel. eRezepte werden ja auch Folgerezepte sein und von MFAs ausgestellt werden. Aber auch ich sitze nicht immer am selben Platz.

Kommt da noch eine zentrale Lösung? eHBA an der Anmeldung gesteckt und eRezepte von jedem Platz?
Sehr geehrter Herr Müller/Heer Krüger-Ruda,

(ich finde leider nicht mehr den Thread in dem ich das ausführlich erklärt hatte, darum in kurzen worten)

ich verstehe die Wünsche und würde die gern umsetzen aber:

a) Im derzeigen Implementierungsstatus der Konnektors ist eine Signatur (auch schreiben von NFD und eMP und warsch. eAU und eRez) nur möglich wenn eine PIN eingegeben wird.

b) die KomfortSignatur ist spezifiziert und ist in tomedo umgesetzt aber noch nicht getestet, da der Konnektorsimulator diese Funktionalität nicht kann und unserer Test-Konnektoren das per se auch (noch) nicht können

c) seit letzter Woche haben wir ein inoffizielles Update bekommen das einer der TestKonnektoren das unterstützt. Ich bin noch nicht zum testen gekommen da ich dafür in die Firma muss und das ist wegen Corona nicht offiziell möglich.

d) was die KomfortSignatur genau kann vermag ich noch nicht zu sagen. Was mit 95% Wahrscheinlichkeit gehen wird ist: Sie gehen an einen Rechner, stecken da die eHBA rein, aktivieren die KomfortSignatur und geben die PIN ein und können an dem Rechner bis zum Deaktivieren (Das werde ich wohl konfigurierbar machen müssen, ob das aktiv oder bei ausloggen passiert) ohne PIN Eingabe signieren. ... Ob das Signieren auch von anderen Rechnern dann geht kann ich noch nicht sagen bis ich es nicht mit eigenen Augen gsehen habe. Hier tippe ich auf 50/50
Hallo Frau Heuser,

da wir auch in der Windows Welt (mit T2med, Quincy Win und manchmal den bösen CGM Sachen) aktiv sind haben wir schon ein paar Erfahrungen sammeln können.

Aktuell gibt es 2 Lesegeräte die Sinn machen, das Orga 6141 Online und das Cherry St-1506.

Alle Praxen haben das Orga (ein paar wenige die Cherry Tastatur) an der Anmeldung stehen. Wie schon geschrieben wurde, lassen sich in dieses Gerät die 2 grossen Karten (Patient und eHBA) gleichzeitig einstecken.

Langfristig wird es sich so durchsetzten, dass der Arzt / die Ärztin an dem Arbeitsplatz das Lesegerät nutzen wird, denn sonst müsste man ja für jede Verordung immer an die Anmeldung laufen, dort den Patienten öffnen, dann den eHBA einstecken und dann noch kurz die Pin eingeben.

Wir verkaufen das Cherry ST-1506 incl. SMC-KT zu einem Sonderpreis, da wir für unsere Kunden (da war das Betriebssystem egal) eine dicke Sammelbestellung bei Cherry direkt ausgelöst haben und unser Rat an die Kunden war, zunächst ein Gerät zu bestellen, sich das ganze anzuschauen und dann nach Bedarf und Förderung weiter nachzubestellen.

Mit bestem Gruß

Axel Tubbesing
tubbeTEC GmbH - IT-Services für Ärzte
Niederlassungen in Hamburg und Bielefeld
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Hallo Axel,

verstehe ich das richtig: Wenn ich irgendwann eRezepte drucken will geht das nur an Arbeitsplätzen mit Lesegerät UND eHBA? Das kann doch nicht wirklich so sein....?

Beste Grüße

Lutz
Hallo Lutz,

um sprachlich sauber zu bleiben:

Wenn Du in der Praxis etwas drucken willst, dann geht das immer noch. Auch ohne eHBA,

Wenn Du aber ein eDokument (eRezept, eAU, Eintrag ePA, usw.) ausstellen willst, dann brauchst Du dafür einen Platz an dem Du Deinen eHBA mit dem Dienst der TI über ein Lesegerät verbinden kannst.

