Christian Schröter
Das klingt sehr erfreulich - aber dann kann ich doch auch das "grüne Rezept" für Privatversicherte verwenden, oder nicht?
Marc Kansy
Hallo Herr Schröter,
neuín das können Sie nicht da die Privatversicherten i.d.R. nicht über eine entsprechende Digitale Identität / Versichertennummer verfügen und auch der Versicherer nicht in den Pozess eingebunden ist. Der Fachdienst unterstützt dies demnach auch nicht für Nicht-Gesetzlichversicherte.
Viele Grüße,
Marc Kansy
Stephanie Kleinholz
Das ist ein guter Ausblick, vielen Dank!
Wird es dann auch Privatrezepte für gesetzlich Versicherte als eRezept geben, z.B. Pillenrezepte?
Marc Kansy
Hallo Frau Kleinholz,
ja wie im 4. Punkt beschrieben fällt dies unter den Punkt Selbstzahlerrezepte für gesetzlich Versicherte.
Hier ist die Umsetzung innerhalb dieses Quartals bereits eingeplant.
Viele Grüße,
Marc Kansy
Christian Schröter
@Marc Kansy bzgl. "neuín das können Sie nicht da die Privatversicherten i.d.R. nicht über eine entsprechende Digitale Identität / Versichertennummer verfügen und auch der Versicherer nicht in den Pozess eingebunden ist. Der Fachdienst unterstützt dies demnach auch nicht für Nicht-Gesetzlichversicherte."
- ok ich verstehe - die Vers.Nummer bei gkV wird auf grünen Rezepten zwar nicht gedruckt aber "doch verwendet".
Danke für die Info!
Marc Kansy
Hallo Herr Schröter,
ja richtig, über die bestehende Versichertennummer erkennt und akzeptiert der Fachdienst in der TI dieses grüne Rezept für den gesetzlich Versicherten.
Im Endeffekt dreht sich alles immer um die Versichertennummer diese wie im Fall der Ausstellung auch der Anker und Filter sowie zur Identifikation in der Apotheke dient (eGK-Verfahren).
Viele Grüße,
Marc Kansy
Stefan Reschke
Wenn ich diesen Thread hier durchlese würde mich eine Frage interessieren:
Wie sinnig ist denn dann die Mehrfachverordnung? Da bekommt der Patient bequem seine Dauermedikation , aber die Karte bringt er ggf. dann zweimal nicht. Mal abgesehen vom APK der ausfällt. Somit ist die Idee was das Organisatorische angeht ein wunderbares Feature, wirtschaftlich für die Praxen aber leider kontrapoduktiv?
A. Hoffmann
Richtig. Sie bleiben zu 100% in der Verantwortung, sowohl medizinisch als auch wirtschaftlich, die Kassen sparen sich nicht nur den APK sondern damit auch den Chroniker-Zuschlag. Spannendes Szenario: ein Medikament wird während der Laufzeit der Langfristverordnung aus der Verschreibungspflicht oder -fähigkeit entlassen - was glauben Sie, wie "kulant" die Kassen damit umgehen werden?
Andreas Cepin
Ich denke dass man mit dem eRezpt den Workflow verändern muss. Neues Vorgehen:
- Pat muss kommen und die Karte einlesen lassen und kann sofort wieder gehen.
- Rezepte werden dann (von den MFAs) vorbereitet
- Rezepte werden signiert und versendet
- Pat darf (je nach Organisation der Praxis) am Abend oder am nächsten Tag mit seiner Karte in die Apotheke und die Medis abholen.
Ahmad Sirfy
03000 ist keine HZV Ziffer :)
Johannes Stößel
Genau so machen wir's. Und vielleicht noch Arzt-direkt, dann weiß der Patient, dass er in die Apotheke kann.
Stefan Reschke
Geht das vllt schon am Kiosk oder ist dort das Karte stecken nur möglich wenn ein Termin vereinbart wurde?
Johannes Stößel
Man kann einstellen, dass man dies auch ohne Termin erlaubt.
Stephan Eisfeld
Wir starten jetzt mit dem SAT. Produktion hat mehr als 6 Wochen gedauert. Bei Rüksprache mit dem Hersteller bekommt man eine modernere Version, als die, die im TomedoShop angeboten wird. Das Kartenterminal ist besser integriert. Bestellung natürlich trotzdem über den tomedo Shop.
Stephan Eisfeld
Das ist wirklich klasse. Soweit habe ich noch gar nicht gedacht !!!
Ahmad Sirfy
Ich darf verkünden, dass der HZV-Zugang im OTK2 ,individuell konfigurierbar, kommen wird. Wir starten nun in unserer Praxis eine HzV Kampagne für unsere Patienten. Kontingent begrenz, First come First serve
Katrin Groß
Noch ein mögliches Szenario und die damit verbundene Frage:
was passiert mit eRezepten, welche vorbereitet und gespeichert werden, solange noch keine eGK gesteckt wurde, und dann nach Einlesen der VK signiert werden: werden hier die Patienten-/Versicherungsdetails automatisch korrigiert, wenn der Pat. z.B. die Versicherung oder den Wohnort gewechselt hat? - Das ist ja essentiell... und neben dem bloßen Einlesen der VK auch wiederum unsere Pflicht.
Kleiner Nachtrag: das Anlegen eines Ersatzverfahrens wäre in der in diesem TOPIC aufgeworfenen Fragestellung nach Bundesmantelvertrag überhaupt nicht zulässig!!! Wie das jeder für sich managt, liegt in seinem persönlichen Ermessen, aber es ist dankenswert (und auch angemessen), dass Zollsoft hier reagiert hat und den workflow vereinfacht hat, sodass nun ohne größere Umstände gewährleistet ist, dass nicht eRezepte versehentlich vor Einlesen der VK versendet werden, gleichzeitig aber bereits nach zB tel. Anforderung vorbereitet werden können.