Hallo Frau Möller,
mir schwebt da eher eine elektronische Anamnese vor, in der die Patienten sämtliche Daten vorerfassen: Name, Adresse, Rechnungsempfänger usw. DSGVO Einstellungen. Warum nicht auch VorOPs, Allergien, eingenommene Medikamente?
Diese landen dann in meiner Phantasie in einer Art Liste, die der Behandler mit dem (Neu)Patienten im Behandlungszimmer kurz durchspricht, ergänzt, korrigiert, was auch immer, und erst dann freigibt. Erst jetzt ist das alles an den richtigen Stellen in tomedo z.B. im Medikationsplan.
Keine MFA muss mehr unleserliche Kopien des BMP scannen (funktioniert in Wiesbaden zumindest meist eh nicht) oder händisch eingeben.
Es gibt zumindest seit einiger Zeit einige Felder, die in die Akte zurückschreiben, aber das sind nicht genug. Solange die o.g. Informationen, wie bisher, mehrheitlich in einem pdf landen, bringt das gar nichts. Die Info ist tot, denn aus dem pdf bekommt man sie ja nicht mehr raus.
Ich habe das schon mehrfach mit verschiedenen Menschen von tomedo besprochen, bisher kam da nichts zurück. Mir ist klar, dass das viel Arbeit ist, aber: wieviele Stunden pro Tag gehen in D da wohl drauf, wenn die o.g. Tätigkeiten von unseren MFA oder schlimmer von Ärzten getan werden?
Vielleicht finden ja noch ein paar Kollegen sowas gut, dann könnte die user community da mehr Druck machen...
Schönen Feiertag!
Grüße
CB