Birthe Krenski
Seit MS365 datenschutzkonform die Server und D stehen hat und eine ordentliche AVV anbietet, kann man auch Backups von Tomedo in den Tresor ablegen.Da Onedrive ein lokales Laufwerk bereitstellt, welches dann mit der Cloud synchronisiert wird, klappt as auch mit dem Tomedoserver .... nur ...
Ondrive hat Restriktionen bei den Ordner- / Dateinamen: https://support.microsoft.com/de-de/office/onedrive-kann-dateien-mit-ungültigen-zeichen-umbenennen-99333564-c2ed-4e78-8936-7c773e958881
Das Backup beinhaltet aber 7 Dateien, die dem nicht entsprechen. Z.B.: Icon/ Duplizieren.pdf
Kann Tomedo dafür eine Lösung anbieten? Z.B. im nächsten Release die Dateinamen anpassen?
Danke und Grüße
Andreas Cepin
Ich würde aus Prinzip niemandem extern meine Daten anvertrauen ...
Natürlich haben Sie das nicht gefragt, aber musste ich einfach mal anmerken. Man sieht gerade aktuell, was passieren kann wenn man IT-Pflege extern verlagert hat ...
Birthe Krenski
nein, das habe ich in der Tat nicht gefragt
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Das mit den Dateinamen habe ich auch angemerkt da sind files mit ellenlangen Dateinamen im Backup bei denen Backupprogramme Fehler melden. Wichtig wäre, dass Tomedo das Backup packt und verschlüsselt dann sind auch die Dateinamen egal. Dann kann es auch zu Onedrive. Haben sie das schriftlich, dass Onedrive jetzt DSGVO und GOBD konform ist und die Server in D liegen? Sehr interessant auch jeden Fall und günstig wenn es geht. Von mir ein +1!
Können wir ein Screenshot haben wie das in den Servertools aussieht?
A. Hoffmann
Die Variante fände ich auch traumhaft, das hin- und her-Geschleppe der Festplatten ist genauso nervig wie die Tatsache, dass trotz allem immer mal wieder die falsche Festplatte am falschen Ort ist... Zollsoft, übernehmen Sie! ;-)
Iris Sossna
Danke für die Anregung.
Wir werden das Thema intern besprechen.
Viele Grüße
Birthe Krenski
MS365 bietet nur im Business - Tarif die Option DS-GVO-konform mit Servern in D an. Der private bzw. persönliche Account nutzt nichts.
Hinsichtlich der Sicherheit wird man mit MS365 deutlich besser fahren, als die Dateien selber zu speichern. Auch wenn Tomedo und der MAC-Server bestimmte Sicherheiten bietet, so wird diese durch das offene Backup (gerade die Dateien sind unverschlüsselt - also alle Briefe, Befunde usw.) wieder ausgehebelt. Nahezu Jeder der Zugang zum Netzwerk hat und das Backup auf einer (nicht abgesicherten) Festplatte findet, kommt an die Daten heran. Da Tomedo auch immer Internetzugang benötigt, ist es exponiert und müsste mittels harter Sicherheitsfeatures geschützt werden. Die Fritzbox oder eine einfache Fiwewall, wie hier garantiert die meisten einsetzen hilft nur begrenzt. IntrusionDetection o.ä. wird wohl kaum hier eingesetzt.
Im Gegensatz dazu bietet MS mit den Anwendungen ein Höchstmaß an IT-Security, ein Level, welches wir mit unseren Systemen eher kaum erreichen können und wenn, dann nur mit allerhöchsten Aufwand.
Wichtig wäre hier, dass Tomedo die Dateiablage und vor allem das Baclkup richtig schützt. So wie es ist, ist es regelmäßig ein recht offenes Scheunentor und Sicherheitsfeatures werden nicht erzwungen.
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Das kann man schon ohne M$ lösen Frau Krenski. Aktivieren sie Filevault und lassen sie es am Server durchlaufen, lassen sie ein CCC Backup laufen, starten sie dieses, starten se auch dort Filevault und lassen sie es auch dort durchlaufen und sie haben ein verschlüsseltes lokals Backup. ab dann ist jedes dieser CCC Backups verschlüsselt. Ihr System ist inkl. Backups auf Festplate recht hermetisch geschlossen. Installieren sie Tresorit auch dann haben sie ein externes verschlüsseltes Backup. Es kostet nur zusätzlich. Aufwand ist das nicht. Läuft bei mir seit Jahren vor sich hin, Solange es Apple erlaubt vom Backup zu starten.
Das Problem ist, mit welchem App wollen sie die Dateien verschlüsselt nach Onedrive bringen? Tresorit hat seine eigene App. Es muss packen, verschlüsseln wiederherstellen und auch Speicherverwaltung betreiben sonst läuft OneDrive über. Optimal wäre es wenn Zollsoft das erledigt aber die haben dazu keinen Bock. Ich glaube die haben ja selbst ein Backupsystem mit einem teuren Kooperationspartner oder? Unverschlüsselt in den Servertools Onedrive als Ziel? Weiss nicht habe kein gutes Gefühl dabei vor allem weil es Micro$oft ist.
