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Liebe Kollegen,
wir fertigen Carbon Copy Clones, Timemachine Backups und Server Tool Backups des Servers an. Ich möchte die Daten aber auch ausser Haus bringen. Gibt es eine clevere bezahlbare Möglichkeit die Backups irgendwo zu speichern? Natürlich kann man täglich einen Rucksack packen und mitnehmen lassen (wir wohnen über der Praxis) aber die Lösung ist nicht wirklich komfortabel.
Wie lösen Sie dieses Problem?
Viele Grüße,
Peter Balogh
Daniel Schneider
Wir nehmen die Daten immer mit. Externe Speicherung, womöglich noch Cloud-Dienste würde ich meiden wie der Teufel das Weihwasser. Dort kann man den Datenverbleib schlicht nicht kontrollieren. Zugriff auf derart sensible Daten sollten nur Sie haben.
P.S.: Habe vergessen zu erwähnen, dass wir 2 mobile Wechselfestplatten verwenden. Eine verbleibt am Server während das Backup nachts läuft. So hat man immer die Daten vom Vortag zu Haus.
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Danke für die Infos. Was für eine Art Backup machen Sie? Einen Clone, das Serverbackup über die Servertools oder beides? Nehmen sie beides mit? Soweit ich verstanden habe ist zum kompletten rekonstruieren beides notwendig.
Über Online könnte man mit Kollegen gegenseitig ein verschlüsseltes Backup machen incrementell würde das gehen. Ich weiss nicht wie viel Daten da pro Nacht kopiert werden.
Viele Grüße,
Peter Balogh
Daniel Schneider
Bisher das Server-Tools Backup. Ob man einen Clone zur Wiederherstellung benötigt kann ich leider nicht sagen.
Björn Albers
Hallo Herr Balogh,
mit Carbon Copy Cloner und Time Machine sind sie ja schon ziemlich gut aufgestellt.
Wenn Sie z.B. per Time Machine auf ein entferntes Ziel sichern, dann hätten Sie auch eine räumliche Trennung.
Ziemlich einfach und komfortabel ginge das z.B. mit einer Time Capsule im Nebenraum oder in die private Wohne ("feste" VPN-Leitung vorausgesetzt).
Wenn Sie ohnehin über die Praxis wohnen: Vielleicht lassen sich die Bereiche ja auch über ein Netzwerkkabel verbinden, womit Sie dann auch kein VPN-Tunnel mehr benötigen.
Viel Erfolg beim Sichern,
Björn Albers
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Hallo Herr Albers,
die Wohnung ist verkabelt und ein Backup läuft auch in die Wohnung aber das ist nicht wirklich eine Räumliche Trennung. Ich denke da an den Hausbrand oder Einbruch.
Viele Grüße,
Peter Balogh
Björn Albers
Dann empfehle ich Ihnen CrashPlan. Das ist ein Backup-Programm, was auch Daten in der Cloud sichert. Und wenn die Daten über einen eigenes Passwort verschlüsseln (lässt sich einstellen), dann sind diese auch gegenüber dem Hersteller und Dritten nicht einzusehen. Oder Sie betreiben einen eigenen (virtuellen) Server, z.B. bei DigitalOcean, und senden die Daten verschlüsselt dort hin, z.B. mittels rsync (bereits eingebaut in Mac OS X).
Johannes Zollmann
Für die Wiederherstellung der tomedo-Datenbank, inklusive externer Dateien reicht reicht das normale Servertools-Backup aus. Nicht gesichert werden dabei üblicherweise jedoch zusätzliche Konfigurationen (z.B. Mount- und Labor-Scripte).
Zudem kann das Backup nur in einen bestehenden tomedo-Server eingespielt werden, d.h. wenn wirklich das ganze System kaputt (oder gestohlen) ist, müsste die grundsätzliche Servereinrichtung noch ein mal durchgeführt werden. Da das aber ein recht standardisierter Prozess ist (und auch mit Hilfe eines unserer Installationsimages passieren kann), ist der Mehraufwand hierfür überschaubar (max. 30 Minuten).
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Danke, werde ich mir ansehen.
Ralf Kampmann
Hallo Herr Balogh,
wir sichern in der Praxis mit schnellen thunderbold-SSD Platten, für die Tagessicherung, Backup zur Zeit alle 12 Stunden lokal und ganz elegant steht noch ein 2. Raid System mit 4 Platten zuhause , das mit einer 2. Fritzbox und einem VPN Router mit dem 1. Raid System der Praxis, das 6 Platten enthält, verbunden ist. Um 1 Uhr Nachts wird das Praxis Backup per Internet auf das 2. Raid übertragen, dauert ca. 3 Stunden. Alles voll automatisiert. Ab und zu kontrolliere ich , ob das Backup gelaufen ist. Bis jetzt funktioniert es.
