Sehr geehrter Herr Baumbach,
Sie erinnern sich: der Verlauf unserer Korrespondenz zum Thema "Ausbau und Entwicklung des Gruppen Moduls" liegt nun beinahe - genauer gesagt im April - zwei Jahre zurück und ich muss zu meinem Bedauern feststellen, dass in diesem Entwicklungssegment nicht sehr viel Neues geschehen ist. Ich bedaure dies sehr, da ich mittlerweile einen Groß- wenn nicht den überwiegenden Teil der Betreuung von gesetzlich Krankenversicherten wie auch selbstzahlenden Patientinnen im Rahmen der Gruppentherapie versehe, wo ich mir deutlich mehr Flexibilität, Automatisierung und natürlich Bedienkomfort wünsche: so habe ich mehr als einmal daran erinnert, wie hilfreich es wäre, wenn in der Gesamtübersicht der Gruppenteilnehmer*innen das verbleibende Behandlungkontingent angezeigt würde, und nicht jedes Mal herumzuspringen in jede einzelne Patientenakte: Die Option, bestehende Wartelisten mit diesem Gruppenmodul zu verknüpfen, wäre ein echter Zugewinn, ich merke aber, wie ich dazu neige, diesen Anspruch zurückzustellen..
Diese Option mit samt der damit einhergehenden Transparenz gefiel mir beim Konkurrenten Epikur deutlich besser, so dass mir der Wechsel vor einigen Jahren zu tomedo diesbezüglich einen echten Verlust erzeugt hat.
Wenn ich weiter drüber nachdenke, wie relevant also hoch die monatlichen Ausgaben für das Praxisverwaltungssystem ist, würde ich sagen, dass dieser Anspruch nicht überhöht ist.
Ich danke im Voraus für Ihre Investitionen und Entwickler Leistung in das (Zukunfts-)Modell Gruppe..
Michael Wagner