Haben sie einen Link zur DSGVO und GOBD Konformität der Business versio? Wegen Word/Excell habe ich die auch.
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Ich würde das Thema gerne warmhalten da viele von uns Exchange 365 wegen Email und Word/Excel haben und die Lösung günstig wäre.
- wo kann ich nachlesen, dass die Server wirklich im EU Raum oder sogar in D stehen?
- ist die Übertragung verschlüsselt wovon ich ausgehe?
- lässt sich OneDrive auf ein externes Laufwerk verschieben? Ich habe intern keinen Platz für ein weiteres volles Backup über Monate.
- kann Zollsoft das Dateinamen Problem im Backup angehen. Zu lange Dateinamen und Umlaute lassen sich doch sicher verhindern und ändern damit Dateien problemlos kopiert werden können?
Johannes Stößel
Ich würde mich direkt an Microsoft wenden.
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Bis auf den letzten Punkt werde ich das tun müssen. Ich dachte Frau Krenski hat da was zum lesen gefunden.
A. Hoffmann
Ich "hänge" mich mal hier in die Diskussion, um das Interesse an dem Thema zu unterstreichen. Ich habe in der Vergangenheit SpiderOak zur kompletten Datensicherung genutzt, dies aufgrund der DSGVO aber nun seit einiger Zeit auf Nicht-Patientendaten reduzieren müssen. Wenn es über Office365 nun tatsächlich eine bezahlbare Lösung gäbe, die derzeit nur am Dateinamen scheitert, dann sollte hier schnell eine Lösung gefunden werden. SSDs hin und her schleppen nervt mächtig gewaltig...
Daniel Schneider
Gibt es zu diesem Thema Neuigkeiten? Wir sind auch an einer entsprechenden Lösung interessiert (Fix der Dateinahmenproblematik und vor allem Erstellung eines verschlüsselten Backups).
Andreas Cepin
Ich habe neulich von LuckyCloud erfahren. Offenbar eine komplett deutsche Lösung. Hat jemand dazu eine Meinung?
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Christian Klaproth benutzt das glaube ich. Kostet aber wieder M$ wäre umsonst wenn man Word und Exchange bei denen hat.
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Hiernach wäre ein Backup auf Onedrive möglich. Laut Microsoft sind die Server in D.
https://www.microsoft.com/de-de/microsoft-365/microsoft-365-local-datacenter.
Die Software ARQ7 scheint da recht geeignet dafür zu sein.
Markus Hillebrand
Leider ist, auch wenn die Daten in Deutschland von Microsoft gehostet werden, die Speicherung der Daten in Cloud von amerikanischen oder nicht-europäischen Anbietern durch die KBV IT Sicherheitsrichtlinie nicht erlaubt. Aufgrund des Cloud Act, an den Microsoft (als US Konzern) auch in Deutschland gebunden ist, kann trotzdem ein Abfluss der Daten in die USA und somit ausserhalb des Geltungsbereiches der DSGVO nicht verhindert werden. Wenn ein Cloudspeicher genutzt werden soll, dürfte dieser ausschließlich von europäischen Unternehmen mit entsprechender AVV erbracht werden, deren Rechenzentrum ausschließlich in Europa stehen. Sobald die Möglichkeit der Speicherung von Daten in andere außereuropäische Länder innerhalb des Konzerns möglich wird, wird es schwierig da hier (gerade bei den klassischen Cloudanbietern) nicht garantiert werden kann, dass diese nicht doch irgendwann zu Sicherungs- oder Redundanzzwecken an andere Standorte ausgelagert werden und somit in den Zugriffsbereich von ungewünschten Dritten kommen.
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Und wenn die Daten verschlüsselt sind?
Markus Hillebrand
Leider ist für die KBV Richtilinie (und auch für die DSGVO) die Verschlüselung kein "Go" Kriterium. Da alleine die legale (durch den Cloud Act) Möglichkeit besteht, dass die Daten (auch in verschlüsselter Form) ausserhalb des definierten Rechtsraumes der DSGVO und des deutschen Datenschutzrechtes gelangen verhindert die Erlaubnis der Speicherung. Die Verschlüsselung würde hier den Zugriff nur erschweren aber nicht auf Ewigkeit verhindern.
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Naja Microsoft scheint ja die Server genau aus diesem Grund in Deutschland zu haben. Warum schreiben sie denn sonst
Microsoft bietet Kunden den vollen Funktionsumfang und schützt die Datenbestände in Einklang mit deutschem und europäischem Recht. Durch die neuen Rechenzentren ist für die redundante Speicherung der Daten in Deutschland gesorgt.
Bei einem Deutschen anbieter können sie auch nicht sicherstellen, dass sie nicht doch die Daten billig in Alaska zwischenlagern. Nach dem was da bei Microsoft steht wäre ein Backup bei MS möglich. Der Anbieter Sitz oder US-Unternehmen ist meiner Meinung nach irrelevant.