Du wirst dazu nicht jedes Mal quer durch Deine Praxis an Deine Anmeldung oder in Dein Backoffice rennen wollen, darum unser Rat, fang mal mit einem Gerät bei Dir im Sprechzimmer an.

Wir sind am Mittwoch und Donnerstag in Braunschweig, wenn es hilft dann schauen wir auf dem Hin- oder Rückweg bei Dir schnell in der Praxis vorbei.

Lg Axel

tubbeTEC GmbH - IT-Services für Ärzte
Guten Morgen,

ich kann ja jedem Tomedo Arbeitsplatz ein Kartenlesegerät zuordnen, das sich in meinem Netzwerk befindet. Falls ich also zukünftig ein Lesegerät mit meinem eHBA im Serverschrank einschliesse, würde doch die PIN-Eingabe am eigenen MAC hoffentlich reichen?

Nun sind wir aber 2 Ärzte, die jeder einen eHBA haben und oft an einem weiteren gemeinsamen MAC im Untersuchungszimmer Rezepte und AU's etc. erstellen. Da kann ich ja nicht jedesmal in Tomdeo die Zuordnung ändern. Wie könnte man das lösen? Den eHBA habe ich ja dann auch nicht ständig bei mir, denn er ist ja im Serverschrank....
Guten Morgen.

Das wäre auch meine Frage. Im Rheinischen Ärzteblatt wurde diese Variante vorgestellt/vorgeschlagen (der eHBA im dauerhaft über den Tag im Lesegerät im Serverschrank). Funktioniert das so?

VG,

Thorsten Späth

Hallo

faktisch gibt es 2 features:

a) entfernte PIN: man kann ein Kartenlesegerät mit den Karten im serverschrank lassen und ernennt ein anderes Lesegerät als "Remote-PIN-Gerät" - heisst wenn eine PIN verlangt wird, so wird die am Remote Gerät verlangt nicht da wo die Karte steht.

b) Komfort Signatur (derzeit wird die QES PIN der eHBA nur für Signatur benötigt): man kann die Karte für bis zu 24h (standard sind 6h) mit einmaliger PIN Eingabe die Komfort-Signatur aktivieren. Danach sollte (ich muss hier sollte sagen, da in unserem Testsystem der TI-Konnektor eine Fehler wirft der auf Kartenprobleme deutet. Die Akteure zeigen mit dem Finger auf die anderen...) man ohne PIN signieren können.

Und gehe ich richtig davon aus, daß bei dem Lesegerät im Serverschrank dann zwei Arztausweise gleichzeitig eingesteckt werden können (1x  oben, 1x hinten) oder benötige ich pro Arzt jeweils ein eigenes Lesegerät?
sollte gehen (wir haben das aber noch nicht mit echten eHBA getestet)
Ich habe nun das Cherry gekauft und die HBA meines Kollegen und vor mir gleichzeitig eingesteckt. Beide werden als solche vom Konnektor erkannt. Nun muss ich nur noch herausbekommen, wie ich in tomedo die Komfortsignatur zuweise....
Vielen herzlichen Dank, Herr Thierfelder.

Das war sehr hilfreich, ich hatte diese Infos trotz langer Suche nicht gefunden.

Das bedeutet aber auch, daß für uns die Idee eines gemeinsamen Lesegeräts im Serverschrank gestorben ist, da wir dort nicht jeden Tag hin können, um die PIN einzugeben. Ergo bekommt nun jeder Arzt ein eigenes Gerät für sich.

Es wäre einfacher gewesen, wenn ich die PIN auch remote eingeben könnte, z.B. in tomedo.
Das stimmt so nicht ganz. Sie können ein RemotePIN Kartelesegerät nutzen. Also anstelle das Lesegerät wo die Karte steckt geben sie es in einem dafür konfigurierten Lesegerät ein. (Das ist aber pure Konnektorkonfiguration, da kann tomedo nichts machen).

-> Am besten mit dem Support reden.

PS: Es gibt keine Möglichkeit eine PIN aus dem PVS einzugeben.
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