Also zunächst kann ich sagen, dass tomedo dass ziemlich fix mit einem Ticket erledigt. Hatte hier ein Thema, dass auf Datenbankebene gelöscht werden musste, war eine Sache von zwei Tagen Wartezeit und dann 15 Minuten.
Die 10 Jahre sind auch nicht zwingend einzuhalten, beachtet man Art. 17 Abs. 3 DSGVO. Da die objektive Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche wegen Körper-/Gesundheitsverletzung gemäß § 199 Abs. 2 BGB dreißig Jahre nach Vornahme des potentiell schadensträchtigen Verhaltens beträgt, bin ich erstmal entspannt.
Außerdem "müssen wichtige Informationen, von denen davon ausgegangen werden kann, dass für diese auch nach Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen das Interesse des Berechtigten an der Speicherung das an der Löschung überwiegt, beispielsweise im Hinblick auf Medikamentenunverträglichkeiten."
Damit ist alles was wir in tomedo haben "zu jung" und alles was in Papier im Keller ist, wird jährlich entsorgt. Und dann gibts eben auch noch jährlich einen Auftrag an Zollsoft, bzw wenn ein Patient explizit die Löschung verlangt, hatten wir bisher jedoch noch nie.
Vg