Gruß Ralf Kampmann
Wolfgang Krause
Hallo Kollege Balogh,
ähnlich wie Koll. Schneider sichern wir über 3 Wechselfestplatten, wobei 1 immer "außerhalb " gelagert ist, d.h. diese wird von mir mitgenommen und täglich gewechselt. Wie im Beitrag
Gibts eine günstige Alternative zum Thunderbolt-RAID v.a. für kleinere Praxen?
beschrieben, verwenden wir ein kleines USB-RAID, das für kleine Praxen völlig ausreicht.
Zusätzlich läuft immer ein Time-Machine-Backup auf 2 getrennte Festplatten, die am Server/Client Rechner bzw. im Netzwerk angeschlossen sind.
kollegiale Grüße
Wkrause
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Mir gefällt dieses Lego Prinzip der Backups nicht (Tomedo Backup+CCC und/oder Timecapsule). Verstehe ich es richtig, dass ein echtes komplettes Backupmit CCC nur gemacht werden kann wenn der Tomedoserver aus ist?
Das könnte mit einem Script ja erledigen also Tomedoserver aus, CCC clone anfertigen und dann Tomedo server wieder starten. Oder ist das was, was der Tomedo Server erledigen könnte?
Ich würde dann ein Tägliches Backup Mo. - Freitag auf 5 externe HDDs machen. Damit könnte man bei Bedarf Eine Woche zurückgehen. Mit 4 verschiedenen Freitags HDDs wäre man sogar einen Monat abgesichert. Bringt aber nur was wenn man ein echtes Backup machen kann.
Andreas Zollmann
ACHTUNG! Vorsicht mit Carbon Copy Cloner (CCC) und ähnlichen Tools. Die können ganz schlimme Dinge anrichten, wenn sie nicht sorgfältig konfiguriert sind, daher überlegen wir momentan sogar ernsthaft, aus Sicherheitsgründen zu "streiken", wenn CCC installiert ist. Bitte unbedingt folgenden Thread dazu lesen:
/d/1094
Bei allen tomedo-fremden Backup-Lösungen darf während des Backup-Vorgangs keine Server-Aktivität stattfinden (d.h. keine Datenbankänderungen von den Client-Rechnern an den Server gesendet werden); der sicherste Weg, dies zu gewährleisten, ist den Server auszuschalten.
Wir empfehlen, die primären Backups alle mit den ServerTools (und keinen Fremdprogrammen) durchzuführen. Diese Dumps können dann mit Skripten und z.B. TimeMachine weitergespeichert werden.
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Hmm das kann ins Auge gehen. Ich habe ma Marcel Bresink angeschrieben ob man das booten mit Tinkertools System von Laufwerken verhindern kann. Eine Option gibt es und zwar nach Laufwerks ID und nicht nach Namen. Das verhindert das mounten, ich weiss nicht ob es das booten verhindert.
Ausserdem werde ich CCC bitten die Option nach Laufwerks-ID zu klonen. Wobei das Problem im ohne BIOS Einstellung booten liegt.
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Warum checkt Tomedo nicht die Laufwerksid und starten nur auf einem vergegebenen? Sollte doch auch auf dem Raid gehen?
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Das Dateisystem UUID würde ich nehmen die stimmt mit dem Clon nicht überein.
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UUID Abfrage vor Tomedo-Start!
Marcus Thierfelder

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Startet Tomedo auch nicht bei einem falschen Wert? Dann würde ich aber anstatt sich zu überlegen aus Sicherheitsgründen zu "streiken", wenn CCC installiert ist , lieber die UUID beim Versand des Pegasus schon eintragen oder spätestens bei der Installation von Tomedo. Mein UUID Feld ist nämilch leer. Dann kann man auch mit CCC täglich ohne Supergau auf verschiedene Platten clonen.
Wäre auch sinnvoll bei der nächsten Rundmail den Eintrag zu empfehlen liest ja nur ein Bruchteil der Leute hier mit.
Ohne eingetragenen Wert würde ich gar nicht starten lassen mit Hinweis auf fehlende UUID.
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Ist das neu und wird gerade implementiert denn auch bei ausgeschaltetem Server kann ich keine UUID eigeben, das Feld reagiert nicht.