Eine entsprechende Anleitung (analog Telekom), welche stets up-tp-date, würde ich mir ebenfalls wünschen.
Alternativ kann man diesen regelmäßigen Use Case für alle Nutzer auch softwareseitig über einen tomedo-internen 'geführten' Assistenten abfrühstücken.
Erst dann sollte man den Support bemühen sollen.
Ich muss dem Kollegen recht geben: Solche Bagatellanliegen kann man als erfahrener Anwender auch selbst machen bzw. sollte zumindest in die Lage versetzt werden. Das betrifft sowohl den Wechsel des SMC-B wie auch eines eHBA.
Die gematik bzw. zertifizierten Anbieter von Praxisausweisen helfen dabei nachwievor in keinsterweise und machen sich einen 'schlanken Fuß'. Telefonsiche Erreichbarkeit ist nachwievor eine Katastrophe. Stattdessen schreibt jeder schreibt seine kilometerlangen Papiere, welche in sich kausal unstimmig sind bzw. maximal komplizierte Verfahren beinhalten. Da gibt es Ausftragsnummer, Vorgangsnummer, Kartennummern, Rechnungsnummern, IDs, Einmalkennwörter, Sperrkennwörter, Auftragskennwörter, Vorgangskennwörter und selbstverständlich noch Transport-PINs, PUK.CH, PUK.QES, PIN.CH und PIN-QES. Geht's noch umständlicher?
Zusätzlich glänzt durch unübersichtliche und ergonomisch schlecht zu bedienede Web-Portale, welche dann ebenfalls teils vor Fehlern nur so strotzen. So war gestern bei medisign wegen eines Vertippers mein Kennwort "ungülig". Offenbar hat hier ein anatolischer Sub-Dienstleister programmiert? Wie auch immer. Da dies kein Einzelfall ist, wird daraus deutlich, wie sehr die Anbieter das hinrotzen. Getreu dem Motto: Hier haste Deinen Ausweis, aber jetzt sie selbst zu wie Du klar kommst. Bezeichnend die pauschalen Sätze á la "Fragen Sie dazu Ihren PVS-Anbieter". Und an der Stelle kommen wir zu de vom Kollegen Dr. Burau beklagten Situation: Auch zollsoft wartet nicht ständig auf solche Bagatellanrufe. Und selbst wenn, dann kostet auch dies irgendwo Geld was wieder umgelegt wird. Schlussendlich ist das kein ehrenamtlicher Support.
Insgesamt ein super Geschäftsmodell. Man würgt das Thema gematik-seits derartig mies hin, so dass anschließend gefühlt 5 weitere Spezialisten beschäftigt werden müssen - und das selbst für einen standardisierten Regel-Use-Case wie einen Kartentausch. Am Ende wird alles beim PVS-Anbieter bzw. Kunden abgeladen. Motto: Seht halt zu, wie Ihr klar kommt.
In jeder anderen Industrie würde der Kunde den Anbieter dafür stramm stehen lassen oder schlicht ausphasen. Aber mit der gematik und den nachgelagerten Anbietern geht das ja leider nicht.