Wie Herr Schröter mach ich da auch nur partiell mit, weil meine Patienten fast alle nicht mehr im Arbeitsleben stehen oder nur selten meist nur eine kurzfristige AU benötigen. Das eRezept ist eine schöne Sache hilft mir aber nur wenig weil ich überwiegend Hilsmittelverordnungen habe.
Eigentlich alles von der TI steckt ja noch in den Kinderschuhen. Tomedo hat uns allerdings geholfen, dass man damit tatsächlich arbeiten kann. Ich bin jedoch gespannt, wie das auf breiter Front weiter gehen wird.
Ab 01.01.2023 soll die AU vom Versicherer dem Arbeitgeber zugestellt werden. Das wird planmäßig voll daneben gehen. Der Arbeitgeber ist jedoch wichtiger als die kranke Kasse, denn der zahlt zunächst 6 Wochen den Lohn fort. Deshalb werden wir weiter brav die AU für den Arbeitgeber ausstellen, aber ich habe mir vorgenommen zumindest am Anfang möglichst viel Sand ins Getriebe zu streuen und mich so dumm wie möglich zu stellen, da ist dann Kreativität angesagt. Spätestens wenn KK Mitarbeiter reihenweise einen Burnout kriegen wird sich etwas tun.
Was wir von der TI aufgezwungen bekommen haben, muss erst noch den Praxistest bestehen. Anders ist auch nicht das Preisausschreiben für die schnellsten eRezept Power-Nutzer zu verstehen. Da werden sicherlich manche Tomedianer dank der guten technischen Umsetzung die Nase vorn haben.
Man kann allerdings nur jeden Tag mehr erstaunt sein, was die Medizin für Fortschritte gemacht hat. Mittlerweile gibt es Behörden da arbeiten sogar Hirntote, denn anders ist nicht zu erklären, dass es bei manchen Institutionen völlig egal ist, ob m,w,d seine Synapsen anschaltet oder nicht.
... und so werden wir weiterhin zu Zettelwirtschaft gezwungen....?!