Die Argumentation ist für mich leider nicht schlüssig: Sie sagen die flexible Variante ist so kompliziert, dass sie eigentlich unmöglich umzusetzen ist und deshalb auch nicht umgesetzt wird. Gleichzeitig argumentieren Sie, dass die einfache, direkte Variante nicht umgesetzt wird, weil sich andere Praxen ggf. die komplizierte, unmögliche Variante wünschen. Weil diese aber nicht möglich ist, wird die Umsetzung in Gänze nicht erworgen. Das ergibt für mich leider keinen Sinn.
Ich vermute, dass Mindestterminzahlen mit nur mit Einschänkungen möglich sind. Auch ohne lange darüber nachgedacht zu haben glaube ich, dass dann
- keine Terminlimits für diese Terminart existieren können,
- das auch nur für max. eine (Akut-)Terminart geht.
Alles Andere wäre wirklich zu kompliziert.
Ich möchte daher gerne nochmal versuchen die Vorteile der Mindestterminanzahlen zu illustrieren. Links und rechts wurden die gleichen Termine gebucht.
Links wurde angenommen, dass zwei 1h-Langfristblöcke und zwei 2h-Akutblöcke als Ressourcen vorgesehen wurden. Wenn nun (im Extremfall) niemand zu den Akutterminen kommt, ist für die anderen Termine dennoch nicht mehr zeit, weil die alle gleichzeitig kommen.
Links wurde, wie von uns bereits in der Praxis gelebt, über Terminlimits locker über den gesamten Vormittag gebucht. Alle "natürlichen" Lücken werden als Akuttermine freigegeben. Das machen wir auch heute schon so. Kommen wenige Akute kann die Zeit für die Langfristtermine genutzt werden und es kann sich hier mehr Zeit gelassen werden. Das einizge Problem ist aber im Gegensatz zu dem Schema rechts, dass wir nicht automatisiert festlegen können, dass (wie in diesem Beispiel) 12 Akutslots freigelassen werden sollen.
Wie schon gesagt, glaube ich, dass die Umsetzung an sich sehr einfach ist (Zeit/Dauer=Anzhl) und schon in dieser einfachsten Ausbaustufe eine deutlich smarteres Buchen erlaubt, als das der aktuell mit Ressourcen der Fall ist.
