Liebe Frau Schroth,
wenn ich mir die Planungen der Gematik in der Vergangenheit ansehe, sind das eher grobe Schätzungen als verlässliche Verfügbarkeiten. Aber das alles hat nichts mit einer Folgerezeptanforderung durch die Patienten zu tun, da es völlig irrelevant ist, in welcher Form das Rezept ausgegeben wird. Privatrezepte und eben BTM sind so völlig außen vor. Einen solchen Vorgang an die Gematik zu knüpfen halte ich für falsch, das schränkt die arzt-direkt App noch weiter ein.
Den Vorschlag von Herrn Reschke finde ich nicht schlecht. Wenn die Medikamente aus dem Plan auch noch von der Praxis verordnet wurden, sollten sie auch für Patienten auswählbar sein. Dann wären die Möglichkeiten für die Patienten überschaubar und zudem durch die Praxis geregelt. Wie erkläre ich bitte den Patienten, verstärkt die App zu nutzen, wenn sie dort nicht alles vorfinden? Es bleibt also bei der Voice-Mailbox für Rezeptbestellungen, die natürlich auch zweckentfremdet wird, aber Patienten die Möglichkeit bietet, ALLE Medikamente für ihr Folgerezept anzugeben.
Ich muss Herrn Reschke auch zustimmen, was die unkontrollierten Anfragen durch Patienten iin der Praxis auslösen. Den Chat nach Praxisvorgaben einzuschränken, wäre eine sinnvolle Erweiterung. Aber das ist ein anderes Thema...
Vielleicht bieten die Anwendertage die Möglichkeit, mit den Produktverantwortlichen über die Problematiken zu diskutieren.
Beste Grüße aus Augsburg
Christian Schacht